Jürgen Vogel

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So viel Zeit
© 2018 Universum Film GmbH

 

So viel Zeit vereint augenscheinlich so ziemlich alles, was in Deutschland Rang und Namen hat und in der Filmbranche irgendwelche Erkennungsmerkmale aufweist. Nicht umsonst sind zwei namhafte Fernsehmogule (ARD Degeto und Sky) maßgeblich in die Produktion involviert.

Genau hier liegt in meinen Augen auch das Problem: Man hat als Leader der deutschen TV-Gesellschaft und Botschafter-Beauftragter endlich mal die Chance, zu zeigen, was man auf dem Kasten hat und wie man eben doch alle Genres und Altersklassen bedienen kann und macht? Wieder nur Musik für die Alt-Generationen und weicht dabei kein Stückchen in die jugendliche Vitalität ab, sondern beschäftigt sich wieder nur mit der abgehalfterten Sterbebett-ZDF-Fraktion, die man in den öffentlich-rechtlichen Fernsehanstalten so gerne bedient. Dabei wäre die Szenerie prädestiniert dafür gewesen, endlich seine Fühler in jüngere Gefilde auszustrecken und damit der gesamten Bandbreite die Hand zu reichen.

Und ja, es ärgert mich maßlos, dass dieser Geniestreich gar nicht versucht wurde. Also bleibt nur, sich auf die Oldies zu konzentrieren und das Werk auch nur innerhalb der Grenzen des Altersheims zu bewerten.

Beschränkt man sich auf diese Zielgruppe, ist der Film durchaus sehr brauchbar, wandlungsfähig und fährt auch mit einigen Geschützen auf, die durchaus wert sind, dass man sich aus seinem Sesselchen erhebt und den beschwerlichen Weg in den großen, kalten Kinosaal antritt, weil Fernsehen dem hier fast nicht mehr gerecht werden kann, da man ein gewisses Niveau erreicht und auch etwas zu erzählen hat, wofür selbst mir die ARD dann auch wieder zu schade wäre.

Immerhin zählen die auf dem Plakat genannten Schauspieler mittlerweile quasi zum Portfolio deutschen Kinos und gehören nunmal nicht nur in die 22:00 Uhr-Schiene eines Oldie-Senders, wenn es der Film je auf so eine frühe Ausstrahlungszeit schaffen sollte.

Ich für meinen Teil hab ihn mir sogar 2x im Kino angeschaut, und das nicht nur, weil ich Jürgen Vogel mag und sein Schauspiel sehr schätze.

 

.kinoticket-Empfehlung: Verhält sich leider genauso altbacken, wie man es von der ARD erwarten würde und verpasst somit die sensationelle Chance, endlich ein jüngeres Publikum für das Schaffen der GEZ-Mogule zu begeistern, was bei dieser Steilvorlage problemlos möglich gewesen wäre.

Abseits davon hat dieser Film genug zu erzählen, um wirklich im Kino und nicht nur im TV beschaut zu werden, denn er fährt mit einigen Cast- und Plotüberraschungen auf und liefert auch sonst ein solides Bild ab – dass halt leider den Sprung in die Jungvitalität verweigert.

 

Nachspann
❌ aufstehen, rausgehen – dann macht man auch hier glaube ich alles richtig.

Kinostart: 22. November 2018

Original Title: So viel Zeit
Length: 100 Min.
Rate: FSK 6

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Wenn man sich in den Kinos umschaut, entdeckt man eher die ältere Riege auf den Plätzen, die scheinbar etwas völlig anderes erwartet haben, sofern man die zwischen den Szenen geführten Kurzgespräche à lá “Na, du wolltest unbedingt hier rein, jetzt musst du da auch durch” richtig interpretiert.
Tatsächlich ist das kein Zuckerschlecken, sondern wirft einen zurück in die Zeit vor 5000 Jahren, aus der angeblich der berühmte Ötzi stammen soll und zeigt eine mögliche Variante dieses brutalen Lebens.
Dass dabei weniger auf Tatsachenberichte und vielmehr auf fiktive Erzählungen zurückgegriffen wurde, war einerseits Kritikpunkt der Medien, ist andererseits aber irgendwo logisch. In meinem Umfeld gibt’s zumindest niemanden, der aus dieser Zeit stammt und mir aus erster Hand davon erzählen könnte.
Dennoch macht diese Form der Unterhaltung etwas her: Man könnte beim Schauen fast meinen, man wäre auf eine deutsche Variante von The Revenant – Der Rückkehrer gestoßen – etwas nischiger, etwas natürlicher, aber genauso blutig und brutal und gleichzeitig gefühlvoll: Emotionen sind mehr oder weniger das einzige, das man in diesem Film wahrhaftig versteht, was jedwede Diskussion über Tiefgründigkeit oder höhere Absichten obsolet macht.
Vielmehr möchte man an die Einfachheit und das blanke Überleben erinnern – und stößt so während den unfassbar vielen Naturaufnahmen immer wieder an Gedanken, wie gut wir es heute doch eigentlich haben. Und dafür ist man nach dem Film wieder ein Stück weit dankbarer – was für mich eigentlich schon Grund genug ist, ihn einfach mal anzuschauen. Ob nun im Kino – oder später mal im TV – das bleibt jedem selbst überlassen.
 

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Jürgen Vogel mit kinoticket-blog.de-Macher Benjamin Klob auf der Deutschland-Premiere von Der Mann aus dem Eis

© 2017 Petra Schönberger

 

.kinoticket-Empfehlung: Brutal, blutig und emotional definitiv bewegend: Großartiges Kino basierend auf fiktiven Möglichkeiten des Lebens vor 5000 Jahren.
Jürgen Vogel liefert eine einzigartige Performance und erschafft damit die deutsche Antwort auf The Revenant – Der Rückkehrer.

 
Nachspann
braucht man nicht abzuwarten, da folgt nichts weiter.
Kinostart: 30. November 2017

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Schaut euch das Kinoplakat an, dann bekommt ihr einen ziemlich treffenden Einblick darüber, was dieser Film darstellen will – wobei man Michael Mittermeier deutlich herausheben muss, denn seine Sprechrolle im Film ist gigantisch und passt total.
Der Rest hebt sich nicht sonderlich von den üblichen Mainstream-Kinderfilmen ab, die eben vor Weihnachten quasi immer von der Stange produziert in die Kinos geworfen werden, um die Familien mit irgendeinem Weihnachtskruddel zu unterhalten….
Zumindest könnte man das denken, wenn man jetzt weiter in Vorurteils-Beuteln rumwühlt und etwas daraus hervorkramen möchte.
Mir hat der Film in seiner Essenz nämlich sehr gut gefallen, weil wir genau dieses Problem haben: Es ist nichts neues mehr für diese Zeit vorhanden, dass man Kindern und Jugendlichen noch vorsetzen könnte, dass sie nicht schon zum 1000sten Mal gehört, gelesen oder gesehen hätten. Und genau hier setzt man mit Hexe Lilli rettet Weihnachten an und überbringt eine Botschaft, die den Konsumwahn und das Rumgeeiere zu Weihnachten wieder etwas eindämmt und uns zurück zu den Wurzeln führt, für die diese Tage ursprünglich mal gedacht waren.
Dabei zählt dann eben nicht mehr das Geschrei von kleinen Kindern nach kapitalistischer Aufmerksamkeit oder anderer Firlefanz, den sich irgendwer mal irgendwann ausgedacht hat und bei dem die Meute mittlerweile nur noch augenrollend durch den Dezember stolpert und sich quasi den Content von Bad Moms 2 wünscht, um dem ganzen Trubel zu entgehen, sondern man versucht, den Kindern wieder einzuimpfen, was Weihnachten tatsächlich bedeutet und worauf man wert legen sollte – und das auf eine sehr einfühlsame und lehrreiche Art und Weise.
Und dafür: Daumen hoch und eine klare Sichtungsempfehlung.
 

.kinoticket-Empfehlung: Die meisten Eltern sind im Endmonat des Jahres sowieso oft mit Entscheidungen überfordert – daher spreche ich hier mal eine klare Empfehlung aus, wenn’s darum geht, was man sich vor Weihnachten mit der Familie im Kino besehen möchte.
Hier wird nicht nur spannende Unterhaltung geboten, sondern man rechnet mit der wütenden Raserei ab, die sich rund um dieses Fest gebildet hat und führt die Kleinsten wieder zurück zu den wahren Absichten, für die diese Feiertage ursprünglich mal gedacht waren. Und damit meine ich nicht irgendwas Religiöses.

 
Nachspann
kommt keiner mehr, nach der Schwarzblende darf man also gern nach draußen.
Kinostart: 9. November 2017

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Michael Bully Herbig gehört in Deutschland zu einem der ganz großen – zumindest, was meinen Geschmack und meinen Humor angeht. Seine berühmte Bullyparade war damals Aushängeschild im TV und hat eine ganze Generation begeistert.
Nachdem Stück für Stück all jene abgetreten sind, die man als Herangewachsener heute aus seiner Kindheit schmerzlich vermisst, landet nun endlich ein Meilenstein deutscher TV-Geschichte auf der großen Leinwand und bietet somit allen Fans die Chance, ihre Lieblinge nochmal auf dem Screen bewundern zu dürfen.
Und die Show lohnt sich! Die Dichte der Gags, die gewohnt übliche, durchgeknallte Form humoristischer Überlegenheit, der “alte Charme” – all das ist wieder da und besticht mit wahnsinniger Freude die Fans und das Publikum. Es fühlt sich an, als wäre die Bullyparade in seiner Gänze auf einen Kinofilm projiziert worden und man hätte einfach nur die Werbepausen von damals ausgelassen und stattdessen mit noch mehr Gags gefüllt.
Der Saal war jedenfalls am Brüllen vor Lachen und der Film erhielt bereits weit vor Kinostart schon standing ovations vom Publikum, die – zumindest meinen Interviews nach – alle sofort nochmal reingegangen wären.
Auch ich werde mir jetzt ein finales Bild dieses Films geben und die Chance nutzen, wieder und wieder reinzugehen, sofern es die Zeit zulässt, denn hier hat man endlich wieder einen deutschen Großmeister, der sein Handwerk wirklich versteht und dem nichts zu schade ist, um es in den Dreck zu ziehen, so dass eine ganze Nation sich darüber herrlich amüsieren kann.
Mehr davon!!!
 

.kinoticket-Empfehlung: Ganz groß!
Nehmt euch die 14-Uhr-Vorstellungen vor, dann habt ihr direkt im Anschluss die Chance, gleich nochmal reinzurennen, denn ihr werdet sie brauchen.
Die Gagdichte ist überragend, die Jokes überzeugen, die Schauspieler können’s einfach und die deutsche Doofheit hat Zutrittsverbot. Mehr davon!

 
Nachspann
Es ist Bully: Sitzenbleiben! Schon in der TV-Show gab es damals immer Outtakes und dieser Marotte ist man sich beim Kinofilm genauso treu geblieben!
Kinostart: 17. August 2017

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An dieser Stelle ist es wohl gut, dass ich jeweils 7 Tage ins Land ziehen lasse, bevor ich mich ausführlich dem letzten Sneak Preview-Film widme, denn sonst hätte ich meinem Ärger über das bevorstehende Werk sicherlich mit anderen Worten Luft gemacht, als diesen hier.
Ja, ich fand Gut zu Vögeln zum Kotzen. Wenn es einen neuen Rekord in Sachen Niedrigniveau gibt: Dieser Film hat ihn seit letzter Woche Montag inne.
Ja, der Trailer hat ausdrücklich erwähnt, dass es sich hier um eine “anti-romantische Komödie” handelt und ich hatte bereits bei den vorgestellten Kurz-Sequenzen sanftes Grummeln im Magen, da ich kaum erwartet hätte, dass man hier jetzt mit Geistesblitzen punkten würde und zumindest ein Werk auf die Füße stellt, das den Durchschnittsverstand nicht in dem Maße angreift, wie es das Endergebnis definitiv tut.
Was sollte also erledigt werden, um bei dem Film möglichst viel Spaß zu haben?

  • keine Ansprüche an irgendwas stellen
  • sich besaufen
  • Drogen konsumieren, um das restliche Denkvermögen auch noch auszuschalten
  • eine Vorliebe für schlechte Ballermann-Parties besitzen
  • Denkprozesse hassen
  • Überraschungen hassen
  • Lieblosigkeit beim Kulissendesign etwas abgewinnen können
  • etwas Geschmack für brillante Musik mitbringen

Hä? Genau. Was?
Also mal Klartext: Nein, man sollte keine Drogen konsumieren oder sich bis zur Besinnungslosigkeit besaufen, denn das ist schädlich und zudem illegal (zumindest, was die Drogen betrifft – komisches Land mit komischen Gesetzen).
Man sollte allerdings auch keinerlei Anstalten machen und erwarten, dass hier in irgendeiner Form großartige Unterhaltung oder eine annähernd verstrickte Geschichte erzählt wird, denn womit dieser Film punktet, sind einzig und allein peinliche, flache Darmwitze weit unter der Gürtellinie, die nicht nur Schamesröte ins Gesicht treiben, weil man sich abgrundtief für das Gezeigte fremdschämt, sondern die den Intellekt eines jeden beleidigen, der nicht besinnungslos besoffen in der Ecke liegt und über jede noch so peinliche Abartigkeit lachen kann.
Das “anti” in “anti-romantisch” hätte man durchaus mit Stil (und ich schreibe hier bewusst “Stil” und nicht “mehr Stil”, denn da ist kein Stil, der mehr werden könnte) umsetzen können und auf die peinlichen Momente verzichten, die sich hier Minute für Minute aneinanderreihen und zu einem Filmwerk mutieren, das in seiner Gänze ein geradezu jämmerliches Bild abgibt.
Man liest in den Medien (ja, ich habe tatsächlich viele Artikel gesucht, um dem Film irgendetwas positives abgewinnen zu können!) viel über die Studios, die sich mit anderen Werken gemeinsam nun den Weg an den Pop-Himmel der Filmindustrie erkämpfen wollen und darum besonders stolz auf die Zusammenarbeit untereinander sind, allerdings ändert dies nichts an meinem Empfinden, hier als Zuschauer vor den Kopf gestoßen zu werden, indem in mir das Gefühl erzeugt wird, ich sollte mich schleunigst von den gezeigten Persönlichkeiten entfernen.
Und ja, ich wurde auch Zeuge dessen, dass meine Mitzuschauer aus dem Saal tigerten und ihr Kinokärtchen bei “Gut” in die Bewertungsbox fallen ließen – bitte erklärt mir, weshalb. Ich versteh’s nicht.
Und auch ich habe bereits einige “Drogenfilme” gesehen, in denen ebenfalls Normalität ein Fremdwort war und die für sich eine schwachsinnige Idee nach der anderen umgesetzt haben, dabei aber ihre Würde dennoch behielten. Und die fehlt mir in Gut zu Vögeln einfach komplett.
Ist das einmal mehr der Beweis, dass man sich hierzulande einfach nicht mehr trauen sollte, mit selbstproduzierter Kost an die Öffentlichkeit zu gehen? Wäre an dieser Stelle wohl besser gewesen, denn witzig ist das zu keiner Sekunde. Auch nicht mit Toleranz. Viel eher wird hier der Stereotyp eines Unsympath in den Olymp der Selbstverherrlichung geschickt und bei seinem narzisstischen Treiben gefilmt. Ob dies nun zu einer glorreichen Veränderung charakteristischen Ausmaßes wird oder einfach nur absolut keine Rolle spielt, ist völlig unwichtig, da man sowieso von Anfang an mit Bier zugeschüttet war und es auf eine Moral mehr oder weniger nun auch nicht mehr ankommt.
Wo manches Genie die Grenzen der üblichen Konstellationen galant zu brechen weiß und mit Stilbruch ein völlig neues Verständnis von eben jenem Stil erschafft, gleicht dieses Werk hier dem Nachhall grauer Staubwolken, die noch nicht mal farbtechnisch etwas auf die Reihe bringen.
Die Frage, ob ich mich wenigstens auf der Party wohlfühlen würde, wäre ich selbst vor Ort gewesen, löste in mir reinen Ekel aus und hievte Fragen an die Oberfläche, was denn der Grund für eben jene Maßlosigkeit an Geschmacksverirrungen gewesen sein könnte, die dieses armselige Bild einer Kulisse rechtfertigen würden. Im Ernst? Im Glanz einer Ära, die sich in technischer Relevanz kaum zu überbieten schafft, erhebt man ein Werk in den Himmel, das völlig anspruchslos eben jene Technik verwirft und auf Dinge zurückgreift, die nicht mal 4jährige toll finden?
Entschuldigt, falls ihr zu denen gehört, die bei diesem Film gelacht haben. Entschuldigt, falls ihr zu den Darstellern oder Machern zählt, deren Arbeit ich jetzt hier ungeniert zertrample. Entschuldigt, falls ihr vor hattet, euch mit diesem Streifen einen gemütlichen Abend zu kredenzen und ich eure Träume nun mit meinen Worten zerstört habe. Aber ich kann nicht anders, als jedem zu empfehlen, den Besuch dieses Films gründlich zu unterlassen.
Und sollte man doch einen Grund suchen, weshalb man hier rein darf, dann ist es einzig und allein die Musik. Ja, der Soundtrack war herrlich, die gewählten Songs aus einer Ära, in der Musik noch Relevanz an der Tagesordnung hatte und die Beats waren letztendlich auch das einzige, das ich diesem Film als Pluspunkt durchgehen lasse. Den Rest darf man getrost in die Tonne treten und sie irgendwo tief im Meer versinken, auf das jeder ihren Inhalt vergesse.
 

.kinoticket-Empfehlung: Nein. Geht nicht. Tut euch diese verlorene Zeit nicht an. Es lohnt sich nicht. Auch betrunken nicht.
Selbst RTL hat besseres im Nachmittagsprogramm zu bieten als dieser Film. Hier war wirklich alles unterste Kanone und weit entfernt von witzig, humorvoll, stilgerecht und echt.
Ich könnte dem Hauptdarsteller permanent eine reinwürgen und die Flachwitze und Gegebenheiten sind nichts anderes als zum Fremdschämen.
Einzig bei der Auswahl der Songtitel hat man Klasse bewiesen und sie in einen Film gezerrt, der vor Niveaulosigkeit nur so strotzt – was an und für sich eigentlich schon selbst fast wieder eine Unverschämtheit ist.
Also besorgt euch die Playlist auf iTunes und lasst den Film dafür einfach links liegen. Alles ist besser als das.

 
Nachspann
“glänzt” mit Outtakes, die keineswegs an die Brillanz eines Fack Ju Göhte 2 oder Abschussfahrt heranreichen und somit selbst völlig in der Glanzlosigkeit des Gesamtwerks untergehen. Und diese beiden Werke sind ebenfalls deutsch. Aber wer es bis hierhin ausgehalten hat, dem schaden die paar Minuten extra nun auch nicht mehr. Immerhin ist der Titel mit seinen 92 Minuten nicht all zu lang.

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