.kinoticket-blog.de

wenn aus filmen leidenschaft wird

Tag: Dämon

Justice League

Nun ist also DC am Zug und versucht sich erneut mit Marvel im Kräftemessen der Superhelden. Und leider – so muss man sagen – werden diese beiden Allzeit-Konkurrenten gerne und oft miteinander verglichen, obwohl man da viele wichtige Aspekte außen vor lässt, die aber meiner Meinung nach von extremer Bedeutung sind.
Ich habe im Thor – Tag der Entscheidung-Beitrag ja schon mal eine Auflistung aus dem Marvel Cinematic Universe (MCU) gemacht, das für viele andere Studios wohl ein enormer Ansporn dazu war, selbst ein eigenes Universum starten zu wollen.
Im Fall von Die Mumie, der der legendäre Auftakt des Dark Universe von Universal sein sollte, ging der Plan ja gehörig in die Hose und wurde beendet, ehe er richtig angefangen hat.
Bei DC hat’s besser geklappt, jedoch sollte man die Anzahl (und damit Erfahrung, finanzielle Mittel, Bekanntheitsgrad und was da noch so alles mit reinspielt) auch nicht vergessen: Wo man bei Marvel jetzt bereits bei 17 Veröffentlichungen ist, die teilweise die Weltrangliste anführen, hat DC im eigenen Filmuniversum gerade einmal vier Veröffentlichungen und geht jetzt mit Justice League zu Film Nr. 5 über. Wenn man also unbedingt Vergleiche anstellen will, sollte man diese dann auch aus der Zeit herausgreifen, in der Marvel an diesem Punkt war.
Dass DC hier ein wenig den Einstieg verschlafen hat und jetzt quasi Torschlusspanik bekommt, hat mit der Wertung der Filme an sich ja nichts zu tun, sondern sorgt einfach nur für übereilte Schlüsse und damit für Schusseligkeitsfehler. Und genau das wird Justice League eingangs auch etwas zum Verhängnis. Die leicht gequälte Einführung der verschiedenen Charaktere, die man möglichst schnell zusammenbringen will, um zeitgleich bei Avengers: Infinity War dann auch eine Truppe aufgestellt zu haben, der dann alles fehlen wird, was Marvel zum Erfolg verholfen hat: Die Zeit, sich zu entwickeln, funktionierende Einzelhelden-Filme, mit denen die Kids, Jugendlichen und Erwachsenen mitwachsen konnten und somit genügend Zeit war, um sich ausreichend damit zu befassen.
Dazu kommt, dass die beiden Comic-Verlage völlig unterschiedliche Helden haben, die eigentlich gar nicht zueinander passen. Und da hat Marvel klare Coolness-Vorzüge, denn welches Kind gibt in der Schule schon stolz zu bekennen: “Ich bin Aquaman … Yeah!”?
Da ist Iron Man oder Captain America doch viel cooler.
Und das spürt man am ganzen Universum: Bei Marvel und den Avengers nimmt sich keiner ernst. Man lacht, man zieht übereinander her und ist einfach völlig beflügelt von der eigenen Unbeschwertheit. Es gibt keine wirklich düsteren Bösewichte, sondern alles ist so kidslike, dass da überhaupt keine Angst aufkreuzen kann. FSK 12 ist in fast allen Fällen schon ohne Sichtung auspreisbar.
Und DC geht da in ganz andere Richtungen: Weniger Humor, dafür vergleichsweise mehr an Düsternis, Boshaftigkeit und Ernsthaftigkeit, was gegenüber Marvel wohl als Schwäche gewertet werden könnte, ich jedoch alleinstehend nicht als Schwäche ansehe, sondern sie sind einfach etwas anderes. Und täten gut daran, ihr eigenes Selbstwertgefühl nicht mehr an anderen Studios zu messen, sondern für sich zu arbeiten und einfach ehrenwert ihr Ding durchzuziehen, so wie man es mit Wonder Woman exzellent vorgemacht hat. Weniger Vorgaben vom Studio, die Regisseure machen lassen und dafür authentische und ein Zielpublikum befriedigende Ergebnisse schaffen, die am Ende auch für Erfolg sorgen.
Und da war meines Erachtens nach der ernsthafte Einstieg erst beim vorletzten Film zu finden: Wonder Woman, den gleichzeitig noch eine Frau fest in der Hand hatte, was vielleicht gar keine schlechte Entscheidung war, denn Wonder Woman ist immer noch die Hoffnungsträgerin überhaupt, wenn man sich im ganzen Universum umsieht.
Zack Snyder hat hier wieder viel zu viel Beschneidungswahnsinn gehabt, denn die Figuren sind lange nicht so ausgeprägt und mit liebevollen Details versehen, sondern eher funktionell denn begeisternd.
Wenn man sich jetzt zum Beispiel Batman anschaut, dann menschelt es hier zwar unfassbar viel im Vergleich zu seinen bisherigen Filmen, aber dafür bezahlt man mit der noch anbetungswürdigen düsteren Schnittigkeit, die uns Christopher Nolan seinerzeit in seinen Glanzstücken vor Augen geführt hat.
Warum also nimmt man sich nicht einfach unabhängig von allem anderen die Zeit und führt einen Charakter nach dem anderen in Ruhe ein, gibt der Welt Material dazu, gibt ihnen eine Geschichte und lässt daraus ganz von selbst etwas großartiges erwachsen, bevor man sie alle zusammenwirft und dann hauruck etwas aus dem Ärmel schütteln muss, dass unter Termindruck längst nicht so gut wird?
Genau hier sehe ich Defizite, die Marvel in seinen Anfangszeiten auch hatte. Siehe Der unglaubliche Hulk. Siehe Thor: Das dunkle Königreich – beides Filme, die auch nicht unbedingt vor Erfolg strotzen, aber einfach da sind und Teilstücke eines Ganzen liefern, dass dann im Folgeschluss auch richtig eingebettet werden kann – siehe Dauerflop Hulk.
Und gerade diese Düsternis, die sich DC hier zu eigen gemacht hat, ist doch ein wunderbares Fundament, auf dem sich hervorragende Geschichten gestalten lassen, die ebenfalls ein wenig mit Humor versehen werden können, um nicht vollends in die Depression abzurutschen. Da sieht man bei Justice League schon herausragende Ansätze, die mich sagen lassen, dass man das Niveau von Wonder Woman durchaus halten konnte und zeigt, in was für eine Richtung man jetzt gehen will.
Und die macht mir tatsächlich sehr viel Lust auf mehr. Ich würde sagen: Gebt DC einfach noch die Zeit, fünf, vielleicht acht weitere Filme zu drehen und diese Richtung, die man jetzt eingeschlagen hat, konsequent und steigernd beizubehalten und dann haben wir in ein paar Jahren tatsächlich ein ordentliches Battle zwischen beiden Verlagen, was wiederum zur Freude der Zuschauer auf dessen Kosten ausgetragen wird, denn damit gewinnt jeder: Die Produzenten ihr Geld, die Darsteller ihren Ruhm und die Cineasten hervorragende Unterhaltung, die mit allen technischen Hilfsmitteln die Welt tatsächlich aus den Fugen heben und es richtig krachen lassen kann.
Diesbezüglich war man jetzt noch ein klein wenig schwach auf der Brust, was sich in meinen Augen immer wieder aus dem Versuch heraus manifestiert, dass man sich als Ziel gesetzt hat, den großen Bruder zu übertrumpfen, statt einfach sein eigenes Ding zu machen und darin erfolgreich zu werden, ohne sich dabei unüberwindbaren Zielen zu unterwerfen.
 

.kinoticket-Empfehlung: DC zeigt mit Justice League ganz klare Richtungen, in die man sich in Zukunft entwickeln will – und die Vorschau darauf macht unfassbar viel Lust auf mehr.
Die Ausgeprägtheit der Charaktere ist unvergleichbar in diesem Stadium, da wir in diesem Universum noch viel zu früh dran sind, um irgendetwas tiefgründigeres über jemanden sagen zu können, weil schlichtweg noch nicht genug Zeit dafür war, um die Figuren wachsen zu lassen.
Der erste richtige Schritt – Wonder Woman – hat gezeigt, dass man Dinge verstanden hat, Justice Leage geht hier den Weg konsequent weiter und liefert nach kurzen Anlaufschwierigkeiten dann recht vergnügliche Unterhaltung, aus denen die Wunderfrau wieder und wieder als Spitzengewinnerin hervorgeht.

 
Nachspann
Sollte man inzwischen auch hier immer abwarten, denn die wichtigsten Szenen kommen – wie immer – ganz am Ende. Knallhartes Durchhalten ist angesagt!
Kinostart: 16. November 2017

Die Beste aller Welten

Keine Worte.
Auch Tage nach der Vorstellung immer noch: Keine Worte.
Ich habe im Foyer noch überlegt, ob ich hierzu einfach eine Rezension mache, die den Titel trägt, euch vorerst das Plakat zeigt und einfach nur drunter schreibe: “Reingehen. :-(”
Und nichts weiter.
Weil der Film für sich selbst spricht.
Ja, ich bin auch kein Verfechter solcher Allüren, die Horrorfilmen “nach einer wahren Begebenheit” auf die Cover pflastern und meinen, damit dann mehr Leute ins Kino zu locken. Dieses Phänomen funktioniert allenfalls im für uns nicht durchschaubaren und völlig verquer dargestellten Amerika oder bei gutgläubigen Idioten. Aber doch niemals bei denkenden Menschen.
Dieses Mal ist es kein Horrorfilm. Und es steht dennoch “nach einer wahren Geschichte” drauf.
Und es kommt noch besser: Adrian Goiginger ist nicht nur Regisseur des Films, sondern auch die Person, die genau das erlebt hat. Sprich: Kein externer Regisseur, der sich mal eben paar Stunden mit jemandem zusammen gehockt hat, um Randfakten zu eruieren und daraus nach Schema F einen funktionierenden Blockbuster zu kredenzen, sondern Erfahrungen, die expressiv aus eigenem Erleben heraus geschildert werden können und somit unglaublich detailliert und vor allem mit zielgerichteter Authentizität wiedergegeben werden.
Auf deutsch: Es geht um Inhalte. Um herzzerreißende Inhalte. Du kannst noch so hartgesottener Horrorfilmkucker sein, dieses Ding bricht dir trotzdem die Knochen. Und du sitzt im Kino und kriegst kein Wort mehr raus. Allenfalls Tränen, die du hinterher hastig abwischst, damit kein anderer was davon mitkriegt. Obwohl die auch alle einen Kloß im Hals sitzen haben.
Jungs und Mädels: Das hier sind exakt die Filme, nach denen ich immer auf der Suche bin und die allen Missachtungsregeln widersprechen.
Es ist keine “Kunst”, das erhabene Gequatsche irgendwelcher arte-Elitären, das die normale Welt nicht versteht.
Es ist kein “schlechter” Film, dessen Abstrusität mit “Kunst” entschuldigt werden muss.
Es ist keins dieser moralpredigenden Biopics, das alte Männer oder Frauen mit irgendwelchen lahmarschigen politischen Errungenschaften oder dergleichen zeigt.
Nein!
Es ist eine Geschichte eines Mannes, die euch garantiert umhauen wird! Drum fasst euch ein Herz, schmeißt die Suchmaschinen an und holt die Kinos auf die Bildfläche, in denen Die Beste Aller Welten läuft und nehmt jeden, dem ihr mal wieder eine innere Kur wünscht, einfach mit: Es wird funktionieren! Das garantiere ich euch.
 

.kinoticket-Empfehlung: Ein so unfassbar realistisches, herzzerreißendes und episches Leben eines noch so jungen Menschen in einem Film so drastisch und dramatisch rüberbringen zu können und ob all der nicht in Worte fassbaren Grausamkeiten dennoch eine derart einprägsame Botschaft von Liebe und Füreinander zu präsentieren – mit diesem Filmende?
Etwas, das definitiv jeder gesehen haben MUSS!

 
Nachspann
braucht nicht abgewartet zu werden. Der Respekt vor den Machern entsteht bereits während des Films.
Kinostart: 28. September 2017

Annabelle: Creation

Eigentlich hab ich es ja mit den ganzen Mainstreamhorrorfilmen nicht so. Und wenn man im Vorfeld dann schon so 360°-Videos auf YouTube ohne entsprechende Brille angeboten kriegt, kommt auch nicht wirklich Flair auf.
Die üblichen Verdächtigen halt, eigensinnige Dinge, unwirkliche Momente, die man so schon unzählige Male gesehen hat. Gähnende Langeweile und daher auch keinerlei Antrieb, unbedingt vor Kinostart reinzurennen um hier rechtzeitig posten zu können.
Großer Fehler.
Ja, The Boy war der letzte Film, der mich diesbezüglich richtig psychisch gestreift hat und trotz seiner absurden FSK-12-Freigabe fand ich den als einer der besten Breitband-Horrorfilme der letzten Jahre. Und das Thema wird auch von Annabelle: Creation wieder aufgegriffen.
Und dafür, dass das jetzt ein zweiter Teil ist und ich wieder mal meiner “Kuck von hinten nach vorne, damit die Teile immer besser werden”-Strategie gefolgt bin, muss ich sagen: Ich bin extrem überrascht von der Perfektion, mit der man hier als stiller Beobachter in den Strudel der Gänsehautperforation hineingesogen wird. Oder auf deutsch: Ich hab mich endlich wieder mal im Kino gruseln können.
Und ich glaube kaum, dass das an der 23-Uhr-Vorstellung gelegen hat oder daran, dass ich mit nur zwei weiteren allein im Saal war und der Rest des Kinos durch glorreiche Leere glänzte.
Die Vorhersehbarkeit nagt zwar auch hier an allen Ecken und Enden und wenn man in punkto Einfallsreichtum und neuartiger Brillanz frische Ideen sucht, stößt man weitestgehend auf Bekanntes, dennoch wurden die abgewetzten Filmbausteine endlich mal wieder gekonnt zusammengesetzt und dem Zuschauer eine Bild geboten, das durchaus zulässt, dass man sich wirklich gruselt.
Und darauf warte ich ja eigentlich schon seit Jahren. Ich für meinen Teil werde mir jetzt definitiv den ersten Teil auf der blauen Scheibe zulegen und mir zu Hause dann das Vergnügen gönnen, den Anfang der Geschichte zu besehen.
 

.kinoticket-Empfehlung: Endlich mal wieder Freude an Horror und Szenen, die einem wirklich das Blut in den Adern gefrieren lassen.
Zwar ist etwas beängstigend, dass die Darsteller dafür immer jünger werden müssen, um den Erwachsenen doch noch Angst einzujagen, aber in diesem Fall ging die Rechnung voll auf und der Sehspaß ist auch für alteingesessene Horrorfilmliebhaber endlich wieder einmal von der brauchbaren Sorte.
Daher von mir eine klare Sichtungsempfehlung: Nutzt den großen Screen, solange ihr könnt.

 
Nachspann
Yes – bis zum Schluss sitzen bleiben, es hört nicht nach dem Abspann und der Nachszene auf, sondern geht bis ganz zum Schluss durch.
Kinostart: 24. August 2017

Unfriend

Wer mich kennt, weiß: Ich liebe guten Horror. Und was hab ich bei Unknown User geschwärmt, als man uns brühwarm ein neues Genre auf den Tisch gepackt hat, das Horror anreißt und dabei die moderne Technologie nicht außer acht lässt.

Endlich mal ein Film, der das Erlebte wahr sein lassen könnte, den halbwegs gebildeten Zuschauer nicht stumpf vor den Kopf stößt und mit Intellekt und durchaus gruseligen Szenen, vor allem aber mit sympathischen Darstellern den Weg in die Herzen der Horrorliebhaber findet.

Unfriend ist nun die deutsche (!) Antwort darauf und damit das komplette Gegenteil: Der Hass keimte bei mir schon während des Trailers hoch und mir war klar, dass dieser Versuch einfach nur ein Schuss in den Ofen sein kann – und was soll ich sagen: Meine Vermutungen hatten Recht! Leider.

Wir kopieren (ja, kopieren!) nun einfach die grandiose Idee aus dem oben genannten Meisterwerk und stülpen die große Kugel der Massenverblödung darüber, schütteln alles einmal kräftig durch, öffnen die Kugel und entlassen danach noch jeglichen Sinn… und fertig ist Unfriend.

Gibt es Gründe, weshalb die Darsteller so handeln, wie sie tun? Nein.

Ergibt es Sinn, was sich da auf den Monitoren abspielt? Nein.

Hat der Rest irgendeinen tieferen Sinn, der vielleicht sogar ethisch erziehend oder dergleichen wirkt? Nein.

Hier handelt es sich um billigsten Horror unterster Schublade, der das Wort “Facebook” aufgreift und somit auf gezielten Massenfang gehen will, denn wer ist dort denn nicht registriert und somit interessiert am Geschehen im Film?

Die Pseudomoral desselben ist genauso fragwürdig wie die Story: Kommt es denn wirklich auf die Größe einer Zahl an einer bestimmten Stelle im Internet im Leben an?

Das Problem dabei ist: In Unknown User haben diese Effekte tatsächlich funktioniert, denn die große Show wurde dort nicht schlecht inszeniert, sondern tatsächlich meisterhaft durchdacht und bis zum Schluss logisch zusammengesetzt. Nicht so hier: Der Grund, weshalb man dieses und jenes tun oder lassen sollte, ist völlig an den Haaren herbeigezogen und ein feister Schlag in die Fresse eines jeden Online-Gängers.

Nicht nur Programmierer dürften sich hier verarscht vorkommen, sondern auch ganz normale Menschen, die zwischenmenschliche Beziehungen pflegen. Getreu dem stereotypischen Darstellen des bösen Internets in den Medien: Wo gesurft wird, ist alles düster, dunkel, unheilvoll und natürlich böse. Gefundenes Fressen für RTL und die öffentlich-rechtlichen Sender, wieder einmal über das Internet herzuziehen und alles pro forma schlecht zu machen, da dort das reinste Übel wartet und die Kundschaft bis zum Tode getrieben wird.

Und die Moral von der Geschicht’: Gehst du ins Internet, bist du des Dämons Hauptgericht.

Was für ein Schwachsinn!

Und nicht zuletzt ist die Handlung hier so dermaßen vorhersehbar, dass das komplette (!) Kino eine Heidenfreude daran hatte, den nächsten Part vorherzusagen, der dann auch … oh Wunder … exakt so eingetroffen ist.

“Gleich werden wir uns alle wieder erschrecken. Nein, jetzt noch nicht, die Tür geht erst noch zu. Aber jetzt … gleich …. JETZT!”

Und da war es.

So etwas überraschungsarmes, langweiliges, stupides und sinnloses hab ich selten erlebt.

.kinoticket-Empfehlung: Spart euch die Kohle und geht lieber in was anderes rein, alles ist besser als das hier.

So verblödet und hirnfrei, wie der Plot ist, so weh tut der Schlag ins Gesicht eines jeden, der halbwegs klar denken kann. Was andere großartig vorgemacht haben, wurde hier mal wieder eingedeutscht und in allen Facetten zerrissen und wunderbar zerstört.

Das Zuschauen macht nicht nur keinen Spaß, sondern ruft Hassempfindungen in einem hoch, dass man besser daran tut, den Saal nicht nur frühzeitig zu verlassen, sondern gar nicht erst zu betreten.

Glaubt mir, lohnen bedeutet etwas anderes.

Nachspann
✅ Bleibt mal sitzen bis ganz zum Schluss. Habt keine Erwartungen und harrt dessen, was da kommt und schickt mir dann mal eine E-Mail oder einen Kommi hier rein und sagt mir, wie ihr es fandet. Ich fühl mich weiterhin verarscht.

Kinostart: 7. Januar 2016

Original Title: Friend Request
Length: 92 Min.
Rated: FSK 16

Powered by WordPress & Theme by Anders Norén