Oktober 7, 2022

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Der Pfad

Der Pfad - Filmplakat
© 2022 Warner Bros. Ent.

Wir haben jüngst schon eine Palette an Filmen auf die Leinwand serviert bekommen, die allesamt eines gemein haben: Sie durchleben das letzte Jahrhundert einmal mehr. Jetzt werden einige wohl schon innerlich aufstöhnen – aber ich kann euch beruhigen: Nope, es gibt kein angestaubtes Schwarz-Weiß oder Sepia, das den Muff dieser alten Tage einfach nochmal wieder auferstehen lässt, sondern Tobias Wiemann wollte tatsächlich eine durchaus alte Thematik neu aufrollen, sie aber in unsere Zeit adaptieren, weil da definitiv Parallelen sind, die das Thema betrifft.

Als tragende Hauptrolle spielt Julius Weckauf, der – verzeiht mir diesen billigen Joke – tatsächlich ein mega aufgewecktes Kerlchen ist und seit der Inszenierung von Hape Kerkelings Ich bin dann mal weg als einer der talentiertesten deutschen Newcomer gilt.

Mit ihm ist der Film auch fast schon ein Garant, denn der Kleine ist eine Schauspielgranate vom Allerfeinsten. An seiner Seite spielt der u.a. aus Babylon Berlin bekannte Volker Bruch, allerdings nicht in einer öffentlich-rechtlich dahingewichsten Geschichte, sondern basierend auf einem Roman von Rüdiger Bertram, der eine leider immer noch aktuelle Story zum besten gibt.

Bereits vor Kinostart ziert das Plakat das Prädikat „besonders wertvoll“ und in meinen Augen auch zu Recht, denn die Story ist zwar gemacht, um sie mit der Familie gemeinsam am Sonntag Nachmittag anzusehen, hat jedoch ihre Spitzen, die hier und da den zuschauenden Parteien ins Herz dolchen.

.kinoticket-Empfehlung: Ergreifend, thematisch immer noch relevant und zu Recht mit dem Prädikat „besonders wertvoll“ ausgezeichnet – diesen Film sollte man sich anschauen.

Nachspann: 🔘⚪️⚪️ | Anfangs kommen noch ein paar Sätze, danach darf man den Saal wieder verlassen.

Kinostart: 17. Februar 2022

Original Title: Der Pfad
Length: 100 Min.
Rated: FSK 6

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