Ermittlungen

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© 2018 Twentieth Century Fox

 

Twentieth Century Fox hat für euch wieder fette Gewinne klargemacht, die unter diesem Beitrag verlost werden!

Agatha Christie dürfte selbst modernen Leuten ein Begriff sein: Mit über zwei Milliarden verkauften Werken im letzten Jahrhundert hat sie Maßstäbe gesetzt und zählt seither zu den erfolgreichsten Bestseller-Autorinnen aller Zeiten.

Bislang wurde ihr Können in TV und Theater sowie auf dem Buchmarkt frenetisch gefeiert, doch komischerweise hat ihre Brillanz jüngst nicht mehr den Weg ins Kino gefunden. Also haben sich Produzent Joe Abrams und Produktionspartnerin Sally Wood hingesetzt und alle 66 Romane durchpflügt, die noch nie verfilmt wurden. Beide schrieben ihren Favoriten auf ein Stück Papier und zeigten es sich gegenseitig: Es war… Das Krumme Haus.

Was dann kam, kann sich jeder denken und gleichzeitig ab sofort in Deutschland auf den Leinwänden ansehen.

Und das Ergebnis kann sich sehr wohl sehen lassen: Man spürt, dass hier ein professionelles Verständnis guter Geschichten im Hintergrund wirkt und der Film auch überdeutliche Anzeichen der typischen Agatha Christie-Merkmale hat, die man aus ihren früheren Verfilmungen so kennt. Das Krumme Haus bringt aber nicht nur die jüngst neu verfilmte Nostalgie-Modernitätssymbiose wieder auf den Plan, die viele schon bei Mord im Orient Express geliebt haben, sondern führt tatsächlich auch beim Erzählstrang mal neue Blüten aus, die traditionelle Leser ebenfalls etwas fordern und somit eben nicht den typischen Baustein klassischer Literatur in sich tragen, sondern mit trickreichen Wendungen punkten und somit ein Spannungselement auf die Leinwand schießen, das viele in solchen Filmen oft vermisst haben.

Dies stieß bei einigen Presse-Vertretern sauer auf und war einer der Punkte, der mir besonders gefallen hat, weil man ein Überraschungsmoment erlebt, das in so einer klassischen Tradition nahezu ausgeschlossen erscheint. Womöglich wurde aus diesem Grund dieser Stoff bislang filmisch nicht angetastet.

Man begeht auf jeden Fall einen Fehler, wenn man sich das Ergebnis nicht auf der großen Leinwand besieht. Und damit das für einige noch etwas leichter wird, gibt‘s hier und heute nun das große…

 

G E W I N N S P I E L

Twentieth Century Fox hat mir nämlich 5×2 Freikarten sowie 5 Kinoplakate für Das Krumme Haus zur Verfügung gestellt, die ich unter allen Kommentatoren dieses Beitrags verlose.

Um teilzunehmen, beantwortet bis einschließlich Freitag, 7. Dezember 2018 die folgende Frage in den Kommentaren und gebt dabei eine gültige E-Mail-Adresse an, unter der ihr erreichbar seid, damit ich im Gewinnfalle eure Adressdaten abfragen kann, um euch den Gewinn postalisch zukommen lassen zu können.

Welche Werke von Agatha Christie kennt ihr, habt ihr gelesen, im Theater gesehen oder im Fernsehen geschaut und gibt es evtl. sogar Bücher, die ihr gerne in den kommenden Jahren verfilmt sehen möchtet?

Unter allen Kommentaren entscheidet das Los über die Gewinner/innen. Eure Daten werden nur von mir persönlich ausgewertet und zur Sendungsübermittlung verwendet und anschließend wieder gelöscht.

Ich drücke jedem die Daumen und wünsche viel Glück und natürlich: Viel Spaß und gute Unterhaltung im Kino!

 

.kinoticket-Empfehlung: Sollte man gesehen haben, da selbst die nostalgisch-moderne Symbiose, die man derzeit mit Agatha Christie im Kino vollzieht, hier völlig neue Wege geht.

Die Story enthält alle typischen Merkmale ihres Schreibkönnens, punktet aber mit einem grandiosen Twist und vollzieht bis zum Schluss perfekte Filmkunst, die den Gang ins Kino sehr wohl rechtfertigt.

 

Nachspann
❌ muss man nicht zwingend aussitzen, hier folgen keine weiteren Szenen mehr.

Kinostart: 29. November 2018

Original Title: Crooked House
Length: 115 Min.
Rate: FSK 12

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Johnny English 3
© 2018 Universal Pictures International

 

Mr. Bean, wie man Rowan Atkinson eigentlich nur kennt, erkämpft sich einmal mehr das Treppchen auf dem Fame of James Bond-Parodien, auch wenn er eigentlich nichts lustiges mehr machen wollte.

Dass die Entscheidung, zurückzukommen, ganz gut war, bezeugt Johnny English – Man lebt nur dreimal. Und dabei ist gleich anzumerken, dass dieser Film ganz speziell nur Publikum anspricht, das Rowan Atkinson und seine Form des Klamauks mag und damit glücklich ist. Wer “sowieso nie richtig was mit ihm anfangen konnte”, ist hier erst einmal grundsätzlich falsch.

Und das bringt uns wieder in eine Form der Zielgruppen-Zufriedenstellung, die von so vielen Massenbefriedigungsmedien heute so vernachlässigt wird: Man kümmert sich ganz speziell um eine bestimmte Nische und lässt alles andere außer acht.

Ich mag Mr. Bean und seine bisherigen Filme, ich mag seinen Humor und ich kann mit dieser verqueren Art, die er lebt, ganz gut. Das geht nicht allen so. Entsprechend unterschiedlich fallen die Reaktionen zu diesem Film aus.

Man bedenke, dass dies bereits ein dritter Teil ist und in Anbetracht des Gefälles bei fortschreitenden Filmsequels eine doch beachtliche Leistung darstellt, wenn man während der Laufzeit pausenlos mit Unfug unterhalten wird und einem dabei nicht langweilig wird.

Die Präzision, wie er sich hier ganz neue Themen vorknüpft und diese auf seine eigene Weise interpretiert, ist köstlich amüsant und sorgt für beherzte Lacher. Dabei hat man sehr darauf geachtet, dass eben nicht moralmäßig gepredigt wird, sondern mit der leichtfertigen und flapsigen Tollpatschigkeit eine gewisse Selbsterkenntnis herbeigeführt wird, die jeder für sich auslegen und in den Alltag einpflegen darf. Sehr gefallen daran hat mir, dass nicht partout jede Modernität kommentarlos akzeptiert und unterschwellig gepriesen wurde, sondern man sich tatsächlich völlig neu formatiert unbeeinflusste Gedanken zu verschiedenen Themen machen darf und diese aus einer ganz neuen Warte heraus bewerten.

Und all das unterschwellig in einem Comedy-Klamauk, der keinen spannungsreichen Plot aufweist, sondern sich eher dadurch trägt, dass Johnny English seine agentische Unbeholfenheit zur Schau stellt. Wer also Plotlastigkeit mag und tragreiche Twists möchte, wird wohl auch eher enttäuscht sein.

 

.kinoticket-Empfehlung: Zusammenfassend kann man sagen: Wer Bean mochte, bekommt hier wieder ein paar in Film gebettete Sketch-Ideen geliefert, die den alten Geist des einstigen TV-Stars nochmal aufleben lassen.

Man muss seine Durchgeknalltheit mögen, mit seinem Humor klar kommen und damit leben, dass nicht der Plot, sondern die Anwesenheit des Tollpatschs Inhalt des Films ist, dann kommt man voll auf seine Kosten und genießt einen absolut gelungenen dritten Teil dieser gelungenen James Bond-Verarsche.

 

Nachspann
❌ braucht nicht bis zum Schluss sitzengeblieben werden, hier folgt nichts weiter.

Kinostart: 18. Oktober 2018

Original Title: Johnny English Strikes Again
Length: 89 Min.
Rate: FSK 6 | PG

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Langsam wird’s unübersichtlich im Eberhofer-Universum, darum hier für euch mal die Reihenfolge der Bücher/Filme zum Nachschlagen und Nachschauen:
1) Winterkartoffelknödel
2) Dampfnudelblues
3) Schweinskopf al dente
4) Grießnockerlaffäre
5) Sauerkrautkoma (aktuell in den Kinos)
6) Zwetschgendatschikomplott
7) Leberkäsjunkie
8) Weißwurstconnection
9) Kaiserschmarrndrama
Sauerkrautkoma bildet nun also die derzeitige Halbzeit der bisher erschienenen Krimis von Buchautorin Rita Falk, die in ihren Geschichten rund um den konsequent genervten Polizisten Franz Eberhofer ein geniales Universum geschaffen hat, dass die Bayern in ihren tiefsten Klischees ausleuchtet und dabei durch bissigen Humor und zynische Pointen bestens unterhält.
Und da es Krimis wie Sand am Meer gibt und immer irgendwo irgendwer umgebracht, erschossen, getötet oder sonstwas wird, fragt sich der TV-getränkte Zuschauer vielleicht, weshalb er jetzt genau in diesen Film gehen sollte. Mein Tipp: Schaut euch die Vorgänger einfach nochmal chronologisch von Beginn an, damit ihr den Aufbau der Charaktere und die Erschaffung vieler Running Gags besser versteht, denn dadurch kommt die Sympathie und das Ins-Herz-Schließen ganz von allein. Die Truppe ist einfach ein bayerisches Original, dass es selbst außerhalb des Weißwurst-Äquators zu Bekanntheit geschafft hat und sogar im Norden Deutschlands für Nachfrage sorgt.
Mit den Eberhofer-Krimis ist in meinen Augen ein Stück deutsche Kinogeschichte gelungen, das man selbst international als Erfolg verkaufen könnte, da die Bissigkeit und Einzigartigkeit der einzelnen Protagonisten so detailliert und sprachlich genial herausgearbeitet wurde und dieses Biotop der dörflichen Kommune einfach funktioniert. Wer sich also von bayerischer Authentizität bespaßen lassen möchte, kommt um die Falk-Verfilmungen nicht drumrum und sollte hier beherzt zugreifen.
Im mittlerweile fünften Teil der längst nicht abgeschlossenen Buchreihe (Falk arbeitet aktiv an neuen Krimis) hat man nun einen gewissen Standard etabliert, der vielleicht nicht mehr mit dem versessenen Zynismus aus Teil 1 und 2 aufwartet, deshalb aber trotz allem nicht weniger lustig ist, sondern bestens unterhält und schon in der ersten Minute für ein wohliges Heimatgefühl sorgt, das es in diesem Ausmaß so noch nicht auf der Leinwand gegeben hat.
Für mich ist es immer wieder ein Fest, wenn ein neuer Teil in die Kinos kommt und ich nutze die Chance, mir dann die bestehenden Teile erneut anzusehen um wieder völlig in das Eberhofer-Universum abzutauchen und diese Welt voll auszuschöpfen und zu genießen. Ich zumindest wünsche mir bei jedem weiteren Teil, dass die Saga niemals enden möge, dafür ist sie einfach viel zu gut!
 

.kinoticket-Empfehlung: Der griesgrämige Polizist Franz Eberhofer in seinem fünften Streich: Alle Vorgängerfilme waren zumindest im Süden Deutschlands ein riesiger Erfolg und an diesen Geniestreich grenzt auch der aktuelle Teil an: Lacher, Tränen und jede Menge urkomische Bayern-Originale sind garantiert und sorgen in den Kinos für Kurzweil und beste Unterhaltung.
Reingehen definitiv erlaubt: Wer die Vorgänger noch nicht kennt, sollte dies schleunigst nachholen, da die Reihe auf sich selbst aufbaut und man sonst die Running Gags und viele Insider nicht wirklich versteht.

 
Nachspann
❌ muss man diesmal nicht bis zum Schluss abwarten, hier folgt nichts weiter. Man wird soft entlassen.
Kinostart: 09. August 2018
Cast & Crew werden im Rahmen des Kinostarts von Sauerkrautkoma eine Kinotour veranstalten und sind in unterschiedlicher Besetzung an vielen verschiedenen Orten zugegen, um ihren Film vorzustellen und Fans Rede und Antwort zu stehen.
Los gings am 6. August 2018 im mathäser München und ab sofort dann durch 33 Städte, bis die Tour am 19. August 2018 im Cinestar Ingolstadt endet.
In den verschiedenen Orten werden jeweils unterschiedliche Darsteller und/oder Crew vor Ort sein, genaueres entnehmt ihr bitte dieser Seite, die neben den einzelnen Standorten auch jeweils die Kinos und anwesenden Stars aufgelistet hat.
Weitere Kinostarts in ganz Deutschland folgen und werden bei Bekanntgabe hier aufgelistet.
Und zum Abschied noch ein paar Impressionen von der Deutschlandpremiere in München direkt vom Red Carpet! Viel Spaß! 🙂
 

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Die Presse wirbt mit Charlize Theron, James McAvoy, Til Schweiger und Sofia Boutella, was sich auf den ersten Moment anhört wie ein schlechter Witz.
Tatsächlich bewegen wir uns wieder einmal im Comic-Genre, dessen sich die Filmemacher angenommen haben, um daraus ein stilistisch absolut anbetungswürdiges Stück zu machen, dass zwar in Sachen Plot ein wenig kränkelt, in allen anderen Belangen jedoch auf der Spitze gelungenen Kinos angelangt ist: Atomic Blonde.
Fangen wir gleich mal mit dem Style vom Film an: Diese gezeichnete Streetwork-Grey-Out-Ära, die exakt zu der Stadt, noch viel besser zu der Story und dem Zeitalter und am besten zu meinem persönlichen Geschmack passt: Hervorragend!
Das Design des Films, die Schriftzüge, die moderne und trotzdem vergangene Weise, seine Mitteilungen am Rande von allem anderen zu machen: Ahhhhh!
Die Idee, hier ein wenig über die Stränge zu schlagen und den Comic-Look zu seinen Höhepunkten zu führen: Klasse!
Da verblassen ziehende Filmführungspersönlichkeiten wie McAvoy fast schon zur Nebensache, obwohl man auch hier sehr viel Fingerspitzengefühl bei der Besetzung und dem körperlichen sowie psychologischen Outfit bewiesen hat.
Dieser irre Trip in eine vergangene Zeit, der persönliche Kniefall vor einer Stadt, die (ich zumindest) vergöttere und das elegante Durchzelebrieren des dann doch recht simplen Plots erinnert ein wenig an Kunst mit Dingen, die man schon kennt, aber noch niemals in dieser Konstellation zusammengefügt hat.
Achja: Dann ist da ja noch Til Schweiger, dessen Anwesenheit man im Film (und glaubt mir, ich mein das ernst und habe das auch schon von anderen so gesagt bekommen, die den Film ebenfalls vor Kinostart gesehen haben!) gar nicht so wirklich mitkriegt und sich hinterher dann wundert und fragt: “Fuck, DAS war Til? Achja … jetzt, wo du es sagst…”
Allein das wäre für mich schon Grund, mir den Film anzusehen.
Atomic Blonde bietet aber so vieles mehr. Und ich habe ihn bereits zwei Mal gesehen und würde auch ein drittes Mal reingehen – diese liebevoll inszenierte Absurdität, die auf wohlige Weise mit einer möglichen Realität verschwimmt und dabei eine Story auf den Tisch prügelt, die so stattgefunden haben könnte, aber genauso abartig und überdreht wirkt, wie es bei Comics nun mal der Fall ist, hat bislang nicht nur mich vom Hocker gerissen, sondern ebenfalls ein breites Publikum.
 

.kinoticket-Empfehlung: Wer also nicht nur hübsche Männer, geile Frauen und jede Menge Sex-Appeal gepaart mit einer Story für beide Geschlechter erleben möchte, sondern auch noch einen gelungenen Kinoabend in der Tasche und herrlich abgedrehte Action sein Eigen nennen möchte, ist mit diesem Werk hervorragend bedient.
Kino: Groß, Publikum: Viel und gute Laune kommt dann ganz von allein.
Herrlich schräg und definitiv sehenswert!

 
Nachspann
Was ich zu erwähnen vergessen habe: der Soundtrack! Noch niemals hat man es so verzückend geschafft, mich für diese Beats zu begeistern, die eigentlich bekannt sind, aber seltenst so kunstvoll und überragend zutage getragen wurden. Wem das auch ein Ohrenschmaus ist, der sollte natürlich beim Abspann hocken bleiben, alle anderen, die weitere Bilder, Outtakes oder sonstiges erwarten, dürfen sofort gehen, um nicht enttäuscht zu werden.
Kinostart: 24. August 2017

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Baywatch

Testosteron. Busen. Knappe Bikinis. Jede Menge Fleischeslust. Prollgehabe. Strand. Sommer, Sonne, Heiterkeit. Dazu eine Prise Dwayne Johnson, etwas Zac Efron und jede Menge stupide Dialoge, eine billige Story, unterstes Niveau und jede Menge Assis, die die Kinosäle mit ihren Chicas füllen und dabei mächtig einen abfeiern.
So oder so ähnlich habe ich mir die Auswirkungen von Baywatch vorgestellt und dementsprechend meine Erwartungen ganz nach unten geschraubt. Realitätsnähe? Nada. Übertrieben testosterongeschwängerte Szenen mit jeder Menge Überzeichnung? Aber bitte doch.
Jedoch ist das Ergebnis ein völlig anderes. Natürlich braucht jetzt keiner die tiefenentspannte Glückseligkeit mit lehrreicher Moral und unterschwelliger Botschaft erwarten, allerdings werden die Miesepeter wie meinereiner auch nicht mit Erfolg behaftet, was ihre pessimistischen Erwartungen an die Kinoadaption angeht, denn: In vollen Sälen macht die Show tatsächlich richtig Gaudi.
Dabei ist die absichtlich übertriebene Proletenhaltung der beiden Hauptdarsteller sogar ganz förderlich, da genau durch diese realitätsferne Überzeichnung das Werk erst zu leben beginnt und der Charme hier tatsächlich darin liegt, dass keiner das alles auch nur ein Stück ernst nimmt. Allein schon die vielen Spitzen, die man im Drehbuch verankert hat, um alte Fans erneut mit auf die Reise dieser eigentlich stumpfsinnigen Momente zu nehmen, haben mir desöfteren ein lautes Lachen abgerungen und die labile Haltung zu möglichst natürlichen Handlungsabläufen schlägt jeden Logiker zehnmal so tief in die Fresse wie erwartet.
Und genau diese Übertreibung macht aus dem Stück eine Portion Sommerfreude, die das Kino auch in dunklen Sälen mächtig anheizt und so richtig Stimmung aufkommen lässt. Sommer, wir kommen – und zwar mit allen Klischees, die man sich mit aller Mühe ausdenken kann.
Der große Gag-Antreiber ist hier wieder einmal Johnson, dessen Figur schon in vergangenen Filmen bewiesen hat, dass er sowohl ein Publikumsmagnet ist als auch die Fähigkeit besitzt, aus jedem noch so schlechten Drehbuch mit noch so niedrig angesetztem Niveau etwas ansehnliches und beachtenswertes zu kredenzen, an dessen finalen Entgleisungen am Ende auch der Intellektuellste seine helle Freude hat.
Und die Gleichung geht voll auf. Trotz miesester Erwartungen sitzt man im Saal und hat einfach Spaß daran, was gleich noch passiert. Und wenn man einmal nicht selbst am Lachen ist, dann tun es andere für dich und sorgen somit generell für gute Laune.
Die Befürchtungen, dass das wieder nur die dämlichsten aller Zuschauer aus ihren Löchern lockt, sind also unbegründet. Man sollte sich den Trailer anschauen, wissen, worauf man sich einlässt und dann einfach das Folgende genießen. Zwischenrein genauso erfrischend, wie ein kühles Blondes an einem heißen Sommertag.
 

.kinoticket-Empfehlung: Dwayne Johnson rockt die Show und liefert ein Gag-Gewitter, dass sich gewaschen hat.
Die Brachialität der gezeigten Szenen vollgepumpt mit machohaftem Gehabe erzeugt hier eine spritzig-überzeichnete Realität, die mit Selbstironie überhäuft wird und dem Zuschauer eher früher als später unzählige Lacher abringt. Dass man dabei noch versucht hat, auf freundschaftliche Moralansätze zu bauen, ist fast schon überflüssig, denn die Show funktioniert auch ohne diese Versuche.
Geht rein – genießt den Sommer und teilt eure Erfahrungen gerne in den Kommentaren mit.

 
Nachspann
Anfänglich sollte man sich noch nicht gleich vom Kinosessel lösen, denn die gezeigten Outtakes sind durchaus einen Blick wert.

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Vorab nochmal ein paar Worte zur Trailerkategorie:
Mein Blog ist bekannt dafür, bei Rezensionen zu Filmen absolut nicht zu spoilern und so den Lesern keinerlei Inhalte vorab zu verraten, so dass man wirklich völlig unbefangen ins Kino seiner Wahl spazieren und sich auf etwas absolut Außergewöhnliches einlassen kann, ohne von Vorwissen gelangweilt zu werden.
Dies trifft NICHT auf die Trailerkategorie zu, da Trailer tendenziell dazu neigen, Inhalte, Wendepunkte und Schlüsselszenen bereits vorab zu verraten und somit dazu beitragen könnten, dass der Sehspaß gemindert wird, weil man in knapp 2 ½ Minuten eben doch extrem viel Stuff verraten kann.
Aus diesem Grund werden diese Beiträge auch in Zukunft als einziges noch mit “(Trailer)” getagged bleiben, damit auf die Schnelle erkennbar ist, dass sich hier womöglich mehr dahinter verbirgt, als man sich selbst zumuten möchte.
Wahre Filmfans lassen sich eh erst im Kino davon überraschen, was der Film enthält und tun sich das ganze Brimborium drumrum gar nicht erst an.
Somit gilt für alle (Trailer)-Beiträge allgemein immer der rote “Achtung: Könnte Spoiler enthalten”-Zusatz, den ich nicht jedesmal dazu schreibe.
 
Thee Billboards outside Ebbing, Missouri
Es ist wieder Sonntagabend und wie immer kommt hier der neue “Gute-Nacht”-Trailer zum Anschauen und Vorfreuen auf den Kinostart. Diesmal dauert’s etwas länger, denn die Show ist erst für den 28. Januar 2018 angekündigt. Aber wie heißt es so schön im Volksmund? Vorfreude ist die schönste von allen … also lasst sie uns genießen!
Diesmal am Start: Three Billboards outside Ebbing, Missouri (was ein absolut geiler Titel ist, ich hoffe, die ändern den nicht noch nachträglich ab) – der eine schwarze Komödie beinhaltet, die jetzt schon einen verdammt guten Eindruck macht.
Let’s go:
[youtube https://www.youtube.com/watch?v=wnGLM4rs0Kk?rel=0&w=560&h=315]
präsentiert von © Twentieth Century Fox
 
Warum man den Film sehen sollte
Frances McDormand macht als Oscar®-Preisträgerin bereits in den kurzen Momenten eine verdammt gute Figur und lässt auf viel PS unter ihrer Schauspielerhaube schließen. In Verbindung mit einem weiteren Oscar®-Nominierten steht hier ein Duo auf der Bildfläche, das in den Händen von Oscar®-Preisträger Martin McDonagh eine wahre inhaltliche Augenweide abliefern könnte, die eine kontroverse und eingängliche Geschichte erzählt, die so sehr nach Gerechtigkeit schreit, wie es unsere reale Welt derzeit an vielen Orten auch tut.
Und da ich für schwarzen Humor sowieso viel übrig habe und Woody Harrelson mag, freue ich mich jetzt schon auf den Start im Januar nächsten Jahres.
 
Kinostart: 28. Januar 2018

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CHiPs

Um mit diesem Film glücklich zu werden, braucht man einen ganz besonderen Humor, den ich an dieser Stelle nicht mitbringe. Die Akteure leben in ihrer eigenen Welt nach Regeln, bei denen alle andere Menschen scheißegal sind.
Dabei dann mit derben Sprüchen und kantigem Sarkasmus zu kommen kann funktionieren, muss aber nicht. Sofern man dafür empfänglich ist, erlebt man hier einen sehr guten Film, der sich in der abstrusen Welt der beiden durchaus zurechtfindet und sich in Themengebiete hineinarbeitet, die durchaus würdig umgesetzt wurden.
Wenn man als Zuschauer unter witzig etwas völlig anderes versteht, fühlt man sich von dem Humor eher peinlich berührt und findet so manche Szene dann eben überhaupt nicht komisch, sondern eher zum schämen.
Dass man dann noch an gefährlichen gesellschaftlichen Problemzonen kratzt und sich in einer Art darüber lustig macht, die eventuell viele verletzen könnte, ist hier eben ein sehr schmaler Grat, der in meinen Augen zu oft abgekippt ist.
Schaut man sich im Netz um, stellt man schnell fest, dass auch die breite Masse nicht wirklich zufrieden mit dem Film war. Um hier wirklich eine Punktlandung hinzulegen, braucht es in meinen Augen noch sehr viel mehr Feinfühligkeit, um die Gags sensibler und pointierter zu setzen.
 

.kinoticket-Empfehlung: Bedient eine ganz spezielle Sorte von Humor, innerhalb dessen er auch sehr gut funktioniert.
Mein Fall war es überhaupt nicht, ich empfand das Niveau zeitweilig zu niedrig.
Aber gottseidank sind Geschmäcker ja verschieden, und somit stellt dieser Film einen Teil der Vielfalt dar, die notwendig ist, um das Kino in seiner Gänze zu erhalten.

 
Nachspann
Nicht gleich nach draußen rennen, hier kommen noch ein paar Szenen.

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Boston

Genau wie auch schon bei Sully kommt hier wieder eine Verfilmung, die nicht durch trickreiche Plot-Twists brillieren kann, da die Geschichte bereits landesweit durch die Medien gegeistert ist und so ziemlich jeder aufmerksame Nachrichten-Verfolger durchaus weiß, zu welchem Ende diese Story führt.
Sofern schließt das von vornherein schon mal alle Politik- und Weltgeschehen-Interessierten aus, hier einen durchaus spannenden Film zu sehen, der eine unglaubliche Geschichte wiedergibt und verarbeitet. Da man sich seitens der Macher dieses Umstandes auch ganz und gar bewusst zu sein schien, hat man sich auch von vornherein gar nicht erst die Mühe gemacht, hier irgendwas zu verschleiern oder mit Überraschungsmomenten aufzutrumpfen, sondern erzählt relativ bodenständig und souverän den Hergang aus allen möglichen Blickwinkeln.
Dies baut eine mehr oder weniger gelungene Handlungsverzweigung auf, da die Schauspieler hier nicht durch übermäßiges Talent glänzen, sondern halt einfach ihr Ding machen und man sich auch nicht großartig Zeit dafür nimmt, die Charaktere mit emotionaler Verbundenheit aufzuladen, sondern die einzelnen Stränge mehr oder weniger abfrühstückt.
Insgesamt hat sich mir der Anfang des Films als viel zu langwierig, wenig patriotisch und langatmig präsentiert, so dass ich glaube, dass durchaus das Gros der jugendlichen Kinozuschauer hier ihre Schwierigkeiten mit dem Film haben könnten.
Gegen Ende des Films wird es dann tatsächlich etwas besser. Es kommt mehr Drive in die Sache, die Erzählgeschwindigkeit wird durch mehr Actionmomente angehoben und die Anforderungen, die man aus den Szenen, die im Trailer angeteasert wurden, erwartet, werden zumindest entschädigt.
Dass man am Ende sehr gefühlvoll seine Respektsbekundung äußert, hier aber auch kein heroisches Denkmal menschlicher Interaktion aufträgt, lässt Zweifel am Originaltitel aufkommen (Patriot’s Day).
Dennoch war Wahlberg besser in seiner Rolle als der Trailer vermuten ließ und machte im Film durchaus seine Sache vorbildlich. Allerdings sehe ich auch viel Enttäuschung auf Seiten der Kundschaft, denn im Kino erwartet man irgendwo Spektakuläres, Spannung, Interessantes und irgendwo auch Schnelligkeit, die in einer Zeit, wo man nicht mit dem ersten Moment an sofort Aufmerksamkeit erzeugen kann, weil man anschließend über die Facebook-Timeline weggewischt wurde, geradezu überlebenswichtig für den Film ist.
Das Publikum sehe ich hier also eher in denen, die bei den Geschehnissen live dabei waren, evtl. sogar persönlich betroffen sind oder einfach die Zeit mit anderen gemeinsam neu aufarbeiten möchten.
 

.kinoticket-Empfehlung: Man sollte entweder völlig unvoreingenommen an die Sache rangehen und hier auch absolut keine Ahnung von den Geschehnissen aus dem Jahr 2013 haben, um im Kino dann eine überraschende Story geliefert zu kriegen.
Ansonsten bekommen man hier die aufgearbeitete Version der Vorfälle am 15. April geliefert, die die Geschichte aus verschiedenen Blickwinkeln darstellt und hier nicht mit sonderlich packender Erzählweise vermittelt wird.
Der Anfang ist zäh, gegen Ende wird es besser – Wahlberg ist insgesamt klasse, jedoch fehlt mir persönlich einfach das gewisse Etwas, um diesen Film tatsächlich großartig sein zu lassen.

 
Nachspann
kommt nichts mehr. Rausgehen erlaubt.

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Wer sich den Trailer ansieht, fühlt sich zurückerinnert an die Zeiten in den 90ern, wo die wirklich schlechten Horrorfilme mit mega üblen Trailern beworben wurden und die Grotte der Darstellung anschließend auch genauso heftig ins Minus wanderte, wie der Trailer es anfangs versprach.
Genauso ging es mir mit Vier gegen die Bank, in dem zwar so ziemlich alles, was das deutsche Kino hergibt, zusammengesammelt wurde um mit hierzulandiger Größe und Publikumswirksamkeit zu punkten, allerdings hatte ich nach dem ersten Einblick in den Film schon von vornherein keine Lust auf die Vorstellung.
Man bloggt, man schaut sich trotzdem alles an, man rezensiert auch für andere – ergo kommt man um die Vorstellung sowieso nicht drumrum. Also Augen zu und durch.
Meine Kinobegleitung ist nach den ersten 15 Minuten auch gleich mal eingeschlafen (es sei ihm nicht zu verübeln), denn das Erzähltempo und der Spannungsaufbau lassen quasi auch gar nichts anderes zu. Die Doofheit, mit der man hier versucht, Hollywoods Größen mit Eigenproduktionen zu schlagen, ist nicht nur lächerlich peinlich, sondern sorgt auch für jede Menge Fremdschämmaterial und dafür, dass ich noch nicht mal Ambitionen erwägte, meinen Begleiter wieder zu wecken in der Hoffnung, er könnte verpassen, wenn der Film dann doch noch ins Positive umschlägt und mit trickreichen Wendungen und sehenswerten Momenten punktet.
Ich hatte ja schon von Anfang an keinerlei Hoffnungen diesbezüglich mehr, also hab ich ihn kurz nach Eintreten des Abspanns dann wieder aus den Tiefen des Traumlandes entführt und gen Ausgang begleitet.
Verpasst hat er nichts. Nicht nur, dass nach den wahnsinnig spoilerhaften Einblicken im Trailer der gesamte Plot quasi absolut vorhersehbar war, sondern die Erzählgeschwindigkeit (sorry, dass ich es nochmal erwähne) war so dermaßen träge, dass man an dieser Stelle besser getan hätte, hätte man das Werk auf 10 Gesamtminuten runtergekürzt, um sich tatsächlich nur um das Wesentliche zu kümmern und die ganzen Pausen und das ewige Genörgel um Wesenszüge, die sowieso schon jeder errät, außen vor zu lassen.
Dazu mag ich weder Schweiger noch Schweighöfer sonderlich und die TV-Pominenz deutscher Landen haut mich jetzt auch nicht unbedingt sofort vom Hocker. Diese Herrschaften müssen sich also in meinem Fall doppelt anstrengen, um das Ruder irgendwie rumzureißen und getan haben sie genau das Gegenteil.
Was dann letztendlich mega nervt, ist die aufgesetzte Größenwahnsinnigkeit, die man beispielsweise beim Soundtrack hergenommen hat, mit der man an Megaproduktionen wie Bourne erinnern wollte, bei dem auch immer wie in  Agentenepen ein einziger Ton als Dauergrundlage für den umgebenden Soundtrack verwendet wird und man – sofern man es tatsächlich kann – dann ein Momentum generiert, dass tatsächlich leicht an Bond erindert.
Pustekuchen: Hier wirkt das einfach nur lächerlich, blöd und losermäßig. Gleichermaßen beim Abspann. Sofern ihr zu denen gehört, die zwei Abspielkonstruktionen ihr Eigen nennen, legt einfach mal auf ein Fenster Vier gegen die Bank und aufs andere Die Bourne Identität und lasst den Abspann laufen. Die Parallelen sind fast schon ein YouTube-Video wert.
 

.kinoticket-Empfehlung: Vergesst es.
Weder der Plot noch die Darbietungen lassen sich mit dem Kauf eines .kinotickets rechtfertigen, obwohl die Idee gar nicht so doof ist und in dieser Geschichte absolut Potenzial steckt.
Petersen hat dann aber alles versemmelt, was kaputtzumachen ging und in meinen Augen das schlechtmöglichste Ergebnis geliefert, das nicht nur im Kino für Stimmungsverdruss sorgt, sondern an seiner Peinlichkeit gegenüber anderen Hollywoodgrößen kaum zu überbieten ist.
Daumen runter.

 
Nachspann
läuft nur in Textform und bietet keinerlei weitere Szenen oder Bilder.

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Es gibt hin und wieder Trailer, die irgendwo nichtssagend sind und dennoch so ein feinfühliges Rausfluppen aus der Allgemeinheit tangieren, das unterschwellig mitschwingt und so manchen Langzeitkinogänger zärtlich ankratzt.
Genau so ein Fall ist Nocturnal Animals, der auf den ersten Eindruck merkwürdig erscheint, man das Gesehene setzen lassen muss, hier und da eine positive Wertung aufnimmt und sich schlussendlich richtig darauf freut.
Strike – was meine Vermutung und mein Hauptwunsch für die Sneak Preview diese Woche angeht – es war Tom Fords neuestes Werk, das nicht nur als film noir wieder berauschende Maßstäbe setzt, sondern eine überraschend packende Story beschreibt, die ich diesmal sogar mega gerne als Buch gelesen hätte.
Die für ihn typischen Charakterzüge mit Achtung vor der Eleganz, Anmut und dem stilistischen Design seiner Schauspieler, dass teilweise bereits schon auf Kosten des Plots in den Himmel gekürt wurde, zieht auch hier wieder kräftig an der Wichtigkeitsleine und beweist, dass es eben ein echter Tom Ford ist.
Stimmung kommt auf jeden Fall auf und das düstere Schauspiel nährt sich im Zuge seiner Episoden immer mehr von den Interpretationsmöglichkeiten, die man als Zuschauer dazu investiert und sich somit irgendwo selbst sein Bild des Geschehens macht – ganz im klassischen Sinne hervorragenden Kinos.
Da ich eh ein Fan von film noir bin und diese Darstellungsmethode liebe, das düstere, das unerreichbare, zerbrochene, markante und trächtige Wesen dieser Filmart total mag, war nicht nur ein Grund, weshalb dieser Titel bei mir voll eingeschlagen hat.
Dazu kommt einer meiner Lieblingsschauspieler – Jake Gyllenhaal – der auch hier wieder eine hervorragende Performance abliefert und dem das Drehbuch – wieder einmal – auf den Leib geschneidert erscheint.
 

.kinoticket-Empfehlung: Für hervorragende Unterhaltung mit Anspruch, Anmut und Eleganz als empfehlenswertes Stück Filmgeschichte zu gebrauchen.
Die Erzählweise, Verschachtelung der Ereignisse und das Rüberbringen der Atmosphäre sind hier wieder einmal vom Konzept her gründlich durchdacht und mit Hingabe und Liebe zum Detail umgesetzt, ohne dass man sich dazu zu sehr in irgendwelchen Nebensächlichkeiten verirrt.
Herausragend, so darf es gerne weiter gehen!

 
Nachspann
Es bleibt der übliche Schuss vor den Bug, der den Zuschauer entlässt und ihm Zeit zum Nachdenken gibt. Diese Zeit wird durch nichts weiteres unterbrochen.

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