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wenn aus filmen leidenschaft wird

Tag: Rennen

A Quiet Place

In vier Tagen wird sich euer Leben grundlegend verändern!
Meins ist es bereits und ich hab keinen blassen Schimmer, wie ich mit meinem jämmerlichen Wortschatz dazu beitragen kann, euch das ein wenig näher zu bringen.
Kurz gesagt: Ich besuche im Jahr im Durchschnitt zwischen 600 und 700 Kinovorstellungen (und ja, da ist keine Null zu viel!), schaue mir zu Hause die ein oder andere Blu-ray, 4K oder auch im TV mal ein paar Filmchen an und stöbere seit neuestem auch etwas aktiver auf Netflix rum, weshalb ich behaupten kann, in meinem Leben doch schon eine kleine Auswahl an Filmen gesichtet zu haben, von denen manche tatsächlich so gut waren, dass sie es auf meine Lifetime-Top-10-List geschafft haben.
Diese Liste wurde kürzlich komplett geleert. Da steht jetzt nämlich nur noch ein einziger Film drauf: A Quiet Place!
WOW!
Wisst ihr, seit Anbeginn der Zeit – quasi gefühlt seit Adam und Eva – besuche ich Kinos in der Hoffnung, endlich mal etwas vollkommen Grandioses, Flashendes, bisher noch nie Dagewesenes zu finden, dass sich allen Regeln widersetzt und einfach sein gänzlich eigenes Ding macht – ohne einen einzigen Fehler dabei zu machen und vor allem: Ohne den Zuschauer für dumm zu verkaufen.
Ich liebe Horrorfilme, ich liebe Spannung, ich liebe vollkommen verwüstete Ausgangslagen. Ich stehe auf Weltuntergangsszenarien. Ich stehe auf Filme, die dich so richtig im Hirn durchficken und dir keine einzige Minute Ruhe gönnen, sondern aus der Intelligenz in deinem Schädel Brei machen und sie dann verzehrfertig vor deine Augen werfen und dich von Anfang bis Ende fordern.
 
A Quiet Place.
Hat.
All.
Das.
Vollständig.
Erfüllt!!!!!!
 
Ich feiere diesen Film – seit ich ihn gesehen habe! Ich LIEBE ihn! Ich vergöttere ihn! Diese … ach was, ich will euch gar nichts verraten. Okay, etwas verrate ich doch: Den Mitarbeitern meines Lieblingskinos gebe ich hin und wieder ein paar Tipps, was sie demnächst im Kino anschauen sollten.
Ihnen hab ich gesagt: “Du wirst die nächsten 5 Jahre freiwillig hier für die Hälfte des Gehalts weiterarbeiten, nur, damit du weiterhin SOLCHE Tipps von mir bekommst!”
Und ich stehe dazu: Es ist das – mit ABSTAND (die Liste ist LEER!) – BESTE, dass ich jemals in meinem Leben zu Gesicht bekommen habe!
Diese Intelligenz! Diese detailverliebte Durchdachtheit! Dieses Reinwerfen und darin verrecken lassen! Dieses … AHHHHH

 

.kinoticket-Empfehlung: Geht einfach rein und überzeugt euch selbst!
Nehmt KEIN Popcorn mit und nichts, was raschelt oder irgendwie “Lärm” macht!
Vertraut mir: Ihr spaziert hinterher mit voller Popcorntüte wieder raus! Niemand von euch isst da drin ein einziges Maisflockenteil! Nichts! Absolute Ruhe, vollkommene Spannung und Einigkeit darüber, dass dies das beste ist, was man je ins Kino gebracht hat!
Krasinski, ich hoffe, ich kann dir eines Tages persönlich die Hand schütteln und mich auf Knien vor dir dafür bedanken, dass du uns dieses Werk geschenkt hast!

 
Nachspann
GEFLASHT!!! Aber sowas von … und jeder um mich herum meinte: Wir müssen denen unbedingt sagen, dass sie kein Popcorn kaufen dürfen! Abwarten braucht ihrs nicht, es folgt (hoffentlich ein zweiter, dritter, vierter Teil dieser Legendarity!!!) … nichts weiter.
Kinostart: 12. April 2018

Ready Player One (3D)

Steven Spielberg ist der erfolgreichste Regisseur aller Zeiten, der auf ein Repertoire an Filmen zurückblicken kann, die legendär-episch und definitiv prägend für die Geschichte Hollywoods und auch für die Geschichte des Films an sich sind.
Neben Kevin Feige (Avengers) zählt er zudem zu den erfolgreichsten Produzenten aller Zeiten, zumindest, wenn man sich die Einnahmen mal so ansieht.
Seine Lebenswerkliste liest sich runter wie das Who is Who in Hollywood und wer bin ich schon, dass ich einen Großmeister wie ihn kritisiere.
Ich tu’s trotzdem!
Ready Player One – als sein neuester Geniestreich – ist ein Film, der als allererstes Mal ein Kniefall vor den 80ern ist, was man an der diebisch freudigen Hingabe und Exzellenz spürt. Spielberg hatte definitiv seinen Spaß daran und es ist dabei völlig egal, ob er seinen Kindern eine Freude machen oder sich und den Rest der Welt nostalgisch in dieses Zeitalter zurück katapultieren wollte: Gepaart mit dem vollmundigen Humor und der vor Easter Eggs und Anspielungen triefenden Tiefe, mit der er in dieses Jahrzehnt abtaucht, erlebt man als Zuschauer einen ehrenhaften und respektvollen Kniefall vor einem Jahrzehnt, aus dem die heutigen Generationen, die .trailer und Plakat ansprechen sollten, wohl schon längst entwachsen sind.
Die Leute, die damals mit den entsprechenden “Artefakten” in ihrer Jugend groß geworden sind, können nun endlich dankbar den seinerzeit von Pixels vermasselten Versuch als gelungen bezeichnen, einer Ära den Respekt zu zollen, die es verdient. Was damals in lächerlicher Peinlichkeit versank, kommt dank Spielberg und seiner exzellenten Fähigkeit, solide Filme zu machen, nun endlich vollkommen zur Geltung.
Wie ich jüngst schon einmal schrieb: Spielberg gehört der konservativen Generation an, die es noch gewohnt ist, Filme zu machen, in denen man sich etwas ausdenken musste, um es glaubwürdig an die Zuschauer weiterzugeben. Er gab sich auch in der Vergangenheit nicht mit einem Versuch ab, sondern war – wie z.B. James Cameron auch – eine wegweisende und innovative Größe, die nicht einfach das tat, was ganz Hollywood schon mehr oder weniger versuchte, sondern der Meilensteine setzte und damit maßgeblich das nächste Zeitalter einläutete. Spielbergs Filme waren visionär, er war ein Mann, der sich Gedanken darum macht, was demnächst kommt und dem man durchaus nachsagen durfte, dass er sich auf der Ebene eines Genies bewegte.
Genau dieser Tupfer hat mir bei Ready Player One gefehlt. Natürlich versucht er, über moderne Techniken zu akkumulieren, dass sein Werk im Jahr 2018 tatsächlich ein Existenzrecht hat, was sich mit dem Kniefall vor den 80ern aber irgendwie beißt, da die Generation 80er schon längst aus den Kinderschuhe raus ist und dafür auf breiter Fläche viel zu wenig Zeit hat, um sich mit etwas derartigem zu beschäftigen, auf der anderen Seite mir von Spielberg zu wenig Innovation aufgefahren wurde, um daraus ein legendäres Masterpiece zu machen, dass in die Annalen der Geschichte eingeht.
Wäre ich böse (und ihr wisst, dass ich viel zu brav bin ^^), würde ich sagen: Man könnte es mit der katholischen Kirche von 1604 vergleichen, die dir erzählt, dass weiterhin alles so bleibt, wie bisher, man aber jetzt die Bibel auch auf dem iPad lesen könne. Innovation. Yeah.
Genau diese Bauchschmerzen, dieses “Können, aber aus Gründen nicht so richtig wollen”, dieses Abgeschleifte, damit sich keiner so richtig dran stößt, das “auf alle Märkte zugeschnitten sein” beißt sich mit der einst vorpreschenden Marke, die Spielberg schon immer ausgemacht hat.
Keine Frage: Die Actionszenen sind allesamt grandios umgesetzt, es kracht gewaltig und für’s Auge ist immens viel geboten. Wer sich für den Film entscheidet und dabei auf 3D verzichten möchte, sollte hochkant wieder aus dem Kino geschmissen werden, denn das wäre ein unverzeihlicher Frevel – das 3D ist gigantisch! Und zwar permanent! Da wurde nicht gespart und es rummst auch gewaltig.
Am Drehbuch scheitert es allerdings ein bisschen, da kommt meiner Meinung nach viel zu sehr die brave Anstandsmoral, die man auch schon aus BFG – Big Friendly Giant kennt, durch. Hier hat er sich meiner Meinung nach einfach ein wenig zu viel selbst gefeiert und dabei vergessen, dass nicht nur das (durchaus erlaubte und verständliche) Zurückschauen auf vollbrachte Taten an der Tagesordnung stehen sollte, sondern man den einen Schritt, den bisher noch keiner gewagt hat, eben auch noch hätte gehen sollen.
Ja, ich weiß, das ist Jammern auf sehr sehr hohem Niveau – doch jemand, der eben nicht grad erst damit begonnen hat, sondern unglaublich viele Filmjahre und -erfolge auf dem Buckel hat, darf man – denke ich – auch etwas anspruchsvoller kritisieren.
Für gute Laune, spaßige Unterhaltung und ein Easter-Egg-Feuerwerk an Anspielungen auch auf mein liebstes Jahrzehnt ist definitiv gesorgt.
 

.kinoticket-Empfehlung: Spielberg ist ein Genie, der auch dieses Mal wieder bis an seine Grenzen gegangen ist, ohne jedoch den einen entscheidenden Schritt auch noch zu gehen, der aus Ready Player One ein unvergessliches Meisterwerk hätte machen können.
Stattdessen hört er an dem Punkt auf, wo er auch die letzten Jahre schon stand, ohne dabei nicht trotzdem einen Reißer abzuliefern, der andere Filme mit Leichtigkeit in den Schatten wirft.
Für DIE Empfehlung der Woche reicht es definitiv – allerdings bitte NUR in 3D – denn das ist so grandios wie schon lange nicht mehr!

 
Nachspann
braucht man nicht abzuwarten, hier folgen keine After-Credits.
Kinostart: 05. April 2018

Cars 3 (3D)

Die Abenteuer um Lightning McQueen gehen jetzt bereits in die dritte Runde und ja, ich gebe zu, ich hab es als “Kinderkram” abgetan und darum keine großen Erwartungen an das neue 3D-Spektakel von Disney gehegt.
Warum auch? Selbst das Merchandising, das mittlerweile überall in den Spielzeugabteilungen zu finden ist, spricht mich nicht wirklich an, weswegen ich mir auch weder den ersten, noch den zweiten Teil angesehen habe. Bisher.
Mit eben jenen Empfehlungen bin ich dann auch ins Kino spaziert: Völlig ohne Erwartungen, Kinderkram eben.
Und da hat mich Cars 3 extrem positiv überrascht. Nicht nur vom Design der Autos, die wirklich schön rund gezeichnet sind und durch ihren Glanz und Farben eine optische Augenweide abgeben, sondern vor allem durch den sinnlich gestalteten, teils wirklich tiefgründigen Inhalt, der einen auf eine emotionale Reise mitnimmt und den Zuschauer unbewusst wieder zu den Wurzeln von Disney führt: Familienunterhaltung mit einer Geschichte, die alle bewegt und freundschaftliche Werte und Zusammenhalt, aber auch Streben nach Erfolg und Zielen auf die Fahnen geschrieben hat und damit bereits die Jüngsten “erzieht”.
Genau diesen Punkt habe ich den neusten Werken dieser Filmschmiede immer wieder vorgeworfen, dass nur noch Geldmacherei im Vordergrund steht und man die einst liebenswürdige Grundintention scheinbar aufgegeben hatte.
Natürlich mag man den Machern nun erneut vorwerfen, sie würden ihre Produkte wieder zusätzlich mit Kinofilmen bewerben um den Vertrieb von Merchandising vorantreiben, jedoch habe ich diesmal innerhalb der Kinoschranken nicht den Eindruck, dass das bloß aufgesetztes Gehabe war, wie es z.B. bei Emoji der Fall gewesen ist. Der Film in sich funktioniert völlig eigenständig und ich bin hinterher bewegt wieder aus dem Saal und dachte mir nur:
“Nein, ihr habt nicht Recht gehabt, der Film war durchaus empfehlenswert und wesentlich besser als erwartet – mir hat er gefallen.
So sehr gefallen, dass ich langsam damit beginnen könnte, meinen Frieden mit Disney zu schließen und zu schauen, was demnächst dann von deren Schreibtisch in die Produktion fällt.
 

.kinoticket-Empfehlung: Vorzeigen kann man dieses Abenteuer auf jeden Fall, denn hier erwartet einen eine herzensgute Geschichte, die sich um Freundschaft, Ehrgeiz und Erfolg dreht und eine wunderbare Botschaft zu vermitteln hat.
Das Teil hat mich sogar so angesprochen, dass ich überlege, ihn mir auf 3D-Blu-ray zu holen, weil selbst die Optik absolut überzeugend und das 3D unfassbar räumlich war und dementsprechend Vergnügen bereitet hat.

 
Nachspann
Dranbleiben, hier kommt ganz zum Schluss noch etwas.
Kinostart: 28. September 2017

Ostwind – Aufbruch nach Ora

Nachdem ich hier bereits meine “große Freude” an dieser Filmreihe bekanntgegeben habe, hatte ich natürlich “wahnsinnige Lust”, mir dieses von frevelhaftem Deutsch durchzogene Nachfolgewerk im Kino anzuschauen.
Und sorry, ja, ich bin spät dran. Zu spät.
Und sorry für meine Vorurteile. Ich entschuldige mich zutiefst bei den Machern, denn mit dem dritten Teil der Ostwind-Verfilmungen hat man mich gelinde gesagt extrem vom Kinosessel gehauen!
Die Verniedlichungen sind weg. Alle. Das ist kein Kinderfilm mehr, sondern höchster Anspruch auf Erwachsenen-Niveau, der nicht nur metaphysische Gipfel erklimmt, sondern mit einer Tiefgründigkeit aufwartet, die mehr als erstaunlich ist!
Probe gefällig? Dann zappt allein mal in den Soundtrack des Films (Ostwind – Aufbruch nach Ora – “Opener” reicht da schon fast als Track) rein und macht eure Augen dabei zu. Was seht ihr?
Ich sehe keinen Kinderfilm mehr (auch wenn die Spielzeiten das vermuten lassen). Ich sehe großartiges Kino, wohl bedacht, mächtig, mit Tiefgang und Eleganz, ein Epos. Und genau das ist Ostwind – Aufbruch nach Ora auch: Ein mit Menschlichkeit durchzogener Strang einer Geschichte, die für Kinder erzählt anfing und eine tränenbringende Wendung angenommen hat, die mich zutiefst im Herzen erschüttert.
Ich schreie vor Verzweiflung und Ergriffenheit, wenn der Soundtrack in meinen Ohren dröhnt und die imposanten Bilder des Films in seiner glanzvollen Pracht in meinem Kopf nachhallen, während ich ungeduldig darauf warte, dass dieser Film wieder und wieder über die Leinwand flimmert und ich mich erneut in den Fluten dieser von Niedergeschlagenheit und Ernsthaftigkeit durchzogenen Welt verlieren kann und als stiller Begleiter der Hauptdarstellerin durch die Wesenszüge gleite, die dort sanft umspielt, ernsthaft untermauert und mächtig durch den Boden krachend in die Welt posaunt werden.
Das hier ist kein “Wir sind kleine Hippies, die Pferde anhimmeln” mehr. Es ist so viel größer. So viel ehrbarer. So viel imposanter und mächtiger, dass man längst das Genre verlassen muss, weil Kinder nur noch die nette Beigabe sind, die man außerhalb als Entschuldigung braucht, um sich als Erwachsener ein Bild davon machen zu dürfen.
Und sobald man im Saal sitzt und all die bunten, quietschenden Trailer vorbei sind, landet man in einem Emotionsstrudel, der vor Ernsthaftigkeit und Harmonie nur so sprudelt. Man fiebert. Man weint. Man leidet. Und da ist absolut nichts mehr von dem ursprünglichen Hass des Nichtskönnens oder irgendwelcher Sprache. Oder typisch-deutscher Blödheit. Nichts.
Herrschaft, ich seh kaum noch, während ich diese Zeilen schreibe, weil sich meine Augen bereits beim Klang wieder mit Wasser füllen…
Wie konnte man zwischen zwei Filmen so schnell “erwachsen” werden? Wie konnte man aus einer fast schon “Lachnummer” etwas so dermaßen großartiges werden lassen? Ich bin immer noch beeindruckt und wünsche jedem sehnlichst, dass er meine Worte versteht und sich tatsächlich auf den Weg macht und sich den Film im Kino anschaut.
Denn Kino ist der einzige Ort, wo diese präsente Wucht auch gebührend rübergebracht werden kann. Nicht umsonst landete die Ausstrahlung im größten Saal, der dem Film überraschend angemessen war.
 

.kinoticket-Empfehlung: Überwindet euren Stolz und traut euch in diesen Film.
Er ist für Erwachsene fast besser geeignet als für Kinder, denn nicht nur die Charaktere sind älter geworden, sondern die Story bezeugt eine derartige Reife, wie sie manch andere – an Erwachsene gerichtete – Filme vermissen lassen.
Mich hat’s zutiefst beeindruckt (und dabei meine ich nicht nur, dass man sich von der üblichen Schmalzigkeit deutscher Filme gelöst hat).
Absolut sehenswert – und dieses Prädikat auch mehr als verdient bekommen!
Reingehen!

 
Nachspann
Nicht gleich aufspringen. Es endet langsam.
Kinostart: 27. Juli 2017

Der kleine Rabe Socke 2 – Das große Rennen

Heute gibt es mal wieder einen Film für die Allerkleinsten: Der kleine Rabe Socke 2 – Das große Rennen.
Animatorisch sehr angenehm gezeichnet und geschichtlich bei weitem nicht so langatmig und “grausam”, wie ich es via Trailer erwartet hätte. Ganz im Gegenteil: Der Unterhaltungswert ist zwar für Erwachsene durchaus anstrengend, durch die konservative Zeichnung und die durchaus tragbare Message des Films aber wesentlich besser zu ertragen, als in anderen Animationsfilmen, deren Wirkung sehr viel mehr Zwiespalt entfachen könnte.
Eines der kleinen Mädchen im Saal hat am Ende sogar geweint, als die Mutter tatsächlich nach dem Abspann aufstehen und den Kinosaal verlassen wollte 😉
Die “bösen Komponenten” hat man sich hier komplett ausgespart und sich vollends auf realistische, natürliche und vor allem für Kinder erlebbare Konflikte konzentriert, die nicht nur wunderbar herausgearbeitet, sondern auch mit Lösungsansätzen gespickt sind, mit denen die Zuschauer letztendlich auch etwas anfangen können, so dass es hier nicht nur beim unterhaltsamen Film bleibt, sondern das Gesehene auch im wahren Leben angewendet und umgesetzt werden kann.
 

.kinoticket-Empfehlung: Schwere Kost für ältere Menschen, da der intellektuelle Anspruch doch sehr weit unten angesiedelt ist.
Als Einsteigermodell für zukünftige Kinosüchtige aber sehr zu empfehlen, da die typisch-disneyhafte Karikatur des Bösen vollends fehlt und hier tatsächlich auf Werte wie Freundschaft und Zusammenhalt geachtet und somit eine pädagogisch wichtige Lektion mit auf den Weg gegeben wird, mit denen Heranwachsende tatsächlich etwas anfangen können.

 
Nachspann
wartet zwar mit toller Musik, dafür aber nicht mit Szenen oder weiterführendem Material auf. Wem die Musik egal ist, der darf gern frühzeitig entfliehen 😉

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