Nachdem Wonder Woman so ein einschlagender Erfolg war, ist es nicht weit hergeholt, dass man jetzt in allen Butzen und Buden gräbt, um irgendwas mit “Wonder” und “Woman” im Namen hervorzukramen und als weltverändernde Grandiosität zu bewerben.
Sollte man meinen.
Tatsächlich geht es hier aber um DIE Wonder Woman oder genauer gesagt, ihre Entstehungsgeschichte. Und das wiederum ist kein billiger Abklatsch, sondern ein irres Original, dass sich zu sehen definitiv lohnt. Warum?
Nun – es gibt Menschen, die mit Comics als solches schon kaum etwas anfangen können, und hierbei jetzt eine Möglichkeit geboten bekommen, in diese Welt einzutauchen, ohne von Comics erschlagen zu werden oder deren Funktionsweise gleich von Anfang an zu begreifen.
Und es gibt Menschen, die die Comics kennen und lieben, vielleicht mit ihnen aufgewachsen sind und denen nun die Chance geboten wird, tiefere Einblicke in die Entstehungsweisen und Hintergründe der Schöpfer zu werfen, die ihnen vielleicht bislang auch nicht in der Form bekannt war.
Fakt ist, dass dieser Film vor Geschichte nahezu strotzt und super spezielle, teils schwierig zu begreifende Inhalte in eine wunderbare Hülle packt, die allseits von der bei allen beliebten Wonder Woman umgeben sind und spannende Parallelen zur “echten Welt” zieht. Das lässt einen nicht nur sehr tief blicken, sondern offenbart auch ganz andere, grandiose Absichten hinter der Schöpfung dieses damals so verschrieenen Werks.
Wer dieses Jahr zu den Bewunderern von Wonder Woman zählte, sollte sich jetzt wieder ein .kinoticket ziehen und sich somit das Warten auf die Fortsetzung maßgeblich erleichtern.
 

.kinoticket-Empfehlung: Luke Evans spielt grandios die Rolle des Professor Marston und erzählt hierbei die Entstehungsgeschichte eines weltverändernden Comics in rauher, rabiater aber dennoch voller Humor strotzender Version.
Dies zu sehen ist nicht nur ein Augenschmaus, der einen wieder in diese von vielen geliebte Zeit zurückwirft, sondern auch in erzählerischer Hinsicht eine wahre Freude.
Mehr davon!

 
Nachspann
zeigt anfangs deutlich auf, dass es hier um reale Tatsachen und nicht um Vermutungen geht. Danach folgen keine weiteren Szenen mehr.
Kinostart: 2. November 2017

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