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wenn aus filmen leidenschaft wird

Tag: Olivia Munn

Predator – Upgrade (3D) (inkl. Gewinnspiel)

Es gibt wieder mal Filmunterricht, bevor ihr am Ende des Beitrags im Gewinnspielsektor landet!

Am Anfang war:

Alien – Das unheimliche Wesen aus einer fremden Welt
Aliens – Die Rückkehr
Alien 3
Alien – Die Wiedergeburt
Prometheus – Dunkle Zeichen
Alien: Covenant
Predator
Predator 2
Predators
Alien vs. Predator
Aliens vs. Predators

Soll ich ausholen? 😉 Nein, wir machen keinen zweiten Star Wars-Beitrag, sondern ganz kurz: Nachdem Alien in der Hauptreihe (1-4) eine unvergleichbare Koryphäe im Filmuniversum geschaffen hat, auf die man sich gerne und jederzeit immer wieder bezieht und die in jedem Schädel Platz gefunden hat und der etwas unterschwelligere Predator-Hype mit damals noch meinem Jugendidol Arnold Schwarzenegger ebenso Filmgeschichte geschrieben hat, war klar, dass ein Crossover her musste, nicht um es unlängst Freddy vs. Jason gleichzutun und im Hype der korrelierenden Monster mitzuschwimmen.

Eines hat dieser Misch-Masch-Hype geschafft: Er hat die Einzigartigkeit der Superhelden zerstört und die Gewässer von Bösewichten aufgeweicht: Fortan kann keiner mehr nur einzeln bestehen, man braucht Truppen und immer größere Monster-Armeen, um dem Zuschauer noch genügend Blockbusteranreiz zu liefern, damit er trunken vor Größenwahn ins Kino wankt und sein Geld dort lässt.

Siehe Avengers. Siehe Justice League. Es ist wie beim Sex: Früher die eine, hier und da mal ein Ausrutscher, der mit dem Tode bestraft wurde und fertig.

Und heute? Vögelt jeder mit jedem. Eben auch auf der Leinwand. Und bei den Superhelden. (Ich warte immer noch auf Deadpool und Spiderman ;-)).

Nachdem man sich also nun mit den Kreuzungen der beiden Monster-Rassen begnügt hatte und es wieder ans Erneuern eines Zeitalters ging, in dem alte Helden erneut auf der Leinwand toben sollten, erfuhr man, dass die Regeln der Kunst heute eben nicht mehr so simpel funktionieren, wie damals: Es wurde zu viel Trara gemacht, zu modern aufgetischt und Filme wie Predators oder Alien: Covenant kackten zumindest in den großen Sälen komplett ab.

Und daraus schien Twentieth Century Fox gelernt zu haben.

Was mega geil ist! Man schafft nämlich, den Zug entgleisen zu lassen und befährt nun völlig neue Wege, die eigentlich keine sind: Back to the 90s – back to the roots – back to the beginning. Aber eben nicht einfach so “Dann machen wir’s eben wieder in alt”, sondern richtig heftig geil!

Der Sprung zurück ist sowas von tauglich und phänomenal, dass ich gespannt bin, wie der aktuelle Predator – Upgrade bei euch ankommen wird!

Ich will euch nicht spoilern und halte mich brav an mein Versprechen, und ich hasse es jetzt schon, dass alle anderen es garantiert tun werden und bete inständig, dass ihr vor dem Kino nicht zu viel lest oder schaut oder hört: Der Film trumpft nämlich mit einer Warte an Überraschungen auf, die ich kaum zu glauben für möglich gehalten hätte. Damit sind wir nämlich tatsächlich wieder im Stile der guten alten 90er, wo … ich spoiler nicht!

Aber bitte versprecht mir: Geht rein und übersteht die ersten 20 Minuten. Die sind da, um die äh aktuelle Nation abzuholen und irgendwie in Fahrt zu kommen. Danach wird’s mega! Promise!

G E W I N N S P I E L

Um um dieses “Mega” mega zu feiern, haut euch das grandiose Twentieth Century Fox wieder einen Latz um die Ohren, dass es knallt: Es gibt FREIKARTEN, FILMPLAKATE und eine ganz besondere Abartigkeit: Dieses hübsche Geschenk hier:

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Und alles gleich mehrfach – also haut rein!

Die Frage diesmal: Welchen Alien- bzw. Predator-Film habt ihr bereits gesehen und welcher gefällt euch davon am besten?

Haut eure Kommentare – wie gehabt – bis einschließlich Mittwoch, den 19. September 2018 unter diesen Beitrag und ihr seid im Lostopf! Und glaubt mir, der ist diesmal riesig!

Die Gewinner werden am Donnerstag von mir via random.org gezogen und per E-Mail benachrichtigt, damit ich euch die Gewinne zukommen lassen kann. Hinterlasst also in eurem Kommentar eine gültige E-Mail Adresse, damit ich euch auch schnell erreiche.

Und damit sage ich: Die Jagd ist eröffnet – feiern wir ein episches neues Zeitalter, dass uns den Spaß der 90er Jahre ganz aktuell wieder zurück auf die Leinwände bringt.

.kinoticket-Empfehlung: Grandios, wie man den Absprung aus der Mittelmäßigkeit hin zur Größe der 90er Jahre problemlos meistert!

Vorbilder gibt’s keine mehr, Mysterien sind längst alle entschlüsselt, es zählt nur noch der Gaudi. Und davon gibt’s hier jede Menge! Genießt es und schöpft aus vollen Zügen.

P.S: Stellenweise mit FSK-18-Material bestückt wird der Film in Deutschland mit FSK 16 zugelassen, was ich persönlich zu niedrig angesetzt finde, vielleicht bewertet die seltsame FSK aber auch mit rationalen Begründungen, die ich nicht kapiere.

Alle anderen: Rein da! Endlich macht’s wieder Spaß!

Nachspann
❌ Lohnt sich nicht abzuwarten, hier folgt nichts wesentliches mehr.

Kinostart: 13. September 2018

Original Title: The Predator
Length: 107 Min.
Rated: FSK 16 | R

The Lego® Ninjago® Movie (3D)

Dass die im fernen Osten nicht nur skurrile, schrillbunte Fernsehshows, sondern auch tiefgründige und lebensbejahende Filme für die Seele produzieren können, hat man hierzulande zumindest im Kino längst verstanden. Der Weisheit, die uns aus den asiatischen Legenden-Movies anstrahlt, ist jeder schonmal in irgendeiner Weise begegnet.

The Lego® Ninjago® Movie vereint hier gleich mehrere Aspekte in einem Film: Man setzt eine liebgewonnene Tradition fort, in der großartige Labels in den allseits bei Klein und Groß beliebten Lego®-Bausteinen nachgebildet und animiert werden, die parodistische Ansätze und viel Humor in einem unterhaltsamen Film vollziehen und baut gleichzeitig die Brücke vom westlichen Lebensleitsatz zum östlichen Verständnis für Werte und Gemeinschaft und bringt damit eine Hommage an die in Asien lebenden Kulturen auch auf die amerikanischen und europäischen Leinwände.

Das hört sich einerseits nach quietschendem Vergnügen und erstklassiger Unterhaltung für die jüngere Riege, aber auch nach Anspruch, Biss, Satire und viel Klamauk an, der die tiefgreifenden, durchdachten und ehrbaren Weisheiten der Asiaten nicht als Moralgrund voranstellt, sondern die Zuschauer viel eher liebevoll und geistreich dahin manövriert, wo am Schluss tatsächlich unfassbar großer Mehrwert liegt.

Der zynische Biss, den man in den teils dunklen Marotten des The Lego® Batman Movie erleben durfte, tritt hier wieder ein wenig beiseite und eröffnet das Spielfeld der etwas emotionaleren Bandbreite, die man sehr liebevoll und trotzdem erfrischend auslebt und damit – meiner Meinung nach – wieder eine sehr wichtige Botschaft in die Köpfe derer pflanzt, die sich auf dieses Movie einlassen.

.kinoticket-Empfehlung: Ein sehr erbaulicher Humorfilm mit ernsten Ansätzen, die ehrbare Grundsätze vom Wert des Lebens und der Gemeinschaft an die junge Generation weitergeben und damit sogar bildungstechnischen Mehrwert innehaben.

Als Fan der Lego®-Filme sowieso ein muss, auch wenn es diesmal wieder etwas ruhiger, dafür aber emotionaler zugeht.
Kinospaß ist definitiv garantiert.

Nachspann
✅ Wie aus den anderen Filmen bereits bekannt, lohnt sich auch hier wieder das voreilige Flüchten … nicht. Also schön bis zum Schluss sitzen bleiben.

Kinostart: 21. September 2017

Original Title: The LEGO® Ninjago® Movie
Length: 101 Min.
Rated: FSK 6

Office Christmas Party

Bei einer Vor-Nikolaus-Sneak Preview kann eigentlich nur dieser Film auf der Liste stehen und voilà – er wurde es dann auch. Allein der Trailer erweckte ja schon den Aufwind richtung Die Highligen drei Könige und erinnerte einmal mehr an diese Art von Film, die ironischerweise fast alle in New York spielen, mit Jennifer Aniston im Gepäck auflaufen und alle denselben, merkwürdigen Humor in sich tragen.
Mag sein, dass die Klientel für diese Streifen mittlerweile groß genug ist, dass man sich nach Hangover-Manier überall ein paar Sympathisanten abgreift, mich jedoch erreicht diese Form von Ulkigkeit nur bedingt.
Oder um es mit anderen Worten zu sagen: Er war ganz nett, jedoch jetzt kein Überflieger. Für meine Begriffe zieht sich der Film anfangs tierisch in die Länge, das Zeitlassen beim Vorstellen der Hauptdarsteller war einfach zu ausgeprägt und thematisch bedingt für Außenseiter zu langweilig. Die Spanne, bis man dann endlich zum “Ausrasten” übergeht, ist deutlich zu lang und enthält zu wenig Pointen, die einen wirklich zum Lachen zwingen, sondern der Humor plätschert so vor sich hin und hat hier und da mal eine größere Blase, die dann tatsächlich komisch wirkt.
So richtig in Fahrt kommt auch keiner, sondern man wird im Saal das Gefühl nicht los, dass hier krampfhaft versucht wird, lustig zu sein ohne dabei tatsächlich den Drive zu spüren, der die Story auch richtig in Fahrt bringt und mit vollen Schüben in die Lachmuskeln der Zuschauer pusht.
Eine Szene gibt es, relativ spät im Film, wo die Erwartungen dann schon in die richtige Richtung tendieren, dessen Höhepunkt aber auch wieder durch die willkürlichen Eingriffe jemandes abgewürgt werden und somit klargestellt wird, dass hier die konstituierte Linie ganz klar nicht verlassen werden soll.
Somit verkommt Office Christmas Party klar zu einem spezifisch-mainstreamorientierten Machwerk, das keinerlei Bedeutung abverlangt und hinterher auch leicht in Vergessenheit gerät, es sei denn, man ist 14 und findet solche Spielereien unterhaltsam. Stichwort: Schulhofhumor.
 

.kinoticket-Empfehlung: Klar erkennbare Massenware für Menschen, die auf der Hangover-Welle mitgeschwommen und diese Erfahrung für gut befunden haben.
Ans Original kommt man dabei bei weitem nicht, verlässt allerdings ganz bewusst auch nicht die Sorte Film, die sich die Macher hier ganz klar auf die Fahne geschrieben haben.
Mein Humor ist es nicht, wer jedoch dem Sex and the City-Charme etwas abgewinnt, der ist mit Office Christmas Party ganz klar auch nicht auf dem falschen Dampfer.

 
Nachspann
darf abgewartet werden, da hier nahtlos noch Outtakes gezeigt werden, die jetzt zwar auch nicht so der Brüller sind, jedoch dem Film noch das gewisse Etwas verleihen. Nach deren Abblende kommt dann tatsächlich nichts weiter mehr.

X-Men: Apocalypse (3D)

Angesehen habe ich ihn mir mittlerweile zwei Mal. Geteilter Meinung bin ich immer noch. Mit X-Men: Apocalpyse haben wir bereits den 9. X-Men-Film am Start, der auf eine langjährige Filmgeschichte zurückblicken darf und dementsprechend Potenzial mit nach vorne bringen sollte.
Klar, man wird hier als Zuschauer nicht in einen Kinderfilm gesetzt, sondern von der Wucht der immensen, unüberschaubaren Größe Hollywoods überrumpelt. Hier steckt jede Menge Geld, Macht & Einfluss drin und das nimmt man dem Werk von Anfang an ab.

Die Effekte allein reichen aus, um ein .kinoticket zu lösen und sich die Show anzusehen, denn die haben es in sich und tragen auch den einst gekannten Charme der X-Men aus dem ersten Teil in sich. Die Klassik der genialen Comicverfilmungen, wie es die X-Men-Filme tatsächlich sind, kommt auch hier schwer zum Tragen.

Jedoch obliegt dem Schöpfer dieses Meisterwerks auch wieder die höchst schwierige Aufgabe anheim, sich mit einer Vielzahl großartiger Charaktere auseinandersetzen zu müssen und diese gebührend zum Zuge kommen zu lassen – und das misslingt anhand der Anzahl unglaublicher Persönlichkeiten mit noch unglaublicheren Fähigkeiten. Ein Problem, mit dem auch schon Batman v Superman: Dawn of Justice zu kämpfen hatte. Hier spürt man dann eben die Nachteile dieser übergroßen Dimensionen, in denen sich dieser Film definitiv bewegt.

Dabei verkommt die Story dann zeitweise zum notwendigen Übel und wird überflügelt von immer immenser werdenden Effekten, die seinerseits zwar genügend Stoff mitbringen, um später für Erzählungen Inhalte zu bieten, als Film-Alleinstellungsmerkmal jedoch nicht ausreichen, dass man hier von einem absoluten Must-See sprechen kann. Schaut man sich derzeit das laufende Programm der meisten Kinos an, sind hier viel zu große Konkurrenten aus dem Hause Marvel am Start, denen ich persönlich zur Zeit den Vorzug geben würde.

Nichtsdestotrotz ist die Bildgewalt dieses Epos’ immer noch erhaben genug, dass sich der Gang ins Großbildwohnzimmer durchaus lohnt und man es sehr gerne dort mit den Übeltätern dieser Geschichte aufnehmen darf.

Der Film hat beim zweiten Mal immer noch genauso Spaß gemacht, wie beim ersten, gejammert wird hier auf sehr hohem Niveau. Dennoch war auch beim Re-Anschauen das bittersüße Lächeln der Plot-Angekratztheit nicht aus meinem Gesicht wegzukriegen.

 

.kinoticket-Empfehlung: Durchaus sehenswerte Kost, die die Geschichte rund um die X-Men weiterspinnt.

Technisch arbeitet man hier auf ganz hohen Rössern und lässt keine Minute aus, dies auch gebührend zu zeigen und zu feiern. Der Inhalt leidet etwas unter der Charaktervielfalt, der man hier gerecht werden muss, jedoch ist das Werk an und für sich trotzdem sehenswert und als gute Abendunterhaltung durchaus zu gebrauchen.

 

Nachspann
Marvel Leute. Filme aus diesem Studio haben immer einen Nachspann – so auch dieser hier.

Ride Along – Next Level Miami

Dass Humor nicht immer der leichteste Part beim Filme machen ist, haben wir ja längst festgestellt. Geschmäcker sind bekanntlich verschieden und nirgendwo spürt man das im Kino so sehr wie bei Komödien. Demnach ist es immer ein Spiel auf Messers Schneide, wenn sich ein Autor an humoresken Stoff wagt und somit die breite Masse anzusprechen versucht.
Mit Ride Along – Next Level Miami geht inzwischen der zweite Teil dieser Reihe an den Start und feiert diese Woche seine Kinopremiere bei uns in Deutschland. Dass hier offensichtlich wieder viel geblödelt wird, war schon im Trailer unübersehbar und auch der Film steigt gleich mit klaren Ansagen ein. Als Zuschauer braucht man vielleicht eine Weile, um damit warm zu werden, landet jedoch alsbald in der Küche warmherzigen Irrsinns und erlebt einen Film, der sich um Regeln keinen Deut schert und gnadenlos sein Ding durchzieht.
Damit zeigt man dem Zeitgeist einfach die kalte Schulter, lässt technische Errungenschaften sowie moderne Plattitüden weit hinter sich und orientiert sich dabei eher an klassischer Filmkunst, die gleichzeitig eine Sehenslust hervorruft, weil sämtliche Aufreger modernen Massenwahnsinns quasi schon per se ausgeschlossen sind.
Die beiden Hauptdarsteller liefern sich hier einen Schlagabtausch, der die offizielle Presse wohl wie schon beim ersten Teil nicht überzeugen wird, da hier wirklich die Blase zu einer Nische geöffnet wird und sich alles weitere da drin abspielt. Den Bezug zur intellektuellen Elite der Nation kann man also auch im zweiten Teil nicht herstellen, was jedoch keinen Unterschied dazu macht, dass auch hier auf eine schwer ergründbare Weise eine Form von Humor an den Tag tritt, die unterhält, mitreißt und bei der man sich nicht fremdschämt.
Das Ding läuft und macht Spaß und erhebt keinen Anspruch darauf, perfekt sein zu wollen oder in irgendwelche abgehobenen Welten abzudriften und genau diese Bodenständigkeit, das Jonglieren mit Verbalhumor, die Leichtigkeit und die nicht verblödete Story machen aus Ride Along 2, wie der Titel im Original sinnigerweise heißt, einen richtig guten Film, der ganz entspannt zum Schmunzeln einläd.
 

.kinoticket-Empfehlung: Ich denke, wer mit dem Trailer gut klar kam, der wird an dem Film seine helle Freude haben.
Die Story ist solide, die Gags erwärmen sich gegenseitig und allein die Kulisse bietet Raum für geistige Exploration und schiebt in einer kalten Jahreszeit Gemütlichkeit und Wärme in den Raum.
Kitsch und Klischee werden hier nach Manier der 90er auf den Tisch geschmissen und damit dafür gesorgt, dass man sich entspannt zurücklehnen und die Show genießen kann. Humoreinlagen hat der Film genügend und der Fremdschämfaktor bleibt aus.
Definitiv Daumen nach oben – darf man sich gerne antun.

 
Nachspann
kommt keiner, man darf sich also verdrücken, sobald das Licht gedimmt wird.

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