Christina Hendricks

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© 2018 Twentieth Century Fox

 

Twentieth Century Fox hat für euch wieder fette Gewinne klargemacht, die unter diesem Beitrag verlost werden!

Agatha Christie dürfte selbst modernen Leuten ein Begriff sein: Mit über zwei Milliarden verkauften Werken im letzten Jahrhundert hat sie Maßstäbe gesetzt und zählt seither zu den erfolgreichsten Bestseller-Autorinnen aller Zeiten.

Bislang wurde ihr Können in TV und Theater sowie auf dem Buchmarkt frenetisch gefeiert, doch komischerweise hat ihre Brillanz jüngst nicht mehr den Weg ins Kino gefunden. Also haben sich Produzent Joe Abrams und Produktionspartnerin Sally Wood hingesetzt und alle 66 Romane durchpflügt, die noch nie verfilmt wurden. Beide schrieben ihren Favoriten auf ein Stück Papier und zeigten es sich gegenseitig: Es war… Das Krumme Haus.

Was dann kam, kann sich jeder denken und gleichzeitig ab sofort in Deutschland auf den Leinwänden ansehen.

Und das Ergebnis kann sich sehr wohl sehen lassen: Man spürt, dass hier ein professionelles Verständnis guter Geschichten im Hintergrund wirkt und der Film auch überdeutliche Anzeichen der typischen Agatha Christie-Merkmale hat, die man aus ihren früheren Verfilmungen so kennt. Das Krumme Haus bringt aber nicht nur die jüngst neu verfilmte Nostalgie-Modernitätssymbiose wieder auf den Plan, die viele schon bei Mord im Orient Express geliebt haben, sondern führt tatsächlich auch beim Erzählstrang mal neue Blüten aus, die traditionelle Leser ebenfalls etwas fordern und somit eben nicht den typischen Baustein klassischer Literatur in sich tragen, sondern mit trickreichen Wendungen punkten und somit ein Spannungselement auf die Leinwand schießen, das viele in solchen Filmen oft vermisst haben.

Dies stieß bei einigen Presse-Vertretern sauer auf und war einer der Punkte, der mir besonders gefallen hat, weil man ein Überraschungsmoment erlebt, das in so einer klassischen Tradition nahezu ausgeschlossen erscheint. Womöglich wurde aus diesem Grund dieser Stoff bislang filmisch nicht angetastet.

Man begeht auf jeden Fall einen Fehler, wenn man sich das Ergebnis nicht auf der großen Leinwand besieht. Und damit das für einige noch etwas leichter wird, gibt‘s hier und heute nun das große…

 

G E W I N N S P I E L

Twentieth Century Fox hat mir nämlich 5×2 Freikarten sowie 5 Kinoplakate für Das Krumme Haus zur Verfügung gestellt, die ich unter allen Kommentatoren dieses Beitrags verlose.

Um teilzunehmen, beantwortet bis einschließlich Freitag, 7. Dezember 2018 die folgende Frage in den Kommentaren und gebt dabei eine gültige E-Mail-Adresse an, unter der ihr erreichbar seid, damit ich im Gewinnfalle eure Adressdaten abfragen kann, um euch den Gewinn postalisch zukommen lassen zu können.

Welche Werke von Agatha Christie kennt ihr, habt ihr gelesen, im Theater gesehen oder im Fernsehen geschaut und gibt es evtl. sogar Bücher, die ihr gerne in den kommenden Jahren verfilmt sehen möchtet?

Unter allen Kommentaren entscheidet das Los über die Gewinner/innen. Eure Daten werden nur von mir persönlich ausgewertet und zur Sendungsübermittlung verwendet und anschließend wieder gelöscht.

Ich drücke jedem die Daumen und wünsche viel Glück und natürlich: Viel Spaß und gute Unterhaltung im Kino!

 

.kinoticket-Empfehlung: Sollte man gesehen haben, da selbst die nostalgisch-moderne Symbiose, die man derzeit mit Agatha Christie im Kino vollzieht, hier völlig neue Wege geht.

Die Story enthält alle typischen Merkmale ihres Schreibkönnens, punktet aber mit einem grandiosen Twist und vollzieht bis zum Schluss perfekte Filmkunst, die den Gang ins Kino sehr wohl rechtfertigt.

 

Nachspann
❌ muss man nicht zwingend aussitzen, hier folgen keine weiteren Szenen mehr.

Kinostart: 29. November 2018

Original Title: Crooked House
Length: 115 Min.
Rate: FSK 12

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Das Horrorgenre scheint dieser Tage neu belebt zu werden. Mit The Strangers: Opfernacht kommt bereits der zweite Teil dieser Filmreihe auf die große Leinwand und die Previews waren sehr vielversprechend.
Dass ich Horror allgemein viel abgewinnen kann, dürfte mittlerweile ja schon jeder wissen. Was ich allerdings überhaupt nicht mag, ist das seichte Dahindümpeln von immer gleichen Methoden, um die dann viel Tamtam gemacht wird, damit man auf dem Poster anschließend obskure Superlativen von sich geben kann, die dem Film einen Hauch von Lachhaftigkeit verleihen.
Plottechnisch bewegt man sich hier natürlich wieder auf ganz dünnem Eis, nach Logik und Vernunft sollte man grundsätzlich keine Ausschau halten. Das kennen wir schon aus den Horrorfilmen der 80er Jahre. Musikalisch fährt man hier auch große Stücke auf. Das kennen wir ebenfalls aus den 80er Jahren. Und damit setzt The Strangers: Opfernacht klare Akzente und punktiert, wo genau man hin will. Diese Hommage an die “guten alten Klassiker”, die handlungsmäßig fast immer selten-dämlich bis stümperhaft waren, aber den gewissen Charme eines fast schon komödianten Geniestreichs besaßen – genau diese Ära lässt man nun mit viel Liebe zum Detail wieder aufleben.
Man besetzt nicht mit Kategorie-A-Schauspielern, man steckt viel in die bewusst billig wirkende Kulisse, man lässt Stimmung aufkommen, macht gute Kamerafahrten und holt alte “Du bist so doof, mach einfach das Gegenteil”-Reaktions-Klassiker wieder aus der Schublade.
Und das funktioniert erstaunlich prächtig. Ich bin ein Kind, dass damals mit genau solchen Filmen groß geworden ist und das sich hier einfach mal 20 Jahre in die Vergangenheit zurückversetzt fühlt, ohne zu merken, dass die Jahreszahl hinter dem Produktions-Copyright tatsächlich 2018 heißt, obwohl der erste Teil auch erst 2008 erschien. Man setzt keine höheren Erwartungen an und man gibt nirgends zu erkennen, dass man mehr sein möchte, als hier tatsächlich dargestellt wird – und somit passt das dann schlussendlich auch.
Inzwischen habe ich beide Versionen gesichtet: OV und in deutscher Synchro, wobei mich letzteres weniger begeistert hat, da hier einfach alles etwas unernster wirkt. Wieder mal das übliche Synchronisationsproblem. Tut dem Film als Nostalgie-Konstrukt aber keinen weiteren Abbruch.
 

.kinoticket-Empfehlung: Man fühlt sich herrlich in die 80er Jahre-Zeit zurückversetzt und genießt alte Klassiker des Horror-Genres mit viel Liebe zum Detail.
Der Film möchte nicht mehr sein, als er ist und versprüht den nostalgischen Charme traditioneller Horrorfilme, ohne dabei großartige Überraschungen zu bieten, aber dabei auch keine Wehmut aufklingen zu lassen, denn man hält sich penibel genau an die Filmgesetze, die damals auch schon galten. Für Fans alter Schule also ein wunderbares Fressen 🙂

 
Nachspann
❌ braucht man nicht abzuwarten, hier folgt nichts weiter.
Kinostart: 21. Juni 2018

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Wer beim Titel jetzt an spektakuläre Faustkämpfe im Ring oder an die Wrestling-Arena denkt, steuert direkt mal in eine falsche Richtung.
Fist Fight siedelt sich selbst im Comedy-Sektor an und baut auf einer völlig abstrusen, hirnfreien Story auf, die das gute alte Unterhaltungskino zurück zu den Zuschauern bringen will.
Wir alle erinnern uns möglicherweise noch an die Zeiten, in denen Filme nicht immer Sinn ergeben mussten und trotzdem gut waren. In denen man über schräge Aktionen gelacht und sie nicht politisch zerpflückt oder anderweitig überintellektuell verurteilt hat. In genau diese Zeit passt Fist Fight hervorragend rein.
Auch wenn die Aktionen bescheuert, die Dialoge teils so unterirdisch, der Flow holprig und stockend und die Profilstärke der Aussagen nahezu gen Null tendieren, liefert dieser Film eines in indiskutabler Stärke: Entertainment.
Dass man sich hier politisch korrekt verhält, wurde von vornherein ausgeschlossen – was wiederum aber auch nicht als Freifahrtschein für Beleidigungen jedweder Art genutzt wurde. Diesen Grat der Erzählung hinzukriegen, hier dermaßen drauf zu dreschen und trotzdem im sicheren Bereich von Satire und Komik zu bleiben, rechne ich diesem Film hoch an.
Ich habe mich während der Vorstellung bestens unterhalten gefühlt – einerseits von den Machenschaften der Darsteller, andererseits von den ständigen Kopfschüttlern und Facepalms meiner Sitznachbarn.
Über Dinge wie Vorhersehbarkeit oder andere logische Faktoren will ich bei diesem Stück nicht diskutieren, denn es hat offensichtlich den Anschein, dass Fist Fight keines dieser Bedürfnisse auch nur ansatzweise erfüllen möchte.
Stattdessen begibt man sich hier auf hochprofessionelles Profi-YouTube-Niveau und liefert genau die Inhalte, die andere Filme, welche sich bewusst diesem Genre verschrieben haben, dann nicht hinreichend bringen.
Gerade die Gestörtheit und Krassheit der vorgeführten Aktionen ist hier etwas, dass so wunderbar unethisch, schräg und völlig auflockernd in die Runde geworfen wird und vom Großteil der Mannschaft auch bestens aufgenommen wird, weil man einfach über die Dinge lachen muss.
 

.kinoticket-Empfehlung: Fist Fight gehört wieder mal zu den Komödien, die man sich meiner Meinung nach wirklich anschauen kann, vorausgesetzt, das Hirn ist vollkommen aus und man ist sich darüber im Klaren, dass hier der Ulk an allererster Stelle steht.
Die Ernsthaftigkeit, mit der die Hauptdarsteller hier agieren, trägt ihren Teil zur heiteren Belebtheit bei und sorgt für wahnsinnig gute Unterhaltung mit kurzen, philosophischen Ansätzen.
Hervorragende Lektüre, um zwischendrin mal wieder aufzuatmen und einfach mal die Welt Welt sein zu lassen.

 
Nachspann
Auf jeden Fall sitzen bleiben … Anfangs kommen noch Outtakes und zum Schluss noch eine After Credits Scene. Hätte mich auch gewundert, wenn man darauf bei diesem Titel verzichtet hätte.

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