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wenn aus filmen leidenschaft wird

Tag: Eis

Breakthrough – Zurück ins Leben

© 2019 Twentieth Century Fox

Erinnert ihr euch noch an Himmelskind? Dieser merkwürdige Film mit einem Baum, einem Kind und jeder Menge unglaublicher Phänomene, der einfach nur seltsam und bizarr war und von sich behauptete, echt zu sein?

Die Macher desselben kommen zurück auf die Leinwand und haben jede Menge neue Wunder im Gepäck. Doch diesmal scheint alles anders zu sein. Breakthrough – Zurück ins Leben kommt demnächst in die Kinos und erzählt abermals eine Geschichte voller Wunder. Doch diesmal ergreift sie euer Herz und schüttelt euren Glauben mächtig durch.

Ich weiß nicht, was diesmal anders ist, denn vergleicht man die Plots, die Aufstellung, die Komponenten des Films, stellt man fest, dass eigentlich alles 1:1 übernommen und einfach nur durch andere Namen, andere Orte und andere „Schicksale“ ersetzt wurde, um am Ende dann doch auf den richtigen Erkenntniszweig hinauszugelangen und zu offenbaren, dass eben doch alles nochmal das gleiche ist.

Warum wirkt diese Story dann aber so anders? Glaubhafter? Echter? Ich weiß es nicht.

In ersterem Werk spielte Jennifer Garner eine Rolle, und dieser Frau kann ich ihre „Besorgtheit“ aus irgendeinem Grund nicht wirklich abkaufen. Ich weiß nicht, warum ich mit ihr niemals warm geworden bin, auch deshalb waren evtl. antipathische Gefühle für sie am Start. Und auch, wenn man beim Cast dieses Mal die Übertreibung des Jahrhunderts gewählt hat (wieso eigentlich?), empfand ich alle Darsteller sehr überzeugend und mit genügend Charme umhaftet, so dass man von Beginn an mitfiebern muss und stellenweise vor Tränen nichts mehr sieht.

Es ist auch der erste Film überhaupt, dem ich seine religiöse Affinität absolut nicht verübeln möchte, sondern fast schon verteidige. Und ihr wisst, wie extrem hoch ich auf „Kirche“ und Co. anschlage und meine aufbrausende Wut gegenüber dieser „Institution“ unkontrolliert zeigen (muss). Alles wie weggeblasen, denn man leidet mit und wird von einem empathischen Schmerz durchzogen, der es einem unmöglich macht, nicht die Gefühle der Mutter oder Angehörigen nachzuempfinden.

Und kurioserweise ging es auch vielen Journalisten so: Allgemeine Zustimmung, allgemeines „Okay, dann ist das halt so“ und keine Abneigung. Ich mein: Die Behauptung steht erneut im Raum, dass alles genau so abgelaufen sein soll … und es ist unglaublich – wirklich unglaublich! Ich hab gefragt, ob man an die Originale herankommt, um sie evtl. zu interviewen und man verneinte mir, verwies aber auf vorhandene Bücher und die Tatsache, dass eben jene Geschichte wohl durchs amerikanische Fernsehen ging, was der Echtheit wiederum ziemlich Nachdruck verleiht und unsereiner eher erstaunt zurücklässt.

Fakt ist: Breakthrough – Zurück ins Leben ist einer der Filme, die man sich schon aus Emotional-Durchgeschüttelt-Werden-Gründen definitiv im Kino besehen sollte, denn selbst, wenn alles nur Humbug sein sollte (was ich an dieser Stelle tatsächlich selbst nicht mehr glaube), ist es eine verdammt gut erzählte Story, die Kino in sich selbst aufleben lässt und in einem Gefühle auslöst, für die man eigentlich genau ins Kino rennt.

Und ich schreib es hier einfach mal öffentlich aus: Ich würde euch wirklich gerne kennenlernen. Sollte aus irgendwelchen Gründen dieser Text also über den großen Teich schwappen, meldet euch doch mal bei mir: Ich hätte da einige Fragen.

.kinoticket-Empfehlung: Selten so eine emotionale Wucht gesehen, auf der das „Ist wirklich so passiert“-Siegel klebt und die einen trotz religiöser Zugehörigkeit so mitreißt.

Es ist fast unmöglich, keine Empathie und Mitgefühl für diese Familie aufzubringen: Dieser Film fesselt in allen Formen auf den Kinosessel und an die Leinwand und macht Unmögliches möglich. Und selbst, wenn‘s am Ende doch nicht stimmen sollte: Der Film ist unglaublich und ein definitives Muss fürs Kino! Also pflanzt eure Ärsche in den Saal und ich will keine Ausreden hören – schon allein deshalb, weil ich ein paar weitere Meinungen hören möchte, was ihr zu dem Ganzen sagt.

Nachspann
✅ Nicht gleich raus rennen: Hier werden noch die Originale vorgestellt!

Kinostart: 16. Mai 2019

Original Title: The Impossible
Length: 117 Min.
Rated: FSK 12

Escape Room

© 2019 Sony Pictures Entertainment Deutschland GmbH

„Escape Room“ – seit dieses Wortgeflecht aufgekommen ist, warte ich förmlich darauf, dass sich jemand dessen annimmt und einen Film darüber dreht, denn es schreit förmlich danach! Billiger Horror, die übliche Mache, gequetschte Körperteile, schreiende Frauengesichter – all die Klischees … einfach abhaken, aber machen, damit wir‘s hinter uns haben.

Und dann flattert auf einmal die Pressemeldung in den Mailkasten: Er kommt – Escape Room – der Film!

WHOUM!

Und nun fangen die Geister der Klischeekleingeistigkeit an, zu feiern! Logisch, denn das komplette Konstrukt besteht quasi aus Steilvorlagen für schlechte Comedy, miesen Horror, langweilige Unterhaltung, 0815-Movie. Und es hat meiner Meinung nach auch viel zu lang gedauert, bis endlich mal jemand filmische Interpretationen dazu liefert. Ich meine, selbst in meiner ländlichen Ödnis irgendwie im Nirgendwo gibt es einen Escape Room. Aber keinen Film. Bis jetzt.

Und nun denken alle, die hier nicht lesen, sondern nur drüber fliegen: „Naja, ist nichts“, weil überall negative Worte rumliegen, also lass uns das ändern:

GEIL GEIL GEIL GEIL GEIL GEIL GEIL GEIL GEIL GEIL GEIL GEIL GEIL!!!!

Wie zur Hölle kann man bitte etwas so perfektes und grandioses aus so einer Steilvorlage an Scheiße-geworden machen?

Das beginnt schon mit dem Anfang des Films vorm Vorspann: Wahnsinnsunterhaltung par excellence und Stimmung im Saal, dass man keine Boxen mehr bräuchte, um für Gänsehaut zu sorgen: Hier geht‘s ab! (Vorausgesetzt, das Kino hat Boxen und diese auf laut gestellt!)

Während dann irgendwann endlich der Titel des Films eingeschreddert wird, ist man schon voll in Feierlaune und absolut dabei!

Und dann bricht die Chose nicht etwa ab, was man erwarten würde (Einstand, Ruhe, Aufreger, Ruhe, angehender Höhepunkt, Enttäuschung, Abspann), sondern man fährt mit immer neuen „What the Fuck“-Momenten auf, die den Sehspaß in keinster Weise mindern, sondern dafür sorgen, dass permanent Zuschauervergnügen garantiert ist und die Arme sich dabei nie entkrampfen.

Und was mich daran noch mehr fasziniert hat: Sooooo viele Steilvorlagen, dass man das Ding endlich in den Mittelklassebereich oder die Unterschicht entlassen könnte und KEINE wird ausgenutzt, sondern galant und mit Modernität und Intelligenz umschifft, auf dass das Niveau niemals sinke! WHOUM!

Die Einfälle: Geil!

Die Darstellerriege: Geil! Frisches Blut, tolle Gesichter und Wahnsinnsdarstellungen!

Der Soundtrack (Brian Tyler): Der Hammer!

Die Optik und das Genie-Flair dahinter: Großartig!

Die Kulisse – das Bühnenset… Leute, hier kriegt ihr richtig was aufgefahren, was immens Spaß macht und es kommen keine dummen Ideen oder Einfälle, bei denen ihr Kopfschmerzen vom Facepalmen bekommt, sondern ihr sitzt im Saal und denkt euch „Ooooouuuuukkkaaaaayyyyyyyyyyy – wham!“

Selbst der Twist des Films war in meinen Augen großartig und sorgt am Schluss nochmal für richtig Haudraufstimmung und ich FREUE mich +zappel zappel+ richtig auf den hoffentlich kommenden zweiten Teil!

Und solange: Abfeiern! Rein und keine Widerrede. Und sollte eure Freundin anfangen mit „Bäh, Horrorfilm, mag nicht, Blabla“ >> Küssen, dann ist sie ruhig und währenddessen die Kohle auf den Tresen legen und .kinotickets mitnehmen, damit’s endlich in den Saal gehen kann. Klar soweit?

Prima!

.kinoticket-Empfehlung: WHOUM!

Wie kann man ein so nach Versagen schreiendes Thema in so einen geilen Film packen?

„Richtig geiler „Horror“ im Kino?“ „Escape Room!“ – es gibt also endlich wieder eine aktuelle Antwort auf diese Frage! Also rein da! Ohne Widerrede!

Nachspann
✅ Am Anfang kommt nochmal eine Sequenz, dann darf man raus spazieren – vorausgesetzt, man mag den Soundtrack nicht (was ich mir an dieser Stelle kaum vorstellen kann)!

Kinostart: 28. Februar 2019

Original Title: Escape Room
Length: 99 Min.
Rated: FSK 16

Der Nussknacker und die vier Reiche (3D)

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© 2018 Walt Disney Studios Motion Pictures Germany GmbH

 

Disney, Disney, was mach ich mit dir?

Kaum ist Weihnachten, buddelt jeder seine Tannenbaum-Schnee-Romantik-Filme aus dem Arsenal, bügelt sie auf und stellt sie alljährlich ans Fenster. Meine Meinung zu dem Laden ist bekannt, die Mentalität der Macher mir ein Dorn im Auge und irgendwo erwiesen, dass das, was sie höchstpersönlich anpacken, eigentlich fast immer in die Hose geht.

Die Subunternehmen: Ja – volle Kanone, die hauseigenen Produktionen: Naja.

Damit hätten wir mal mein Einstiegsgefühlsmomentum, als ich mir die 3D-Brille angezogen habe und sehen (musste), was sie diesmal abliefern.

Und wie soll ich sagen? Ich war zwei Mal drin.

Grob zusammengefasst kann man vorweg nehmen: Wenn in dem Film jeder die Klappe halten würde, wäre es fast schon ein perfektes Stück!

Beginnen wir mal mit der Musik. Der Nussknacker ist ein Stück von Peter I. Tschaikowsky, der schon zu Kindertagen einer meiner Lieblingsklassikkomponisten gewesen ist, weil seine Werke etwas mehr Biss, mehr Schärfe, mehr b’s und härtere Töne haben und nicht mit so einer konservativen Weichheit punkten, wie es z.B. Bach oder Schumann tun.

Folglich ist Tschaikowsky einer der Interpreten, die man heut immer noch wahnsinnig gern her nimmt, weil damit beim Publikum einigermaßen gepunktet werden kann. Daraus ergibt, dass es inzwischen tausende Interpretationen seiner Stücke gibt, die allesamt nicht zwingend besser werden. Man hat es schon so oft runtergespielt, so oft durch die Leier genudelt, so oft schräg und lieblos abgemischt und als “Klassiker” verkauft, um noch 2,99 € am Wühltisch zu machen, dass man eigentlich schon gar keine Lust mehr darauf hat, das zu hören.

Und nun kommt Disney in die Kinos und liefert hier eine gefühlvolle, ober-akurate und monstermäßige Darbietung dieser Musik, dass einem das Herz aufgeht und ich mich schon in den ersten 2 Minuten dazu entschlossen habe: Nochmal!

Im Ernst: Es ist der Wahnsinn, mit welcher Tonlage, welcher Präsenz, welcher Liebe und Hingabe man hier diese Musik aufgearbeitet hat: So, als wäre der Dreck nun endlich passé und man hätte sich wieder dem Premium-Sektor zugewandt. Hammer!

Weiter bei der Optik: Das 3D ist obergeil! Super räumlich, wahnsinnig gut gemacht und vor allem konsequent und nicht nur – wie man beim .trailer vermuten könnte – bei den “Fadenszenen” oder solchen überaus nach 3D schreienden Momenten. Dieses Spiel mit der Tiefe wurde hier selbst beim Nachspann noch vollends ausgekostet und auch das ist wieder ein Grund, weshalb ja und weshalb Kino.

Und farblich driftet man zwar etwas in Richtung Kitsch, betrachtet man das ganze aber eher als “Musikvideo” zum Nussknacker, dann ist das eine herrliche Optik, die sich anzuschauen einfach Spaß macht und dessen Raffinesse und Brillanz vollkommen überzeugen.

Über den Plot brauchen wir nicht reden, der ist so, wie in jedem Disney-Film: Wer hier etwas erwartet, kann nur enttäuscht werden.

Und was eben enttäuscht, ist der Sprech. Hier merkt man so sehr das altamerikanisch-konservative Nicht-Duldungsverhalten und den sehnlichen Wunsch, dass die ganze Welt wieder mega christlich wird und die Neumoderne verschwindet.

Bin ich auch schicklich gekleidet?Sehr wohl, meine Liebe.

Zusammenfassend gilt also: Würden sie alle die Klappe halten, wäre es der beste Film zur Weihnachtszeit, den es dieses Jahr gibt.

 

.kinoticket-Empfehlung: Soundtrack: Hammer! Abmischung top, Auswahl top und in einer ungeahnten Premium-Quality.

3D sehr empfehlenswert und konsequent durch den ganzen Film durch.

Farben und Optik sehen super aus.

Der Plot enttäuscht und die Sprache ist furchtbar.

Das fasst den Film denke ich ganz gut zusammen.

 

Nachspann
✅ Ist durchanimiert bis zum Schluss, jedoch nicht mit wichtigen Dingen. Den Anfang darf man aber ruhig noch mitnehmen.

Kinostart: 1. November 2018

Original Title: The Nutcracker and the four Realms
Length: 99 Min.
Rate: FSK 0

Projekt: Antarktis

Projekt Antarktis

© 2018 24 Bilder

 

“Mach doch lieber was Vernünftiges” – wer kennt es nicht oder hat es von seinen Erziehungsberechtigten nicht schon wenigstens einmal gehört?

Oft gehören gerade die Menschen, die später Großartiges vollbringen und nach ihrem Erfolg zu gefeierten Stars gemacht werden, zu denjenigen, die sich in ihrer Kindheit und Jugend mit eben jenen Traum-Spaßbremsen rumschlagen müssen, die solche wertlosen Ratschläge auf Lager haben und in alle Welt verteilen müssen. In meinen Augen sind diese Rat-Schläger die größten Verbrecher aller Zeiten, denn nichts ist schlimmer, als fantasiegetriebene Träume im Keim mit erwachsener Vernunft zu ersticken!

Niemand von denen hat sich nämlich je gefragt, ob es nicht langsam mit dem Brei der Einheits-Unglücklichen reicht, wenn abertausende Millionen Menschen tagtäglich vor sich dahinsiechen und keiner versteht, warum gerade das eigene Kind zu eben jener trostlosen Masse zwingend dazugehören soll. Und jetzt kommt mir nicht mit “Sicherheit” und “Lebensgrundlage” – was ist das für ein Leben, das einen mit Unglück und Freudlosigkeit bis ans Sterbebett begleitet? Richtig – keins!

Fantastisch, dass drei Studenten aus dem Norden Deutschlands in Bremerhaven sich diesem Lebenstotschläger entgegengestellt und ihre eigene Mission entgegen aller Widrigkeiten in Angriff genommen haben und auf ihrem Weg satte 14.000 km gereist sind, um sich ihren Herzenswunsch zu erfüllen.

Wie und was da passiert ist? Davon berichtet euch Projekt: Antarktis in eindrucksvollen Bildern und einem völlig ungewöhnlichen und bisher so nicht da gewesenen Film, der die Abenteuer beschreibt und begleitet und gleichermaßen fasziniert wie aufrüttelt.

Ja, dieses Projekt ist kein professioneller Hollywood-Film, der mit allen Mitteln der Kunst gestaltet und von jeglichen Kinderkrankheiten bereinigt wurde. Ja, die Jungs sind tatsächlich Deutsche und bringen in ihrem Wesen und ihrer Abenteuerlust ebenfalls typisch deutsche Merkmale mit, die immer noch meilenweit vom amerikanischen Optimismus entfernt sind und längst nichts mit übertrieben guter Laune zu tun haben, sondern sehr oft in Bodennähe rumdümpeln.

Und ja, dieses Projekt ist hoffentlich endlich eins, dass die anderen eingeschlafenen Deutschen in ihrer Manier wachrüttelt und ihnen zeigt, dass es sich eben auch als Deutscher lohnt, seine Ziele und Träume in Angriff zu nehmen und nach etwas zu streben, und wenn es nur Kleinigkeiten sind. Bislang hat man uns immer nur weismachen wollen, dass dies allein mit der amerikanischen Methode funktioniert und der trübselig-gesättigte Deutsche hat sich müde daneben gesetzt und war fest davon überzeugt, dass er dies aufgrund seiner Herkunft allein schon jetzt bereits nicht schaffen kann.

Dieses Argument beseitigen Michael, Tim und Dennis auf eine Art, die sich im Kino vielleicht etwas zurückhaltend und gebremst anfühlt, die dadurch aber womöglich viel mehr Bezug zum wirklichen Alltag herstellt und somit umso wertvoller als Beispiel zum Umsetzen fungieren kann.

 

.kinoticket-Empfehlung: Ein einzigartiges Projekt von Bremerhavener Jungs, die sich gegen die deutsche Trägheit stellen und etwas aufziehen, das einen Kinofilm definitiv wert ist.

Allein schon um der Bilder und Eindrücke wegen sollte man nicht versäumen, die Chance auf dem Big Screen wahrzunehmen, denn alles andere wäre ein Schnitt ins eigene Fleisch des Filmgenusses. Und vielleicht gehörst du ja anschließend zu denjenigen, die von diesem Filmgeist profitieren?

 

Nachspann
✅ wandert seicht ins Dunkle über, lasst euch also ein bisschen Zeit und stresst nicht gleich gen Ausgang.

Kinostart: 25. Oktober 2018

Original Title: Projekt: Antarktis
Length: 97 Min.
Rate: FSK 0

Der Mann aus dem Eis

Wenn man sich in den Kinos umschaut, entdeckt man eher die ältere Riege auf den Plätzen, die scheinbar etwas völlig anderes erwartet haben, sofern man die zwischen den Szenen geführten Kurzgespräche à lá “Na, du wolltest unbedingt hier rein, jetzt musst du da auch durch” richtig interpretiert.
Tatsächlich ist das kein Zuckerschlecken, sondern wirft einen zurück in die Zeit vor 5000 Jahren, aus der angeblich der berühmte Ötzi stammen soll und zeigt eine mögliche Variante dieses brutalen Lebens.
Dass dabei weniger auf Tatsachenberichte und vielmehr auf fiktive Erzählungen zurückgegriffen wurde, war einerseits Kritikpunkt der Medien, ist andererseits aber irgendwo logisch. In meinem Umfeld gibt’s zumindest niemanden, der aus dieser Zeit stammt und mir aus erster Hand davon erzählen könnte.
Dennoch macht diese Form der Unterhaltung etwas her: Man könnte beim Schauen fast meinen, man wäre auf eine deutsche Variante von The Revenant – Der Rückkehrer gestoßen – etwas nischiger, etwas natürlicher, aber genauso blutig und brutal und gleichzeitig gefühlvoll: Emotionen sind mehr oder weniger das einzige, das man in diesem Film wahrhaftig versteht, was jedwede Diskussion über Tiefgründigkeit oder höhere Absichten obsolet macht.
Vielmehr möchte man an die Einfachheit und das blanke Überleben erinnern – und stößt so während den unfassbar vielen Naturaufnahmen immer wieder an Gedanken, wie gut wir es heute doch eigentlich haben. Und dafür ist man nach dem Film wieder ein Stück weit dankbarer – was für mich eigentlich schon Grund genug ist, ihn einfach mal anzuschauen. Ob nun im Kino – oder später mal im TV – das bleibt jedem selbst überlassen.
 

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Jürgen Vogel mit kinoticket-blog.de-Macher Benjamin Klob auf der Deutschland-Premiere von Der Mann aus dem Eis

© 2017 Petra Schönberger

 

.kinoticket-Empfehlung: Brutal, blutig und emotional definitiv bewegend: Großartiges Kino basierend auf fiktiven Möglichkeiten des Lebens vor 5000 Jahren.
Jürgen Vogel liefert eine einzigartige Performance und erschafft damit die deutsche Antwort auf The Revenant – Der Rückkehrer.

 
Nachspann
braucht man nicht abzuwarten, da folgt nichts weiter.
Kinostart: 30. November 2017

Die Reise der Pinguine 2

Zwölf Jahre ist es nun her, dass sich Regisseur Luc Jacquet an die Antarktis aufgemacht und das Leben der Pinguine dort filmisch dokumentiert hat.
Mit 25 Millionen Zuschauern weltweit, davon 1,4 Millionen allein in Deutschland gehörte diese Aktion zu den erfolgreichsten in der Geschichte der Dokumentation. Fasziniert vom Leben und dem Anmut dieser Tierchen packte ihn 2015 erneut die Reiselust und er machte sich mit Team und 4K-Kameras sowie Drohnen und Unterwasserequipment auf, um seinen tierischen Freunden erneut zu begegnen und faszinierende Aufnahmen von ihnen für die Nachwelt festzuhalten.
Ich mein: Man muss sich mal auf der Zunge zergehen lassen, was dafür notwendig ist: Filmisches Equipment, dass dazu in der Lage ist, mehrere Tauchgänge an der Antarktis – dem so ziemlich feindlichsten Lebensraum überhaupt – zu überstehen und dabei noch hochwertige Bilder in gestochen scharfem 4K zu liefern, damit unsereiner gelangweilt ins Kino rennen kann, um sich davon berieseln zu lassen.
Was mir da auf der Leinwand begegnet ist, war ein sehr angenehmes, narratives Erlebnis, dass die Enttäuschungen, die einige beim ersten Teil empfanden, sanft dahinwehen ließ und sich nunmehr aufs Beobachten konzentrierte, so dass man tatsächlich die Wunder des Lebens weit entfernt auf unserem Planeten bestaunen und ihnen so nah sein kann, wie sonst nie.
Es ist nicht nur eine herzerwärmende Geschichte, sondern sie ist auch frei von jedwedem “Ach, ist der süß”-Kitsch, den viele an dieser Stelle vielleicht erwarten würden.
 

.kinoticket-Empfehlung: Wem das Geplänkel mit Vorschauen und Werbetrailern im Fernsehen zu viel ist und wer sich einfach mal ungemein viel Zeit für etwas Wunderschönes nehmen will – oder sogar durch den Kauf eines .kinotickets folgende Filme dieser Art supporten möchte, der sollte genau dies tun und auch beim zweiten Teil zeigen, dass die Lust auf derartige Momente immer noch vorhanden ist.

 
Nachspann
hält keine weiteren Momente bereit.
Kinostart: 2. November 2017

The Revenant – Der Rückkehrer

Leonardo DiCaprio ist bekannt dafür, großartige Filme zu machen und dafür von der Academy nicht mit Lob besudelt zu werden. Zeit für einen neuen Film von ihm, für den er wieder keinen Oscar abstauben wird.
So zumindest sollte man denken, wenn man sich die glorreichen Machenschaften seiner Vergangenheit im Hinblick auf die Vergabe des Goldjungen anschaut. In diese Reihe erfolgreicher Erzählungen wirft Alejandro G. Inarritu mit ihm als Hauptdarsteller einen weiteren Film, der vor technischem Können und schauspielerischer Präsenz nur so leuchtet.
Was diesmal unübersehbar richtig gemacht wurde: Der Dreck. Was ich bei Im Herzen der See schon so bemängelt habe, wurde hier nun ausgiebig gefeiert: Gestandene Männer werden in den Dreck geschmissen und müssen sich aus selbigen wieder herauskämpfen, ohne dabei von der Natur oder ihresgleichen in irgendeiner Form Unterstützung beigemessen zu kriegen.
156 qualvoll lange Minuten schaut man dabei zu, wie der Mensch sich unter katastrophalen Zuständen windet und ums nackte Überleben kämpft. Hier wird einmal mehr die Seele unserer Spezies offen auf der Leinwand präsentiert und die schrecklichen Abgründe verschiedenster, niederträchtiger Absichten offenbart.
Was anfangs noch spannend ist, verändert sich im Laufe des Films langsam zur tatsächlichen Qual für den Zuschauer, da bei dem Werk zwar offensichtlich sehr nahe am real Erlebten gearbeitet wird und der Held der Stunde eben nicht einfach aufsteht, sich den Dreck von den Ohren wischt und fröhlich weiterspaziert, jedoch mangelt die gesamte Darstellung an erzählerischer Tiefe.
Es wirkt fast, als hätte man einfach ein Fenster in die Vergangenheit aufgerissen und – ausgeschmückt über den Umweg eines Romans – ein paar Geschichten erzählt, die Teile ihres Ursprungs in tatsächlich Erlebtem fundieren. Was mir persönlich dabei fehlt, ist die Leitung des Zuschauers hin zu einer Pointe, die einen nach so langer Zeit bereichert wieder aus dem Saal spazieren lässt.
Die ist zwar – wenn man ganz genau hinschaut und es so will – schon vorhanden, jedoch im Rahmen dessen, was man vorher gezeigt hat, so unspektakulär und klein, dass einem kaum auffällt, dass hier etwas gesagt wurde. Und damit geht ein riesengroßer Paukenschlag offensichtlich ins Leere, weil am Schluss dennoch die Frage bleibt: “Und jetzt? Wofür das Ganze?”
Schauspielerisch kann man weder an Tom Hardy noch an Leo DiCaprio irgendwas bemängeln und auch die Technik im Hintergrund hat ganze Arbeit geleistet. Die Kälte und Unverfrorenheit der Natur, die harte, kalte, unmenschliche Gegend und das Unwillkommene, in das die Menschen hier geworfen werden, kommt mehr als gut und realistisch rüber und zeigt sehr eindrucksvoll, dass Natur eben nicht immer nur schön und wunderbar, sondern auch rauh und hart zu einem sein kann.
Angesichts der blutigen Elemente, empfinde ich die Freigabe ab 16 teilweise schon als zu niedrig, da hier doch ziemlich offensichtlich Dinge zelebriert werden, die zwar hervorragend in die Geschichte passen, jedoch nicht unbedingt von der breiten Allgemeinheit (FSK 16 wird von der Gesellschaft oft als “Jugendfrei” wahrgenommen und somit auch FSK 12-Klientel gezeigt) gesehen werden muss, da manche Parts im Film sehr wohl einen harten Magen voraussetzen, um hier unbeschadet über die Szenen zu schlittern.
Was bleibt, ist ein gigantischer Film, der eindrucksvolle Bilder zeigt, imposante Szenen zelebriert und damit eine Geschichte ausschmückt, die unter realen Bedingungen sicherlich niemand persönlich erleben möchte.
Hätte man hier noch etwas mehr Tiefgang eingebaut und nicht nur die Natur selbst sprechen lassen, wäre daraus ein gigantischer Meilenstein des Kinos geworden. So spart man zwar auch mit Worten und vollführt vieles durch reines Beobachten, erhält dadurch aber auch irgendwie keine so richtige Inhaltswucht, sondern plätschert mit wenigen Elementen natürlich dahin.
 

.kinoticket-Empfehlung: Großartiges Kino mit eindrucksvollen Momenten, deren Ursprung auf realen Begebenheiten beruht und fürs Kino und zuvor für einen Roman ausgeschmückt wurden.
Die Realitätsnähe ist diesmal mehr als deutlich, der Dreck, durch den man sich wühlt, fühlt sich auch als Zuschauer echt an und die Kälte und Rauhheit der Natur erlebt nicht nur einmal ihren Höhepunkt im Siegeszug gegen den Kampf ums Überleben.
Was mir fehlt, ist ein bleibender Schluss, der dem Film den Sinn  verleiht, um nicht aus dem Gedächtnis wieder zu verschwinden. Hier wurde einfach zu wenig aufgetragen, so dass nach 156 Minuten Laufzeit das Fenster zur Vergangenheit einfach wieder zugeht und man nun dasteht und sehen muss, was man mit dem eben Gesehenen anfängt.

 
Nachspann
gibt’s nicht, nachdem auf schwarz geblendet wurde, darf man sich also aus dem Saal entfernen.

Zwischen Himmel und Eis

Ganz ehrlich: Ich schätze mich sehr glücklich, einer derer zu sein, die dieses wertvolle Stück informative Filmgeschichte in sich aufgesogen haben, denn ich weiß ehrlich gesagt nicht, wann und wo dieser Film im Kino überhaupt (noch) läuft.
Erzählt werden die wahren Ereignisse des Glaziologen Claude Lorius, der einmal fernab der ganzen Klimadebatte von seinen Erfahrungen, seinem Werdegang und seinen Entdeckungen berichtet, um so – so zumindest fühlt es sich als Zuschauer an – Hintergrundwissen an die breite Bevölkerung zu liefern, vorbei an allen oberen Instanzen und möglichen Wortverdrehern und Zensoren.
Dass heutzutage der Klimawandel immer wieder in Frage gestellt wird, dass die Menschheit einerseits darüber spricht, sich zu ändern, andererseits aber genau dies nicht passiert, ist mittlerweile ja ein altbekannter Fakt.
Jedoch ist es mir in all den Jahren, die ich mich damit schon beschäftige (und ich habe Geografie, Thermik, Wetter und dergleichen schon zu Schulzeiten geliebt), noch nie untergekommen, dass derart plastisch, unvoreingenommen und vor allem anschaulich verdeutlicht wurde, welche Konsequenzen sich die Rasse Mensch selbst auferlegt, in dem sie so handelt, wie sie es eben tut.
Das hört sich jetzt vielleicht wieder ein bisschen nach Fingerzeig-Film mit pseudo-emotionaler Änderungsbotschaft an, aber genau das fehlt hier. Du bist schlichtweg einfach dabei. Du bist dabei, wenn sie fahren, du bist bei den Entdeckungen, den Forschungen dabei, du erlebst, wie die Erkenntnisse eintrudeln, wie damit in der Öffentlichkeit zu jener Zeit umgegangen wurde und du selbst kriegst die gewonnenen Daten umgangssprachlich auf den Tisch gepackt und darfst als “Wissenschaftler” selbst dein Urteil daraus bilden.
Eben jene Eigenverantwortung, die viele Zeitschriften, Zeitungen, Magazine oder Dumm-Filme den Zuschauern sonst immer abnehmen wollen, wird einem hier gelassen und sogar darauf gebaut, dass selbst das Hirn rattert und das Empfinden für sein zu Hause mental gestärkt wird.
Gleichwohl positiv empfand ich das unpolitische Wesen dieses Films. Hier gibt’s kein patriotisches Ansinnen irgendwelcher Staaten oder heroisches Rumgetue einzelner Nationen, sondern ein Hand-in-Hand-Arbeiten einzelner Teams, die sich einzig und allein um eines Gedanken machen: Das Fortbestehen unserer Welt.
Somit fallen alle wirtschaftlichen und politischen Interessen dem Reißwolf zu und übrig bleibt ein Film, der frei von Fremdeinflüssen tatsächlich Zeit und Muße hat, sich mit dem Thema selbst auseinanderzusetzen und dieses dem Zuschauer näherzubringen versucht.
Und tatsächlich: Hut ab vor dieser grenzgenialen Leistung, ein so dermaßen einprägsames, kritisches, klischeebefreites Werk auf den Markt zu schmeißen und den Bürger selbst mit den anstehenden Konsequenzen zu konfrontieren, ohne dabei den Teufel an die Wand zu malen und gleichwohl ohne irgendetwas schön zu reden.
Einfach harte, klare Fakten und solide belegende Beweise der aufgestellten Thesen, die uns allen zu denken geben sollten, wie es hierzulande weitergehen wird.
 

.kinoticket-Empfehlung: As said before: Schätze sich glücklich, wer eine dieser Vorstellungen gesehen hat oder gar noch sehen kann, jeder andere halte die Augen offen, ob diese Dokumentation irgendwo im Fernsehen auf arte oder ZDF-Info ausgestrahlt wird, denn die hat es nicht nur inhaltlich in sich, sondern glänzt auch noch mit vorbildhaftem journalistischen Wissen und einer Unbefangenheit bei einem Thema, bei dem sich viele Parteien seit jeher die Köpfe zerreißen.
Diese unverdorbene, politisch und kapitalistisch freie Art der Dokumentation war reines Gold in meine Cineasten-Venen – ein Hochgenuss, den man selten bis nie in Dokumentationen dieser Art erlebt.

 
Nachspann
läuft wie üblich ab, das Warten auf den Schlussakt lohnt sich nicht.

Everest (3D)

Bergsteigerfilme gibt es viele. Irgendwen verschlägt es auf irgendeinen Gipfel, der in tollkühnen Aktionen bestiegen werden will, wobei dann irgendwas passiert – oder auch nicht.
Was hier durchaus zu einer lakonischen Abarbeitung altbackener Fakten mutieren hätte können, wandelt sich in ein eindrucksvolles Gigantismus-Kino, das nicht auf Superlativen setzt, sondern eine wahre Geschichte erzählt, deren Kernfakten nur durch etwaige Dramatisierungen fürs Kino aufbereitet wurden.
1996 stieg tatsächlich eine Gruppe von Leuten auf den Berg, die ein tragisches Schicksal erlitten, von dem die Menschen bislang vielleicht noch gar nichts wussten.
Überrascht hat mich hier, dass bei all den Vorbereitungen und der Story selbst mal keine Kleinkriege ausgefochten, sondern tatsächlich auf Zusammenhalt und Miteinander gesetzt wurde. So viel Vernunft bei einem kommerziell sowie egoistischem Unterfangen ist mir bislang nicht untergekommen.
Was außerdem beeindruckt, sind die faszinierenden 3D-Aufnahmen der Kulissen, die die betörende Schönheit der Umgebung irrsinnig gut einfangen. Man sitzt zu Recht vor den Bildern mit Respekt und schaut auf ein Geschehen hinunter, dass in einem nichts weiter zulässt als die pure Ehrfurcht vor den Gewalten der Natur. Zeitweilig kommt man sich als schäbiger Voyeur vor, wenn man dabei zusieht, wie die Menschen vor der Natur erzittern und jämmerlich darin verrecken, aber genau diese Art von natürlicher Gewalt hat mich seit jeher fasziniert und tut es bis heute.
Zu spüren, dass du selbst keine Chance hast und zu merken, wie man an seine Grenzen stößt, welche Opfer man bringen muss für solche wahnwitzigen Aktionen und welchen Preis man für das Gefühl von Leben zahlt – den Preis eines .kinotickets allemal wert.
Dass die Presse hier wieder kritisiert, es sei zu wenig auf die anderen Gruppen am Hügel eingegangen worden und man würde keine konkreten Schuldzuweisungen aussprechen, finde ich zum Teil absurd, denn niemals kann man in einer Geschichte alle Fakten und Variationen unterbringen, bei der dann nicht das kinoübliche Zeitformat gebrochen und weit überschritten wird. Dass hier ganz klar die Geschichte des einen Bergführers erzählt werden sollte, ist völlig legitim und angebracht und daher für mich auch nicht verwunderlich, wenn man mit Kamera, Drehbuch und Aussage dann auch den Fokus auf eben jene Bergleute richtet und den Rest einfach mal so außen vor lässt.
Ich für meinen Teil hatte sichtlich “Spaß” (das Wort ist völlig unangebracht an dieser Stelle, aber mir fällt kein anderes ein) beim Zuschauen, denn ich liebe es, wenn der Mensch verliert und die Natur beweist, dass sie am längeren Hebel sitzt. Das ist Wahrheit erster Güte, vor der ich mich jederzeit gerne erneut verneige.
Richtet man seinen Blick auf andere Bergfilme wie z.B. Nanga Parbat, fällt sofort auf, dass in Everest eben nicht nur der höchste und größte Berg bestiegen wird, sondern auch das Epos mit am Stärksten ist und man sich eben nicht mit kleingeistiger Erzählerei zufrieden gegeben hat.
Dem zuträglich ist auch die Auswahl an hochkarätiger Besetzung, die allesamt in ihren Rollen glänzen und ihre Arbeit meisterlich abliefern.
Selbst Menschen, die mit Bergsteigen nicht konform sind oder dieser “Sportform” nichts abgewinnen können, wird man mit diesem Werk überzeugen können, da die Gesamtmischung von eindrucksvollen Naturaufnahmen, zwischenmenschlichen Aspekten und katastrophal-angehauchter Unterhaltung einfach stimmig ist und somit cineastisch zu überzeugen weiß.
 

.kinoticket-Empfehlung: Sauber stilisierte Bilder, ein beeindruckendes 3D und eine gut aufbereitete Geschichte liefern hier ein stimmiges Bild und wahnsinnig unterhaltsame Stunden ab.
Als Zuschauer bekommt man Respekt und Ehrfurcht eingeflößt, wenn man dabei zuschaut, wie der Mensch den Naturgewalten unterliegt. Den Everest selbst muss man nicht gleich besteigen, den Weg ins Kino sollte man dafür allemal antreten.

 
Nachspann
gibt’s keinen, nach dem Off darf man den Saal also getrost verlassen.

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