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Tag: Rosa Salazar

Alita: Battle Angel (3D) (inkl. Gewinnspiel)

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© 2019 Twentieth Century Fox

So, und nun fehlen mir mal wieder die Worte und ich fürchte, dass dies einer der nächsten “langen” Beiträge werden wird, die einen ganz vergessen lassen, dass Twentieth Century Fox mal wieder ein gewaltiges Paket geschnürt hat, das ich an euch weiter verlosen darf. Mehr dazu findet ihr am Ende des Beitrags!

Beginnen wir mal mit dem Plakat und damit mit einer der wenigen Ausnahmen, wo es tatsächlich mal wichtig ist, zu schauen, von wem das hier alles eigentlich stammt: James Cameron.

Cameron zählt schon seit Jahren zu meinen Lieblingsregisseuren und ich schätze nicht nur, welche Geschichten er zu erzählen hat, wie er sie erzählt, sondern auch, was er im Hintergrund alles für Kino getan hat und immer noch tut. Dieser Mann liebt Kino und verdient damit nicht nur sein Geld.

Schaut man sich seine vergangenen Werke an, findet man Filme, die weltweit und zeitlos in den Top-Rängen der besten Filme aller Zeiten rangieren. Cameron hat die zwei erfolgreichsten kommerziellen Filme überhaupt verbrochen, ist Erfinder bahnbrechender Techniken und Möglichkeiten, die das Gefühl auf der Leinwand mehrfach revolutionierten und ist damit einer der “ganz großen”.

Auch in Sachen 3D haben wir ihm viel zu verdanken: Mit Avatar – Aufbruch nach Pandora hat er 3D quasi für die Kinos “erschaffen” und extrem viel in die Verbreitung und Weiterentwicklung gesteckt, die mehr oder weniger dieses Feature überhaupt für Kinos interessant gemacht hat. Wenn 3D, dann James Cameron-3D – und ja, ich habe bereits die .trailer mit einer derart heißen Vorliebe erschnüffelt und immer wieder genossen, wenn er dann endlich mal wieder im Vorprogramm gezeigt wurde, denn das 3D ist brachial und lässt alles andere wieder weit hinter sich.

Hier spürt man das Echte, das Tiefe, das Wahrhaftige… kein gerendertes Nachgeäffe oder Möchtegern-“Aber-das-ist-doch”-3D, sondern PS unterm Arsch, dass es nur so kracht.

Und ja, setzt euch nach vorne! Je weiter ihr an der Leinwand hockt, umso granatenmäßiger fliegen euch die Gegenstände um die Ohren und je größer die Leinwand ist, umso besser!

Und der Film macht den Versprechungen wieder mal alle Ehre! Hier kracht, was das Zeug hält und man landet in einer Steampunk-Welt, die den Wunderwerken, die man von Cameron gewöhnt ist, in nichts nachsteht.

Man findet wirklich alles, was man sich nur erträumen kann: Einfälle, Ideen, Detailreichtum, ausgearbeitete Kulissen, fertige Kreaturen, Charaktere, die nicht im Vorbeigehen gezeichnet wurden, eine Story, die laut nach mehr schreit und Schauspieler, die man nicht zwingend alle kennt: Auch hier wurde alten Traditionen Ehre gemacht und frisches Blut auf die Leinwände gebracht, die damit eine Chance für eine wundervolle Karriere vor sich haben.

Und nun paart sich dieser westliche Regisseur mit der amerikanisierten Verfilmung eines Themas, das östlicher nicht sein könnte: Mangas. Alita: Battle Angel ist im Anime-Sektor zu Hause und dort auch nicht unbekannt. Das ist der Punkt, an dem Autoreifen im Gullideckel hängen bleiben können: Hier kommen die Kritiker und Manga-Fans zum Einsatz und schreien normalerweise nach “Geht gar nicht” und so weiter … aber auch hier kann ich wenig entdecken, das diesen Film weniger interessant machen würde. Die Umsetzung ist mega durchchoreografiert, man hat sich so viel Mühe gegeben, hier etwas von Belang an die Kundschaft weiterzureichen, das mir eher Respekt abverlangt statt Kritik über die Tische rollen zu lassen.

Im .trailer haben wir bereits einen guten Einblick bekommen, was auf einen wartet – und auch, wenn man das Ding auswendig mitbeten kann: Der Film wird deshalb nicht langweiliger oder zerstört, sondern erhebt sich als Epos am Himmel der Kinos, als gäbe es kein Morgen.

Glaubt mir: Wenn ihr diesen Titel auf euren .kinotickets stehen habt, dann war euer Abend ein berauschendes Event, dass nicht nächste Woche wieder vergessen ist, sondern von dem ihr auch nächstes Jahr noch erzählen werdet.

Fanschwarm, weil ich hier verlose und irgendwie von Twentieth Century Fox gekauft wurde?

Nope – ich schreibe weiterhin aus freien Stücken und verdiene hieran keinen Cent, damit genau das niemals passiert. Im Gegenteil: Das kostet mich sogar ne Menge Geld und ich gebe es gerne aus, weil ich – genau wie James – Kino liebe und es jedem von euch wünsche, solch ein Event endlich mal wieder zu erleben.

Producer James Cameron and Director Robert Rodriguez on the set of ALITA: BATTLE ANGEL. Photo Credit: Rico Torres.

© 2018 Twentieth Century Fox

G E W I N N S P I E L

Und damit das meine Leser können, ohne tief in die Taschen greifen zu müssen, gibt’s nun wieder ein fettes Fanpaket zu gewinnen: Twentieth Century Fox hat für euch nämlich 5x 2 Freitickets für Alita: Battle Angel (3D) ausgemacht und obendrein gibt’s noch 2 megacoole Poster zum Film dazu, die ihr euch in eure Zimmer hängen könnt, um das Kinoerlebnis wie im Fotoalbum früh beim Aufwachen nochmal zu erleben.

Und das beste ist: Die Kinos sucht ihr aus! Einfach mit den Verleih-Gutscheinen an die Kinokasse gehen und diese dort gegen 2 Freitickets für Alita: Battle Angel (3D) tauschen. Damit seht ihr das 3D-Spektakel auf Kosten von Twentieth Century Fox und werdet quasi indirekt von ihnen ins Kino eingeladen! Was will man mehr?

Wie ihr gewinnen könnt?

Kommentiert unter diesem Beitrag, ob ihr Filme grundsätzlich lieber in 3D oder in 2D seht und warum. Was gefällt euch an dieser Technik und welche Filme habt ihr evtl. schon in 3D gesehen und wie fandet ihr diese?

Unter allen Kommentaren, die bis einschließlich Sonntag, den 17. Februar 2019 eingehen, entscheidet das Los und der Gewinner / die Gewinnerin wird von mir per E-Mail benachrichtigt. Bitte gebt also zwingend eine gültige E-Mail-Adresse an, unter der ich euch schnell erreichen kann, damit die Karten und Poster rechtzeitig bei euch eingehen.

Das Gewinnspiel wird von www.kinoticket-blog.de veranstaltet und die Preise wurden von Twentieth Century Fox gestiftet. Es gelten die üblichen Bedingungen. Die Auswertung findet von mir persönlich statt und keinerlei Daten werden an fremde Institutionen oder ähnliches weitergegeben, sondern alles händisch von mir ausgewertet und nach dem Versand gelöscht.

Nun wünsch ich euch viel Glück, freue mich auf eure Kommentare und kann es kaum erwarten, bis der Film endlich in den Kinos startet: Ich werde definitiv wieder reingehen. Und ihr?

.kinoticket-Empfehlung: Vom Quasi-Schöpfer des 3D aus der japanischen Manga-Szene aufgeschnappt und als Leinwand-Epos mit neuem Leben versehen entdeckt man hier einmal völlig neu, wozu Kino überhaupt fähig ist!

Dieser Film macht einen Heidenspaß, liefert eine bombastische Welt und sorgt schon jetzt für mächtig Furore.

Die Steampunk-Welt ist großartig und detailverliebt gestaltet, die Action kracht gewaltig und das 3D ist so, wie es sein soll: Makellos! Wer den nicht im Kino sieht, macht einen gewaltigen Fehler – und Twentieth Century Fox spendiert sogar die Karten – einfach beim Gewinnspiel teilnehmen und etwas Glück haben!

Nachspann
❌ muss man nicht aussitzen, hier folgt nichts weiter.

Kinostart: 14. Februar 2019

Original Title: Alita: Battle Angel
Length: 122 Min.
Rated: FSK 12

Maze Runner – Die Auserwählten in der Todeszone (3D)

Mit Maze Runner – The Death Cure – wie er im Original heißt – geht Twentieth Century Fox nun in die dritte Runde dieser Reihe und offenbart sich wieder einmal als absoluter Könner, was hervorragendes Kino angeht! Warum habt ihr bloß an Disney verkauft? 🙁
Mit den ersten beiden Filmchen hatte ich ja so meine Schwierigkeiten, da sie im Vergleich zu anderen “Jugend-Filmserien” einfach zu unausgereift und holprig unterwegs waren: Hat man bei Die Tribute von Panem z.B. noch einen immensen Zusammenhalt gespürt und gemerkt, dass es – trotz filmischer Rivalitäten – bei den Darstellern privat einfach ein harmonisches Miteinander gibt, war diese Gemeinschaft bei Maze Runner seit jeher gestört. Irgendwie wollte es nicht so richtig zünden und auch der zweite Teil hauste mit viel zu viel Stolpern recht ungemütlich über die Screens und offenbarte sich nicht als Erleuchtung, sondern man zwängte sich durch die Plots und war am Ende irgendwo froh, als es vorbei war.
So zumindest ging’s mir.
Mit Death Cure verlassen Regisseur Wes Ball und seine Boygroup nun genau dieses Pflaster der Erfolglosigkeit und legen hier einen Actionritt hin, der Monsterproduktionen das Wasser reicht und an der Schärfe und Eloquenz von The Fast and the Furious kratzt – mit wahnsinnig gereiften “Kindern”, aus denen echte Jungs geworden sind und einem Plot, der zwar immer noch im Maze Runner-Universum spielt, aber mit den ersten Filmen und deren Unbeholfenheit so rein gar nichts mehr zu tun hat.
Leute: Ich saß in dem Kino und hab dabei zugesehen, wie mir überall am Körper die Gänsehaut rumgekrochen ist – und das bei Maze Runner!
Es ist fast so, als würden die Filme immer erst dann gut, wenn klar wird, dass es dem Ende zugeht und man endlich alles zerstören darf! Ich sag nur: Wow! Und meine das todernst: Die geballte Kraft, mit der man hier ein paar Boys auf die Welt los- und sie ihre Schlachten schlagen lässt, wuchtet von einer Ecke zur anderen und hinterlässt auf ihrem Weg deutliche Spuren von Beeindrucktsein und einer bestaunenswerten Stärke und Größe, die ich gerne schon viel früher in dieser Reihe gesehen hätte.
Und dabei erstrahlen einstige Lachnummern auf einmal in Rollen, die ehrbar und würdevoll sind – allen voran Thomas Brodie-Sangster, dessen Entwicklung und Style mich gelinde gesagt vollkommen umgehauen hat!
Ich saß mit Staunen, angespannten Muskeln und Schmerzen in den Armen vom Festkrallen in den Stuhllehnen während dem Abspann im Raum und dachte mir: “Fuck, eigentlich wolltest du doch den Abgang verreißen, weil die Serie bislang eh beschissen war …”
Tja, Pustekuchen!
Wenn ihr also mal etwas richtig geiles sehen wollt, was nicht unbedingt vom Plot her begeistert, sondern wieder Stimmung und Momentum erzeugt, dass einem die Gänsehaut den Rücken runter läuft, dann seht euch dieses Werk an und bestaunt seine Reife und jung-erwachsene Würde, die es innerhalb der zwei Jahre entwickelt hat, die man dem Film nun Zeit gegeben hat.
Das Ergebnis beeindruckt auf vielen Ebenen und hat einen eingefleischten Unterhaltungsfetischisten wie mich vollkommen überzeugt. Ich werde nach offiziellem Kinostart definitiv noch ein paar Mal in die Vorstellungen rennen und mir das Ding erneut antun!
 

.kinoticket-Empfehlung: Thomas Brodie-Sangster – ahhhhh!
Was für eine Änderung: Im Zusammenspiel, in der Gruppenharmonie, in der Reifung des Universums, im Erzählen einer Geschichte, die vom Buch zwar leicht abgewandelt wurde, aber dennoch packend fürs Kino inszeniert und – im Vergleich zu allen Vorgängerteilen – diesmal maßlos und ganzheitlich überzeugt!
Geht rein und kostet von diesem Actionspektakel, dass FOX da auf die Menschheit losgelassen hat – genau deshalb kauft unsereins .kinotickets, weil wir genau das haben wollen, was Maze Runner uns da bietet!
Also Abflug und rein in die schwarzen Säle! Und vertraut mir, wenn ich euch sage, dass man überhaupt nicht merkt, wie schnell diese 141 Minuten vergangen sind! Mega positives Zeichen!

 
Nachspann
Sitzenbleiben, Luft holen, aufstehen und raus – hier kommt nix mehr.
Kinostart: 1. Februar 2018

CHiPs

Um mit diesem Film glücklich zu werden, braucht man einen ganz besonderen Humor, den ich an dieser Stelle nicht mitbringe. Die Akteure leben in ihrer eigenen Welt nach Regeln, bei denen alle andere Menschen scheißegal sind.
Dabei dann mit derben Sprüchen und kantigem Sarkasmus zu kommen kann funktionieren, muss aber nicht. Sofern man dafür empfänglich ist, erlebt man hier einen sehr guten Film, der sich in der abstrusen Welt der beiden durchaus zurechtfindet und sich in Themengebiete hineinarbeitet, die durchaus würdig umgesetzt wurden.
Wenn man als Zuschauer unter witzig etwas völlig anderes versteht, fühlt man sich von dem Humor eher peinlich berührt und findet so manche Szene dann eben überhaupt nicht komisch, sondern eher zum schämen.
Dass man dann noch an gefährlichen gesellschaftlichen Problemzonen kratzt und sich in einer Art darüber lustig macht, die eventuell viele verletzen könnte, ist hier eben ein sehr schmaler Grat, der in meinen Augen zu oft abgekippt ist.
Schaut man sich im Netz um, stellt man schnell fest, dass auch die breite Masse nicht wirklich zufrieden mit dem Film war. Um hier wirklich eine Punktlandung hinzulegen, braucht es in meinen Augen noch sehr viel mehr Feinfühligkeit, um die Gags sensibler und pointierter zu setzen.
 

.kinoticket-Empfehlung: Bedient eine ganz spezielle Sorte von Humor, innerhalb dessen er auch sehr gut funktioniert.
Mein Fall war es überhaupt nicht, ich empfand das Niveau zeitweilig zu niedrig.
Aber gottseidank sind Geschmäcker ja verschieden, und somit stellt dieser Film einen Teil der Vielfalt dar, die notwendig ist, um das Kino in seiner Gänze zu erhalten.

 
Nachspann
Nicht gleich nach draußen rennen, hier kommen noch ein paar Szenen.

Maze Runner – Die Auserwählten in der Brandwüste (3D)

Der teils selbst spoilernde Trailer des zweiten Teils brachte mich dazu, mir Maze Runner – Die Auserwählten im Labyrinth auf Blu-ray zu organisieren und zu schauen.
Kritiken im Freundeskreis verhießen nichts gutes und beim Schauen stellte sich bei mir auch eine gewisse “Was soll das”-Manier ein, denn so richtig schlau wurde man aus dem Gezeigten tatsächlich nicht. Erinnerte mich ein Stück weit an die geniale Cube-Trilogie, in der quasi auch kaum Auflösungen zu sehen waren, was das Gesehene durchaus spannend bleiben ließ und bis zum bitterbösen Schluss konsequent für mentale Folter sorgte.
Hier sind es halt keine Erwachsenen, sondern Kinder in einer Welt, die keiner versteht. Die üblichen Rudelkämpfe, ein paar Überflieger und viel Masse – zusammengerührt ergibt das einen Cocktail an Darsteller-Figuren, mit denen schon in der Bestimmung-Serie für Furore gesorgt werden sollte, was ja bekanntlich mächtig in die Hose ging.
Tja, was soll ich sagen: Maze Runner – Die Auserwählten in der Brandwüste macht an dieser Stelle in meinen Augen einfach alles goldrichtig.
Zum einen: Die Stimmung! Man ist sofort in der Geschichte, die einen nicht nur abtauchen lässt, sondern in der man schier ertrinkt. Auftauchen zur Oberfläche? Zeit zum Nachdenken und Verarbeiten? Fehlanzeige. Kaum kommen die Darsteller ein wenig zur Ruhe, reißt dich der nächste Strom überwältigender Bilder und Kopfkino-Geschichten zurück in den Sog der Tiefe und offenbart das Grausamste aller Gefühle, das die Menschheit je hervorbringen konnte.
Der Action-Faktor in diesem Teil: Sensationell. Gepaart mit dem Beat des Soundtracks und den gezeigten Szenen hievt man hier nicht irgendwelche elektronischen Bauteile auf die Showbühne der Superlative, sondern erschafft eine Form von “Breaking Out”, die den Zuschauer in seinen Bann reißt und förmlich in alle Richtungen katapultiert. Es wird nie langweilig, es werden keine “Sich darauf einstellen können”-Pausen inszeniert, sondern gnadenlos abgeschossen, was abzuschießen geht. Grandios!
Der Soundtrack ist eine eigenständige Erwähnung wert. Hier wird schön düster und unaufdringlich die dystopische Zukunftsvision untermalt und geerdet durch die Spielzeit hindurch geführt, ohne dabei das Gefühl zu geben, man würde selbst in die Tiefen des Nichts abstürzen. Man ist niemals genervt noch wird man zeitweise von der Musik im Stich gelassen: Im Gegenteil – alles zur rechten Zeit in der rechten Menge und Länge – mit Bravour bestanden.
Die Kulisse beeindruckt zu jeder Zeit. Was sich die Macher hier einfallen lassen haben, um die unterschiedlichen Schauplätze richtig zur Geltung zu bringen, gepaart mit einem sensationellen 3D, das andere Produktionen weit in den Schatten stellt – genau für solche Filme wurde Kino in seiner Größe und Gloria erschaffen, um Zuschauern ein derartiges Erlebnis zu bieten, das sie weit aus dieser Realität rausreißt und so richtig tief in eine Geschichte wirft, die zu keiner Zeit Zweifel daran zulässt, als wäre sie nicht echt.
Die Laufzeit war viel zu schnell um und man hat nicht eine Sekunde daran gedacht, dass es noch ein Hier und Jetzt gibt.
Die Horror-Einlagen schocken derart wirkungsvoll, dass sich Filme wie The Visit noch eine große Scheibe davon abschneiden sollten. Stellenweise zuckte der komplette Saal zeitgleich von den Stühlen hoch. Schuld daran sicher auch die ehrwürdige Soundabstimmung und die entsprechende Lautstärke, in der der Film gezeigt wurde. Der Flow, mit dem hier die Zeit niedergetrampelt wird, sucht seinesgleichen. Ich dachte mir oft: “Ja, es heißt Maze Runner und nicht Maze Slowwalker”. Den Pitch nach vorne und das “Davonrennen” hat man gekonnt und meisterhaft in Szene gesetzt.
Zusammen ergibt das einen Film, der seinen Vorgänger nicht nur weit hinter sich lässt, sondern auch die letzten Zweifel ausräumt, hier nicht mit der Genialität eines Cube mithalten zu können. Selten so ein überzeugendes Actionkino erlebt, das eine Story erzählt, die so von anderen auch hätte kommen können, aber niemals derart perfekt aufeinander abgestimmt aufgetreten ist. Das What the Fuck-Gefühl bleibt auch hier bis zum Schluss bestehen, da es an Auflösungen nur so mangelt, was tierisch Bock auf den dritten Teil macht und somit eine grandiose Geschichte ruhmreich zu ihrem Finale trägt.
Can’t wait 4 it.
 

.kinoticket-Empfehlung: Rein! Und zwar so schnell als nur irgend möglich mit 3D-Brille bewaffnet in die Mitte des Saals setzen und Kino in Vollendung erleben.
Dieses Werk wurde geschaffen, um die tiefen Sehnsüchte und Bestimmungen von Kinosälen nicht nur zu beantworten, sondern zu ihrer Vollkommenheit zu führen. Action, Sound, Antrieb, Kulisse, 3D und Unvorhersehbarkeit: Hier stimmt einfach alles.
Das Zuschauen bereitet nicht nur Freude und unterhält, sondern man ertrinkt förmlich in der Tiefe der Geschichte, bei der keine Zeit zum Atmen bleibt, sondern man permanent auf Trab gehalten wird.
Adrenalin pur, Entertainment vom Feinsten wie es das Herz eines jeden Kinogängers begehrt. Mehr davon!

 
Nachspann
Manchmal reichen “letzte Sätze” aus, um genügend Vorabinformationen zu geben. Die Anfänge des Abspanns sind wunderbar 3D-animiert und zeigen noch einmal so richtig, wozu man heutzutage in der Lage ist.

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