Es gibt zwei Fakten über Judi Dench:
Erstens: Wir alle lieben sie seit spätestens ihrer legendären Rolle als M in den James Bond-Filmen.
Und zweitens: Sie kann verdammtnochmal schauspielern!
Und da ist Victoria & Abdul keine Ausnahme. Was sie hier raushaut, ist grandios. Begleitet von Ali Fazal, der mir persönlich nichts sagt, mich jedoch angesichts des unglaublichen Drehbuchs und der wahren Geschichte dahinter von Anfang an sofort begeistert hat.
Ja, die übliche “has been dramatized for purposes”-Meldung stand auch in diesem Film wieder im Abspann. Dies ändert jedoch nichts an der Tatsache, dass man eben jene Tagebücher 2010 gefunden hat und nun mit Victoria & Abdul eine schier unfassbare Story hinter den Kulissen des britischen Empire der breiten Öffentlichkeit zugänglich macht – und das auf eine höchst unterhaltsame und extrem berührende Weise.
Der ganze Film ist teilweise so unfassbar, dass man glaubt, man würde hier verarscht und es würden einem irgendwelche Ammenmärchen vorgesetzt, die einfach nur gut schmecken sollen, weil es sich im Kino halt gerade deshalb anbietet. Sobald man aber etwas Recherche betreibt, stellt man schnell fest, dass jene Personen tatsächlich existiert haben und hier im großen Ganzen tatsächlich all das so geschehen ist – was die Sache als solches einerseits mega interessant für einen Film macht und andererseits dafür sorgt, dass man vor lauter Staunen oft den Mund nicht mehr zukriegt.
Wo auch immer der Streifen gezeigt werden wird: Sichert euch .kinotickets und besucht eines der Lichtspielhäuser, ihr werdet garantiert einen emotionsreichen Abend erleben.
 

.kinoticket-Empfehlung: Die Dinge sind manchmal echt unfassbar und dennoch tatsächlich passiert, was Victoria & Abdul zu einer unglaublichen Geschichte macht, die man unbedingt gesehen haben sollte.
Dank unserer schnelllebigen Zeit bietet es sich daher an, diese Story in einem Kino und nicht im TV zu konsumieren, da man sich hier noch vollständig auf den Film einlassen kann und ziemlich störungsfrei verfolgen, was sich vor vielen Jahren so ereignet hat.
Definitiv eine Perle des Kinos, die sowohl Lachsalven als auch zutiefst empfundenes Mitleid in einem Werk vereint.

 
Nachspann
Mitnehmen – ist ziemlich wichtig und haut nochmal einen oben drauf.
Kinostart: 28. September 2017

0 votes