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wenn aus filmen leidenschaft wird

Tag: Brie Larson

Captain Marvel (3D)

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© 2019 Walt Disney Studios Motion Pictures Germany GmbH

Ach ja … es ist an der Zeit. Es ist an der Zeit, dass sich alle möglichen Insekten der Gestikulation, Politarisierung, des Gendering und der Gleichschalte aus ihren Nestern erheben und laut losbrüllen. Auf drei, okay? Eiinnnnns, zweiiiiiii …..

Oder wollen wir uns doch lieber dem Filmgenuss zuwenden?

Ja, Captain Marvel setzt Zeichen und erlebt somit den gleichen Anstrich, der auch schon die Oscar-Verleihung kaputt gemacht hat und der auch im Frauenwesen seine Unwut treiben wird: Man versucht “gut” zu sein und endet doch wieder in purem Trash. Zumindest, was das angeht.

Captain Marvel (ist Captain männlich oder weiblich?) ist der 21. Film des MCU, des Marvel Cinematic Universe, in dem – Gebetsmühle – bislang alles richtig gemacht wurde, was man nur richtig machen konnte. Entertainment pur, ein Meilenstein und Maß für Blockbuster und nicht umsonst die erfolgreichste Filmreihe aller Zeiten weltweit. Und nein, keine Übertreibungen, sondern alles nachprüfbar und anhand von Einspielergebnissen nachweisbar.

Und weil ihr eh zu faul seid, selbstständig nachzuschlagen: Dazu gehören bis jetzt folgende Teile:

Phase 1
Iron ManDer unglaubliche HulkIron Man 2ThorCaptain America: The First AvengerMarvel’s The Avengers

Phase 2
Iron Man 3Thor – The Dark KingdomThe Return of the First AvengerGuardians of the GalaxyAvengers: Age of UltronAnt-Man

Phase 3
The First Avenger: Civil WarDoctor StrangeGuardians of the Galaxy Vol. 2Spider-Man: HomecomingThor: Tag der EntscheidungBlack PantherAvengers: Infinity WarAnt-Man and the WaspCaptain MarvelAvengers: Endgame (letzterer wird dieses Jahr noch auf die Leinwand kommen).

Und man arbeitet bereits an Spider-Man: Far From Home, der dann das nächste Zeitalter einläuten wird. Dazu kommen Kurzfilme, Serien, Cross-Over etc. pp – das Ganze verhält sich genauso wie bei Assassin’s Creed: Die Hauptdinger stehen in jedem Regal und die vollkommen Gestörten sammeln sich dann über Jahre alles mögliche zusammen und kaufen die passenden Konsolen dazu, damit man das auch spielen kann, während man in seiner Assassin’s Creed-Bettwäsche liegt +hust+ ….

Wenn man jetzt auf das Tableau der obigen Filme sieht, entdeckt man so gut wie keinen nicht-durchschlagenden Kassenerfolg mit ein paar Schwankungen, aber im Großen und Ganzen: Oberste Liga, weltweites Interesse und mittlerweile ein Niveau, das schwer zu toppen sein wird.

Captain Marvel möchte das auch gar nicht, denn es handelt sich wieder mal nur um ein “Ruhig, Kleiner … ist bald so weit mit Endgame-Movie, das uns quasi wieder ins MCU stürzen lässt, ohne aber dafür ein Jahr der Bearbeitungszeit vom finalen Zerstörer zu kappen und stattdessen lieber was schlechtes abzuliefern. Genau diesen Fehler begehen zu viele Filmreihen: Zu wenig Produktionszeit zwischen den einzelnen Teilen und damit zu wenig Zeit, um es ordentlich reifen zu lassen und am Ende Ware zu liefern und nicht nur Kompromisse.

Es ist also nur ein “Luft holen”, ein Breathtaking zwischendurch, nichts weltbewegendes und trotzdem Oberste Liga.

Und nun kommen die Insekten.

“Wähh wähhh das ist der erste Film im Marvel-Universum, der sich um eine Frau dreht und der macht nicht alles so gleich geil wie Black Panther für die Schwarzen blabla wäh wäh wäh jammer jammer jammer.”

Frage (Vorsicht: Provokativ!): Vielleicht wollte der Film gar nicht Frauen erheben und sich um politarisierte Scheiße kümmern und alles den Bach runtergehen sehen, sondern einfach nur eine Zwischenstory abliefern, um die Wartezeit bis Endgame zu verkürzen? Vielleicht will er einfach nur unterhalten? Vielleicht sind Gendering und Blockbuster-Entertainment zwei völlig verschiedene Dinge?

Uhhhhhhh … entfollgggggggt dem Dämon!!!!! Er hat nicht alle gleich behandelt …… Kreuzigt ihn!!!!

Mal im Ernst: Sowas regt mich tierisch auf! Meine Fresse, wo landen wir, wenn wir wirklich überall und jedesmal das gottverdammte Siegel der Gleichschalte aufbügeln müssen und uns nicht einfach um das wesentliche kümmern können? Geht meinetwegen nach draußen und schaut euch George Orwell an, dann könnt ihr in eurer Traumwelt leben – zumindest im ersten Teil von 1984. Meine erstrebenswerte Zukunft sieht anders aus. Ganz ehrlich!

Also: Zurück zum Wesentlichen: Captain Marvel.

Und nein, ich reduzier das jetzt nicht auf irgendwelche verwuschelten Vierbeiner und lass alles andere den Bach runtergehen, dafür hat man auch hier wieder viel zu guten Humor aufgezogen, auch wenn der diesmal wirklich eine “Randgruppe” trifft und eben nur wirklich witzig ist, wenn man sich mit den Begebenheiten auch im wahren Leben etwas auskennt – dann aber sind die Takes umso genialer und haben eine Durchschlagskraft, die ich feiere.

Und ja, ich fand’s auch toll, dass endlich ein paar mehr Frauen die Oberhand kriegen und man hier beginnt, seine Blicke zu weiten, aber das erzwungene Bewerten anhand von irgendwelchen dümmlichen Kriterien ist einfach dumm. Lasst euch doch einfach eine Geschichte erzählen. Dieses zwanghafte “Ahhhh – da ist aber etwas nicht exakt gleichbehandelt! RAUS!”-Rumgetue lässt diesen Schritt nämlich eher wieder erzwungen wirken und befreit ihn von jedweder positiven Anhaftung, und das nervt am Ende einfach nur und ist tatsächlich ein Kreuzschwert im Rücken aller Fanatiker, die meinen, dass die Welt dadurch wirklich bessihr (-er darf ich ja jetzt nicht schreiben) wird.

Also:

  • Ja für das weibliche Geschlecht.
  • Ja für gleiche Bezahlung für gleiche Arbeit – geschlechtsunabhängig.
  • Ja für “Mehr Frauen dürfen in Hauptrollen in Filmen gesehen werden.”
  • Ja für “Sie sollen genauso viel dabei verdienen wie ihre männlichen Pendants.”
  • Ja für “Marvel wird nicht schlechter, wenn mehr weibliche Rollen vergeben werden.”

und damit sollte eigentlich alles diesbezüglich gesagt sein. Black Panther war geil, weil die Story gut war, weil der Dialekt eine Liebeserklärung an diese Kulturgepflogenheiten gewesen ist (ausschließlich im Original) und weil den Machern scheißegal war, wer schwarz oder weiß oder unausgeglichen oder blabla – da hat auch keiner rumgemeckert: “Möh, überhaupt keine Weißen zu sehen in dem Film!”, sondern es ging einfach um die Technik, die Welt, die Erzählung – und genau so sollte man es meiner Meinung nach auch mit Captain Marvel handhaben: Rein, berieseln lassen und die Show genießen!

Dass das Kino groß, größer, Marvelous-groß sein sollte, die Boxen Atmos, laut und dröhnend und der Platz möglichst so nah an der Leinwand, dass das gesamte Gesichtsfeld ausgefüllt ist, während man durch die 3D-Brille schaut, brauch ich an dieser Stelle ja nicht mehr erwähnen: War vor 21 Filmen so, ist jetzt immer noch so. Alles andere ist “Naja, hab schon besseres gesehen.”

Ganz ehrlich? Ich selbst war im Cinedom Köln und war total geflasht, weil’s dort einfach gepasst hat. Da hat man gar nix interessantes erzählen müssen, einfach nur die Größe und Wucht haben gereicht, dass ich mit Gänsehaut da saß und es einer der schönsten Momente dieser Woche gewesen ist.

.kinoticket-Empfehlung: Die Previews sind durch, die Mitternachtspremieren hoffentlich hinter euch und der Run ist eröffnet: Es geht weiter und man versüßt euch wieder ein bisschen die Zeit bis zum finalen Kampfschlag: Augen auf, Brille rauf, .kinoticket zurück in den Geldbeutel und Popcorn innen Mund: Dieser Film kann sich sehen lassen und hilft über das erbarmungslose Warten bis zu Avengers: Endgame hinweg.

Brie Larson macht eine gute Figur, erhebt jetzt den “Frauen-Kahlschlag” aber nicht zur Weltsensation auf, sondern ist einfach da und sorgt für einen tollen Film und einen weiteren Charakter im MCU, mit dem ab jetzt auch auf der Leinwand gespielt werden darf.

All das sollte nicht überbewertet, aber auch nicht unter den Teppich gekehrt werden – und bitte: Lasst endlich diesen Feminismus-Quatsch, wenn’s einfach nur um Unterhaltung geht. Wir lieben euch. Wirklich. Auch ohne den ganzen Bockmist.

Nachspann
✅ as always: Marvel heißt: Bis zum bitteren Ende sitzen bleiben, oder man verpasst den halben Film!

Kinostart: 7. März 2019

Original Title: Captain Marvel
Length: 124 Min.
Rated: FSK 12

Schloss aus Glas

Das Thema Breakout ist derzeit in vielen Kinos wieder in Mode und erweist sich so langsam auch als Publikumsmagnet. Zumindest in kleineren Städten reißen sich die Menschen um .kinotickets für solche Vorstellungen und man rüstet den Wochenplan dementsprechend um, um genau das zu bieten.
Schloss aus Glas basiert erneut auf einer wahren Geschichte und ist somit zugleich Buchverfilmung als auch “aus dem echten Leben erzählt”. Die Geschichte ist derart verblüffend, tragisch und ergreifend, da sie nicht zwischen A und B entscheidet, sondern den erbitterten Zwist zwischen der notwendigen Realität und dem unerklärlichen Drang nach Freiheit und Ausbruch sorgfältig unter die Lupe nimmt und hier neue Formen des Umgangs damit präsentiert.
Durch seine “Tatsächlich passiert”-Nacherzählung verpuffen alle Argumente, die dieses Leben als “nur ein Film” hinstellen wollen und offenbart einmal mehr, dass es durchaus möglich ist, nicht nach den konformen Regeln des Konservatismus leben zu müssen, um tatsächlich erfolgreich und – viel wichtiger – glücklich im Leben sein zu können.
All dies verrät aber immer noch nichts über das, was uns in Schloss aus Glas in eindrücklichen und bleibenden Bildern erzählt wird. Brie Larson glänzt neben Naomi Watts an der Seite von Woody Harrelson, der wieder einmal Höchstleistungen darbietet, die auch in diesem Film wieder zum Anbeten sind.
Und neben all den Exzessen, Querulanten, Absonderlichkeiten und dem unbändigen Streben einer Coming-of-Age-Generation, die sich im harten Alltag durch alle möglichen und unmöglichen Situationen durchbeißt, erblüht hier eine diskutierbare Offerte von Optionen des Erwachsenwerdens, ohne dabei auf den Respekt und die Liebe verzichten zu müssen.
Und ich wage zu versprechen, dass jeder, der diesen Film besucht, auf irgendeine Weise angesprochen wird. Denn um das völlig gefühlskalt und emotionsbefreit abzutun, braucht es die Abwesenheit jedweder menschlicher Regung – und das dürfte in den seltensten Fällen der Fall sein.
 

.kinoticket-Empfehlung: Eine ergreifende und wahre Geschichte, die nicht nur mit völliger Schrägheit verblüfft, sondern die irren Windungen inmitten von Gesetzen und Normen durchbricht, um schlussendlich völlig befreit aus dieser Lage emporzusteigen.
Die Szenen sind beeindruckend und hallen noch lange nach, die Darsteller erobern die Herzen im Sturm und die erbitterte Wahrheit dieser Erzählung erschüttert noch lange danach den Geist.
Definitiv sehenswert und mega emotional!

 
Nachspann
sollte man mitnehmen, da dieser zur Glaubwürdigkeit extrem viel beiträgt.
Kinostart: 21. September 2017

Kong: Skull Island (3D)

Die Geschichte rund um King Kong geistert ja nicht erst seit gestern durch die Kinos. Wie bereits erwähnt, füllen zur Zeit sehr viele Remakes die Leinwände und bezeugen, dass Hollywood derzeit mal wieder der Stoff zum Verfilmen ausgegangen ist, weshalb man auf altbewährte Konzepte zurückgreift und hier eben Geschichten neu erzählt, die es schon mal gegeben hat.
Im Zuge dessen braucht man als Interessierter an diesem Film auch keinerlei großartige Anforderungen an einen trickreichen und überraschenden Plot stellen, denn die Vergangenheit hat bereits bewiesen, dass die Ära von hervorragend erzählten Storys diesbezüglich längst vorbei ist.
Kong: Skull Island macht hier keine Ausnahme. Ehrlich gesagt bin ich mir zum ersten Mal wirklich unsicher, ob ich den Film in 3D oder 2D empfehlen soll. Gesehen habe ich mittlerweile beide Varianten und unschlüssig bin ich mir immer noch.
Tatsache ist, dass man hier unglaublich viel Geld und Rechenleistung in herausragende und absolut beeindruckende Special Effects investiert hat, die sich nicht nur sehen lassen können, sondern über alle Maßen überzeugen. Macht man die Ohren zu und schaut sich diesen Film als Stummfilm an, wird man mit einer Augenweide an grafischen Monumentalszenen belohnt, die in der Tat meisterhaft sind. Hierbei macht das 3D dann noch mal den richtigen Unterschied, da der Film so noch mal einiges an Größe dazu gewinnt und die gezeigten Szenen umso beeindruckender rüberkommen.
Warum empfehle ich dann nicht gleich die teurere, räumliche Variante?
Beim Sichten in 2D habe ich festgestellt, dass die Kluft zwischen computeranimierter Technik und dem vergleichsweise mauen Plot nicht ganz so groß ist und daher die Enttäuschung über die relativ miese Story nicht ganz so weh tut. Hier gibt es nämlich nicht nur viele Logiklücken, sondern die Erzählung verliert ein wenig ihren Charme, dadurch, dass man sich eben nicht mehr auf die in den Vorgängerfilmen gezeigten Elemente konzentriert, die eigentlich die Geschichte von King Kong ausmachen, sondern hier eben wieder mal relativ lieblos einige Szenen zusammenschustert, die dann rechtfertigen, dass man absolut gelungene CGI-Effects hat, die man innerhalb eines Filmes miteinander verbinden will.
Der Plot gewinnt dadurch nicht an eigener Harmonie und es entsteht am Ende auch keine rühmliche Moral, die hier in die Tiefe des Charakters vorstößt und gewisse Dinge aufzeigt, die in heutiger Zeit durchaus relevant wären. Stattdessen hat man einfach nur hammerhart geile Effekte, die es im Kino zu feiern gilt.
 

.kinoticket-Empfehlung: Wer damit klar kommt, dass die Geschichte nicht mit inhaltlicher Brillanz auftrumpft, der sollte unverzüglich zur 3D Variante des Films greifen.
Alle anderen können sich auch mit der kleineren Variante zufrieden geben, die etwas mehr Harmonie mitbringt, da der Anspruch hier generell etwas niedriger ist.
Dieser Film wurde eigentlich nur deshalb gemacht, um den technischen Fortschritt unserer Zeit zu feiern, und weniger deshalb, um eine emotionale Geschichte zu erzählen.

 
Nachspann
Viel wichtiger ist es, die kurze Zeit während des Abspanns sitzen zu bleiben, denn danach kommt noch eine etwas längere Abhandlung, die das eigentliche Ende des Films darstellt und das Gefühl eines offenen Endes verschwinden lässt. Erst danach macht der Film in meinen Augen wieder etwas mehr Sinn.

Free Fire

Dass die Menschen bei dem Namen Martin Scorsese direkt an die rühmlichen Werke denken, die man von ihm sonst so kennt, wird höchstwahrscheinlich dafür sorgen, dass sich zu Anfang des Films die Reihen der Kinos ganz von selbst lichten.
Als eingeschworener Kinofan erwartet man nach dem zugegebenermaßen genialen Trailer auch erst mal etwas völlig anderes, als einem hier geboten wird.
Mich hat die Machart des Films sehr viel mehr an einen typischen Quentin Tarantino erinnert, als dass ich ihn mit anderen Regisseuren vergleichen würde. Tatsächlich ist hier auch der Regisseur von High-Rise am Start und Scorsese agiert nur als ausführender Produzent. Man befindet sich eher in einem genial durchdachten Konzept eines typischen Kammerspiels, bei dem weniger die Kulisse als viel mehr das Konzept als solches gefeiert wird.
Im Prinzip gibt es in diesem Film keinen Plot, keine Geschichte die erzählt wird, sondern die Fortbewegung in der Story ergibt sich allein durch die Dialoge der einzelnen Persönlichkeiten, die durch in sehr speziellem schwarzen Humor mündenden Dialogen die Zuschauer mit ihrer komischen Art unterhalten.
Faszinierend hierbei war der Soundtrack und die Art und Weise, wie sich die Schauspieler im Verlaufe der Geschichte verhalten haben. Nach den Schusswechseln die richtige körperliche Position einnehmend, realistisches Geballer und im Zuge der Interpretation durch den Zuschauer auch die richtige Pose zeigend, die den Charakter dadurch nicht nur passend beschreibt, sondern auch bebildert, in welcher Gemütsverfassung derjenige gerade ist.
Insgesamt braucht es beim Betrachten sehr viel Interpretation durch den Zuschauer, der eben nicht nur das gezeigte eins zu eins auffassen sollte, sondern die symbolischen Darstellungen auch richtig verstehen muss.
Daraus ergibt sich dann ein Film, der im ersten Moment total schräg anmutet, sich im Verlaufe der Geschichte aber durchaus seine Genialität verdient respektive sie immer mehr offenbart. Wenn wir uns an Zeiten zurückerinnern, in denen Menschen aus den Vorstellungen gerannt sind, in denen The Rocky Horror Picture Show lief, der bekanntermaßen im Anschluss ja auch ein Kultstreifen wurde, dann sehe ich hier gewisse Parallelen, auch wenn ich das Kult-Gen noch etwas vermisse.
Darum muss sich jetzt aber die Fan-Gemeinde kümmern, die diesen Film entweder zu einem kommerziellen Erfolg im Kino oder eben später auf DVD machen kann. Das Potenzial dazu schlummert in den Tiefen der Ritzen, die bis jetzt noch keiner erkennt.
 

.kinoticket-Empfehlung: Dieser Film befindet sich so weit abseits des Mainstreams, dass es in meinen Augen sehr schwer werden kann, ihn zu promoten oder im Kino erfolgreich laufen zu lassen.
Das ändert gar nichts daran, dass die Macher durchaus mit der Wahl ihrer Darstellungsform Größe bewiesen haben und hier eher Theater als Kino stattfindet.
Wer Nieschenkino liebt, wird hier mit größtem Glück erfüllt aus dem Saal raus gehen, sobald die Vorstellung vorbei ist.

 
Nachspann
folgt keiner, man darf den Saal also direkt beim Beginn des Abspanns verlassen.

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