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wenn aus filmen leidenschaft wird

Tag: Buchverfilmung Page 1 of 6

After Passion

After Passion

© 2019 Constantin Film Verleih GmbH

Jetzt wird’s hart: Wie soll ich euch nichts verraten und gleichzeitig beibringen, worauf ihr euch einlasst, wenn ihr hier rein geht?

Das Ding wurde u.a. in der BRAVO Preview released – und genau da gehört es meiner Meinung nach auch hin: Fifty Shades of Grey gepaart mit Twilight für Kinder. Ehrlich gesagt hab ich den ganzen Film drauf gewartet, dass entweder dem Typen endlich Vampirzähne wachsen oder sich der Cast kolossal verspricht und auf einmal Edward/Christian und Bella/Anastacia sagt.

Ist nicht passiert, keine Sorge – jedoch habe ich mir von Leuten, die die Bücher kennen (ja, es gibt mehrere [insgesamt 7!!! Sieben!!! 😳😳😳] – ihr wisst, was das heißt), bereits sagen lassen, dass die filmische Umsetzung im Vergleich zu dem lüsternen Verlangen zwischen den beiden einfach grottig sein soll und somit absolut nicht an die “literarische Vorlage” heranreicht.

Tatsächlich befriedigt man hier auch die Maximal-14-jährigen und darüber hinaus absolut niemanden mehr: Die finden den Typen süß, die finden das Girl “familiar” und können sich mit den Gefühlen und Elementen sehr gut identifizieren, insofern sie nicht bereits mit “Bildung” infiziert wurden. Aber da kommt dann die Fifty Shades of Grey-Komponente ins Spiel…

So arglistig, wie man hier mit Begriffen wie “Bad Boy” um sich wirft, obwohl es einfach nur ein absolut realitätsferner Schnuckel ist, so falsch liegt man, was den Bezug zu realen Gefühlen und Optionen angeht. Und ich habe noch niemals so eine unrealistisch schlechte Mutter spielen gesehen – noch nicht mal im schlimmsten Assi-TV.

Und das soll was heißen, wenn selbst meine Lieblingsdeutschsprechdarsteller niveautechnisch noch darüber stehen!

Was man dem Film lassen muss: Er funktioniert (in seiner Altersklasse sogar genauso gut wie bei unsereiner damals besagter Sadomaso-Film) und Mr. Hero Fiennes Tiffin (ja, der heißt wirklich so!) spielt seine Sache absolut überzeugend und unglaublich gut! Dass der Film um ihn herum so scheiße gebaut ist, dafür kann er ja auch nix und wer als Eltern sein Kind zwingend “Hero” nennt, der muss ihn quasi schon an solche Produktionen abgeben (Hallo, Ralph Fiennes ;-)).

Damit landen wir bei einem Versprechen meinerseits: Ich werde mir das erste Buch kaufen und es lesen (!) und dann meine Meinung zu den Büchern eventuell revidieren, der Film selbst landet aber womöglich nur in jedem Teenie-Regal aus den gleichen Gründen, weshalb dort auch die Shades-Trilogy gelandet ist: Keine Ahnung!

Also geht ruhig ins Kino, dann habt ihr wenigstens gemeinsam Spaß. Aber gevögelt wird erst zu Hause. Klar?

Danke!

.kinoticket-Empfehlung: Nach dem durchschlagenden Erfolg von “Fanfiction-Twilight-FiftyshadesofGrey-Schnuckels” sind nun die Kinder an der Reihe und bekommen ihre Lustdrüsen aufgepumpt: Hier wird auf BRAVO-Niveau aufgefahren, was man unsereiner damals als Sadomaso-Orgie im Kino verkauft hat: Pure Lust (schlecht gespielt)!

Damit müsst ihr leben, denn die Kids schauen’s sich begeistert an und machen euch damit genau das nach, was ihr mit Christian und Anastacia praktiziert habt. Retourkutsche auf die sexuelle Art.

Über “Plot” brauchen wir nicht reden, Hardin spielt seine Rolle extrem überzeugend, den Rest kann man quasi per se in die Tonne kloppen – aber auch da holen die Kids es wieder raus und stellen’s zurück ins Regal.

Pech gehabt – damit müsst ihr nun leben. Und wenn’s ein Erfolg wird (und das ist es quasi jetzt schon) warten bereits 6 (Sex!) weitere Bücher darauf, verfilmt zu werden. Hoffentlich werden die Darsteller dafür nicht zu schnell zu alt 😉

Nachspann
❌ muss man nicht ausharren, hier folgt nichts weiter.

Kinostart: 11. April 2019

Original Title: After
Length: 106 Min.
Rated: FSK 0

The Hate U Give (inkl. Gewinnspiel)

The Hate U Give

© 2019 Twentieth Century Fox

Unter dem Beitrag gibts wieder ein fettes Gewinnspiel – diesmal bereitgestellt von Twentieth Century Fox (Freikarten und Plakate) sowie dem cbj-Verlag aus der Verlagsgruppe Random House GmbH | Bertelsmann (Angie Thomas‘ Bestseller The Hate U Give als Buch).

Und bevor ihr‘s meint: Nein, das beeinflusst nicht meine Meinung zum Film, denn der war schlichtweg einfach Bombe! Zum ersten Mal saß ich im Kino und dachte mir: Jaaaaa, JAAAAAAA, JAAAAAAAAAAAAA – Schrei es heraus und mach noch lauter!!!! Brüll damit Tausenden und Abertausenden aus der Seele und zeig endlich, was in so vielen Herzen verborgen ist!

What?

Genau! The Hate U Give zählt zu den ersten Medien, die ich mir in beiden Kostversionen zu Gemüte geführt habe – Film und Buch – und beides hat mich gleichermaßen begeistert. Der Titel verrät auf dem Plakat bereits schon subtil, was dahinter verborgen zu sein scheint und auch, wenn man dafür in gewissen Kreisen firm sein muss oder zumindest schon mal etwas davon gehört haben sollte, um es zu erkennen, möchte ich an dieser Stelle nicht mehr darüber verraten: Geht einfach rein und genießt die „Show“.

Denn der Film schafft es, eine unglaubliche Story zu erzählen, die symbolisch für so viele Menschen Alltag und Wahrheit bedeutet, die sich nun zum ersten Mal auf der Leinwand (und eben im Buch) repräsentiert sehen und eine Form von Diskussion angeregt haben, die das Werk über Nacht bereits in die Toplisten schießen ließ und weltweit für Furore sorgte.

Dieses Problem beobachtet man auch hier (ich persönlich fast jeden Tag) immer wieder, weshalb der Film auch für mich persönlich eine nicht geringe Relevanz hat und umso wichtiger erscheint: Man sollte sich wirklich damit auseinandersetzen und die Thematik kennen, denn niemand hat es bisher geschafft, die Dinge so verständlich und nachvollziehbar beim Namen zu nennen und damit einer großen Leser- und hoffentlich auch Zuschauergefolgschaft näher zu bringen, wie Angie Thomas in ihrem Buch respektive George Tillman Jr. in der Verfilmung desselben.

In diesem Fall hat man vieles absolut richtig gemacht. Die Art der Einführung, Erzählweise, der Cast, allen voran Amandla Stenberg, die Form der „Beschuldigung“ und die Auflösung mit dem Schrei einer ganzen Generation nach Gerechtigkeit und Recht, der bis heute immer noch in vielen Teilen der Welt ungehört ist und eine der Gründe und Ursachen für Hass & Gewalt darstellt, die in meinen Augen vermieden werden könnte.

Diese Spitzendarbietungen sollte man sich auf keinen Fall im Kino entgehen lassen und es ist egal, welche Beschaffenheit die Säle aufweisen: Hier zählt einzig der Inhalt – und der greift auf jeder Leinwand!

Also tut euch selbst den Gefallen und besorgt euch .kinotickets – zum Beispiel in unserem…

G E W I N N S P I E L

Ja, es ist wieder soweit und wir schließen den Kreis der Dreifaltigkeit und gehen mit dem nächsten Gewinnspiel an den Start: Diesmal hat Twentieth Century Fox für euch coole Plakate und jede Menge Freikarten locker gemacht und außerdem wurde vom cbj-Verlag mehrfach das Buch zum Film zur Verfügung gestellt.

Um euch für diese Gewinne zu qualifizieren, beantwortet einfach die folgende Frage bis einschließlich Dienstag, 5. März 2019 in den Kommentaren:

Was wäre eurer Meinung nach notwendig, um die Welt zu einem besseren Ort zu machen?

Unter allen eingegangenen Kommentaren werden die Gewinne verlost und die Gewinner/innen per E-Mail benachrichtigt. Gebt also bitte beim Kommentieren eine gültige E-Mail an, unter der ihr erreichbar seid und schaut auch ein wenig in den Spam-Ordner, falls die Benachrichtigungen versehentlich dort landen sollten.

Nun wünsche ich euch aber viel Spaß im Kino und lasst mich wissen, wie ihr den Film fandet!

.kinoticket-Empfehlung: Wahnsinn, mit welcher Intensität man hier den Schrei nach Gerechtigkeit auf die Leinwand bringt und eine ungehörte Generation endlich anhört: Die immer noch gültige Botschaft des Films zeichnet deutlich ab, dass vieles aus der Vergangenheit auch heute noch lange nicht ad Acta gelegt werden darf, sondern dringlichst behandelt werden sollte.

Der Film beeindruckt auf vielfältige Weise, benötigt dazu aber keine Technik, sondern verblüfft rein mit Inhalten und deren Darstellung. Die Wahl des Kinos ist egal, wichtig ist nur, dass ihr den Film definitiv gesehen habt – und evtl. sogar danach ein wenig drüber plaudert.

Nachspann
❌ muss man nicht abwarten, hier folgt nichts mehr.

Kinostart: 28. Februar 2018

Original Title: The Hate U Give
Length: 133 Min.
Rate: FSK 12

Beautiful Boy

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© 2019 NFP marketing & distribution

Sich mit den Dingen einfach mal auseinanderzusetzen, ohne dabei auf bekannte Ansichten und Gedankenprogrammierungen zurückzugreifen … eine Aufgabe, der sich viele überhaupt nicht stellen wollen, weil sie schon mal gar nicht wissen, dass das überhaupt geht. So viele Menschen haben ihr vorgefertigtes Bild, was bestimmte Menschen und Dinge angeht und sie lassen sich davon auch überhaupt nicht abbringen.

Dabei geht völlig unter, dass nie jemand gefragt hat, woher diese Ansichten überhaupt kommen, wer sie in die Welt gesetzt hat, ob sie heute noch gültig und überhaupt gerechtfertigt sind oder nicht, sondern völliger Humbug. Stichwort: Vorurteile.

Aktuell erleben wir immer noch, wie berühmte Vorurteile sich die Wege durch die Gehirnbahnen verschiedener Menschen graben und dort jede Menge Unfug und Dummheiten verzapfen, die sich dann als geistiger Dünnschiss den Weg zurück in die verbale Welt erkämpfen und überall ihre dünnflüssige Suppe an Idiotie verbreiten und permanent die Wahlergebnisse beeinflussen.

Dass so etwas Schaden anrichten kann und sogar Menschen das Leben kosten, haben wir aktuell alle schon erlebt und gesehen. Dass man diese Richtung auch ändern und alles zu etwas Positivem entwickeln kann, wisst ihr spätestens jetzt, denn: Man kann, darf und sollte solche Einstellungen und Gedanken hinterfragen und ihre Richtigkeit anzweifeln, um zu erfahren, ob die eigene innere Einstellung tatsächlich so unangreifbar korrekt ist, wie man bisher immer geglaubt hat.

Das beste Anzeichen dafür, dass irgendetwas faul an einer Sache ist, ist: Die Verantwortlichen mögen nicht, wenn man zweifelt. Geht in irgendwelche christlichen Ligen, hört ihnen zu und zweifelt dann an, was sie sagen. Je nachdem, wie sie reagieren, werdet ihr merken, wieviel Wahrheitsgehalt in ihren Lehren steckt und ob eigentlich alles nur eine große Lüge ist und jeder von vornherein verdammt wird, der es nicht kommentarlos schluckt.

Genau das gleiche betrifft nicht nur Religion, sondern auch Menschengruppen, Kulturen, Verhaltensweisen, gesellschaftliche Rituale usw. – und eben auch das, was in Beautiful Boy thematisiert und in eine völlig neue Korrelation gestellt wird. Mir haben die Ansätze, derer man sich hier bedient, unglaublich gut gefallen, weil das tatsächlich Fragen sind, die selbst ich mir niemals gestellt habe und die den Horizont und das Denken derart erweitern, dass die Erkenntnisse förmlich ins Hirn sprudeln und man als geistig bereicherter Mensch den Kinosaal wieder verlässt.

Mit solch einer positiven Inbrunst und strebender Energie an ein so düsteres Thema heranzugehen und dabei diesen Film hervorzubringen … der Wahnsinn. Und damit meine ich nicht nur das Schauspiel von Steve Carell, der hier mit seinem Charakter ein Vorbild liefert, von dem ich mir extrem viele Nachahmer in der Gesellschaft wünsche.

.kinoticket-Empfehlung: Wer bei den Twist-Erleuchtungen dieses Films keine feuchten Augen kriegt, dem kann ich auch nicht weiter helfen.

Gegen die offensichtliche Inbrunst, jedwede Vorurteile des Menschen anzugehen und sie mit Vernunft, Klarheit und aufstrebendem Willen zu besiegen, kommt auch kein Kritiker an: Steve Carell liefert hier Vorbildfunktion und erzählt eine dramatische Geschichte, die aus den tiefsten Höllen des Menschen die besten Seiten hervorkehrt.

Beautiful Boy ist ein leuchtendes Beispiel dafür und sollte von euch bis ganz zuletzt ausgesessen werden.

Nachspann
✅ So poetisch war garantiert noch kein Abspann – bleibt sitzen, auch wenn nicht gleich was passiert!

Kinostart: 24. Januar 2019

Original Title: Beautiful Boy
Length: 121 Min.
Rated: FSK 12

Maria Stuart, Königin von Schottland

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© 2019 Universal Pictures International

Saoirse Ronan und Margot Robbie dienen schon längst der elitären Vorstellung von damhaften Rollen in Kinofilmen, die eine gewisse Präsenz ausstrahlen und somit zur Oberschicht weiblichen Kinos zählen. Diesbezüglich haben sie sich in der Vergangenheit einen Ruf aufgebaut, der heute kaum noch Einsatz und Leistung erfordert, sondern oftmals das bloße Erscheinen ausreicht, um von aller Welt gefeiert zu werden und einen Hype auszulösen, der quasi nichts anderes als den puren Erfolg zulässt.

Diesen Trend empfinde ich persönlich als sehr gefährlich, weil dadurch nicht mehr Leistung anerkannt wird, sondern unspezifische Gegebenheiten als „persönliche Leistung“ deklariert werden und die ganze Welt förmlich Amok läuft, obwohl überhaupt gar nix ist.

Auf deutsch: Dass diese beiden Damen schauspielern können, haben sie längst bewiesen. Dass deshalb jetzt jedes Werk unreflektiert abgefeiert werden und ihrer „Größe und Brillanz“ keinerlei Zweifel mehr anhaften dürfen, ist deswegen längst nicht richtig. Maria Stuart – Königin von Schottland ist einer dieser Filme, die berechtigte Zweifel für die Eignung zum großartigen Leinwand-Event aufkommen lassen dürfen, zumal hier vielmehr Theater-Einspieler und bühnenhafte Inszenierung richtig wäre und man deutlich spürt, dass reines Kino nicht Sinn und Zweck dieser Darstellung ist.

Unlängst hat es einen Film mit dem exakt gleichen Titel gegeben … und auch, wenn hier jetzt die Vorgeschichte erzählt werden will, reicht dies noch längst nicht, um vor Entzückung alle seelischen Hüllen fallen zu lassen und sich der spielerischen Ekstase hinzugeben. Natürlich: Darbietung, Ankleidung und Make-Up sowieso alles Textilgesteuerte rund um den Film haben ihre Berechtigungen für Auszeichnungen im Vorfeld längst passiert, dass deshalb der Kinoabend für den Zuschauer ein Stimmungsgarant wird, steht wiederum auf einem völlig anderen Blatt.

Hier muss man schon gewisse Avancen für Theaterliebe mitbringen, um vollends in der Erzählung aufzublühen und sich in den Anblicken dieser beiden Damen und deren Welt um sie herum zu verlieren. Die ist nämlich völlig anders, als der Kinogänger sie bisher kennt: Irische Härte, brutale Kämpfe, Braveheart-Blut und dramatische Moral: All dies entfernt sich still und heimlich aus Maria Stuart und überlässt das Feld einer überhypten Selbstverständlichkeit, die meiner Meinung nach bestenfalls zweifelhaft ist.

.kinoticket-Empfehlung: Sieht gut aus, wird auch gut gespielt, bedeutet aber noch lange nicht, dass daraus auch ein guter Film entsteht: Theater ist hier das Maß aller Dinge.

Ob dies zwingend auch immer auf einer Kinoleinwand funktionieren muss, ist deshalb nicht zweifelsfrei erwiesen. Man muss aufpassen, dass man den Damen nicht per se eine herausragende Schauspiel-Leistung deklariert, sondern ob ihrer hohen Qualität auch immer neu hinterfragt, ob dies nun tatsächlich oscarwürdig ist oder nicht. Nur, weil‘s früher mal unangefochten war, bedeutet ja noch lange nicht, dass dies auch heut noch der Fall ist.

Nachspann
❌ braucht man nicht abwarten, hier folgt nichts weiter.

Kinostart: 17. Januar 2019

Original Title: Mary Queen of Scots
Length: 125 Min.
Rated: FSK 12

Die Frau des Nobelpreisträgers

Die Frau des Nobelpreisträgers

© 2018 SquareOne Entertainment GmbH

Glenn Close, die Dame, die uns als altehrwürdige Koryphäe aus Mord im Orient Express im Kopf geblieben ist und die für mich immer so ein wenig den Charakter von M aus James Bond verkörpert: Eine Schauspiel-Legende, die auch in diesem Film wieder aus dem Vollen schöpft und eine Darbietung abliefert, die seinesgleichen sucht.

Ich weiß, ich sollte nicht davon ausgehen, dass die Masse von Welt The Man Who Killed Don Quixote gesehen hat und darum Jonathan Pryce genauer kennt, der übrigens tatsächlich in einem Bond mitgewirkt hat – nämlich in Der Morgen stirbt nie.

Beide gemeinsam führen ein Regiment eines Statements an, das ich mit Preisen überhäuft sehen möchte: Die Darbietungen aller (ja, aller!) Darsteller ist hochrangig und bis ins letzte Detail perfekt gecastet. Und was dieses Mal in meinen Augen super geil geklappt hat, war die Transportation vom Buch auf die Leinwand: Man hat beim Plot genügend Zeit und Muße gehabt, um erst das Werk zu veröffentlichen und anschließend nicht mehr viel verdrehen müssen, um daraus eine gängige Geschichte zu erschaffen, die auch auf der Leinwand funktioniert: Die Thematik ist so ausgeklügelt und wohl gewählt und macht bis ins kleinste Detail einfach nur eine Menge Spaß.

Kürzlich schrieb ich über Themen, die die Welt heute immer noch bewegen und berühren und dringend notwendig diskutiert werden müssen – dieser Titel reiht sich da ins Beispiel aller Positivitäten ein und erzählt einmal mehr eine Story, aus der Ehre, Tiefe, Eloquenz und Würde nur so raus trieft und die in meinen Augen einfach nur sehenswert ist.

Glaubt mir – und das ist wirklich absolut selten inzwischen: Nur wegen der Schauspielerei lohnt sich der Film, da wäre das Thema und Genre fast völlig egal – aber auch das ist wahnsinnig toll und beides gemeinsam sieht schwer nach einem perfekten Kinoabend aus, sofern ihr euch für The Wife entscheidet.

.kinoticket-Empfehlung: Es ist lange her, dass tatsächlich die Schauspieler und Schauspielerinnen den Inhalt einer Story ausgemacht haben und es an ihnen lag, ob eine Erzählung lebt oder nicht … und genau das ist hier der Fall: Ein Volltreffer ins Schwarze!

Jede Figur wurde perfekt ausgewählt, die Story ist schweinegeil und das Schauspiel und die Dialoge leben von einer ehrwürdigen Aufrichtigkeit, die selten so schwer dazu beigetragen hat, dass ein Kinoabend tatsächlich perfekt werden kann. Lasst euch dieses Gourmet-Stück nicht entgehen!

Nachspann
❌ muss man nicht ausharren, es folgt nichts weiter.

Kinostart: 03. Januar 2019

Original Title: The Wife
Length: 100 Min.
Rate: FSK

Der Junge muss an die frische Luft

Der Junge muss an die frische Luft

© 2018 Warner Bros. Ent.

Dass Hape Kerkelings Buch demnächst auf die Leinwand kommt, haben ja bereits einige .trailer zahlreich angedeutet. Dass Julius Weckauf den jungen Hape spielt, haben auch viele schon sehnlich herbeigewartet … und nun ist der Film endlich im Kino!

Und ja, man hat in der Vorschau bereits gemerkt, dass der Cast-Operator hier einen Meistercoup gelandet hat und mit der Auswahl des Jungen DEN Volltreffer des Jahrhunderts gemacht!

Ganz ehrlich? Ich wünsche mir derzeit grad nichts sehnlicheres, als dass der Kleine einfach nochmal die Laufbahn von Hape einschlägt und wir ihn in der Form einfach nochmal ins Fernsehen bekommen! Wahnsinn! Der spielt einfach mal alles und jeden dermaßen an die Wand, dass es nur so kracht!

Und demnach waren meine Erwartungen vor dem Film bereits extrem hoch. Man spürt, welch gefühlvolle Kraft nebeneinander gepaart mit Humor und Tragik in diesem Stück eine große Rolle spielen werden… und bangt ein wenig, weil der Plot nahezu danach schreit: “So war er als Kind … so entwickelt er sich … um dann in seinem “ersten großen Auftritt” zu gipfeln”.

Und genau das passiert eben … nicht!

Ein weiterer der Punkte, die mich im Kino ungemein gefreut haben. Es ist nicht alles Freude-Sonnenschein, es ist kein völlig auf eine Seite gebügeltes Werk, man zielt nicht auf seine “Und so war er als Kind und da kommt das alles her” ab, man erwähnt manche Dinge einfach gar nicht und muss einige seiner Auftritte selbst kennen, um die Andeutungen überhaupt zu verstehen – und liefert damit ein wunderbar einfühlsames Porträt eines Lebens ab.

Und: Dieser Film ist beides – super lustig und gleichzeitig mega dramatisch und beides ist sehr eng beieinander. Da reinzugehen mit der Erwartung, jetzt hier DEN Comedy-Brüller geliefert zu bekommen, ist in meinen Augen genauso falsch, wie davon auszugehen, dass es da überhaupt nichts zu lachen gibt – beides ist nicht der Fall.

.kinoticket-Empfehlung: Wesentlich besser als erwartet mit einer Performance von Julius Weckauf, der einfach alles und jeden absolut an die Wand spielt und den Kinobesuch allein wert ist!

Wenn irgendwer was Problematisches daran entdecken möchte, dann finde ich nur die falschen Erwartungen, wer hier unbefangen ran geht, erlebt einen vollkommen wunderschönen Film, der einen mitreißt und viel mehr abliefert, als der .trailer verspricht.

Nachspann
❌ muss man nicht abwarten, hier folgt nichts weiter.

Kinostart: 27. Dezember 2018

Original Title: Der Junge muss an die frische Luft
Length: 100 Min.
Rated: FSK 6

Das Krumme Haus (inkl. Gewinnspiel)

© 2018 Twentieth Century Fox

 

Twentieth Century Fox hat für euch wieder fette Gewinne klargemacht, die unter diesem Beitrag verlost werden!

Agatha Christie dürfte selbst modernen Leuten ein Begriff sein: Mit über zwei Milliarden verkauften Werken im letzten Jahrhundert hat sie Maßstäbe gesetzt und zählt seither zu den erfolgreichsten Bestseller-Autorinnen aller Zeiten.

Bislang wurde ihr Können in TV und Theater sowie auf dem Buchmarkt frenetisch gefeiert, doch komischerweise hat ihre Brillanz jüngst nicht mehr den Weg ins Kino gefunden. Also haben sich Produzent Joe Abrams und Produktionspartnerin Sally Wood hingesetzt und alle 66 Romane durchpflügt, die noch nie verfilmt wurden. Beide schrieben ihren Favoriten auf ein Stück Papier und zeigten es sich gegenseitig: Es war… Das Krumme Haus.

Was dann kam, kann sich jeder denken und gleichzeitig ab sofort in Deutschland auf den Leinwänden ansehen.

Und das Ergebnis kann sich sehr wohl sehen lassen: Man spürt, dass hier ein professionelles Verständnis guter Geschichten im Hintergrund wirkt und der Film auch überdeutliche Anzeichen der typischen Agatha Christie-Merkmale hat, die man aus ihren früheren Verfilmungen so kennt. Das Krumme Haus bringt aber nicht nur die jüngst neu verfilmte Nostalgie-Modernitätssymbiose wieder auf den Plan, die viele schon bei Mord im Orient Express geliebt haben, sondern führt tatsächlich auch beim Erzählstrang mal neue Blüten aus, die traditionelle Leser ebenfalls etwas fordern und somit eben nicht den typischen Baustein klassischer Literatur in sich tragen, sondern mit trickreichen Wendungen punkten und somit ein Spannungselement auf die Leinwand schießen, das viele in solchen Filmen oft vermisst haben.

Dies stieß bei einigen Presse-Vertretern sauer auf und war einer der Punkte, der mir besonders gefallen hat, weil man ein Überraschungsmoment erlebt, das in so einer klassischen Tradition nahezu ausgeschlossen erscheint. Womöglich wurde aus diesem Grund dieser Stoff bislang filmisch nicht angetastet.

Man begeht auf jeden Fall einen Fehler, wenn man sich das Ergebnis nicht auf der großen Leinwand besieht. Und damit das für einige noch etwas leichter wird, gibt‘s hier und heute nun das große…

 

G E W I N N S P I E L

Twentieth Century Fox hat mir nämlich 5×2 Freikarten sowie 5 Kinoplakate für Das Krumme Haus zur Verfügung gestellt, die ich unter allen Kommentatoren dieses Beitrags verlose.

Um teilzunehmen, beantwortet bis einschließlich Freitag, 7. Dezember 2018 die folgende Frage in den Kommentaren und gebt dabei eine gültige E-Mail-Adresse an, unter der ihr erreichbar seid, damit ich im Gewinnfalle eure Adressdaten abfragen kann, um euch den Gewinn postalisch zukommen lassen zu können.

Welche Werke von Agatha Christie kennt ihr, habt ihr gelesen, im Theater gesehen oder im Fernsehen geschaut und gibt es evtl. sogar Bücher, die ihr gerne in den kommenden Jahren verfilmt sehen möchtet?

Unter allen Kommentaren entscheidet das Los über die Gewinner/innen. Eure Daten werden nur von mir persönlich ausgewertet und zur Sendungsübermittlung verwendet und anschließend wieder gelöscht.

Ich drücke jedem die Daumen und wünsche viel Glück und natürlich: Viel Spaß und gute Unterhaltung im Kino!

 

.kinoticket-Empfehlung: Sollte man gesehen haben, da selbst die nostalgisch-moderne Symbiose, die man derzeit mit Agatha Christie im Kino vollzieht, hier völlig neue Wege geht.

Die Story enthält alle typischen Merkmale ihres Schreibkönnens, punktet aber mit einem grandiosen Twist und vollzieht bis zum Schluss perfekte Filmkunst, die den Gang ins Kino sehr wohl rechtfertigt.

 

Nachspann
❌ muss man nicht zwingend aussitzen, hier folgen keine weiteren Szenen mehr.

Kinostart: 29. November 2018

Original Title: Crooked House
Length: 115 Min.
Rate: FSK 12

Gänsehaut 2: Gruseliges Halloween

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© 2018 Sony Pictures Entertainment Deutschland GmbH

 

Von Gänsehaut war ich seinerzeit ja schon sehr begeistert und der tristen Enttäuschungsmanier, die sich pressetechnisch bei den meisten in der Fortsetzung eingenistet hat, kann ich dennoch wenig abgewinnen: Für mich besteht dieser Film nicht ausschließlich aus Jack Black (der zugegeben viel zu wenig Screentime hat), sondern immer noch aus diesem grenzgenialen Humor, der für Sony fast schon außergewöhnlich gut ist, auch wenn man nun Nuancen eines “Zweit-Teilers” spürt und hier nicht mehr mit der spritzigen Frische und dem “Neugeruch” aufgefahren wird, den man im ersten Teil noch hatte – aber das ist irgendwo auch selbstverständlich.

Dennoch ist Gänsehaut 2: Gruseliges Halloween jetzt nicht der Totalabsturz, als der er von vielen dargestellt wird, sondern durchaus wert, sein .kinoticket zu lösen. Und beachtet man, was sich derzeit sonst noch so auf den Leinwänden tummelt, sollte man womöglich seinen Terminkalender ausleeren und schnellstmöglich noch eine der bestehenden Vorstellungen aufgreifen, um nicht gänzlich im Sumpf der Trostlosigkeit an Alternativen zu versinken. Da sieht es nämlich vergleichsweise tatsächlich mau aus.

Ich finde, für eine Fortsetzung eines Teenie-Films ist dieses Werk mehr als gelungen und man hat sich im Hintergrund genügend Mühe gemacht, um die Einzigartigkeit dieses Filmdoubles in seinen Wurzeln zu erhalten und das, wofür er sich bekannt gemacht hat, weiter mit kreativen Ideen zu füttern – und das ist dem Werk durchaus gelungen.

Auch der sonst so vielbeklagte Wiederkehrmoment erlebt hier eher einen erneuten Einschlag als einen Revival-Moment: Man sprüht durchaus noch mit frischen Ideen und hat auch designtechnisch wieder einiges aufgefahren, was es durchaus wert macht, den Film anzusehen.

Lasst euch also von den bösen Botschaften der unkindischen Erwachsenen nicht abschrecken, sondern lieber von dem einzigartigen Flair verzaubern, für das die Goosebumps-Reihe steht: In freudiger Erwartung, dass hier noch einiges kommen möge.

 

.kinoticket-Empfehlung: Bin mit unterirdischen Erwartungen in die Vorstellung rein und super positiv überrascht worden: Ich finde, man hält seiner Linie Treue und führt auch die Fortsetzung wieder gewohnt spritzig und mit diesem tollen Humor weiter, der schon im Vorgänger verzaubert hat.

Design, Sprüche, Vorantrieb und Optik sehen nach wie vor großartig aus – nur Jack Black hätte es etwas mehr sein dürfen. Ansonsten passt aber soweit alles.

 

Nachspann
❌ braucht man nicht aussitzen, hier folgt nichts weiter.

Kinostart: 25. Oktober 2018

Original Title: Goosebumps 2: Haunted Halloween
Length: 90 Min.
Rate: FSK 12

Wildhexe

Wildhexe

© 2018 MFA+ FilmDistribution

 

Großbritannien hat Harry Potter und da haben sie irgendwann gemerkt: Hoppla, ist ja gar nichts für Kids, ist eigentlich für Erwachsene … und mal schön in den Folgeteilen die FSK 12 auf FSK 16 geschraubt. Und ja, die Teile werden mit zunehmendem Alter immer geiler und erwachsenentauglicher.

Wildhexe ist Dänemarks Antwort darauf, entstanden aus einem Buch für Kinder, verfilmt für … naja: Sagen wir mal so: Es ist düster. Richtig geil und richtig fett anzuschauen für Erwachsene, auch wenn der Fokus vom Filmtreiber her klar auf der Kindheit liegt. Die Presse war sich hinterher mal echt uneins darüber, weil es halt wirklich ein KinderfilmFSKErwachsenen-Misch-Masch ist, den man da vorgelegt kriegt und über den ich gemeint habe: Macht daraus eine richtig fette Filmreihe und lasst es gehörig krachen.

Ich hab mir kürzlich erst wieder mal den .trailer dazu angeschaut und festgestellt, dass die .trailer-Cutter zur Zeit echt richtig schlechte Arbeit abliefern, weil sie dem Film nicht gerecht werden, was

a) gut ist, denn so wird der Film nicht kaputt gemacht und weniger gespoilert und
b) scheiße ist, denn so wird ein falsches Bild vom Film vermittelt, was potenzielles (erwachsenes) Publikum vertreibt.

Ein Dilemma. Tatsache ist, dass das Verhalten der Kids im Film unweigerliche Anspielungen auf junges Publikum hinterlässt, was für Erwachsene fast zu kindisch rüberkommt, zumindest an einigen Stellen und Tatsache ist, dass sich jeder einig darüber war, dass der Film Stellen enthält, die unter eine FSK 16 eigentlich nicht drunterrutschen dürfen. Und hier sehe ich großartiges Potenzial, um eine etwas nischenlastigere dänische Potter-Variante vom Hof zu stoßen, ich mein: Dänen, Schweden, Finnen: Die sind gut in sowas!

Ich würde den Film in der 20:00 Uhr und höchstens noch in der 16:00 Uhr Schiene platzieren und die Eltern da rein schicken mit Option, dass die Kinder eventuell mitdürfen. Und ich freue mich dann auf Teil 5-7 davon, wo definitiv keine Kids mehr mit sollten. Schickt eure Kinder definitiv nicht alleine rein.

Wir haben jüngere gefragt, die den Film gesehen haben, ob sie Angst hatten zwischendrin und die Antwort lautete “Ja”.

Ergo sage ich: Werdet erwachsen und genießt die Show – und appelliere an die Filmerschaffer, weiter zu machen und noch düsterer zu werden, denn so etwas fehlt der Erwachsenenwelt: Monster ohne Glitzer, dunkle Kreaturen, die zubeißen und schreien und nicht verliebt im Schulhof rumrennen, einfach Magie und Mystery ohne den ganzen weichgespülten Quatsch. Dafür ist Hollywood zur Zeit zuständig.

 

.kinoticket-Empfehlung: Gibt es Kinder, denen dieser Film Angst macht?

Ja.

Die Antwort darauf sollte etwaigen FSK-Entscheidungen Bedenkzeit verschaffen und die Erwachsenen dazu animieren, lieber selbst ins Kino zu gehen, denn das Ding ist viel zu gut, um nicht gesehen zu werden – allerdings nicht von Kids.

Was man hier geliefert bekommt, ist die Düsternis des Nordens gepaart mit einer (noch) jungen Geschichte für Kids, aber Harry Potter ist ja auch irgendwann erwachsen geworden und jeder hat’s geliebt!

 

Nachspann
❌ braucht nicht abgewartet zu werden, hier folgt nichts weiter.

Kinostart: 25. Oktober 2018

Original Title: Vildheks
Length: 96 Min.
Rate: FSK 6

Abgeschnitten

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© 2018 Warner Bros. Ent.

 

Deutsches Kino, trotzdem steckt Warner Bros. da irgendwie mit drin … also irgendwas muss in Richtung Hollywood deuten und ja: Dieser Film ist hollywoodreif vom Allerfeinsten!

Moritz Bleibtreu ist in den letzten Jahren sowieso schon ein Garant für gelungenes Genre-Kino gewesen. Mit Abgeschnitten fährt man jetzt aber zu Hochtouren auf, die ich deutschen Filmkünstlern sonst nicht zugetraut hätte: Dieser Film fesselt, zerreißt einen förmlich vor Spannung und Härte und lässt einen Sturm auf die Zuschauerschaft los, den ich aus deutschen Landen bislang so nicht vernommen habe.

Das Ensemble ist großartig und es ist wurscht, auf wen der Finger dabei zeigt: Lars Eidinger, Moritz Bleibtreu oder der heimliche Star des Films: Jasna Fritzi Bauer – alle meistern ihre Rollen so abartig glaubhaft und eindrücklich, dass man diesen Film so schnell nicht vergisst.

Und ich erinnere noch mal daran: Wir reden hier vom filmprüden Deutschland, dass sich nichts traut, nicht aus sich raus kommt, kein Geld für Filme in die Hände nimmt und möglichst seriös und gediegen erscheinen will. Pustekuchen => Abgeschnitten ist überragend und sprengt die konservativen Fesseln für ein Thriller-Gewitter, nach dem nichts mehr so ist, wie es vorher war.

Ich verspreche euch, dass euch mit Szenen um die Ohren geflegelt wird, die ihr nicht sehen wollt, nicht sehen könnt, aber trotzdem hinsehen werdet, weil der Film es einfach verlangt und man trotz der komplett angespannten Muskeln im Körper nicht mehr die Kraft hat, wegzusehen: Der Bann, den dieses Härtefondue an einem ausrichtet, ist magisch und von würdig-grausamer Natur!

So etwas düster-faszinierendes hab ich schon lange nicht mehr erlebt. Damit zählt dieses Werk ab sofort zu den empfehlenswerten Stücken deutscher Filmgeschichte, die man bedenkenlos weiterzeigen und auch international auf den Leinwänden spielen kann: Dieses Land braucht sich nicht mehr zu schämen, sondern wirft einen Film in den Ring, der bei allen Zuschauern sehr lange Nachwirkungen haben wird.

 

.kinoticket-Empfehlung: Grausam, brutal und mit einer magischen Anziehung, die einem verbietet, wegzusehen: Abgeschnitten trumpft mit ungekannter Härte und einem fesselnden Plot auf, der das Niveau deutscher Filmkunst weit nach oben hebt.

Nach diesem Film ist man geflasht, geschockt und gleichzeitig fasziniert – und vor allem eines: Mega gut unterhalten! Wenn das so weiter geht, werde ich noch Fan von Christian Alvart.

 

Nachspann
❌ braucht man nicht abzuwarten, der Schock dürfte tief genug sitzen.

Kinostart: 11. Oktober 2018

Original Title: Abgeschnitten
Length: 132 Min.
Rate: FSK 16

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