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wenn aus filmen leidenschaft wird

Tag: Pedro Pascal

The Equalizer 2

2014 strahlte man den ersten Teil in den Kinos dieser Welt aus, 4 Jahre sind genügend Zeit, um einen würdigen Nachfolger zu produzieren und wir bekommen in Teil 2 gleich mehrere Highlights geboten:

  1. Denzel Washington ist erstmalig in seiner Karriere in einem zweiten Teil zu sehen.
  2. Er hat das Ding gleich mit produziert und somit nicht wenig Mitspracherecht am Geschehen, was in solchen Fällen immer super Auswirkungen auf die “Coolness” der Streifen hatte.

In den USA ist dieser Streifen bereits seit 20. Juli 2018 am Start und hat in den ersten Tägchen mal eben satte 35,8 Millionen US-Dollar in die Kassen gespült: Irgendwas daran muss also verdammt gut sein.
Was mich zu meinen ersten Eindrücken nach diesem Film führt. Ich dachte so: “Okay, Hollywood hat tatsächlich kapiert, was es genau tun muss, um in Zeiten des harten Wettbewerbs wieder Fuß zu fassen und dem Zuschauer genau das zu bieten, weswegen er gerne ins Kino rennt.
Für mich ist The Equalizer 2 ein Gamechanger sondersgleichen. Im Vorfeld war einiges an Kritik bezüglich der “schweren Härte” dieses Machwerks zu lesen und zu hören, was mich persönlich immer hellhörig macht, weil mir viele Filme einfach viel zu soft sind. Nichtsdestotrotz muss man bedenken, dass die Story und der Twist bereits in The Equalizer über den Äther sind und der Zuschauer genau weiß, worauf er sich einlässt. Wir reden hier von einer Fortsetzung, den Dingern, die im Prinzip generell zum Tode verdammt sind, weil es (außer Terminator 2) keine guten Fortsetzungen gibt.
Und da prescht man hier mit einer gnadenlosen Gerechtigkeitshatz ins Spielfeld und lässt einfach so alles andere hinter sich. Das Ding wirkt. Die Stimmung ist außerordentlich und raunt dir zu, dass du deine Beichten ablegen und besser dein Lebe in Ordnung bringen solltest, bevor dir dieser Typ begegnet. Und so etwas liebe ich. Die Stimmungen, das faszinierend andere, wozu man sich im “Finalteil” des Films durchringt und es so großartig durchzieht, dass einem teilweise Mark und Bein erschüttert.
Es ist ein brutaler Action-Streifen mit einem verdammt coolen Denzel, der in einer seiner größten Rollen ganz frisch komplett aufgeht.
 

.kinoticket-Empfehlung: Terminator 2 kriegt Gesellschaft: Ab sofort sind’s zwei abartig geile Fortsetzungen, die sich den Weg in den Himmel der gelungenen Filme gebahnt haben.
Es erwartet einen der gnadenlose Ausgleich zwischen Boshaftigkeit und Unschuld und damit sorgt man auf spannende und fesselnde Art für ein Gefühl, für das ich persönlich gerne sterben würde: Absolute Gerechtigkeit. Wenn auch mit härteren Bandagen aufgefahren, die Stimmung, der Sound und Flair im Film ist große Klasse und sorgt für bombastisches Action-Kino auf höchstem Niveau.
Davon sollten sich einige Blockbuster eine Scheibe abschneiden, denn Equalizer zählt ja fast schon zu den Nischenprodukten. Da hat man sich mit diesem Teil nun endgültig herausgekämpft.
Mehr davon – der Gang ins Kino lohnt sich auf jeden Fall!

 
Nachspann
❌ nicht abwarten, hier folgt nichts weiter.
Kinostart: 16. August 2018

(Trailer) Kingsman: The Golden Circle

Sonntag ist .trailer-Zeit und heute gibt’s vorab eine Warnung:
Kingsman: The Secret Service dürfte mittlerweile jeder im Kino, auf Blu-ray oder sogar in UHD gesichtet haben und wissen, was für eine – auf deutsch gesagt – geile Errungenschaft diese Form der Action-Rumwüterei das geworden ist.
Kingsman: The Golden Circle schließt an den unglaublichen Kinodurchbruch an und ist einfach schon vorweg sowas von affenscharf, dass ich euch den .trailer dazu einfach präsentieren muss, weil dadurch die Vorfreude auf den Kinostart noch um so vieles gesteigert wird.
Allerdings ist es egal, welchen der bisher von Twentieth Century Fox veröffentlichten .trailer man hernimmt: Sie spoilern alle unfassbar viel und daher an alle die Warnung:

Bitte nur schauen, wenn ihr auch gespoilert werden wollt!
Ansonsten lieber den Kinostart abwarten!

Aber jetzt genug der Worte: Viel Spaß mit dem neuen Action-Hit und der kleinen Vorschau hier:
[youtube https://www.youtube.com/watch?v=0fvqnGmr9S8&w=560&h=315]
eine krasse Action-Ballade präsentiert von © Twentieth Century Fox
 
Warum man den Film gesehen haben sollte:
Zum einen mal, weil Eggsy ne verdammt coole Socke ist und auch im zweiten Teil wieder eine verdammt gute Figur macht und das Ensemble auch hier wieder 100% zu stimmen scheint.
Die Kingsman-Filme haben ihr eigenes Genre erfunden und präsentieren ihre Ideen abseits von Geistesblitz-Klau aus anderen Werken und definieren damit eine völlig eigene Welt, in die man als Besucher gerne immer wieder abtaucht.
Der Style hat überzeugt und der .trailer lässt hoffen, dass man auch in der Fortsetzung wieder viel Wert auf selbigen gelegt hat und sich nicht einfach nur selbst übertrumpfen wollte.
Kurzum: Die helle Freude im Kinosaal scheint vorprogrammiert und damit gehört für mich schon jetzt dieses Stück auf die Top 10 des diesjährigen Kinojahres.
 
Kinostart: 21. September 2017

The Great Wall (3D)

Matt Damon in einen zumindest in meinem Kino nicht hochauflösend gezeigten Trailer über chinesische Inhalte zu schicken, zeugte nicht unbedingt von dem Wunsch, Zuschauer in dieses Werk zu locken, denn es wirkte nicht nur “billig”, sondern irgendwo auch verloren.
Wie mir zu Ohren gekommen ist, haben sich wohl auch sehr viele daran gestört, dass Damon innerhalb dieser chinesischen Publikation sogenanntes Whitening betreibe, was natürlich lächerlich ist, da sein Charakter auch geschichtlich absolut in seine gespielte Rolle passt und man ihm daher rein gar nichts vorwerfen kann. Im Gegenteil.
Vorwerfen kann man auch dem Film selbst nichts, denn The Great Wall etabliert sich als eines der Kunstwerke, für die 3D wieder mal wie geschaffen ist. Was hier an Räumlichkeit über die Leinwand in den Saal reinschiebt, ist endlich mal wieder echte Liebe zur Dreidimensionalität und beweist einmal mehr, dass hier und da der Griff zum teureren 3D-Ticket durchaus lohnenswert ist.
Aber nicht nur das, sondern auch das verhaltene Andeuten im Trailer und die daraus resultierende überraschende Auflösung der Pointen ist bei The Great Wall mehr als gelungen. Die Action, das epische Auffahren von abartigen Szenen, die kolossalen Kämpfe, denen man hier beiwohnt, erzeugen im Saal nicht nur mächtig Gänsehaut, sondern lassen auch den Zuschauer tief in diese mystische Welt eintauchen, derer sich die Schöpfer anhand von Mythen & Sagen aus der dortigen Region bedienten.
Der Film als solches war für mich eine absolut gelungene Überraschung auch die Crazyness der Gegenspieler punktete bei mir mit Einfallsreichtum und sowohl grafisch als auch “logistisch” super umgesetzter Ideenvielfalt.
Die Momente, in denen man vor Staunen einfach nur entzückt in seinem Kinostuhl verharrt und sich über den immensen Aufwand bei der Produktion freut, häufen sich hier nicht nur zahlreich, sondern übertrumpfen sich auch selbst immer wieder und lassen auch hierzulande die chinesische Filmtradition erfolgreich weiterleben.
Dass man hier auch zum Schluss nicht in heroischen Heldenunsinn verfällt, sondern die Bühne mehr oder weniger der grafischen Explosion widmet, war für mich auch ein weiterer Pluspunkt, auch wenn sich daran wohl der ein oder andere stören könnte.
 

.kinoticket-Empfehlung: Fakt ist: Als geballtes Actionkino mit sagenhafter Unterhaltung und jeder Menge epischer Szenen erkämpft sich dieses Werk den Weg in die Toplisten der sehenswerten 3D-Filme und erzeugt nicht selten spürbar grandiose Momente.
Da es sich hier um eine Sage handelt, sollte man geschichtlich nicht allzu viel erwarten, der Sehspaß bleibt davon aber unberührt.
So niedrige Erwartungen der Trailer vermuten ließ, so hoch hat man sich übertrumpft und sensationelle Action geboten – definitiv sehenswert!

 
Nachspann
die ersten paar Sekunden beobachten, wem das egal ist, einfach nach draußen gehen.

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