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wenn aus filmen leidenschaft wird

Tag: Action Page 1 of 2

Skyscraper (3D)

Dwayne Johnson in seinem neusten Superwerk: Ich habe es schonmal geschrieben, dass dieser Schauspieler einfach genau weiß, was er möchte, seine feste Fan-Base längst errungen hat und sie ihn für genau das lieben, was er tut: Solides Action-Kino zweiter Güte, viel CGI, Pompösität und ein billiges Drehbuch dazu, ganz, wie man es aus dem klassischen 90er-Jahre-Action-Kino kennt.

Ich denke, mittlerweile dürfte jeder die gleichen Erwartungen an einen Film wie diesen habe. Johnson steht für sein eigenes Genre, für das man ihn kennt und liebt (oder hasst). Und mit jenen Erwartungen bin ich auch in die Show getigert und habe geschaut, was so auf mich zukommt.

Und Leute? Es kracht. Gewaltig. Um es vorweg zu nehmen: Ich glaube, dass dies mit Abstand der beste Film von Johnson geworden ist, den er je herausgebracht hat. All seine Vorläufer (San Andreas, Rampage, Jumanji etc.) kommen bei weitem nicht an das Niveau ran, das man hier auffährt!

Designtechnisch ist das Ding schon mal die absolute Wucht. Klar, hier haben so ziemlich alle bekannten CGI-Studios ihre Finger im Spiel gehabt und mit der neuesten Technik spielen dürfen und das merkt man. Das Ding ist eine optische Augenweide, wie es sie bisher nicht gegeben hat. Dagegen stinkt sogar Passengers ab und den habe ich ja auch wegen seiner Optik vergöttert. Damit hätten wir ein neues Level von Ästhetik und Schönheit erreicht, dass Maßstäbe setzt und dem Kinozuschauer exklusive Einblicke in die Welt des modernen Kinos präsentiert, die ein .kinoticket bereits jetzt schon vollkommen rechtfertigen.

Doch neben der puren Schönheit und Ästhetik tanzt man ebenfalls den Tanz der üblichen Action-Plots, die damals schon lächerlich waren und es heute noch stellenweise sind, obgleich man hier einen sanften Unterton angeschlagen hat, der Lust auf mehr macht und hoffnungsvoll in die Zukunft blicken lässt: Schmeißt in den Drehbüchern noch mit etwas mehr Hirn um euch und lasst die typischen Actionkracher-Dummheiten gänzlich sein und Marvel bekommt Jünglings-Konkurrenz!

Beim Soundtrack, der (technischen) Kulissenauswahl und dem Look & Feel des Films hat man definitiv voll ins Schwarze getroffen und liefert hier mehr, als man letztendlich erwartet hätte: Grandioses Popcorn-Kino, dass Avancen zum Megablockbuster aufweist und das ich liebend gerne auf der neue LED-Leinwand in Esslingen betrachten wollen würde: Cinema-LED, neue IMAX-Lasertechnik und damit eine völlig neue Generation der Kino-Publikationen hat begonnen und Skyscraper ist genau der Stoff dafür, den man sich auf diesen Leinwänden besehen sollte.

Der Actionkracher startet heute Abend in den Kinos und ihr tätet gut daran, eure üblichen Pläne auf Eis zu legen und euch ins größte Kino der Umgebung zu verziehen, um diesem Machwerk beizuwohnen, denn es lohnt sich seit langem endlich mal wieder, den Abend mit bester Unterhaltung zu beginnen.

 

.kinoticket-Empfehlung: Liefert extrem viel mehr, als man erwartet und macht richtig Spaß dabei: Dwayne Johnson‘s bislang bestes Werk in einer überwältigenden Optik-Wucht und ästhetischem Design, dass einen glauben lässt, man wäre im Himmel!

Der Plot krankt wie üblichen an den bekannten Action-Dummheiten, bleibt seinem Genre damit aber konsequent treu und liefert nichts neues, sondern zwingt hier und da zum unfreiwilligen Lachen, dafür haut der Rest des Films einen tatsächlich vom Hocker.

Beste Popcorn-Kino-Unterhaltung ist auf einem hohen Niveau garantiert, dass es bisher so nicht gab: Leute, geht da rein, solange die größten Screens damit beseelt werden: Es lohnt sich!

 

Nachspann
✅ Wo man im Film selbst oft das Gefühl hat, es wird zu wenig davon gezeigt: Hier kommt es – also bleibt sitzen, bis es wirklich dunkel wird und der übliche Nameroll abläuft.

Kinostart: 12. Juli 2018

Original Title: Skyscraper
Length: 103 Min.
Rated: FSK 12

American Assassin

Normalerweise kennen wir Actionfilme dieser Art mit Jason Statham oder früher Bruce Willis, deren Alter aber schon weit über dem Zenit dessen ist, was die Filmemacher dem Hauptdarsteller hier zumuten möchten.
Michael Cuesta startet daher seinen neuesten Kinostreich mit einem entsprechend jungen Hauptdarsteller mit dem Plan, diesen mit seiner Rolle altern zu lassen. Was man da rein interpretieren möchte, sei nun jedem selbst überlassen: Ob wir demnächst einfach weitere Teile dieser gestarteten Noch-Nicht-Filmreihe sehen werden oder man sich daran versucht, eine neue Moviemarke auf der Welt zu etablieren, die ähnlich The Fast & The Furious in kommenden Jahren immer mehr abwirft, oder man sich einfach nur weitere Optionen für kommende Verfilmungen offen hält, sei dahingestellt.
Tatsache ist, dass wir mit American Assassin definitiv am Anfang von etwas stehen, dass ich mal als grundsolides Action-Unterhaltungskino bezeichnen würde. Dylan O’Brien, den viele vielleicht eher aus den Maze Runner-Filmen kennen werden, widmet sich in dieser Buchverfilmung auf ehrliche und lockere Weise einem immer ernster zu nehmenden Thema ohne dabei zu sehr auf moralische Konsequenzen hinzuweisen, sondern die drohende Gefahr eher durch subtilen Optimismus und offensichtliche Satire zu untergraben.
Und der Plan geht irgendwie auf: Man fühlt sich zeitgeschichtlich an die Aktualität angeknüpft, ohne dazu aufgefordert zu sein, sich mit Martyrien den Kopf zuzupflastern, was die Lösungen für etwaige Probleme angeht. Stattdessen verschwindet der Geist wieder in die Unterhaltungsbranche des Kinos und überlässt die Welt da draußen für knapp zwei Stunden sich selbst.
Und dieses “Loslassen” tut extrem gut. Den Film darum zum Beispiel im Rahmen eines Männerabend zu präsentieren, ist in meinen Augen die exakt richtige Entscheidung, denn da würde auch ich ihn verankern. Und an die Gleichheitsgeier da draußen: Auch Frauen sitzen in solchen Vorstellungen – nur eben mit den richtigen Erwartungen dazu ^^.
Hier zählt nämlich einfach nur: Bombastische Action, spannende Stunts, kein zu blöder Twist und einen Helden, den man sich durchaus zum Vorbild nehmen kann, auch wenn dazu das extrem junge Alter doch noch einige Hürden in den Weg wirft. Aber nach oben steht ja wie gesagt noch alles offen.
 

.kinoticket-Empfehlung: Bierchen in die Hand, Feierabendstress im Foyer abgeben und einfach einen tollen Film genießen, der Unterhaltung, Spannung, klasse Wendungen und fundierten Witz enthält, ohne dabei über sich selbst hinauszuwachsen und das Hirn zu sehr zu fordern.
Das Potenzial, diese Story weiter auszubauen, ist definitiv gegeben und wer von Anfang an dabei sein will, sollte jetzt die Chance nutzen und den Start davon in einem Kino erleben, dass sich nicht davor scheut, hier und da auch mal die Wände erzittern zu lassen.
Jason, du kriegst Konkurrenz.

 
Nachspann
braucht nicht abgewartet zu werden, der Vorgeschmack ist bereits im Filmende integriert.
Kinostart: 12. Oktober 2017

Kingsman: The Golden Circle

Kennt ihr das, wenn ihr vor einem riesigen Projekt steht, etwas damit machen sollt und euch davor scheut, den ersten Handgriff zu tun aus Respekt vor dieser Erhabenheit und Ehre?

Genauso fühl ich mich grade, wenn ich mich vor diesen Film stelle und mir überlege, was ich dazu erzählen soll.

Zum einen: Meine Vorahnungen waren goldrichtig und wurden vom Original dann noch einmal weit übertroffen. Ja – Egerton alias Eggsy macht eine unglaublich gute Figur und pusht mit seinen Landsmännern so richtig die Action auf die Bühne. Zweitklassige Versuche hat man gar nicht erst eingeplant, hier spielt sich alles im 5-Sterne-Milieu ab!

Natürlich, Kingsman leuchtet nicht unbedingt in ernstzunehmenden Neon-Farben am Agentenepos-Himmel, sondern dominiert mit einer leicht würzigen, definitiv humorlastigen und extrem abgefahrenen Variante seiner selbst in einem Areal der schwarzhumorigen Kunst ganz nach britischem Vorbild auf der Leinwand und gibt damit zum zweiten Mal ein gigantisches und von mir gefeiertes Debüt einer unglaublichen Entdeckung ab, die diese Marke damit – so hoffe ich inbrünstig – auf die dauerhafte Ebene hievt und uns auch noch in einigen Jahren neue Kingsman-Filme beschert. Die erste Kingsman-Store-Eröffnung in London lässt großes hoffen…

Gleich zu beginn rasselt man sofort in ein Stunt-Gewitter, dass nicht übertrieben und breitgezogen, materialistisch zusammengestückelt oder gar ungekonnt inszeniert wirkt, sondern sofort eine Bombenstimmung aufkommen lässt und man die Moves, Fights, Actionballade und gigantöse Gentlemen-Wirkung einfach nur abfeiert.

Mit Julianne Moore in einer der Hauptrollen befriedigt man auch gleichzeitig noch die Bechdel-Test-Meckerfraktion und öffnet sich damit der internationalen Beliebtheit, die sowohl alt als auch jung, Kinder und Erwachsene, Männer und Frauen gleichermaßen in einen Unterhaltungsstrudel saugt, aus dem ich am liebsten gar nicht mehr aussteigen wollen würde.

Was uns die Deadpool-Macher für ihren zweiten Teil versprochen haben, wurde hier Gottseidank nicht angewandt: Man hat das Level natürlich angehoben und nicht einfach auf krasse Wiederholung gesetzt um alles in etwas flauerem Ton nochmal über die Kinotheken fließen zu lassen. Eggsy wirkt erwachsener, bringt aber dennoch den unglaublich sympathischen Flair mit, den dieser Halbgott auf der Schauspielerbühne zum besten geben kann. Und ich hab den Strahlemann bereits live vor mir gehabt und schätze seine Arbeit seither um so mehr.

Du stolperst auf jeden Fall nach dem Film ziemlich erschlagen und absolut beeindruckt wieder aus dem Saal und findest kaum Worte für das, was dir da eben über den Weg gelaufen ist und dich mal eben plattgewalzt hat.

BAM!

.kinoticket-Empfehlung: Das heißt dann wohl: Erst zur Wahl – und dann ins Kino und schon gewählt haben, und zwar exakt diesen Film!

Das Zielpublikum ist hier nicht irgendeine Elite oder Genrefraktion, auch wenn die Sprüche und der Humor teilweise ziemlich derb sind: Spaß für alle ist garantiert auf der Servierscheibe und die wird ordnungsgemäß mit viel Imposanz und in beeindruckender Qualität geliefert!

MEHR DAVON!

Nachspann
✅ Hocken bleiben wegen der Songs – wem das egal ist: Es kommt hinterher nichts mehr. Äh…. doch, hoffentlich noch einer dieser Filme!

Kinostart: 28. September 2017

Original Title: Kingsman: The Golden Circle
Length: 141 Min.
Rate: FSK 16

Killers Bodyguard

Ich hoffe, ihr kennt alle die “Originalversion” mit Kevin Costner und Whitney Houston aus dem Jahre 1992. Allein schon das “Filmplakat”, das man im Internet zu beiden Filmen findet, verrät gewisse Parallelen.
Tatsächlich hat Twentieth Century Fox es sich hier auch nicht nehmen lassen, unfassbar viele Anspielungen auf das liebevolle Original im Neuwerk einzubauen und die Zuschauer so mit viel perfidem Vergleichs-Zynismus zu erfreuen.
Dabei gilt nicht mehr das klassische “Wir verarschen mal irgendeinen Film ein bisschen”, sondern man schlägt dermaßen über die Stränge, dass so manch frühzeitige Ausstrahlung durchaus in Frage gestellt werden darf.
Sehr zum Vergnügen der erwachsenen Zuschauer, die hoffentlich reichlich die Säle bevölkern, denn der Spaß findet kaum ein Ende. Dabei driftet man so herrlich in die Absurdität und Übertreibung ab, die längst nichts mehr mit klassischen B-Twist-Movies zu tun hat, welche man dem Film fälschlicherweise attestieren könnte, sofern man die “Vorgeschichte” dazu eben nicht kennt.
Daher mein gut gemeinter Rat an alle Newbies: Schaut euch vorab The Bodyguard mit oben erwähnten Darstellern an und nutzt diese Blu-ray als Vorfilm zur aktuellen Klamauk-Version, die aus dem ernst gemeinten Original dann etwas völlig anderes werden lässt – der Spaßfaktor steigert sich dadurch auf jeden Fall ungemein.
Und wie ich schon oft erzählt habe, hat jeder Schauspieler seine Rolle des Lebens, in der er die eigenen 100% erreicht und danach immer nur Schatten seiner selbst produziert. Bei Ryan Reynolds dürfte jedem klar sein, dass Deadpool diesen Platz ergattert hat – und diese Verrücktheit merkt man ihm auch hier ansatzweise an, auch wenn sie nicht so in den Spitzen gipfelt, wie in seinem Film.
Dennoch macht Killers Bodyguard unfassbar viel Spass und begeistert die Erwachsenenriege mit viel Sarkasmus, Übertreibung, Blut und noch viel mehr. Beste Unterhaltung im Kino garantiert!
 

.kinoticket-Empfehlung: Definitiv vorher The Bodyguard schauen, dann erkennt man viel mehr Zusammenhänge zum eigentlich sehr sinnlich-romantischen Original.
Reynolds und Jackson geben hier genauso gute Figuren ab, wie die Hauptdarsteller in der Vorlage und gemeinsam mit einem umwerfenden Cast hat man im Kino als Erwachsener durchaus jede Menge Spaß.

 
Nachspann
Auf jeden Fall abwarten, auch wenn es etwas dauert – die Geduld wird auf jeden Fall belohnt 😀
Kinostart: 31. August 2017

(Trailer) Kingsman: The Golden Circle

Sonntag ist .trailer-Zeit und heute gibt’s vorab eine Warnung:
Kingsman: The Secret Service dürfte mittlerweile jeder im Kino, auf Blu-ray oder sogar in UHD gesichtet haben und wissen, was für eine – auf deutsch gesagt – geile Errungenschaft diese Form der Action-Rumwüterei das geworden ist.
Kingsman: The Golden Circle schließt an den unglaublichen Kinodurchbruch an und ist einfach schon vorweg sowas von affenscharf, dass ich euch den .trailer dazu einfach präsentieren muss, weil dadurch die Vorfreude auf den Kinostart noch um so vieles gesteigert wird.
Allerdings ist es egal, welchen der bisher von Twentieth Century Fox veröffentlichten .trailer man hernimmt: Sie spoilern alle unfassbar viel und daher an alle die Warnung:

Bitte nur schauen, wenn ihr auch gespoilert werden wollt!
Ansonsten lieber den Kinostart abwarten!

Aber jetzt genug der Worte: Viel Spaß mit dem neuen Action-Hit und der kleinen Vorschau hier:
[youtube https://www.youtube.com/watch?v=0fvqnGmr9S8&w=560&h=315]
eine krasse Action-Ballade präsentiert von © Twentieth Century Fox
 
Warum man den Film gesehen haben sollte:
Zum einen mal, weil Eggsy ne verdammt coole Socke ist und auch im zweiten Teil wieder eine verdammt gute Figur macht und das Ensemble auch hier wieder 100% zu stimmen scheint.
Die Kingsman-Filme haben ihr eigenes Genre erfunden und präsentieren ihre Ideen abseits von Geistesblitz-Klau aus anderen Werken und definieren damit eine völlig eigene Welt, in die man als Besucher gerne immer wieder abtaucht.
Der Style hat überzeugt und der .trailer lässt hoffen, dass man auch in der Fortsetzung wieder viel Wert auf selbigen gelegt hat und sich nicht einfach nur selbst übertrumpfen wollte.
Kurzum: Die helle Freude im Kinosaal scheint vorprogrammiert und damit gehört für mich schon jetzt dieses Stück auf die Top 10 des diesjährigen Kinojahres.
 
Kinostart: 21. September 2017

Transformers – The Last Knight (3D)

Ist es nicht unglaublich, was für eine epische Macht aus einem Plastikspielzeug hervorgehen kann? Im Jahre 2007, als sich Michael Bay daran machte, eine erwachsenentaugliche Version der Hasbro-Spielzeuge zu verfilmen, ahnte noch keiner, was das für weitreichende Konsequenzen für die Filmindustrie haben würde.

Heute, im Jahr 2017, feiern wir bereits den fünften und gleichzeitig ersten Teil eines aufkommenden Transformers-Universums, dass sich ganz speziell an eine bestimmte Kundschaft richtet: Den Popcorn-Cineasten.

Mal im Ernst: In Transformers, und Transformers – Die Rache waren wir alle noch leicht begnügt damit, als man uns die Charaktere vorstellte, die Figuren einführte und wenigstens ansatzweise ein klein wenig Story bot, auch wenn da von Anfang an eigentlich nichts nennenswertes da gewesen ist, dass man nachträglich noch als tiefsinnig hätte bezeichnen können.

Spätestens im dritten Teil war jedem zunehmend klar, dass es hier nicht um Story oder Rahmenhandlung geht, sondern man einfach nur irre geil auf Special Effects gezielt, die Waffe abgedrückt und einschlagende Ergebnisse produziert hat. Nicht nur in Sachen 3D wurden Maßstäbe gesetzt, auch in punkto Optik und Filmtechnik hat man mit Avatar gleichgezogen und die Messlatte hoch positioniert.

Und Bay hat niemals aufflammen lassen, hier erzählerische Höchstleistungen vollbringen zu wollen, sondern er präsentiert. Und zwar affenscharfe Karren, megageile Transformationen, superscharfe Babes und eine Menge Haudrauf-Action, die absolut keine Hirnleistung erwartet, sondern einfach nur die niedersten Instinkte des Actionkinoliebhabers erfüllen will. Und wird.

Nachdem jeder weiß, was es mit den Autobots und Decepticons auf sich hat, beschäftigt man sich auch nicht länger damit, hier noch irgendwelche Erklärungen abzuliefern, sondern kümmert sich um die Superlative. Was in anderen Filmen nur angedeutet wurde, wird jetzt zum Hauptaugenmerk gemacht und bereits im Trailer ansatzweise präsentiert: Man fährt volle Geschütze auf und geht voll auf Action. Und in 152 Minuten Spieldauer hat man dafür auch genügend Zeit.

Und es macht tierischen Spaß – zwischen all den in letzter Zeit gesehenen Independent-Filmen – einfach mal hirnlos dazuhocken, ein Eis zu schlemmen und sich an der brachialen Action zu erfreuen, die hier gnadenlos von der einen zur anderen Minute vorprescht und die Zeit wie im Fluge vergehen lässt.

Allein die Optik ist den Besuch eines Megakinos wert. Und Leute: Je größer der Saal, je lauter die Boxen, je wuchtiger der Gesamteindruck, umso wertvoller das Erlebnis im Kino. Lasst die Dörfer hinter euch und verzichtet auf das nächstbeste Kino, sondern wählt eines aus, dass euch auch die dazugehörige Technik bieten kann, um diesem Film seine epische Macht zu lassen und ihn nicht auf Stereo-Sound runterbrechen zu müssen, nur weil die Kinos dafür nicht ausgelegt sind. Hier zählt nicht nur auf der Leinwand die Superlative.

Apropos Superlative: Meiner Meinung nach ist man jetzt auf einem Pegel angelangt, auf dem es kaum weiter nach oben gehen kann. Wenn man damit das Universum eröffnet und auch in Zukunft weiterhin Filme dieser Art liefern möchte, wird das die absolute Highlight-Kirsche auf der Torte des Kinojahres.

.kinoticket-Empfehlung: Bay erfüllt hier keinerlei Erwartungen an Story, Handlung oder sonstige bahnbrechende Elemente, sondern erfüllt einzig und allein den Zweck, megamäßige Effekte aufzubauen und mit niederschmetterndem Donner auf den Zuschauer niederregnen zu lassen.

Wer hier rein geht, sollte wissen, worauf er sich einlässt und die Show einfach genießen. Ohne Erwartungen wird man auch nicht enttäuscht, sondern mit einer Show der Superlative belohnt, die die Zeit im Kino unvergessen werden lassen.

Nachspann
❌ Für einen Film dieser Länge der kürzeste Nachspann, den ich jemals gesehen habe. Im Ernst: bleibt mal hocken und lasst euch überraschen, wie schnell der vorbei ist …

Kinostart: 22. Juni 2017

Original Title: Transformers: The Last Knight
Length: 149 Min.
Rated: FSK 12

Wonder Woman (3D)

Leute, es wird Zeit, endlich mit einem Mythos aufzuräumen, der zwei Comic-Studios schon seit gefühlten Jahrtausenden quält: Marvel vs. DC, die einen erbitterten Kampf um die Vorherrschaft im Filme produzieren führen, den Marvel bislang fast immer gewann.
Bislang.
Denn mit Wonder Woman und einer Frau im Regiestuhl wird nun endlich alles anders!
Und das ist kein Witz – dieser Film schlägt ein wie eine verdammte Filmbombe! Nicht nur packt es das bislang vom Erfolg verschont gebliebene Studio nun endlich, einen absoluten Kassenschlager zu veröffentlichen, sondern man prescht auch gleich noch in ein paar metaphysische Ebenen vor und schafft Vorbildfunktionspotenzial, das auch gleich mal voll ausgereizt wird.
Und ich schreibe hier als Kerl.
In diesem Film wurde so vieles richtig gemacht und bisher auch zu Recht von Presse und Kritikern gelobt. Da wären Chris Pine und Gal Gadot, die ja bereits in Batman v Superman: Dawn of Justice der heimliche Star war und wie eine Sonne inmitten der düsteren Ebenen des Films herausragte. Die Umkehrung der ungeschriebenen Machtverhältnisse zwischen beiden sorgt für jede Menge frischen Wind und räumt derartig mit Vorurteilen und der Last der Welt auf, dass man als Freund des Menschen im Kinosaal hockt und vor Ergriffenheit nicht weiß, wohin mit den Tränen.
Gerade diese Zielstrebigkeit, mit der man den weiblichen Star am Superheldenhimmel nun etabliert, erfreut mein Herz so dermaßen, dass dafür kaum Worte zu finden sind. Wonder Woman packt mit einem gekonnten Handgriff genau da hin, wo andere Filme bislang weit vorm Ziel bereits gescheitert sind. Und es tut nicht nur sooooowas von gut, ihr beim Erreichen ihrer Ziele zuzusehen, sondern man sitzt im Saal und fragt sich stellenweise, ob Jesus erneut auf die Erde gekommen ist und die Menschheit mit Liebe umarmt! So zumindest fühlt sich der Film an – und treibt mir schon beim Schreiben und Dran denken wieder die Tränen ins Gesicht!
Leute – geht da rein und zeigt DC, dass ihr mehr davon wollt! Die Regisseurin hat bereits angekündigt, wieder für einen Film zur Verfügung zu stehen und ich hoffe und bete, dass genau das passiert! Denn was euch da ab Donnerstag vor den Latz geknallt wird, ist der bislang beste Film (neben The Dark Knight), den DC jemals auf den Markt gebracht hat!
Und das absolute i-Tüpfelchen wäre jetzt noch, wenn jeder einzelne von euch anfängt, endlich mit dem verkorksten “Das ist doch nur Hollywood, sowas ist nicht echt und schon gar nicht real”-Denken aufzuhören und damit beginnt, zumindest ansatzweise so zu handeln, wie Wonder Woman herself es tut.
 

.kinoticket-Empfehlung: Eine so dermaßen tiefe, innige, von Herzen kommende und ernstgemeinte Verneigung wie dieses Mal gab es von mir bislang noch nicht!
Ganz egal, was ihr bisher von der Story kennt, wie ihr zu Superhelden steht oder was euch schon mal irgendwo darüber erzählt worden ist – alles hinfällig! .kinoticket kaufen, reingehen!
Pflicht!

 
Nachspann
mal abgesehen von dem irren Soundtrack, der den ganzen Film über aufgefahren wurde (und Leute, der allein hat einen Oscar verdient!) kommt hier nichts weiter, das erwähnenswert wäre.
Die Hoffnung auf den nächsten Streifen und damit den Ausbau genau dieser Ethik stirbt bekanntlich ganz zuletzt.

The Lego Batman Movie (3D)

Als bekennender Fan der neuen Batman-Filme und Liebhaber von Blockbuster-Action war es für mich quasi schon fast Pflicht, diesen Titel hier zu konsumieren. Meine Erwartungen nach den Trailern waren extrem hoch. Und wurden bereits in den ersten Sekunden übertroffen.
The Lego Batman Movie punktet nicht nur mit hervorragendem 3D, einer stilsicheren Parodie auf so ziemlich alle (Superhelden)Filme, die mir je untergekommen sind, sondern thematisiert auch auf wundersame Art und Weise die tiefgründige Botschaft, die uns in den legendären Nolan-Filmen nähergebracht werden sollten.
Somit hat dieser Geniestreich bei mir eine derartige Punktlandung hingelegt, die nicht nur die Komödienerwartung vollends befriedigt, sondern auch in allen anderen Belangen mit seinen ernstgemeinten großen Brüdern gleichzieht. Es bleibt bis zum Schluss spannend, ist hervorragend animiert und auch Filmunwissende haben zeitweilig wirklich ihren Spaß.
So richtig zum Tragen kommt die volle Ladung natürlich erst, wenn man ansatzweise ein paar der satirisch-interpretierten Originale kennt, aber bei der Menge, die man sich hier vorgeknüpft hat, sollte einem mindestens 20% der Filme bekannt sein, selbst wenn man “eigentlich gar nie TV schaut”.
Somit reiht sich diese kommerzialisierte Variante von Spielzeug auch wieder in die Reihe der funktionierenden Unterhaltungsstreifen ein und bastelt nicht nur einen funktionierenden Plot, sondern ebenfalls jede Menge Grinsen auf die Gesichter der Zuschauer, denn endlich gibt es mal wieder was zu lachen, das modern, großartig und nicht unter der Gürtellinie ist.
Und beileibe: Die Jokes sind durchaus gelungen und haben selbst mir als Comedyfilm-Hasser ständig Lacher aus dem Bauch gerissen.
 

.kinoticket-Empfehlung: Ein legendäres Spiel mit den bekannten Figuren des DC-Universums, das meinen Geschmack einer guten Satire in diesem Genre durchaus getroffen hat.
Ich hatte den ganzen Film über richtig Spaß und musste mehrfach über die Einfälle lachen, die uns hier von Seiten der Macher präsentiert wurden.
Unterhaltungsspaß für die ganze Familie, da nicht nur kleine und noch kleinere, sondern auch Erwachsene voll auf ihre Kosten kommen. Das hat man dem Kinosaal auch deutlich angemerkt.

 
Nachspann
ist animiert und darf gern noch eine Weile angeschaut werden, bevor man aus dem Saal rennt.

Underworld: Blood Wars (3D)

Schwelgen wir doch mal ein wenig in alten Zeiten. Damals. Als Vampire und Werwölfe sich noch zeitgemäß stritten und viel Blut floss. Als Glitzer noch nicht das Hauptaugenmerk eines Eposhelden ausmachte und es tatsächlich cool war, wenn sich die flinken Viecher blitzschnell immer tiefer ins dunkle Erdreich verkrochen, um ihre Anmut und Unentdecktheit klammheimlich auf den heimischen Fernsehern zu feiern.
Keiner in der Schule wusste um die geilen Vampirstreifen, denn irgendwie kam keiner ran. Alle sprachen nur von ihren Ballerspielen und man selbst entfleuchte in eine Welt, die der realen um einen herum so fremd wie nur irgend möglich war.
Als Kind erfasst man die Dynamik eines Films noch viel mehr und weiß um die Merkwürdigkeit, wenn sich alles in einem hölzernen Gebälk irgendwo tief im Wald abspielte und so ganz und gar auf die Nische anspielte. Irgendwo fehlte der Epos. Es fehlte eine vorzeigbare Persönlichkeit, mit der man als Vampir-Fan in der Öffentlichkeit angeben konnte. Etwas, das brutal genug, durchgestylt genug, brachial genug war, um damit vor seinen Schulfreunden angeben zu können. “Ich hab es als erster entdeckt, diese Welt gehört mir und ihr alle seid erst viel später dazu gestoßen.”
Und mitten rein in diesen Wunsch platzte Underworld. Auf einmal war alles da. Der perfekte Style. Düsterness, die sogar den Alten die Schuhe auszog. Die perfekte Storyline, der vollkommene Kampf, ein Highlight jagt das nächste. Neue Ideen, eine Heldin zum Niederknien mit einer Mission, der sich so ziemlich jeder Jugendliche freiwillig anschließen würde und das erbitterte Böse auf der Gegenseite, dem man mit Vorliebe den Garaus macht. Ich war der absolute Fan!
Und bin es bis heute.
Von Teil 1.
Seit dem zweiten tauchte man nämlich ebenfalls wieder in diese hölzerne Gebälkwelt ab, die sich so sehr am Mittelalter und dem dahinsiechenden Leben von Bedeutungslosigkeit bemisst, mit der man in punkto Durchgestyltheit nichts mehr erreichen kann. Wie auch? Die Story war bekannt, die Fähigkeiten offenbart, der Plot ausgekostet. Also suchte man sich – wie bei Resident Evil übrigens auch – einfach einen derart überzogenen neuen Bösewicht, den man dann völlig überspitzt und overleaked dem Alten gegenüberstellte und durch die “Erweiterung” den Film selbst vorantreiben wollte.
Die Einspielzahlen haben’s mitgemacht, der Fan wurde vernichtend geschlagen. Die Story wurde lächerlich, man begann sich zusehends mit fortschreitenden Wiederholungen der alten Geschichte mehr und mehr dafür zu schämen, früher mal Botschafter dieser Ideen gewesen zu sein und nahm immer mehr Abstand.
Mit Teil 4 (bei Resident Evil übrigens auch O_O) wagte man dann den Schritt hin zum 3D, was bei solchen Massenblockbusterwunschvorstellungsfilmen ja oft das Vernichtungsurteil schlechthin ist. Nun flogen die Wurfsterne also nicht mehr nur verbal angereichert mit dem unbändigen Hass, dem man als Jugendlicher eh schon kaum Ausdruck verleihen konnte, ohne gleich Amok zu laufen, sondern die Teile schlitterten auch noch ins Wohnzimmer rein und machten ihrem nicht endenden Unmut Luft.
Nur, dass selbige schon längst raus war. Und da “brachial böse” eines der stärksten Argumente des Ursprungsfilms war, musste in den Fortsetzungen natürlich penibelst darauf geachtet werden, dass die Darsteller auch möglichst immer böse Miene zum Spiel machen und laut schreien.
Genau dieser Fakt beerdigt nun mit Underworld: Blood Wars das Erbe dieser einst so fortschrittlichen Idee, aus dieser Welt noch viel mehr rauszuholen. Irgendwo wirkt alles so derart aufgesetzt, gekünstelt und lieblos, dass man schreiend aus dem Saal rennen möchte.
Was ist das Problem?
Ich denke, es liegt teils an den austauschbaren Schauspielern, mit denen man die einzelnen Charaktere besetzt. Mangels Alternativen? Oder weil in Hollywood einfach fast alles austauschbar geworden ist?
Die wuchtigen Hunde, die knallenden Schreie der Pistolen, die einzigartige Selene aus dem ersten Teil gemeinsam mit dieser hervorragend inszenierten Welt ist zwar scheinbar bis zum Schluss geblieben, aber spätestens nach den ersten misslungenen Verwandlungsversuchen der Lykaner und den derart an den Haaren herbeigezogenen, unglaubwürdigen Ehrgefühlsbekundungen eines Vampirclans zweifelt man auch als Zuschauer daran, dass das alles hier ernst gemeint sein könnte.
Und in diese Blöße tauchen jetzt noch Leute, die irgendwo beliebig austauschbar sind und somit keine eigene Stilblüte mehr mitbringen, sondern eben einfach nur noch als Füllmuster fungieren, um dem Film “Bewegung” einzuhauchen und ihn damit künstlich zum Leben zu erwecken.
Und dieser Schuss ging gewaltig vor den Bug. Die mächtige Gegenseite hat in Blood Wars absolut keinen Charme mehr, was man von Corvinus im ersten Teil nicht behaupten konnte. Das Gezeter nervt eher, als dass es unterhaltsam wirkt und nicht nur ich bin der Meinung, dass man zum Schluss froh war, endlich den Saal wieder verlassen zu dürfen.
Noch nicht mal beim Soundtrack hat man sich die Mühe gemacht, ein Theme zu finden, dass wieder ehrwürdig die Boxen zum Beben bringt und zumindest für die Ohren Grund zum Schauern liefert, sondern hier spielt man – ich möchte fast sagen – schon mit synthetischem Gedudel auf, das selbst mir beim Nachspann (wo man sich außer der Musik auf nichts anderes weiter konzentrieren kann) eher die Nerven platzen ließ als auch nur fünkchenweise Spaß zu machen.
Was ist aus euch geworden?
Allein eine streitlüsterne Selene in den Raum zu stellen und ihr zahlreiche Oberflächlichkeiten angedeihen zu lassen reicht nicht, um ein Werk so voranzutreiben, dass es die Kritiker lieben. Und den Zuschauern geht es ähnlich.
Der einzige Unterschied: Resident Evil kündigt sich schon im Trailer an, mit dem kommenden Teil Schluss zu machen, während Underworld hier gänzlich andere Töne anschlägt.
Ganz ehrlich?
 

.kinoticket-Empfehlung: Ich hab Angst.
Angst, dass das so weiter geht und der Abwärtstrend, den man bereits im zweiten Teil deutlich zu spüren bekam, im sechsten dann seinen Höhepunkt erfährt und man diese Art Film gar nicht mehr anzusehen braucht.
Irgendwie sind alle Regler dieses Films so derart verzerrt, dass nichts davon mehr in irgendeiner Harmonie schwingt. Die Effekte sind zu brachial, die Persönlichkeiten ohne jegliches Profil. Der Plot abgehackt und lieblos und die Musik zum Schreien.
Alles andere ist besser als diese bitterste Enttäuschung des ganzen Jahres. Und das schreibt ein ehemaliger Fan!

 
Nachspann
wie schon erwähnt folgt hier nichts weiter außer grausige Musik. Also Abflug, sofern ihr euch doch in diese Vorstellung verirrt habt. Der Trailer funktioniert ja, denn die Massen scheinen rein zu rennen, aber gefallen hat es (in meinem Kinosaal) keinem so wirklich.

Teenage Mutant Ninja Turtles 2: Out of the Shadows (3D)

Wenn Michael Bay im Spiel ist, dann krachts und macht dem eingefleischten Popcornjünger richtig Spaß. Genau dieses Credo gilt auch für Teenage Mutant Ninja Turtles 2: Out of the Shadows, denn hier wird mit 3D gearbeitet, das wieder als Meilenstein in der Geschichte des dreidimensionalen Films gilt und eine Story abliefert, die erwartungsgemäß ist und somit keinerlei großartige Überraschungen bereithält.
Aber wen schert es: Man geht nicht in diesen Film, um mit herausragenden Dialogen begeistert zu werden, sondern weil man es krachen sehen will. Und tatsächlich erinnert hier alles ein wenig an die monumentale Größe von Transformers, nur dass die Effekte und der Wahnsinn fast einen Ticken besser sind als in der Saga der Autobots.
Der Streifen macht dabei nicht nur den jüngeren Zuschauern Spaß, deren Actionfiguren man belebt und in eine Schlacht schickt, die effektreißerisch und großartig ist, sondern unterhält hier auf einem Level, das eine eigene Dynamik entwickelt und somit nach gegebener Zeit auch erwachseneren Menschen Spaß zu machen beginnt.
Der absolute Star des Films ist ganz klar die Technik und Erfahrung, die Bay hier mit einfließen lässt, die eindrucksvoll beweist, das hier Action-Können dahintersteckt, von dem sich viele Kracherfilme eine Scheibe abschneiden können. Wer jemandem eindrucksvolles 3D näherbringen möchte, sollte sich diesen Referenzfilm packen, denn auch die Inhalte sind nicht so schlecht, dass man sich darüber mockieren müsste, sondern man bekommt solide Unterhaltung und hat hoffentlich viel Popcorn am Start, denn das wird gebraucht.
 

.kinoticket-Empfehlung: Das 3D ist allererste Sahne, die Action weiß überzeugend zu beeindrucken und die Bayschen Einflüsse der Transformers-Liga sind deutlich spürbar.
All das macht TMNT 2 zu einem Film, der als Referenz in Ton und Bild gilt und hier einmal mehr eindrucksvoll beweist, welche audiovisuellen Fähigkeiten in einem Kinosaal stecken können.
Als Familienunterhaltung sehr wohl zu gebrauchen, auch wenn man nicht zwingend mit 4jährigen da reingehen sollte, so wie es eine Zuschauerin versucht hat ^^.

 
Nachspann
liefert anfangs noch recht nette Animationen, nach dem Umsturz auf den Normalfließtext darf man aber nach draußen.

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