.kinoticket-blog.de

wenn aus filmen leidenschaft wird

Tag: Kapitalismus

100 Dinge

© 2018 Warner Bros. Ent.

Florian David Fitz ist ja eher für nachdenklichen Stoff bekannt, während Matthias Schweighöfer der Garant für deutsches Fremdschämen mit Ausnahmefällen ist: Seine viel zu kurze Rolle in Vielmachglas werde ich ihm nie vergessen.

100 Dinge hat bei mir schon im Vorfeld große Brechreize ausgelöst, da ich zum ersten Mal das Original aus Finnland wirklich kannte und dessen Bedeutsamkeit durch die schonungslose Komödienvergewaltigung Schweighöfers zu Grabe getragen sah.

Der Mensch, der diese Sache nämlich wirklich vollzogen hat und ganz andere Absichten dabei im Kopf hatte, hat dazu auch eine Doku gedreht, die man sich unter dem Namen My Stuff raussuchen und anschauen kann. Hier hat bereits der .trailer zu 100 Dinge ordentlich draufgehauen und prophezeit, dass das nichts gutes werden kann.

Tatsächlich liefert Warner Bros. Ent. hier aber keinen vollständigen Rohrkrepierer ab, sondern mischt das Gute mit dem Nützlichen: Man holt über nackte Ärsche und Fitz‘ sowie Schweighöfers Schwanz die Klientel in die Säle und setzt ihnen dann unterschwellige Nachdenk-Botschaften ins Hirn, die bei mir tatsächlich krampfartige Zwiespältigkeit auslösen. Man könnte sagen: Die Idee (geklaut?) ist gut genug, um sie durch einen Film zu zelebrieren und darüber wieder in den Köpfen zu bewegen, die Umsetzung und komödiante Ablenkung davon ist zu schlecht, als dass man hier von einem gelungenen Werk sprechen könnte: Es ist einfach gleichermaßen beides.

Fitz streut auch hier wieder viel von seiner unstillbaren Intelligenz ins Feld, die ihm viele aberkennen, weil er in meinen Augen im Schatten Schweighöfers immer ein wenig untergeht und etwas zu defensiv wirkt. Dabei sind seine Absichten und Denkweisen nahezu vorbildlich und liefern viel Tiefgründigkeit und Wissen verpackt in Herzensgeschichten an den Zuschauer ab.

Schweighöfer macht stattdessen weiter sein Ding und basht unterschwellig weiter auf der Werbeschiene rum, die ihm Til Schweiger ins Ohr gepflanzt hat und ist einfach wie er ist: Die meisten werden sowieso wegen ihm in den Film gehen und nicht, weil sie mehr über die Sache wissen wollen.

Und damit geht die eigentlich wichtige Botschaft halt gutbürgerlich den Bach runter und wird zwischen dämlichen Einwürfen und dümmlichen Liebesgeschichten am Ende nahezu vergessen, was mich wieder zurück auf My Stuff bringt: Wenn euch das Thema interessiert, dann schaut euch lieber das Original an und vergesst, was euch hier vorgesetzt wurde.

.kinoticket-Empfehlung: Stand von Beginn an unter einem schlechten Omen: Das Original hat hier ganz klar die Nase vorn: My Stuff.

Fitz gibt sich Mühe, eine Botschaft zu vermitteln und es fallen genügend intelligente Sätze, die es wert sind, dass man sich diesen Film anschaut, Schweighöfer und Co. tragen aber dazu bei, dass die Brisanz dabei völlig gekillt und am Schluss einfach nur ein dumm-herrlicher Film auf der Bühne steht und von der eigentlichen Intention niemand mehr etwas wissen will.

Ob das nun ein Gewinn für die Menschheit ist, oder man den Grundgedanken damit brachial zu Grabe trägt, mag jeder für sich entscheiden.

Nachspann
❌ lohnt sich nicht, sitzen zu bleiben, hier folgt nichts weiter.

Kinostart: 6. Dezember 2018

Original Title: 100 Dinge
Length: 110 Min.
Rate: FSK 6

303

303 – wenn ich die Zahl sehe, denke ich erstmal an den “Upgrade”-Raum in The Matrix. Fortgeschrittenes Level. Philosophie. Und tatsächlich beschäftigt sich 303 auch mit philosophischen Ansätzen und ermöglicht es den Besuchern, drei Jahre langwieriges Studium an der Universität mit allen pseudometaphysischen Ansätzen jeglicher Campus-Diskussionen innerhalb eines Filmes zu durchleben. Man könnte quasi sagen: Alle Klischees, die man von Studenten kennt, werden hier kompakt in einem Film zusammengefasst.
Negativ eingestellt? Dann schnappt euch Popcorn, löst die .kinotickets und geht in den Film: Der ist nämlich großartig. Finde ich.
Weil? Im Wesentlichen wird er von den beiden plakatierten Schauspielern durchgetragen, die in ihrer wunderschönen Studienart vehement ihren Charme versprühen und durch tastendes Feingefühl den Weg der Unidiskussionen durchleben. Die feine Sensorik, mit der man sich hier durch allerlei systemkritische Denkansätze bewegt, gepaart mit der feinfühligen Aneinanderreihung menschlicher Emotionen, beeindruckt auf vielen Ebenen.
Der Film tischt einem prachtvolle Bilder auf, verströmt Abenteuerfeeling und erinnert an die guten alten Zeiten, in denen man selbst Roadmovies durchlebt hat. Hier erhält der Titel dann letztendlich nämlich auch seine Bedeutung. Es ist wunderbar, den beiden beim Leben entdecken zuzuschauen, ihren Ausführungen zu folgen und auch, wenn man diese Dinge anderweitig schon zig mal vernommen hat, macht es dennoch Spaß, sich in dem seichten Strom der Gedankengänge treiben zu lassen und dabei in den visuellen Eindrücken zu baden.
Allein schon das Sprachbild der beiden ist mir jedes Mal, wenn ich diesen Film mitgenommen habe, so positiv aufgefallen: Die beruhigenden, warmen Stimmen in ihrer vorsichtig austestenden Sprachweise wieder und wieder zu erleben, ist ein Gefühl, dass man sowohl im Kino als auch auf dem heimischen Fernseher erleben kann.
Die Pracht und das landschaftlich-romantische Vergnügen, in das man dabei geschmissen wird, kommt jedoch nur im Kino so richtig zur Geltung. Und auch die Ruhe und “schwarze Geborgenheit”, die man in einem Kinosaal mitgeliefert kriegt, kann man zu Hause nur schwer herstellen. Darum sollte man sich in den nächsten Wochen ein geeignetes Kino suchen und sich für die extrem lange Laufzeit darin ausbreiten, um die Show einfach zu genießen. Ich werde es (nochmals) tun und lade euch einfach ein, es ebenso zu probieren.
 

.kinoticket-Empfehlung: Kompakt-metaphysische Langzeit-Diskussion aller Gesprächsthemen, die der klischeebelastete Student im Laufe seiner Universitätszeit durchpflügt: Man nimmt sich systemkritischer Gedanken an und paart sie mit einer Portion Realismus, und wirft beides dann einfach mitten ins Leben und macht daraus dann einen Film.
Das Ergebnis kann sich sehen lassen und begeistert in vielfältiger Hinsicht: Ruhe, Geborgenheit, Abenteuerlust und altbekanntes Studi-Gelaber passend zusammengefasst in einem einzigen Streifen. Den zu sehen dürfte man trotz allem deshalb nicht bereuen.

 
Nachspann
❌ liefert die Nameroll, das Warten auf zusätzliche Szenen kann man sich also sparen.
Kinostart: 19. Juli 2018

Zeit für Utopien (mit Gewinnspiel)

FREIKARTEN ZU GEWINNEN – Das Gewinnspiel befindet sich am Ende des Beitrags!
Es wird Zeit – Zeit umzudenken. Wir müssen endlich etwas für die Natur tun. Wir müssen … Nachhaltigkeit … Blabla … Wer so anfängt, der hat doch schon von Anfang an keinen Bock mehr, sich mit überhaupt etwas auseinanderzusetzen, das in diese Richtung geht.
Ja, ich habe zu Schulzeiten schon Nachhaltigkeit als Referatsthema gehabt und damals kam diese ganze Geschichte grade erst auf. Mittlerweile gibt es genügend Referate, genügend Erkenntnisse, genügend Forschungen, genügend Landeier, die der Meinung sind, ihre Umwelt zu etwas bekehren zu müssen, dass schlichtweg einfach keinen Spaß macht.
Dazu gesellt sich Trump, der einfach mal Milliarden von wissenschaftlichen Erkenntnissen leugnet, weil es ihm nicht in die Politik passt – und die Natur? Die übt sich weiterhin darin, gegen das zu bestehen, was der Mensch ihr Stück für Stück antut.
Betrachtet man diese Erdkugel, könnte man meinen, der Mensch sei das Virus …. ihr kennt solche Diskussionen? Und hasst sie?
Ich. Auch!
Und darum empfehle ich euch dringendlich, eure müden Gebeine in das nächste Kino zu bewegen, das Zeit für Utopien auf dem Spielplan hat und euch diesen Film zu Gemüte zu führen – am besten direkt mit den Freikarten, die es weiter unten zu gewinnen gibt.
Das ist der erste Film, der sich mit unserer Gesellschaft und Lebensweise auseinandersetzt und dabei zu 100% positiv ist und dieses ganze Gejammer und Geheule außen vor lässt.
Und dabei geht es nicht um Dinge, die undurchführbar wären, sondern Zeit für Utopien ist ein positiver Schlag in die Fresse, der uns auf das vorbereitet, was auf uns zukommen muss, der die richtigen Fragen aufwirft, der richtige Projekte vorstellt und tatsächlich ausführt, was andere längst hätten tun müssen.
Und sie tun es. Im Verborgenen. Weit weg. Ganz nah. Einfach überall.
Ich habe noch nie etwas so Wichtiges, Lebensbejahendes und Dringliches gesehen und hoffe, dass viele sich auf den Weg machen werden, Hand in Hand in eine Zukunft zu schreiten, die sich dieser elenden Diskussion entzieht und einfach die richtigen Stellschrauben dreht, damit ein gemeinsames Zusammenleben ohne Ausbeute als Basis für eine tolle Zukunft für alle steht.
Utopie? Vielleicht. Findet es am besten einfach selbst raus.
 

.kinoticket-Empfehlung: So etwas Positives und Lebensbejahendes habt ihr noch nicht gesehen – und dabei ist es so wichtig, endlich damit zu beginnen, unsere Zukunft gemeinsam aktiv zu gestalten.
Wer danach noch Ausreden findet, kann einfach nicht tolerieren, dass es doch Möglichkeiten abseits der üblichen Rumheulerei gibt, die für jeden einfach umzusetzen wären. Packen wir es an!

 
Nachspann
braucht man nicht aussitzen, auch wenn hier die Projekte nochmal genannt werden.
Kinostart: 19. April 2018
 
* * * GEWINNSPIEL * * *
Und passend zum Kinostart gibt es bei www.kinoticket-blog.de wieder 2x jeweils 2 Freikarten für den Film zu gewinnen, die mir freundlicherweise vom Verleih zur Verfügung gestellt wurden.
Was ihr dafür tun müsst?
Kommentiert bis einschließlich Sonntag, 22. April 2018 unter diesem Beitrag oder auf Facebook und ihr seid in der Lostrommel dabei. Danach werden die Gewinner ausgelost und benachrichtigt. Bitte gebt hierfür eine gültige E-Mail Adresse an, unter der ihr erreichbar seid.
Anschließend werden euch die Freitickets zugeschickt, die bundesweit in einem Kino, das Zeit für Utopien spielt, einlösbar sind.
Facebook, Twitter und andere soziale Medien oder externe Seiten haben nichts mit dem Gewinnspiel zu tun, dieses wird ausschließlich von www.kinoticket-blog.de veranstaltet und durchgeführt. Eine Barauszahlung des Gewinns ist nicht möglich. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Es gelten die üblichen, vernunftbasierten Gewinnspielbedingungen.
Und nun viel Spaß beim Kommentieren und anschließend im Kino!

Robbi, Tobbi und das Fliewatüüt

Von den offiziellen Stellen regnet es mal wieder Auszeichnungen, und ja, der Film ist für Kinder tatsächlich zu gebrauchen, allerdings reicht für mich da nicht nur der Umstand, dass hier kein kindergefährdendes Material gezeigt wird.
Die Story mag ihr Potenzial haben und die geheimen Sehnsüchte und Wünsche von Kindern ansprechen. Filmisch wurde das Ganze auch brauchbar umgesetzt. Was mich persönlich allerdings tierisch gestört hat, war die durchaus dämliche Art und Weise, wie die erwachsenen Darsteller in diesem Streifen auftreten.
Man hätte da durchaus etwas mehr Seriösität in die Profileigenschaften der Charaktere packen können, statt sie wie die hinterletzten Idioten rumspazieren zu lassen, die sich einfach in irgendeinen Plot integrieren und denen scheißegal ist, was man dabei über sie denkt.
Somit wird den Kindern ein Weltbild vermittelt, das mit Sicherheit nicht den Normen entspricht und damit auf den Lehrauftrag oder gute Unterhaltung komplett verzichtet.
Man hockt im Film und schämt sich eher für die dämlichen Reaktionen und das unterirdische Rumgehabe. Stattdessen hätte man sich viel mehr auf die Ideen, den kreativen Erfindergeist oder andere Spezialitäten konzentrieren können, die der Story das gewisse Etwas verleihen und hier tatsächlich vor Potenzial nur so sprudeln.
Das wurde im Gesamteindruck halt gänzlich getrübt und somit ein eigentlich toller Film zunichte gemacht. Wer ist eigentlich für derartige Entscheidungen verantwortlich?
 

.kinoticket-Empfehlung: Als Weihnachtsfilm im Kino (als das er beworben wurde) nur bedingt zu gebrauchen, dafür reagieren mir die Erwachsenen zu affig und kindisch.
Die Story hat ihr Potenzial, das wird stellenweise ausgeschöpft, durch die Blödelei der Großen aber in großen Teilen wieder zunichte gemacht. Schade, denn das hätte durchaus etwas werden können.

 
Nachspann
unbedingt sitzen bleiben, hier kommen extrem interessante Szenen über die Entstehung des Films!

Jupiter Ascending (3D)

“Von den Machern von…” ist für mich eigentlich kein Kriterium, einen Film zu schauen, da dieses Hochgehype oftmals einfach nur verkaufsfördernd wirken und niemals garantieren kann, dass ein Nachfolgestück die gleiche Brillanz aufweist wie sein glorreicher Vorgänger.

Dennoch war die Neugier einfach zu groß, weshalb ich mir den neuen Titel der Wachowski-Elite gerne im Kino geben mochte. .kinoticket gekauft und rein in den Spaß.

Jupiter Ascending ist ein Glanzbeispiel dafür, das heutzutage nicht mehr viel Realität gebraucht wird, um einen Kinofilm zu produzieren, der irgendwie funktioniert.

Jupiter, ein Mädchen aus ärmlichen Verhältnissen, kommt durch Zufall ein paar Tatsachen auf die Spur, die ihr Heile-Welt-Bild gehörig durchschütteln und sie in ferne Dimensionen entreißen, in denen es Schlachten zu schlagen gilt, von denen das Wohl der Menschheit abhängt.

Was in vollem Maße beeindruckt, sind die fantastischen Welten, mit denen die Wachowskis auch eine ihrer größten Stärken ausspielen: Einfallsreichtum. Ansatzweise durfte man ihr kreatives Können schon in den Weltgestaltungen der Matrix-Trilogy bewundern, treiben sie dieses Spiel hier jedoch auf ihre Spitze. Ruckzuck befindest du dich in einem völlig anderen Universum, das irgendwie auch funktioniert und ob seiner patriarchischen Herrscher fast schon ein wenig an das korrupte System in Riddick erinnert.

Die schnöde Realität dieser Welt ist schnell vergessen und man befindet sich auf einem Trip, der geschichtlich bei weitem nicht an die Brillanz von Matrix heranreicht und keineswegs alleine zu beeindrucken weiß.

Wettgemacht wird dieser Verlust meiner Meinung nach durch Farben und Formen der verschiedenen Galaxien, die die Protagonisten im Laufe ihres Daseins durchreisen. Harmonierend mit guten 3D-Effekten bildet sich hier ein Spektakel, dass durchaus unterhaltend wirkt.

Getrübt wird die Größe, die man damit hätte erreichen können, allein durch teils simple Dialoge, die so gar nicht an den mächtigen Charme der grünen Trilogy erinnern. Mila Kunis wirkt als Jupiter oftmals einfach nur wie ein Kind, dem man die Dinge drei mal erklären muss, bevor sie sie kapiert. Das nervt zuweilen und wird von anderen Schauspielgrößen auch nicht unbedingt kompensiert, obgleich Channing Tatum sehr vieles wieder rausreißt.

Er ist meiner Meinung nach einer der Gründe, weshalb man sich diesen Film überhaupt ansehen sollte. Nicht nur, dass sein Charakter am eigenständigsten ist, sondern auch die Ausgefeiltheit und Umsetzung seines Parts ist meines Erachtens durchaus gelungen.

Mit Jupiter Ascending zeigt sich, dass wir heute eben nicht mehr in einem Zeitalter leben, in dem es notwendig war, verschiedene Kniffe und Tricks anzuwenden, um spektakulär zu filmen, sondern wo mit ein paar Computerrenderings einfach alles möglich ist.

Dies wirkt sich hier fast nachteilig aus, weil man so sehr schnell in zu abstrakte Verhaltensformen abrutscht, die in sich nicht mehr schlüssig sind und so keine Glaubhaftigkeit vermitteln.

So gerät auch die geübte Kritik am kapitalistisch ausgerichteten Wirtschaftswesen ein wenig in den Hintergrund. Auch, wenn man eindeutig spürt, dass dies eine der Misstände sein soll, die die Wachowskis hier anprangern möchten, kommt doch nicht so wirklich Flair dabei auf. Es wurde gesagt und hoffentlich auch irgendwie verstanden, das einschmetternde Kometengefühl, dass dich hinterher verstört zurücklässt, bleibt aber aus.

.kinoticket-Empfehlung: Nicht mit zu großen Erwartungen anschauen und sich dann einfach von den Eindrücken verzaubern zu lassen, ohne dabei so tief in sich verschlungene Komplexitäten wie bei Matrix zu erwarten.

Dann macht Jupiter Ascending durchaus Spaß und sorgt für ein wenig Abwechslung im Alltag.

Nachspann
✅ Im Nachspann werden verschiedene Bilder gezeigt. Die Besonderheit ist hier: Es gibt sie in 3D. Weiterführende Szenen oder interessante Infos fehlen aber.

Kinostart: 5. Februar 2015

Original Title: Jupiter Ascending
Length: 127 Min.
Rated: FSK 12

Powered by WordPress & Theme by Anders Norén