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The Gentlemen

© 2020 Leonine

Keine Frage: The Gentlemen ist momentan der Publikumsmagnet schlechthin … und ich wage mich mal weit aus dem Fenster und behaupte: Das zeigt wieder einmal, dass sich das Publikum per se für den durchschnittlichsten Film überhaupt entscheidet.

Die Messlatte ist hoch. Und genau diese Voraussetzung sehe ich als den Fallstrick überhaupt für den Film. Guy Ritchie hat sich einen Namen gemacht – und damit auch Anforderungen geschürt, die man an seine Filme richtet. Und ich habe das Gefühl, diesen Ansprüchen wird er nicht mehr gerecht.

Wir alle kennen solche Truppen, die sich in diesem Milieu einen Namen schaffen und Geschichten erzählen wollen … allen voran Tarantino … und irgendwie funktioniert’s ja auch manchmal. Und selbst da merkte man zum Ende hin, dass die Storys eben immer die selben, das aufgesetzte Macho-Image nicht mehr die durchschlagende Wirkung hatte wie damals, als es all das noch nicht auf der Leinwand gegeben hat und verbales Gepose noch als Rebellion gegen das System verstanden wurde.

Irgendwie ist diese Form der Äußerung aber mittlerweile zum Standard etabliert, und wenn man rebellieren möchte, muss man das heute auf ganz andere Weise erledigen.

Und da reicht dann eben ein guter (alter) Name nicht mehr, auch wenn die Eintrittskarten momentan eine andere Sprache sprechen. Ich rede hier von geistiger Befriedigung. Für mich wirkte die Erzählung sehr abgestrampelt, aufgesetzt, unstrukturiert. Man hat irgendwie keinen Takt gefunden und kaum war man dabei, das Metronom erklingen zu lassen, zerstörte man den Vibe wieder mit neuer Strukturierungsorientierungslosigkeit.

Auf mich wirkt es, als würde Ritchie krampfhaft versuchen, die Anforderungen an seinen Namen zu erfüllen und dabei gnadenlos scheitern in Form von, dass es eben einfach nicht zündet. Er wird sich selbst nicht mehr gerecht.

Da hilft dann auch kein hervorragendes Spiel von Matthew McConaughey, dem die Rolle auf den Leib geschneidert erscheint, und auch keine „Rückkehr zu seinen Wurzeln“ (wie inzwischen viele Stimmen behaupten), sondern irgendwie erscheint alles müde und einfallslos.

Charlie Hunnam (den ich in King Arthur – Legend of the Sword richtig mochte) wirkt müde und die Rolle von ihm irgendwie auf der Ersatzbank platziert und nicht mitten im Geschehen.

Der Style, den man plakativ beworben hatte, fehlte mir, auch wenn hier ein gutes Maß an Niveau bereitgestellt wurde: Im Endeffekt wird in meinen Augen alles durch den mangelnden Takt der Erzählung zu einem wirren Schnittgut zusammengestückelt, aus dem sich der Zuschauer dann selbst seine Story basteln soll. Und das ist nunmal eher Aufgabe der Regisseure, oder?

.kinoticket-Empfehlung: Zu wirr, zu unstrukturiert, mit sich selbst uneins. Die wirren Schnitte machen das große Ganze kaputt und widmen sich weniger einer groß ummantelnden Story, als vielmehr einem Wirrwarr an einzelnen Sequenzen, aus denen sich der Zuschauer am Ende seinen eigenen Film zusammenstellen muss. Der Rhythmus des Films fehlt – und damit ist er für mich nicht wirklich gelungen.

Nachspann: Braucht man nicht aussitzen, hier folgt nichts weiter.

Kinostart: 27. Februar 2020

Original Title: The Gentlemen
Length: 113 Min.
Rated: FSK 16


Onward – Keine halben Sachen

Onward - Keine halben Sachen - Filmplakat
© 2020 Walt Disney Studios Motion Pictures Germany GmbH | Pixar Animation Studios

Es gibt eine Regel in der Filmbranche: Pixar produziert keine Flops. Klingt komisch, aber prüft’s selbst nach: Die Jungs und Mädels dieser Filmschmiede haben noch nie einen Kinoflop hingelegt.

Auch, wenn Disney die Zügel nun enger um die hauseigenen Labels schnallt und eben überall mit drauf stehen möchte (was mir zuallererst tatsächlich ein wenig Bauchschmerzen bereitete): Im Falle von Onward waren auch diese Zweifel einmal mehr unbegründet.

Und auch, wenn das Kinoplakat eher suggeriert, dass hier Unterhaltung für Kids und Junggebliebene geboten wird: Auch da darf ich euch freudig enttäuschen: Stimmt nicht. Denn als Erwachsener erlebt man genauso fulminante Action, eine wahnsinnig gut austarierte Erzählung mit emotionalen Höhen und Tiefen, die weitreichende Konsequenzen im Gefühlsleben des Zuschauers hervorrufen.

Und tatsächlich erwischte ich mich immer öfters während des Films, als ich dachte: Mann, hier wurde viel zu viel Energie und Leidenschaft und unfassbar harte Arbeit reingesteckt, um dieses Momentum zu erzeugen. Nicht nur grafisch fährt man Geschütze auf, die einer Leinwand tatsächlich würdig sind, sondern auch beim Ton und in punkto Humor liegt man ganz weit vorn und weiß das Kinopublikum zu begeistern.

Aus genau dem Grund sollte man unter keinen Umständen von der Chance Gebrauch machen, den Film bereits im VoD abzurufen, sondern sich tatsächlich raus trauen und ein Kinoticket für den Streifen lösen: Nehmt eure Geschwister, Eltern, Verwandte und Bekannte einfach mit – es lohnt sich!

.kinoticket-Empfehlung: Unglaublich gut erzählt, grafisch absolut top und auch der Sound und die erzählerischen Stärken punkten hier auf extrem hohen Level. Reingehen!

Nachspann: Seichtes abdriften mit grafischen Präferenzen, jedoch ohne weitere Szenen oder Bildmaterial. Rausgehen erlaubt.

Kinostart: 05. März 2020

Original Title: Onward
Length: 102 Min.
Rated: FSK 6


Ip Man 4: The Finale

Ip Man 4: The Finale - Filmplakat
© 2020 Koch Films

Auch, wenn sich der Name in der asiatischen Filmgeschichte längst einen Namen gemacht hat – für alle anderen hier nochmal ein kurzer Rückblick:

2008 startete man mit dem ersten Ip Man, zwei Jahre später folgte dann Ip Man 2 und 2015 wurde die Reihe mit Ip Man 3 fortgeführt.

Die Geschichte des echten Ip Man wurde zudem noch mit weiteren Filmen gekürt, die jedoch mit der Original-Reihe nichts am Hut haben: Ip Man Zero, Ip Man: The Final Fight und Master Z: Ip Man Legacy.

Letztes Jahr kam dann Ip Man 4: The Finale ins Kino, der wiederum an die ersten drei Teile der Original-Filmreihe anschließt und diese auch vervollständigt.

Dank der “Krise” haben Kinoliebhaber nun die Chance, alte Streifen wieder auf den großen Leinwänden bewundern zu dürfen, denn man bringt vieles aus der “Already published”-Kiste wieder zum Vorschein und lässt es erneut über die Beamer der Kinos flimmern: Zu unser aller Freude.

So auch geschehen mit Ip Man 4: The Finale, der die Chronologie mit einem Paukenschlag beendet und an die modernen Gepflogenheiten der westlichen Hemisphäre anschließt und altbekannte (und -berüchtigte) Bruce Lee-Action zurück auf den großen Screen wirft.

Ich für meinen Teil habe damals Master Z: Ip Man Legacy bewundern dürfen und war recht angetan von den durchchoreografierten Vibes, die dieser Film im Großmaß versprühte.

Ip Man 4: The Finale hält sich hier wieder etwas mehr zurück und devotiert sich der chinesischen Machthaber-Strategie, die Ideologien dieses Landes weltweit vertreten zu sehen, auch wenn man sich jetzt in westliche Gefilde vorbewegt. Dennoch haftet dem Film eine zu sehr offensichtliche Regierungspolitik an, die eben das ethische Wesen Chinas nicht wirklich repräsentiert, sondern zu sehr auf politische Interessen schielt.

Das dürfte die Fans asiatischer Kampfkunst aber recht wenig scheren, denn der Spirit Lees ist auch hier allgegenwärtig und versprüht seinen üblichen Leinwandcharme, als wäre nie etwas gewesen.

.kinoticket-Empfehlung: Als Fan dieser Geschichte / Filmreihe sollte man definitiv die Chance nutzen und die Magie des Kinos wieder wirken lassen: Nichts kann einen Film besser umschlingen, als die großen, düstren Weiten eines gemütlichen Kinosaals.

Nachspann: Im Stile von Final Destination gibt man sich nochmals die Ehre, nach der Blende auf die bekannte Textroll kann man den Saal verlassen, hier folgen dann keine weiteren Szenen mehr.

Kinostart: 05. März 2020
Heimkinostart: 17. September 2020

Original Title: IP Man 4: The Finale
Length: 105 Min.
Rated: FSK 16


Der Fall Richard Jewell

Der Fall Richard Jewell - Filmplakat
© 2020 Warner Bros. Ent.

Was macht ihr, wenn ihr eines Morgens die Zeitung aufschlagt und darin lest: “Clint Eastwood ist gestern verstorben”? Hinterlassen wir nach unserem Ableben auch so ein mächtiges Erbe für die Welt wie er?

Was hat dieser Kerl bereits alles für’s Kino getan?

Manch einer erinnert sich noch an Million Dollar Baby, Gran Torino und weitere Werke, die wir seinem Schaffen zu verdanken haben … und was ist bei all den Filmen immer aufgefallen?

Richtig: Der Mann kann Geschichten erzählen. Er berührt das Herz!

Menschen, die in Der Fall Richard Jewell sitzen, können dies vielleicht in den ersten 30-40 Minuten nicht ganz nachvollziehen. Für mich war’s anstrengend. Die Erzählweise ist absolut nicht mein Fall. Das dröge Dahinplätschern, das zwielichtige, versuchte Aufbauen von komödiantischer Unbeholfenheit – irgendwie stört mich vieles an der Art von Jewells Charakter. Oder vielleicht war’s auch einfach nur die Stimmlage des Synchronsprechers … ich weiß es nicht.

Gleichzeitig spürt man aber auch diese filmische Ruhe, die einen in so mancher Szene verwundert zurücklässt, weil man – ganz im Stile dieser Art von Film – eigentlich erwartet, dass einem gleich 100.000 Journalisten die Bude stürmen oder man viel mehr Wirbel um die einzelnen Erzähl-Elemente reißt.

Und was wird geliefert?

Genau: die Ruhe Eastwoods, die wir aus seinen Filmen kennen.

Ganz ehrlich? Ich hab’s vorher total vercheckt, dass dieser Streifen ja von ihm ist und bin daher völlig unwissend in den Saal gegangen. Und genau das kommt dann zum Tragen: Eastwoods heilende Einflüsse, die aus dem Film doch etwas schaffen, das die Hände wieder tief in deine Brust bohrt und zärtlich um dein Herz schmiegt, um es wärmend in den Händen zu wiegen. Du gehst mit einem Kloß im Hals wieder nach draußen und denkst dir: Eigentlich hätte der Titel auch “Eine Ballade über einen guten Menschen” heißen können, was schlussendlich auch nicht mehr Leute ins Kino gelockt hätte, inhaltlich aber absolut zutreffend wäre.

ATLANTA, GEORGIA – DECEMBER 10: Clint Eastwood and Barbara “Bobi” Jewell attend “Richard Jewell” Atlanta screening at Rialto Center for the Arts on December 10, 2019 in Atlanta, Georgia. (Photo by Paras Griffin/Getty Images for Warner Bros.)

Es packt dich – vollends – und am Schluss denkst du dir: Wow! Muss ich irgendwie nochmal sehen! Tatsächlich ist es nämlich ein Meisterwerk, auch wenn du die volle Blüte des Films nicht sofort auf den ersten Blick erkennst: Es wurde tiefgründig gearbeitet und dabei alles richtig gemacht. Selbst bis hin zum Cast, den ich an dieser Stelle ebenfalls nochmal lobend erwähnen möchte: Die Zusammenstellung ist bis ins Detail gelungen und jeder (!) hat seine Sache hier wirklich grandios gemacht.

.kinoticket-Empfehlung: Ich ködere euch nun mal mit Clint Eastwood und gebe euch dazu mit auf den Weg: Gebt dem Ding einfach ein wenig Zeit, um sich zu entwickeln … danach packt’s euch richtig und ihr bereut den Abend auf keinen Fall.

Nachspann: Wartet die Text-Tafeln noch ab, danach dürft ihr gehen.

Kinostart: 25. Juni 2020

Original Title: Richard Jewell
Length: 129 Min.
Rated: FSK 12


Guns Akimbo

Guns Akimbo - Filmplakat
© 2020 Leonine

The fuckin‘ games have started … Guns Akimbo katapultiert sich selbst aus den Festivals, weil der Kinostart nicht verschoben wurde und deshalb die Bedingungen nicht mehr erfüllt werden – umso besser: Das Publikum wird den Streifen lieben und hat somit nun genügend Zeit, um ihn frenetisch abzufeiern und die Wochen bis dahin zu überstehen!

Kinder, Guns Akimbo ist genau (!!!) das, was ich eigentlich von Birds of Prey erwartet hätte: Abgefuckte Action, absolut durchgeknallte Suicide Squad-Charaktere, viel Blut, harter Humor und unfassbar geiler Soundtrack. Dazu Style, dass sich die Balken biegen und Hommages, wohin das Auge blickt.

Wenn ihr plant, euch wieder aus euren Häusern zu bewegen und den Kinos wieder einen Besuch abstatten wollt, lasset die Spiele hiermit beginnen: Nach geschlagenen dutzend Sekunden seid ihr sowas von im Beat, der sich den ganzen Film über durch eure Venen zieht und eure Füße nicht mehr stillhalten lässt.

Ernsthaft? DC, kuckt euch endlich davon ab, was immer ihr könnt! Genau DAS wollen wir sehen!

Der Einstieg ist großartig, die Musik rammt den ganzen Film über den Schädel zurück in die 90er (da, wo alles noch geil war :D), der jumpy Erzählstyle trifft voll den Geschmack der heutigen Jugend und die Gruppe „Actionkinder“ wird hier aufs härteste bedient. Entertainment at it‘s best!

Dazu kommt ein unfassbar geiler Harry Potter, der nichts mehr von seiner kindlichen Unschuld vorzuweisen hat, sondern seinen deftigen Schnitt in punkto Schauspielkunst knallhart weiter verfolgt: Daniel Radcliffe ist auf der Leinwand mittlerweile so eine geile Sau, dass man auch als Erwachsener ungeniert Fan sein darf, ohne dass andere einen dafür auslachen könnten.

Auch die Ideen (hier erinnere ich mich sofort wieder ans Fantasy Filmfest und bedauere, dass der Film es nicht dorthin schaffen wird um seine Lorbeeren abzuholen) passen voll ins Metier und man unkt, blödelt, unterhält und bietet dem Kinozuschauer viel zu viel für sein Geld.

Dass der Film gegen Ende ein wenig anfängt zu schlingern, dass man irgendwann alles auserzählen muss, um zu einem Ende zu finden, dass das hohe Tempo nicht bis ganz zum Schluss kontinuierlich durchgehalten wird, sondern es – ganz kurz – mal ein wenig Verschnaufpause gibt: Geschenkt. Gegen Ende zieht man nämlich wieder an und geht mit dem erhaben-glücklichen Gefühl nach draußen und wünscht sich, DC würde endlich kapieren, dass so etwas tatsächlich klappt.

Zeigt‘s denen – und rennt in die Säle, um Guns Akimbo zu dem Kinoerfolg zu machen, den er verdient – und keine Angst: Die Betreiber jedweder Kinos sind dermaßen vorsichtig und umsorgt um eure Gesundheit, dass euch in Punkto Corona schon fast gar nichts mehr passieren kann, sofern ihr deren Anweisungen folgt.

Los geht‘s – hier ballert Wahrheit, Komik, Geilheit, Spaß und beste Unterhaltung von der Leinwand, die man sich unter keinen Umständen entgehen lassen darf!

KINO! SOFORT! 😀

.kinoticket-Empfehlung: BAM! So hätten die Wunderkinder die Suicide Squad-Story verbasteln müssen, dann wär‘s ein Riesenerfolg geworden. Den streicht nun Guns Akimbo ein – und das völlig zu Recht! Wenn ihr mit Kino loslegt, dann startet mit diesem Einstandsfeuer – und genießt die fuckin‘ Show! WOW!

Nachspann: Slowly, man braucht nicht gleich raus rennen (geht eh schwer), es folgen aber auch keine weiteren Szenen.

Kinostart: 25. Juni 2020

Original Title: Guns Akimbo
Length: 97 Min.
Rated: FSK 16


MONOS – Zwischen Himmel und Hölle

MONOS - Zwischen Himmel und Hölle - Filmplakat
© 2020 DCM Film Distribution GmbH

So Kinder, der Todesschuss für die Stille der Kinos ist gefallen – und wir starten mit einem monumentalen Epos, das sich gewaschen hat: MONOS – Zwischen Himmel und Hölle!

Wäre der Film nicht längst auf dem Sundance Filmfestival gelaufen (und das bereits im Januar 2019!), hätte ich gesagt: Die Stille hat nicht nur die Zuschauer beruhigt, sondern auch die Regisseure durchs Feuer gehen und neue Wege beschreiten lassen, denn: Kino beschreitet mit diesem sensationellen Einstand ein neues Zeitalter!

Was unsere Vorväter auf ihre Weise versucht haben, uns beizubringen, machen wir heute einfach selbst – und stellen dabei alle Originale weit in den Schatten ihrer Zeit. MONOS – Zwischen Himmel und Hölle trägt die zwei Hauptkomponenten der körperlich-geistigen Empfindungen bereits im Titel: Es ist ein wahrer Genuss voller Anspruch und Leidenschaft!

Leute, dieser Streifen hat das Potenzial, das Apocalypse Now unserer Generation zu werden! Hier wurde auf so vielen Ebenen soooooo hart gearbeitet. Jeder Laut, jedes Geräusch, jede Kameraeinstellung, die Züge der Gesichter des Casts, die Spiele, die Geräusche, die (überraschend wenige, dafür oscarreife) Musik im Film, die Lichtgebung, die Farbe, die Angepasstheit eines jeden einzelnen Segments einer jeden einzelnen Szene: Wenn es etwas gibt, dass den Namen “Meisterwerk der Moderne” verdient, dann ist es dieser Film.

Über mögliche Zusammenhänge des Kriegs in Kolumbien und politische Affinitäten werdet ihr ganz sicher bereits in vielen anderen Rezensionen gelesen haben. Ich sage euch: Genau das hat mich an diesem Film u.a. mit berauscht: Diese Zeitlosigkeit, in die man abtaucht und eben keine Namen, keine Länder, keine Zugehörigkeiten, keine rassistische Jammerei oder ähnliche Züge auf Banner schreibt und damit durch die Straßen zieht und andere Leute tötet. Im Gegenteil: Es ist ein Koloss voller Einfühlsamkeit, tief ins Herz stechende Emotion, die vielmehr das rituelle Aufwachsen unter bestimmten Bedingungen beschreibt und sich dabei an der Geschichte Kolumbiens bedient, ohne diese in den Vordergrund stellen zu wollen.

An dieser Stelle hinkt vielleicht auch der Vergleich zu Apocalypse Now, in dem das Kriegswesen viel anschaulicher und präsenter war und eher die “amerikanische Trommel der Army” getrommelt wurde, was sich hier in viel eklatanteren Zügen künstlerischer Perfektion auslebt, die Szene für Szene nach Aufmerksamkeit schreit und dabei Stadien mit brachialer Eleganz durchspült, als gäbe es kein Morgen mehr.

Plant nach den 102 Minuten Spielfilmlänge noch jede Menge Zeit ein, die ihr brauchen werdet, um wieder zu euch zu kommen: Nach jedem Drogenrausch ist man auch nicht gleich wieder auf der Platte, sondern brauch erstmal eine Nacht lang tiefen Schlaf. Genau so gehts euch auch mit diesem Film: Der setzt zu und spätestens wenige Stunden danach zieht’s euch zurück in die Kinosäle, denn ihr könnt dem Drogenrausch genauso wenig entkommen, wie ein Süchtiger seiner täglichen Dosis Stoff.

Und – Fuck You, Corona! – da die Kinosäle wieder öffnen (18. Juni die ersten, am 02. Juli dann viele weitere), bietet sich euch genau die Showbühne, die man braucht, um MONOS seine ganze Kraft entfalten zu lassen: Eine riesige Leinwand, viel Platz, Einsamkeit, Dunkelheit … und Zeit.

Besser hätte man das Kinojahr 2020 des neuen Zeitalters nicht starten lassen können!

.kinoticket-Empfehlung: Was für ein brachialer Aufbruch in eine neue Generation des Kinos. Stilistische Perfektion, cineastischer Wahnsinn und ein Monument wahrhaft dramaturgischer Größe, die vor allem durch eines glänzt: Dem Drang nach Perfektion. Das ist Alejandro Landes definitiv gelungen! Pflicht!

Nachspann: Da eh jeder geregelt und in Ruhe nach draußen spazieren muss, nutzt die Zeit und bleibt einfach sitzen. So lang ist der nicht – und wenn ihr 1,4 Minuten später wieder Tageslicht erblickt, geht’s euch deshalb trotzdem nicht besser.

Kinostart: flexibel seit 4. Juni 2020 in den Kinos in Deutschland

Original Title: Monos
Length: 102 Min.
Rated: FSK 16


Birds of Prey – The Emancipation of Harley Quinn

Birds of Prey - The Emancipation of Harley Quinn Filmplakat
© 2019 Warner Bros. Ent.

Das Ding läuft nun ja mittlerweile schon eine Weile im Kino (und ist fast schon wieder raus?) und hatte so diverse kleine Schwierigkeiten im Flow der „Superhelden-Action“.

Fangen wir mal mit dem Offensichtlichen an: Hollywood kränkelt seit jeher bei der Namensgebung von Filmen. Nicht nur, dass die Biester manchmal sogar beim Drehen schon geilere Fake-Titel angedichtet kriegen, sondern die Übersetzungen sind ein Horrorkabinet für sich.

Hier haben wir nun wieder einen Reigen an Fehlentscheidungen: Birds of Prey war der ursprüngliche Titel, etwas frischer und nicht so abgekocht wie die üblichen „Wir nennen einfach den Titelhelden beim Namen“-Dinger, die an Einfallsreichtum kaum mehr zu unterbieten sind teilweise.

Damit konnte aber das nicht so kinoversierte Publikum scheinbar nichts anfangen, weswegen man schnell eine Umbenennung vornahm, um irgendwie „Harley Quinn“ in den Titel zu kriegen: Die kennen vornehmlich ja inzwischen ein paar Leute und damit sollte die Kasse dann besser klingeln. Scheinbar ist das Publikum selbst wohl zu doof, die Persönlichkeiten auf dem Plakat der richtigen Superhero-Chronologie zuordnen zu können und man muss extra dazu schreiben, wer das nun ist.

„Und noch ein Löffelchen für Omi…“ … na gut, lassen wir das.

Dann aber hierzulande noch eine andere Übersetzung an den Start zu bringen – und die dann englisch zu lassen (was ich ja ausnahmslos begrüße eigentlich) – ist in meinen Augen in diesem Zusammenhang dann die größte Dummheit ever.

Der Film heißt nun also in Englisch schlicht: Harley Quinn: Birds of Prey (Vorschlag: Wie wäre der Titel für das deutsche Pendant gewesen? Ich mein ja nur …) und in Deutsch bekanntlich Birds of Prey – The Emancipation of Harley Quinn. Großartig. Das hat nun endgültig alle Verwirrung … äh … beseitigt … oder so.

Dann kommen wir mal zum Inhalt. Dass sich in jüngster Vergangenheit so manche Szene zwischen den Geschlechtern abgespielt hat: Keine Neuigkeit. Dass „Frauen erobern die Welt und zeigen‘s allen“ das neue „Wir sind cool“ ist: Auch bereits kapiert. Zumindest einige.

Dass dann aber in einem Film, der so unglaublich geiles Potenzial dazu hat, hier draus etwas zu machen … und charakteristisch schon von Beginn an darauf ausgelegt ist, mal die Sau rauszulassen und auf diese ganzen gesellschaftlich-verzogenen Gepflogenheiten gepflegt zu scheißen und einfach wirklich geil zu sein … so armselig darauf verzichtet wird, cool zu sein: Ein Trauerspiel. Diese „Frauen sind die Überkönner und wirklich alle Männer absolute Dummpfeifen“ ist nicht die Antwort, die an der traurigen Vergangenheit irgendwie konstruktiv etwas ändern würde. Damit nährt man eher die falsche Fraktion, die nun wieder ein Argument mehr in der Tasche hat, warum besser Männer… und so … ihr versteht?

Und das zerreißt nicht nur den Film, sondern stößt Kritikern und „Normalpublikum“ gleichermaßen übel auf.

Ein weiteres Problem, was ich mit diesem Streifen hatte: Irgendwie kommt keine Fahrt auf. Erinnert ihr euch an die Szenen in The Dark Knight, wo einfach minutenlang nur gefahren wurde, Speed, Einstellungen, Musik, dumpfe Bässe, Lachen, Drive … es war großartig. Birds of Prey hat hier zwar unglaublich geile Ansätze, bricht die dann aber Sekunden später durch miese Schnitte und absolut dumme Dialoge wieder selbst ein, bevor überhaupt so etwas wie „Stimmung“ entstehen kann.

Man merkt nämlich deutlich, dass (und das ist das größte Plus des Films überhaupt) die Musik hier einfach strahlt. Die Stücke wurden so exzellent ausgewählt und der Soundtrack ist Oberbombe. Immer, wenn die Musik anfängt zu spielen, fängt auch der Film an, Spaß zu machen … und hört dann beim nächsten abrupten Schnitt schlagartig wieder auf. Und somit „steht er auf der Stelle“, statt sich vorwärts zu bewegen und etwas tatsächlich ins Rollen zu bringen und die Gewaltigkeit und den Extremismus von Quinn tatsächlich zu verkörpern.

.kinoticket-Empfehlung: Auch, wenn der Versuch gut gemeint war: Die Chance, Suicide Squad zu toppen wurde durch eine miese Gender-Politik im Film und durch unbedarfte Schnitte und nicht aufkommende Action hart ausgebremst. Damit reiht sich auch dieser Teil in die leider immer noch nicht glänzende Riege von DC‘s Superheldensaga ein. Wir müssen also weiter hoffen, dass zu unseren Lebzeiten nochmal etwas besseres kommen wird …

Nachspann: Hier zahlt sich nun endgültig aus, wenn man – passend zum englischen Titel – dann wirklich die OV gewählt hat: Wer bis ganz zum Schluss hocken bleibt, kann nur im Original über die Jokes lachen, die dann noch kommen.

Kinostart: 06. Februar 2020

Original Title: Harley Quinn: Birds of Prey
Length: 109 Min.
Rated: FSK 16


Ich war noch niemals in New York

Ich war noch niemals in New York - Filmplakat
© 2019 Universal Pictures International

Ging‘s euch auch so? Trailer gesehen und gedacht: „Oh Gott, bitte nicht?“

Mir schon. Meine Mutter ist der größte Udo Jürgens-Fan aller Zeiten und ich kann die Songs inzwischen mitbeten. Und als der große Hype um den Tod dieses Mannes entstand, hab sogar ich mir einen Song von ihm auf iTunes zugelegt, der in meiner Longtime-Toplist inzwischen ziemlich weit oben ist.

Und: Ich war das erste Mal in meinem Leben im Deutschen Theater in München in einer Vorstellung von Ich war noch niemals in New York (hat mir extrem gut gefallen) und hab darum nochmal eine affinere Verbindung zu diesem Titel. Irgendwie war für mich damit dieses Thema abgehakt und ich habe vergessen, dass es für die Leinwand ja eigentlich noch gar nix gibt.

Und nun kommt …. Deutschland …. mit diesem Cast daher und nimmt das ehrenwerte Haus auseinander?

Presse – ja, ich jammer immer zu viel – Vorurteile wieder in die linke Jackentasche gepackt, Licht geht aus und meine Augen fallen auf einmal raus:

Kinder, das Ding ist abnormal besser als ihr gedacht hättet. Ja, wirklich.

Punkt 1: Katharina Thalbach. Was immer ihr über diese Frau bisher dachtet: Dies hier ist die Rolle ihres Lebens. Sie wurde ihr quasi maßgeschneidert zu Füßen gelegt und sie geht darin auf, dass sich die Balken biegen. Das übertrifft sogar noch den Heiner LauterbachDer Fall Collini-Effekt bei weitem! Diese Frau stiehlt allen die Show und übertrifft sich in ihren schauspielerischen Fähigkeiten, wo selbst ich ihr niemals zugetraut hätte, so exzellente Kost abzuliefern.

Punkt 2: Humor. Der Trailer liefert davon interessanterweise überhaupt nix und ist ein wahres Beispiel für „Großer Gott, bitte nicht!“ – im Film ist das dann völlig anders. Irgendwie kommt fast das gleiche Gefühl wie im Deutschen Theater auf (ich weiß, einige werden mich für diese Aussage jetzt steinigen), ich stehe aber dazu: Es hat echt extrem Spaß gemacht und man war hinterher zufrieden, glücklich und voller Freude und guter Laune.

Punkt 3: (Schnallt euch an) >> Das ist der wohl bislang beste deutsche Film, den Deutschland jemals releast hat bis jetzt!

.kinoticket-Empfehlung: Schnallt euch an, vergesst den Trailer und seid Zeuge davon, dass wahre Wunder tatsächlich passieren: Katharina Thalbach in der Rolle ihres Lebens in einem der besten deutschen Filme überhaupt bisher.

Nachspann: Verpasst nicht diesen traumhaften Song – es lohnt sich!

Kinostart: 24. Oktober 2019

Original Title: Ich war noch niemals in New York
Length: 128 Min.
Rated: FSK 0


Dora und die goldene Stadt

Dora und die goldene Stadt - Filmplakat
© 2019 Paramount Pictures Germany GmbH

Langsam muss ich mir Strategien ausdenken, wie es mir zukünftig gelingt, auch Erwachsene in Filme wie diesen zu kriegen: Ihr würdet es bereuen, hättet ihr das Werk nicht auf der Leinwand gesehen.

Ja, es kommt von einer Zeichentrickserie namens Dora und ja, das Zielpublikum sind Kinder … doch: Dora und die goldene Stadt klingt zwar klischeehaft böse nach Kindergarten, ist jedoch humortechnisch definitiv oberste Schublade intellektueller Art angesiedelt und brät seinen Zuschauern einen Gag nach dem anderen über.

Dazu kommt: 49 Millionen US-Dollar Produktionsbudget sind nicht gerade wenig (was den Erwachsenen vielleicht etwas mehr hilft, in den Saal zu tigern) und ein weltweites Einspielergebnis von derzeit 100.5 Millionen US-Dollar sagt eigentlich auch ganz klar, dass hier nicht nur Kids die treibende Kraft sein können.

De facto stellt dieser Film sich in die Presche der „Wir kämpfen für eine Randgruppe der weltweit-breiten Wahrnehmung“ und fungiert als das Black Panther-Pendant für Latinos, die hier unglaublich präsent auftreten und gerade mit der Hauptrolle ein junges Mädchen inszenieren, von deren Coolness sich einige eine Scheibe abschneiden sollten.

Als Oldie (oh mein Gott, hab ich das echt grad gesagt?) fühlt man sich fast ein wenig an die Zeit von Crocodile Dundee zurückerinnert, der auch der Modernität des Westens auf seine althergebrachte Weise begegnete und dessen Filme bis heute absoluten Kultstatus genießen.

Dass dies auch mit peruanischen Wurzeln funktioniert, beweist Dora und die goldene Stadt: Ein Film, der sich das Zuschauerherz behände packt und es charmant einwickelt.

Danach hat man definitiv gute Laune, ist fasziniert und von Glück und purer, positiver Energie nur so geladen. Und wieso sollte dies ausschließlich kleinen Kids vorbehalten bleiben?

.kinoticket-Empfehlung: Ein seelischer Muntermacher, der immense Lebensfreude, unbändige Coolness und Abenteuerfeeling verströmt und dafür reichlich in die Humorkiste greift. Sollte man dringend gesehen haben. Auch als Erwachsener. Wirklich.

Nachspann: Hier kommt noch ein Song und am Schluss ein ziemlich cooler Tusch – Sitzenbleiben lohnt sich!

Kinostart: 10. Oktober 2019

Original Title: Dora and the Lost City of Gold
Length: 100 Min.
Rated: FSK 6


Deutschstunde (inkl. Gewinnspiel)

Deutschstunde - Filmplakat
© 2019 Wild Bunch

Hinweis: Unter dem Beitrag findet ihr ein Gewinnspiel, bei dem ein Fanpaket bestehend aus 2x Freikarten sowie das Buch zum Film verlost werden.

Gute Geschichten zu erzählen ist mittlerweile eine große Kunst geworden: Aufgrund der Vielzahl an Movies existiert inzwischen so ziemlich jede menschliche Erzählung mindestens in einer Form bereits für die Leinwand und es wird immer schwerer, neuen Stoff zu finden, der den Zuschauer inhaltlich packt und an die Leinwand fesselt. Aus diesem Grund feiern Filme wie Avengers: Endgame auch derzeit einen großartigen Boom, weil man neue Felder zu entdecken versucht, die Kino und seine Inhalte völlig neu definieren und entdecken müssen und man mit technischen Raffinessen wie exzellentem CGI versucht, neue Begeisterungsareale zu erschließen.

Deutschstunde punktet ganz nach klassischer Manier nicht mit dem Brimborium drumrum, sondern verblüfft durch eine unglaublich spannende, atemberaubende und in sich funktionierende Story – setzt also völlig auf das „Inhalte“-Pferd und wiehert damit einem Welterfolg entgegen!

Hierbei bedient man sich einer Weisheit aus dem Kybalion: “Wie oben, so unten, wie außen, so innen.“ und reduziert abermals ein komplexes Systemgeflecht auf einzelne Charaktere, die sinnbildlich für eine ganze Gesellschaft stehen und historische Öffentlichkeitsarbeit leisten, die jung wie alt bestaunen kann.

Der Titel hört sich für die Schulfraktion eher nach „Warum haben wir keine Freistunde“ an und macht so überhaupt kein Bock aufs Ansehen – aber ich verspreche euch: Dieser Film hat‘s in sich und es dauert keine paar Minuten und ihr vergesst sogar, aufs Klo zu müssen.

Deutschstunde zählt zu den Produktionen, die einem hinterher erstmal für ein paar Stunden das Maul verschließen und dafür sorgen, dass man kein Wort mehr raus bringt, weil‘s einfach flasht und auf einer tieferen Ebene berührt und umhaut. Genau das sind die Filme, die noch lange im Gedächtnis nachhallen und die man kaum vergessen kann und immer wieder aus den Regalen hervorkramt, um sie noch einmal zu sehen.

Umso bildgewaltiger stellt sich das Epos dann aber auf der Leinwand dar: Hier wirkt das Geschehen nochmal eine Spur härter und man wird noch tiefer in die Trostlosigkeit vergangener Epochen geschmissen. Dies hat ein Florian Henckel von Donnersmarck schon einmal mit Das Leben der Anderen geschafft, und dies führt ein Christian Schwochow ebenfalls authentisch und einzigartig zu einem Erfolg, der sich in Buchform bereits weltweit mit Bravour verkaufte.

Gewinnspiel

Deutschstunde - Fanpaket
© Benjamin Klob | .kinoticket-blog.de

Und damit euch die Entscheidung hierfür etwas leichter fällt, wurde mir von Wild Bunch und Atlantik in Kooperation ein Fanpaket zum Film bereitgestellt, das ich an euch weiter verlosen möchte. Enthalten sind zwei Gutscheine für den Film, die ihr in einem Kino eurer Wahl innerhalb Deutschlands gegen Freikarten eintauschen könnt, sowie das Buch zum Film, der Weltbestseller von Siegfried Lenz, der auch danach bei gemütlichem Tee und eingemummelter Decke auf der Couch für atemberaubende Unterhaltung sorgt.

Was müsst ihr tun, um in den Lostopf zu gelangen?

Schreibt bis einschließlich Dienstag, 8. Oktober 2019 in die Kommentare, welchen Film ihr zuletzt im Kino gesehen bzw. welches Buch ihr zuletzt gelesen habt und was euch daran begeistert hat.

Unter allen Kommentaren wird anschließend per Random der oder die Gewinner/in ausgelost und von mir benachrichtigt – gebt im Zuge dessen also bitte – wie gehabt – eine gültige E-Mail Adresse an, unter der ich euch zwecks Adressabfrage erreichen kann.

Der Gewinn wird der oder demjenigen dann von mir persönlich zugesandt und die Adressdaten wieder gelöscht. Anspruch auf den Gewinn besteht nicht, Barauszahlung ist ebenfalls nicht möglich und es gelten nach wie vor die vernunftbasierten Regeln für Gewinnspiele.

Ich wünsche euch wie immer viel Glück dabei – und lege euch dringend ans Herz:

.kinoticket-Empfehlung: Schaut diesen Film, egal, wie! Er wird euch auf einer intensiven Ebene erreichen und garantiert verändert wieder von dannen ziehen lassen. Ich kann mir kaum vorstellen, dass dies irgendjemanden unberührt lässt.

Nachspann: Muss man nicht abwarten, hier folgt nichts weiter.

Kinostart: 03. Oktober 2019

Original Title: Deutschstunde
Length: 125 Min.
Rated: FSK 12