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wenn aus filmen leidenschaft wird

Tag: Diskriminierung

Das “Gender-Problem” in den Köpfen der Menschen und wie man es los wird

Ich finde es immer wieder bezeichnend, zu was sich der Mensch alles aufraffen kann und mit welcher Inbrunst sich dann Themen ergeben wird, die im Verlauf der gesellschaftlichen Diskussion ad absurdum geführt werden, dass es nur so kracht – Hauptsache, es wird drauf geschlagen und man kann seiner rasenden Wut und tobenden Blindheit in irgendeiner Form Luft machen. Um die Idee an sich geht es schon längst nicht mehr, sondern ganz andere Dinge bekommen eine unfassbare Wichtigkeit zugeschrieben – die ich hiermit einfach mal offen anzweifle.

Und ich wage es, ein paar Gedanken darüber zu verlieren und sogar offen mit Namen und Impressum zu meinen Aussagen zu stehen in dem blinden, unvernünftigen Glauben daran, dass es Menschen gibt, die diese Worte lesen und deren erstes Ziel es ist, sachlich, fundiert und respektvoll darüber sprechen zu wollen. Bestenfalls, bevor sie mich steinigen oder erschießen. Vielleicht lässt sich ja dann doch konstruktiv miteinander kommunizieren … ich lass es auf den Versuch ankommen.

Es geht – wie ihr der Überschrift bereits entnehmen konntet – um “gendern” und alles, was damit zusammenhängt.

Ja, ich denke, niemandem ist entgangen, dass in jüngster Zeit eine Epoche angebrochen ist, in der Umwälzungen stattfinden, in der sich aufgelehnt wird gegen Strukturen, Machtprinzipien, gesellschaftliche Gepflogenheiten und Martyrien, die sich – bewusst oder unbewusst – in den Denkweisen der Menschheit festgesetzt haben und die berechtigterweise angezweifelt werden dürfen, sollen und müssen.

Ganz konkret: Das Bild der Frau, den Status der Frau, die Wahrnehmung der Frau, einfach alles, was Frauen angeht und die ungerechtfertigte und ungerechte Handhabe, mit der das weibliche “Ich” in der Gesellschaft dargestellt, geformt, benutzt wird.

Es gab Zeiten, da waren solche Dinge egal, es war wie es war und jeder hat gemacht, was alle gemacht haben – die Frauen hatten ihren Stand und mussten damit leben – basta. Diese damalige “Normalität” ist passé – das sollte eigentlich in jedem Kopf angekommen sein, denn sonst wäre es niemals zu solch einem Aufschwung an Frauenrechtsbewegungen und Diskussionen über Gendergleichheit etc. gekommen.

Ich stelle an dieser Stelle einfach mal ein paar Fragen und versuche, ein paar Dinge klarzustellen, die sich wieder mit der Ursprünglichkeit dieser Idee befassen und nicht bloß die reine reißerische Wut von ungerecht behandelten Individuen bedienen. Genau darin liegt meiner Meinung nach nämlich ein Problem, mit dem sich diese Bewegungen auch in Zukunft noch auseinanderzusetzen haben.

Fragen wir also erst einmal: Was ist eine Frau? Und was ist ein Mann? Gibt es da Unterschiede?

Back to the roots also, zurück zu den Ursprüngen. Im biblischen Glauben hat Gott den Mann erschaffen und die Frau aus seiner Rippe geschnitten, die Bibel und das gesamte religiös betrachtete christliche Metier basiert also auf den Annahmen, die Frau sei “minderwertig” gegenüber dem Mann und ihm untertan, ihm hörig und quasi nur ein “Spielzeug” seines Willen, ihm zu Diensten und sollte seine Befehle befolgen und ihm ein möglichst gutes Leben bescheren.

Sei dahingestellt, was ich von Religion halte, dürften meine Leser längst wissen. Schieben wir das also vorerst beiseite und fragen uns auf biologischer Ebene: Was ist eine Frau? Was ist ein Mann? Gibt es da Unterschiede?

Verzeiht meine offene Ansprache: Aber ja doch! Die Frau ist mit weiblichen Geschlechtsteilen gesegnet, der Mann mit männlichen Geschlechtsteilen. Körperbau ist verschieden, jede dieser Arten hat eigene “Bauformen” und gewisse spezifische Merkmale, die sieihnersiees unverkennbar zu dem machen, als was man die Bezeichnung gebraucht (merkt ihr, wie’s anfängt, kompliziert zu werden?).

Wir halten fest: Es gibt biologische Unterschiede.

Und dagegen kann man wenig bis gar nichts machen. Niemand sucht sich aus, ob bei der Geburt das männliche oder weibliche Geschlecht aus dem Mutterleib schlüpft, niemand hat Einfluss darauf, welche spezifischen biologischen Merkmale das Kind im Fortgang seines Lebens entwickelt. Rein biologisch gesehen sind wir also gewissermaßen einem Zufallsprinzip unterworfen und müssen “nehmen was wir kriegen”.

Das führt mich automatisch zu dem Part, den wir tatsächlich beeinflussen können: Der sozialen Wahrnehmung des Menschen, der vor uns steht und wie wir mit ihm umgehen. Wir als Menschheit, wir als Kulturausführende können nämlich entscheiden, wie unsere Handlungen aussehen und wie wir mit Wahrnehmungen, Aussprachen, Umgang innerhalb der Gesellschaft hantieren und was wir einander zumuten und was nicht.

Und da existieren ein Haufen Fragen, auf die viele schlichtweg gar keine Antworten wissen und die sie auch bis heute schuldig bleiben.

Ich geh mal ein paar Absätze zurück in meinem Text:

"Der sozialen Wahrnehmung des Menschen, der vor uns steht und wie wir mit ihm umgehen."

Ist der Satz korrekt? Darf ich “der Mensch” sagen, obwohl das eine eindeutig männliche Bezeichnung ist vom Wortstamm her, oder fühlt sich “Frau” dann gleich minderbeachtet und gedisst?

Heißt es neuerdings “Der sozialen Wahrnehmung der Menschin, die vor uns steht” und ist das rot unterstrichene in meinem Wortschöpfungsapparat das Übel, gegen das alle Welt protestiert?

Wie soll ich im weiteren Verlauf des Satzes dann damit umgehen? Darf ich mich auf die männliche Wortform beziehen oder bedeutet das automatisch, dass ich ein Frauenhasser bin, weil ich nicht alles und jeden einbezogen habe, obwohl auch der Duden hier keine mir bekannten Vorgaben dazu macht?

Wie soll es heißen? Ist “wie wir mit ihm umgehen” dann richtig? Oder muss es “ihr” heißen? Oder muss ich etwas völlig neues erschaffen, dass sich von der Persönlichkeitsform vollständig distanziert? Oder muss automatisch in mir ein Glöcklein klingeln, wenn nicht alle bekannten und unbekannten Persönlichkeitsformen angesprochen worden sind?

Wäre der Satz dann richtig, wenn ich “Der sozialen Wahrnehmung des Menschen und der Menschin, der und die vor uns steht und wie wir mit ihm und ihr umgehen” schreibe? Oder mucken jetzt die Transgender auf, weil die sich nicht ausreichend beachtet fühlen?

Wer muss zuerst genannt werden? Heißt es also nicht, wie oben eben geschrieben, sondern vielmehr:

“Der sozialen Wahrnehmung der Menschin sowie des Menschen als gleichwohl des Menschen und der Menschin, die als auch der, sowie der als auch die vor uns steht und wie wir mit ihr, ihm als auch ihm und ihr umgehen”?

Wäre es also noch richtiger, wenn ich schreibe:

“Der, die, das, jede und keine soziale/n Wahrnehmung der, des, dem, dessen Menschen und der, die das Menschin, sowie des Mensches, deren Mensch und oder -in und sämtliche und gleichwohl keine -in und oder Mensch/Es, der, die, das, derer, dessen, den da vor uns steht, stehen, stehe und wie wir mit ihm, ihr, ihnen, es, nichts und allem umgehen” – und wem macht das noch Spaß zu lesen?

Ja, es geht nicht um Spaß, sondern den Frauenrechtlerinnen ist es bitterernst und sie sehen die Welt dem Tode geweiht, wenn wir nicht alle augenblicklich korrekt und richtig handeln.

Also: Was ist richtig?

Was wollen wir in Zukunft für eine Welt haben, in der gelebt wird? Was wäre das maximale Ultimo, das perfekte Weltbild, das ihr anstrebt? Wie wäre es in euren Augen vollkommen?

Ganz auf sächlich umzuschwenken und die Persona innerhalb der Sprache gänzlich zu assimilieren?

“Das Kind hat das Erlaubnis des Elter einzuholen, ob es zum Spielen mit das anderen Kinds nach draußen darf.”

Ist das die Sprache, die niemanden mehr verletzt und das, was ihr euch wünscht, dem jeder nachgeht?

Und warum fühlt ihr euch überhaupt verletzt?

Worum ging es eigentlich nochmal?

Um die Stellung der Frau, ihre Handhabe und den Umgang in der kulturellen und gesellschaftlichen Welt – um die allgemeine Wahrnehmung einer bislang minder beachtet und behandelten Allgemeinheit, die sich zu Recht auflehnt, oder hab ich was verpasst?

Es ging doch darum, dass es gesellschaftliche Strukturen gibt und gab, die es Frauen per se verbot, gewisse Berufe auszuüben. Es ging doch um grundlegende Diffamierungen durch z.B. unterschiedliche Bezahlungshöhen, die ungerechtfertigterweise für gleiche oder bessere Leistungen erbracht wurden und werden – weniger Lohn und Achtung, weniger Respekt auf Basis eines nicht beeinflussbaren Geschlechterzufalls, für den niemand etwas kann, weil er nicht beeinflussbar ist. Oder hab ich immer noch etwas verpasst?

Um das mal auf die Filmwelt zu beziehen (immerhin ist das hier noch ein Kinoblog und keine Gender-Diskussionsplattform, auch wenn diese Problematik den Kinobereich längst erreicht und mit konstruktiven Beiträgen bereichert hat): Es geht doch darum, dass die Frau als solches eine grundlegend neue Betrachtungs- und Ansehensweise erfährt, man ihr Zugang gewährt zu Arealen, in denen sie sich gleichermaßen beweisen kann und Behinderungen, die aufgrund eines Geschlechterunterschieds geschaffen wurden, zerstört und abgeschafft werden. Dass ihr Zugang “gewährt” werden muss, ist der Fehler, oder? Sie sollte ihn einfach haben und nicht “von oben herab zugebilligt kriegen”.

Zu Deutsch:

Gebt den Frauen endlich das Recht, gleiche Rollen in Filmen zu besetzen. Gebt ihnen die gleichen Löhne für die Anzahl gespielter Minuten. Bezahlt sie genauso anständig und fürstlich, wie ihre männlichen Pendants. Macht keinen Unterschied zwischen sozialen Gepflogenheiten wie Löhnen. Benutzt die Frauen in Filmen nicht als Objekte der Begierde oder als “Fickstücke”, hört ganz damit auf und räumt ihnen einen ehrbaren, würdigen und anständigen Platz inmitten aller ein, auf dass sich keine einzige ausgeschlossen, diskriminiert, verletzt oder ausgestoßen fühlt.

Lasst es egal sein, ob eine Rolle ein Mann oder eine Frau belegt, weil diese Unterschiede keine nennenswerten Unterschiede sein sollten. Gebt Frauen das Recht, sich über intellektuelle Themen zu unterhalten und macht sie nicht zu Sklaven männlicher Interessen. Würdigt sie durch Anerkennung, Lob, Ehre, Raum, Platz zur Entfaltung, faire Bezahlungen, gleiche Beachtung, Achtung und den selben Respekt, den ihr bisher nur Männern gegenüber gebracht habt.

Hört auf, sie als “pornöse Stücke” zu behandeln, macht sie stark, gebt ihren Charakteren Kraft, Waffen, Intelligenz und fangt endlich an, ihre längst vorhandenen Stärken zu erkennen und zu würdigen.

Liege ich richtig?

Es gibt so viele herrliche Beispiele, die mir sofort in den Sinn kommen, wo ich jedesmal dachte: Gottseidank hatte eine Frau das Zepter in der Hand, ein Mann hätte das nie so geil hingekriegt.

The Virgin Suicides – ein Debütfilm einer Frau, der mich schon als Kind monströs begeistert hat und der die zärtlichen, sinnlichen, wütenden, rebellischen Gedanken von Kids auffängt und ihnen Raum gibt, sich in einer berührenden Art und Weise zu entfalten. Wow!

The Hurt Locker – böser Film, Krieg, Männerdomäne, krankes Hirn, gestörter Geist, großartiger Film – geschaffen von einer Frau! Großer Gott – eine Frau! Wahnsinn! Ein Mann hätte womöglich nur Waffen hergenommen und rumgeballert (Oder diskriminier ich hier grad Männer? Aber die haben’s ja verdient, oder? Stichwort: Mantrash, richtig?) << Falsch. Da fehlt nämlich genau der Respekt, der in einer gleichbehandelten Welt sowohl Mann als auch Frau zusteht.

Zero Dark Thirty – ich knie vor dem Werk vor Erstaunen und Begeisterung. Geschaffen von einer Frau. Gott sei dank! Männer hätten darauf womöglich einfach nur eine Jagd auf einen Terroristen gemacht.

Geht es womöglich am Ende gar nicht um männlich oder weiblich, sächlich oder irgendwas, sondern einfach um ein respektvolles Miteinander und gleiche, faire Behandlung untereinander ohne dass partout eine Form eines Geschlechts benachteiligt wird? Kommen wir jetzt dem Ursprungsgedanken der “Gleichheit” näher?

Um das mal zwischen rein zu werfen: Manche Dinge lassen sich auch in einer perfekt gleich ausgewogenen Welt nicht ändern: Männer kriegen keine Kinder, Frauen wächst kein Penis. Und Sperma entwickelt sich biologisch gesehen auch selten in weiblichen Gefilden. Hier “verbietet” die Natur also von sich aus eine Gleichschaltung von allem und jedem und aller und jeder und schiebt diesem “Wahnsinn” einen natürlichen Riegel vor, weil es eben doch Unterschiede gibt und die auch gut sein können. Stichwort: Vielfalt.

Oder zweifelt ihr die Geschlechter grundsätzlich an und haltet es generell für falsch, dass es Frauen und Männer gibt und hättet lieber eine komplette De-Geschlechterisierung, die euer perfektes Weltbild ausmacht? Hab ich das letztendlich doch alles missverstanden?

Und ist es – religiös gesprochen – nicht eine Auflehnung gegen Gott, wenn man seine Schöpfung dermaßen anzweifelt und kritisiert und versucht, durch Gleichschaltung sämtliche Unterschiede aus dem Weg zu räumen?

Aber Religion versagt ja eh auf allen Stufen – das wird nur zum Machtmissbrauch hergenommen, also die beste Vorstufe, um wieder Machtmissbrauch zu betreiben und die Frau kategorisch unter den Mann zu zwingen, merkt ihrs?

Was ist also wichtig?

Ich finde: Dass Frauen für ihre Leistungen bezahlt werden – und grundsätzlich die Möglichkeiten existieren, dass sie die überhaupt erbringen dürfen und können.

Frauen müssen wählen können, mit gleicher Gewichtung im gesellschaftlichen und politischen Umfeld gewertet werden, eine gleich starke Stimme haben wie alle andren und sich aktiv am Bildungsprozess einer Nation beteiligen ohne auf “Brüste und Mutter” reduziert zu werden.

Was haben in so einer Welt Dinge wie eine “Ladies Night” verloren?

Ja, solche Events gab es, und gibt es noch.

Ladies Night – eine Vorauswahl an Filmen, die womöglich Frauen gut gefallen wird, weil hauptsächlich Themen angesprochen werden, die klischeehaft in das Bild der Frau passen, wie wir sie aus vergangenen Zeiten definiert kennen.

Männerabend – eine Vorauswahl an Filmen, die womöglich Männern gut gefallen wird, weil hauptsächlich Themen angesprochen werden, die klischeehaft in das Bild des Mannes passen, wie wir ihn aus vergangenen Zeiten definiert kennen.

Ihr wollt Gleichschaltung? Hier wäre schon mal Mann und Frau – beide hätten Events, beide wären gleich beachtet. Der Skrupel liegt wohl eher darin, dass irgendwer der Meinung ist, vorgeben zu können, was Frauen und was Männern zu gefallen hat.

Ergo müsste man Einlasskontrollen erzwingen, die es verbieten würden, dass Männer in Frauenveranstaltungen und Frauen in Männerveranstaltungen gehen. Gleichermaßen müssten scharfe Auswahlkriterien erschaffen werden, die den Wert und die Ideologie dieser Vorstellungen aufrechterhalten und dafür sorgen, dass der Mann-Frau-Ausgrenzungsgedanke immer am Leben bleibt.

Dann wird’s noch krasser: Gay-Night – mit einer Vorauswahl an Filmen, in denen schwuler Männersex praktiziert wird und das Pendant dazu, die L-Night, mit einer Auswahl an Filmen, in denen Frauen mit Frauen vögeln und Männer partout ausgeschlossen werden.

Ist das Diskriminierung, die von Grund auf böse und verachtenswert ist oder lag dahinter einst einfach nur mal der Gedanke, dem Zuschauer die Auswahl des Films zu erleichtern, damit der von Anfang an eine Richtung wusste, in die sich die Inhalte des Films entwickeln werden?

Wer den sexuellen Handlungen zwischen zwei Männern nichts abgewinnen kann, dem half die Bezeichnung “Gay-Night” dabei, eben jene Vorstellungen zu meiden, um böse Überraschungen zu vermeiden.

Wer anspruchsvolles Kino mochte ohne Haudrauf-Action und dummes Rumgeballer, der ging eben in die sinnlichen Ladies-Night-Vorführungen, in denen es um Intellekt, Romantik, Anspruch und Eleganz ging statt um Bomben, Rache, Action und Terror.

Ist das Diskriminierung?

Ja, eindeutig: Wenn vor dem Saal jemand steht, der dir zu verstehen gibt: Du bist ein Kerl, du kommst hier nicht in die Ladies Night, nur für Frauen! Damit wird frei denkenden, selbst entscheidungsfähigen Individuen abgesprochen, eigenständig über ihr Handeln zu entscheiden und sie (die Individuen – Mehrzahl, weder Männlich noch Weiblich ^^) in eine Rolle gepresst, die über den freien Willen hinweg deklarieren möchte – und das ist in höchstem Maße falsch.

So etwas ist mir in vielen Jahrzehnten massiven Kinobesuchs aber nicht ein einziges Mal untergekommen. Im Gegenteil: Ich war selten der einzige “fremden Geschlechts”, der im Saal saß, sondern das Publikum ist seit jeher bunt gemischt und hat damit dieser “Bezeichnung” in keinem Maße einen Wert beigemessen oder sich daran gestört, dass diese Events mit “Frau”, “Mann”, “schwul” und “lesbisch” betitelt wurden, sondern sich auf den Film gefreut und die Inhalte genossen.

Menschen auf Twitter stören sich aber daran … und bringen Belege von anderen, die darauf schließen lassen, dass sie selbst noch niemals in einer solcher Vorstellungen gewesen sind (belehrt mich eines besseren, wenn dem nicht so ist) und darum gar nicht wissen können, “was da überhaupt abgeht” – mockieren sich dann aber in einer rasenden Wut und äußern, ohne den anderen zu kennen, dann angebliche Tatsachen über mich ohne den Hauch einer Ahnung zu haben, wer ich überhaupt bin und wie ich zu den Dingen stehe und darüber denke.

Als Twitter-Nutzer stehe ich also sofort mitten in einem rasenden Kampf und Aufschrei, der mich zum niederen Objekt degradiert, dass “nicht kapiert, dass” und bei dem alles schon längst verloren ist. Fanatismus in Perfektion – und da wundert sich jemand darüber, dass es Menschen gibt, die solche Diskussionen inzwischen leid sind, weil es ja gar kein richtig mehr gibt oder geben soll, sondern es nur noch darum geht, seinen Hass in die Welt rauszuposaunen ohne überhaupt zu wissen, wovon man spricht oder den anderen sachlich und ruhig über die Lage aufzuklären?

Was ist wichtig? Dass es endlich Frauen in Hauptrollen gibt, die selbstverständlich besetzt wurden?

Dass es solche krassen Lohnunterschiede bei Filmen nicht mehr gibt?

Dass Frauen in Managerpositionen sind und auch deren Gehaltsklassen einstreichen für gleiche Arbeitsleistung?

Dass eine Gesellschaft keinen Hehl darum machen braucht, ob Mann oder Frau, sondern es wieder um Leistung geht oder um Talent und das Vermögen, etwas durchzuführen und zum erfolgreichen Ziel zu bringen, als um ein “…in” oder ein Lady oder Man im Namen?

Die Zuschauerschaft vom CinemaxX hat das längst kapiert und bevölkert die Vorstellungen nicht mehr um der “Ladies” oder “Männer” im Titel, und es diskutiert auch niemand darüber, dass diese Vorstellung jetzt primär an jemand gerichtet sei oder nicht … sondern sie suchen sich die Events um der Filmtitel willen aus und wissen manchmal gar nicht, dass das eine “Ladies Night” ist oder ein “Männerabend” und wundern sich, dass es zum vergünstigten Eintritt noch ein gratis Getränk und Zeitschrift on top dazu gibt.

Und ja, ich liebe den Anspruch der Ladies Night und lasse freiwillig so manchen Männerabend aus, weil mir die Filme zu anspruchslos sind – und ich bin auch kein Biertrinker, sondern steh auf das Gesöff, dass den “Damen” feilgeboten wird: Sekt lässt sich als Non-Alkoholiker und Nicht-Biertrinker eben doch leichter kippen als die Pulle Weizen.

Und da kommen wir zu einem entscheidenden, in meinen Augen extrem wichtigen Faktor in dieser ganzen Debatte: Der Relevanz.

Es gibt scheinbar unzählige Menschen, denen diese Vorstellungen zusagen, sonst wären sie von der Kette längst abgeschafft worden. Und keiner hatte bis heute damit Probleme.

Und dann läuft jemand daher, sieht womöglich zum ersten Mal solch ein Plakat, und rennt erbost in die Welt und fängt an, fanatisch Leute zu diskreditieren, die längst bemerkt haben, dass es auf diese “Aufteilung” längst nicht mehr ankommt, sondern sich die Geschlechter im Publikum längst gemischt haben, aber von all dem kann man eben nur Ahnung haben, wenn man auch dort war.

An dieser Stelle ist eine erboste Beschwerde für mich dann relevanzlos, denn hier weiß jemand offensichtlich nicht, was gespielt wird – im wahrsten Sinne des Wortes. Also besteht auch kein Grund oder Recht, sich darüber zu beschweren, da diese Person auch in Zukunft womöglich kaum in die “Höhle des Löwen” steigen und sich der “diskriminierenden Vorstellung” ergeben und dafür sogar Geld bezahlen möchte. Nehme ich an und hoffe, dass ich falsch damit liege.

Und ich stehe zu meinem Wort: Melde dich bei mir – ich lade dich gerne dazu ein und trag auch die Kosten dafür!

Die Foyers dieser Kinos sind groß genug, um nach der Veranstaltung wahllos Leute aus dem Publikum zu picken und sie darauf anzusprechen, ob die Bezeichnungen noch zeitgemäß sind und rechtens oder hier einem ganzen Geschlecht Unrecht getan wird. Ich bin Blogger, ich bin solche Umfragen gewöhnt – stell dich an meine Seite – ich lade dich öffentlich dazu ein. Wo immer du wohnst, ich komme in das nächstgelegene CinemaxX zu dir und wir erleben dort einen Abend gemeinsam – du darfst wählen, ob Männerabend oder Ladies Night.

Hier wären nämlich die nächsten Fragen:

Wenn Frauen mit der Bezeichnung “Ladies Night” diskriminiert werden, warum wählen sie dann offensichtlich aus freien Stücken solche Events und gehen da rein? In unserem aufgeklärten Zeitalter?

Werden sie womöglich dazu gezwungen? Ist hier ein unaufgedeckter Skandal verborgen, der massenweise Menschen gegen ihren Willen ins Kino zwingt?

Wenn Männer mit “Männerabend” diskriminiert werden, warum tun sie sich das dann an und gehen in diese Vorstellungen? Welche Bedeutungen misst man dieser Bezeichnung bei? Spielt das eine Rolle, die solche ausufernde Ausmaße annimmt, dass jemand “von außen” kommen und hier endlich mal aufräumen muss, damit die Welt endlich ertragbar wird?

Was genau ist sooooo schlimm und furchtbar daran, dass an diesen Events (die im übrigen immer mehr erweitert und erneuert werden) noch nichts geändert wurde und man am Ende in ein paar Jahren dann vielleicht “Actionabend” und “Romantic Movie Event” dazu sagt?

Kommen dann die Comedy-Genre-Fraktion und Horror-Spezies angerannt und fühlen sich diskriminiert, weil nur Action und Romantik gezeigt wird? 😉 Und was ist mit der “Rettet die deutsche Sprache”-Fraktion? Fühlt die sich diskriminiert, weil man “Event” sagt und nicht “Ereignis”?

Merkt ihr, dass es längst vom eigentlich Weg abgewichen ist und wir hier über Dinge diskutieren, die prinzipiell niemandem weiterhelfen, außer dass man gegenseitig aufeinander losgehen und den anderen für seine Dummheit beschimpfen kann und ihn kategorisch verurteilen, obwohl man nicht ein einziges Mal gefragt hat oder gar anständig miteinander gesprochen?

Reden ist solch eine heilsame Medizin und es gibt wahrlich Gründe, wofür die Frauenrechte-Bewegung perfekt ist: Opfer der #metoo-Gewalttaten, Frauen, denen der Aufstieg ihrer Karriere versagt wurde, weil irgendwelche Bosse sich nur mit ihnen vergnügen wollten.

Der Film #FemalePleasure, den ich nochmals jedem ans Herz lege – der sich wirklich um Diskriminierung und Ungerechtigkeiten bei Frauen kümmert und dies plausibel darlegt und weltweit beleuchtet – auch ein Meisterwerk, das jeder gesehen haben sollte.

Fakten wie derzeit in On the Basis of Sex auf den Leinwänden gezeigt wird, Suffragette und andere Filme, die offensichtliches Unrecht gegenüber dem weiblichen Geschlecht offenlegen und zeigen, dass ein Aufstand bitter nötig ist.

Und macht es, weil ihr es könnt. Nicht, weil ihr Quoten erfüllen müsst. Eine Quotenfrau – das ist Diskriminierung. Nur jemand weibliches nehmen, weil irgend ein Gesetz es vorschreibt. Nur eine Frau besetzen, weil ein Gesetz es vorschreibt. Das ist das Problem. Nehmt eine Frau, weil Frauen es auf dem Kasten haben und können! Weil die Weiblichkeit unsere Welt um so dermaßen viele Dinge bereichert, ohne die auch eine männliche Welt nicht auskommt. Hört auf, solche dümmlichen Vergleiche mit “Mann vs. Frau vs. Mann vs. Frau” anzustellen.

Habt Respekt! Respektiert euch gegenseitig. Achtet euch. Achtet einander. Liebt den anderen. Lebt es vor. Macht es besser. Versucht nicht, den anderen zu ändern oder durch Hass und Aggression diese Welt zu verändern, sondern lebt es vor – seid selbst der Unterschied, den ihr euch in dieser Welt wünscht.

Vergebt, wenn es Unsicherheiten gibt – auch ich habe viele und oftmals größte Angst davor, eines Tages an den Pranger gestellt zu werden, weil ich unwissentlich eine Reihenfolge nicht eingehalten oder jemand genannt oder nicht genannt habe – ich lege auf solche Dinge keinen Wert, weil es mir auf Inhalte ankommt und nicht auf weiblich oder männlich. Es soll gut klingen, es soll ein guter Lesefluss sein und was das stört, empfinde ich als störend.

Also schreibe ich so, wie ich vermute und hoffe, dass es gut und flüssig lesbar ist und sich der Besucher nicht durch widerwärtige Formulierungen abgestoßen fühlt, sondern alles in einem “samtweichen Bett” serviert wird, dass tatsächlich Freude bereitet und nicht nach Beamtendeutsch klingt.

Fühlt euch nicht genötigt, das zu lesen, wenn ihr nicht möchtet – ihr seid frei. Frei in euren Entscheidungen. Genießt diese Freiheit. Lebt so, dass ihr den höchstmöglichen Spaß und Freude an eurem Dasein empfindet – und wenn ein “Männerabend” da nicht dazu gehört, dann geht nicht hin. Euer Wegbleiben wird dafür sorgen, dass der Stuhl, den ihr bevölkert hättet, leer bleibt. Keiner zwingt euch dazu, solche Handlungen zu vollführen. Eine oder einer weniger in diesen euren Augen sündigen Vorstellungen wider die Weiblichkeit.

Macht konstruktive Vorschläge, wie etwas besser sein könnte – schreibt, wie ihr es nennen würdet. Gründet ein Kino und führt solche Vorstellungen ein – die richtig benannt sind, wenn ihr das Gefühl habt, dass genau dies die Welt zu einem besseren Ort macht. Es ist euer Recht das zu tun. Es bringt Vielfalt und bereichert den Markt an Möglichkeiten und ist ein Zugewinn fürs Publikum und die ganze Nation.

Kreiert Filme und macht auf Ungerechtigkeiten aufmerksam, die euch auffallen. Bringt sie ins Kino. Redet mit den Menschen dort und findet heraus, ob die Dinge wirklich so offensiv falsch sind und stören.

Macht die Welt zu einem besseren Ort. Ich schau mir eure Beiträge gerne an und geb meinen Senf wie üblich in meinem Blog dazu ab.

Ich freue mich auf eure Beiträge.

Und auf die Meldung, in welches CinemaxX ich kommen darf und die betroffene Person zu solch einem Abend einladen.

Die Berufung – Ihr Kampf für Gerechtigkeit

Die Berufung

© 2019 Entertainment One Germany GmbH

Filme wie dieser zeigen einmal mehr, dass es den Menschen doch möglich ist, sinnvollen Themen ihre Essenz abzugewinnen und nicht nur dumm um den heißen Brei herumzureden. On the Basis of Sex ist längst überfällig und gehört auf die Leinwände und anschließend in der Runde diskutiert.

Hier steckt meiner Meinung nach die Grundlage verborgen, die den eigentlichen Gedanken der neuen Frauenbewegung ausmacht und es werden Dinge aus der Geschichte der wahren Welt erzählt, die in der Tat verändert gehören und demnach auch einen Effekt hätten.

Ich glaube auch weiterhin nicht daran, dass sich etwas ändern würde, wenn plötzlich jeder “gendergerecht” spricht und wir irgendeinen verbalen Schwachsinn von uns geben, nur um ja niemanden zu benachteiligen. Wie diese Form politischer Korrektheit aussieht, haben alle Fans schmerzlich bei den Academy Awards dieses Jahres erfahren können: Es war eine bittere Schande. Seelenlos, herzlos, eiskalt, aber politisch einwandfrei und unanstößig.

Ja, auch ich zähle in gewissen Punkten zu verschiedenen Randgruppen und ich möchte nicht, dass aufgehört wird, darüber Scherze zu machen, denn von Humor – ganz gleich, welcher Art – lebt eine Gesellschaft. Es ist sehr richtig, dass begonnen wird, die Dinge beim Namen zu nennen und darüber zu sprechen, es ist aber falsch, sie in einer so teilweise krassen Form darzubieten, dass die Anfechtungen wieder selbstironisch wirken, weil das niemand ernst nehmen kann und man sich in meinem Fall gleich angewidert abwendet, da ich Fanatismus gleich welcher Art aufs tiefste verabscheue.

Hier hapert es auch in meinen Augen ein klein wenig bei den Darstellern: Felicity Jones macht ihre Sache gut, wirkt aber in ihrem Umfeld zu abstrakt und unsympathisch, als dass man ihrer Vorstellung einfach folgen könnte. Sie spielt teilweise sehr kaltschnäuzig und möchte hier eine Rebellin abgeben, fühlt sich aber gleichermaßen von dieser Rolle nicht wirklich vereinnahmt, sondern spielt sie nur.

Das gleiche gilt für Armie Hammer: War er in Call Me By Your Name noch absolut warmherzig und sympathisch, steht er hier fast schon wie der große, männliche Verlierer da, der nur als Prestige-Namensobjekt in den Film geholt wurde, um möglichst viel Publikum anzuziehen. Dabei ist der Film wegen ganz anderen Dingen auf der Liste der wichtigen Movies gelandet.

Nun mag man hingehen und behaupten können, das wäre der elitären Umgebung geschuldet, die solche abstrakten Züge annimmt und damit wahrheitsgetreu wiedergibt, was sich tatsächlich in solchen Kreisen abspielt. Da wäre meine Frage: Was hat dieser elitäre Kleingeist dann in einer breiten Masse verloren?

Leute? Entspannt euch. Was ich sagen will, ist folgendes: Der Film ist in seiner Thematik ungemein wichtig, muss gesehen werden und löst hoffentlich reichlich Diskussionen darüber aus, die nachhaltig etwas bewirken und unsere Gesellschaft grundlegend ändern. Darum steht er auch in der Top 5. Was ich ebenfalls sagen will: Schauspielerisch ist es keine Höchstleistung, sondern eher ein Nischenprodukt, das nicht deswegen ins Kino ruft, weil irgendwer irgendwas geil spielt, sondern man sollte sich dessen bewusst sein, dass es hier tatsächlich mal rein um den Plot geht und dass auch dieser gelinde an diversen Klischees reift und somit spannungstechnisch einige Makel aufweist.

Und trotzdem: Geht rein und schaut ihn euch an. Nicht nur, weil die Story eine wahre ist, sondern weil genau das der Kern ist, der in allen Köpfen der Menschen verändert sein muss, damit wir nicht mehr über die Probleme reden müssen, sondern in einer befreiten und friedlichen Welt miteinander leben können, ohne uns zwanghaft zu verbiegen, um ja niemandem zu nahe zu treten.

.kinoticket-Empfehlung: Trifft den Kern einer ganzen Gemeinde hart auf den Kopf und repräsentiert ein wahres Beispiel dessen, was in unserer Gesellschaft zwingend geändert gehört.

Die Darsteller spielen deshalb nicht überragend, das Thema ist aber zu wichtig, als dass es zwischen anderen Belanglosigkeiten untergehen dürfte. Auch wenn die Sympathie an vielen Stellen ein wenig fehlt: Die Aussage ist grandios und darf sich gerne in den Schädeln der Gesellschaft verbreiten.

Nachspann
✅ Es folgen ein paar Sätze, danach dürft ihr raus 🙂

Kinostart: 7. März 2019

Original Title: On the Basis of Sex
Length: 120 Min.
Rated: FSK 0

Detroit

Sagt jemand Zero Dark Thirty noch was? Dieses Werk ist seinerzeit ziemlich an der Öffentlichkeit vorbeigeschrammt und dabei so unfassbar genial gewesen wie auch schon The Hurt Locker – für beides war Star-Regisseurin Kathryn Bigelow verantwortlich.
Mit ihrem neuesten Werk Detroit reiht sie sich in die Heerschar derer ein, die versuchen, über die Leinwände dieser Welt die Gerechtigkeit einzufordern, die man seitens der Politik und Gesellschaft bis heute nicht bereit war zu verteilen.
Gerechtigkeit basiert auf Wahrheit – und die tut bekanntlich weh. So weh, dass es einige Zuschauer kaum über den Anfang hinaus gepackt haben, denn hier handelt es sich nicht um einen unterhaltsamen Film, sondern eher um eine dokumentarische Auseinandersetzung mit Ereignissen von 1967 aus Detroit – einem Viertel, zu dem hierzulande eher weniger Menschen emotionalen Zugang haben, weshalb sich das am Anfang auch so unfassbar zäh und langatmig anfühlt.
Trotz – oder gerade deshalb ist diese Doku so unglaublich wichtig, weil dem Zuschauer eben nicht mehr nur medial aufbereitete Halbwahrheiten ins Gesicht gespritzt werden, sondern er die Möglichkeit hat, in die Zustände einzutauchen und Bigelow es sehr wohl versteht, ihren Kunden emotionale Fakten ans Bein zu binden, die einen so schwer belasten, dass man schlussendlich darüber stolpert und daran krepiert!
Wer sich anfangs noch genervt im Sessel hin und her bewegt hat, wird immer ruhiger, gebannter, erstarrter und der Mund öffnet sich immer weiter – weil all das wohl kaum wahr sein kann … wahr sein darf – aber wahr ist. Und wo seinerzeit Politik und Gesellschaft durch welche Ausreden auch immer noch wegschauen konnten: Hier geht das nicht mehr und der Kinogast darf sich unerbittlich durch den ganzen Schund und die menschliche Grausamkeit hindurch quälen, um am Ende dann eins mit der historischen Keule übergebraten zu kriegen und zu erfahren, was es heißt, wütend wieder aus dem Kino zu spazieren.
Ihr merkt: Bigelow ist in ihrem Element – sie will nicht unterhalten, sondern etwas bewirken – und dafür leistet Detroit großartiges.
 

.kinoticket-Empfehlung: Über Plot und Umsetzung braucht man hier nicht streiten, da sich die Fakten einfach nicht verbiegen lassen.
Es ist erschreckend genug, dass bis heute immer noch keine vollständige Analyse der Geschehnisse stattgefunden hat und immer noch genügend Verbrechen in der Dunkelheit auf Aufklärung warten.
Damit pirscht sich Detroit ein ganzes Stück weit vor und zeigt international auf, wohin wir uns heute nicht mehr bewegen sollten.

 
Nachspann
Finale Aussagen, die den Fall noch untermauern, läuten das Ende ein, nach dem Abspann selbst kommt aber nichts mehr.
Kinostart: 23. November 2017

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