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wenn aus filmen leidenschaft wird

Tag: Selfie

Das Familienfoto

Das Familienfoto
© 2019 Alamodefilm

 

Nischen-Label, amouröser Familien-Kuschel-Titel, irgendwas mit Vanessa Paradis (muss die wieder was machen oder wie?) und schon steht man da und weiß nicht so recht, was man davon halten soll. Eigentlich steckt hier ja Potenzial am Start, dass eigentlich alle Voraussetzungen bietet, um einen famosen Insider zu landen… aber: Es langweilt.

Keine Ahnung – ich bin nach dem Film raus und dachte mir: Was war das denn? Völlig spurlos, keinen Plan, was man eigentlich will, und der Titel hat mit dem Inhalt gewissermaßen überhaupt nix zu tun, wenn man die letzten 30 Sekunden verschläft. Äh?

Sorry, auch wenn ich normalerweise viel für Filmperlen und abseits der Hauptspur-Filme übrig habe: Aber das geht deutlich besser. Da helfen auch die ganzen französischen Namen auf den Plakaten nix mehr, denn per se zu sagen: „Okay, ist aus Frankreich, muss gut sein“ zählt nach diesem Titel definitiv auch nicht mehr als Generalentschuldigung.

Kurzum: Spart euch die Zeit, oder handelt nach eurem Bauchgefühl nachdem ihr den .trailer gesehen habt: Mich hat das Ding absolut nicht abgeholt.

 

.kinoticket-Empfehlung: Schade um die Zeit, das geht deutlich spannender und besser.

Was hier geliefert wird, ist total planlos, ziellos und einfallslos – und wenn man die letzten 30 Sekunden verpasst, weiß man nicht mal, warum der Film überhaupt so heißt.

 

Nachspann
❌ muss man nicht ausharren, es folgt nichts weiter.

Kinostart: 16. Mai 2019

Original Title: Photo de Famille
Length: 99 Min.
Rated: FSK 0

Bridget Jones' Baby

Nach Bridget Jones – Schokolade zum Frühstück und Bridget Jones – Am Rande des Wahnsinns erblüht nun nach jahrelanger Pause der dritte Teil dieser Filmreihe und besticht einmal mehr mit der sympathisch-unsympathischen Renée Zellweger, die wieder in die Rolle des tollpatschigen Mittdreißigers schlüpft und ihre Unbeholfenheit zum Besten gibt.
Man muss die beiden Vorgängerfilme lieben, um auch im dritten Teil voll auf seine Kosten zu kommen. Dies gestaltet sich bei mir durchaus als schwierig, da ich dieser Art von Erzählungen so gar nichts abgewinnen kann, das Verhalten nicht als amüsant, sondern fast schon als peinlich bezeichnen würde.
Klar – auch die Mitstreiter Colin Firth und Patrick Dempsey leisten hier volle Arbeit und bilden einen bunten Reigen rund um die Stammgeschichte, jedoch hat Ersterer in Kingsman: The Secret Service eine wesentlich bessere Figur abgegeben, die dem britisch-zurückhaltenden Humor viel mehr gewachsen ist, als der Unbeholfenheit, die er hier ausstrahlt. Und auch Dempsey hat bereits in anderen Rollen bewiesen, dass er es besser drauf hat, zumindest was die Integration in die Geschichte angeht.
Dass hier auf charmante Weise wohl eher weibliches Publikum unterhalten werden möchte, gereicht an dieser Stelle dann bei mir wohl zum Minuspunkt. Einzig und allein Emma Thompson leistet vollwertigen Einsatz und besticht durch ihren Charakter und Komik, was den Film für mich bis zum Schluss erträglich machte. Jedoch hat sie bedingt durch ihre Besetzung nicht allzuviel Spielzeit auf der Bildfläche – die Erbrachte jedoch kostet man in vollen Zügen aus.
Dass man als Plotinteressierter auch keine großartigen Geschmackskirschen auf der Sahne oben drauf suchen braucht, muss glaube ich nicht unbedingt erwähnt werden. Man zieht die Sache durch, belebt die ganze Geschichte wieder und führt sie auf seine Weise fort. Das weibliche Publikum findet’s einigen Meinungen nach durchaus witzig und dann bleibt mir wohl auch nur noch zu sagen:
 

.kinoticket-Empfehlung: Geht rein, aber nehmt die Freundinnen mit, für Kerle ist das schwere bis unerträgliche Kost, die nicht nur langatmig ist, sondern eben keinerlei Freudenperlen ausstößt, die männliches Publikum gekonnt unterhalten könnten.
Das Schauspiel der Hauptdarsteller/innen ist sehr wohl gut anzusehen, jedoch passt die Story für mich irgendwie nicht oder das ist einfach nicht meine Welt.

 
Nachspann
Wer’s bis zum Schluss aushält, wird noch mit einer unspektakulären Überraschung belohnt.

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