Mirai - Filmplakat
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In eigener Sache:

Ich weiß, ich bin spät dran … es kam einiges zusammen: Der Blog-Umzug, der Respawn, unvorhergesehene, technische Schwierigkeiten (an dieser Stelle mal ganz persönlich ein megafettes Dankeschön an “Oli” :)) und dazu noch ein paar persönliche Schicksale … darum “hängt” hier grad alles ein bisschen. Aber keine Angst: Dies ist keiner dieser “Es wird bald weiter gehen – 10 Minuten später: Alles tot”-Beiträge, sondern ein heiliges Versprechen: Auch wenn ihr grad nicht so arg viel davon merkt: Mein “zu Hause” ist immer noch im Kino und ich schaue nebenher fleißig weiterhin Stoff für euch, um ihn hier gebührend zu rezensieren… und werde das alles brav weiter abarbeiten und im Rahmen meiner Möglichkeiten kontinuierlich veröffentlichen.

Also habt ein wenig Nachsehen mit mir und gönnt mir noch etwas Zeit, bis alles wieder seinen normalen Gang läuft. Außerdem dürfte die “Pause” wohl einigen Lesern auch ganz gut tun … 😉

Machen wir also mit einem Anime weiter, dessen Wurzeln – wie üblich – in Japan liegen und der bereits lange Zeit vor diesem Eintrag seinen Weg auf die Leinwände gefunden hat: Ich fürchte, dass das nun für niemanden in irgendeiner Form nachzuholen sein wird, weil das Werk längst in Richtung “Heimkino” segelt und wohl eher auf diversen VoD-Plattformen zu finden sein wird.

Ich hab ihn vor gefühlten Ewigkeiten bereits gesehen und war recht angetan von der intensiven und unfassbar umfangreichen Einträglichkeit, mit der Mirai den Weg in die Familie antritt und gewisse Dinge ganz konkret beleuchtet. Dabei ist nicht das Fremde “weit weit weg”-Gefühl, das man oft bei japanischen Filmkünsten bewundern darf, sondern eine unglaublich starke Vertrautheit zu spüren, die auch in westlichen Kulturen pädagogisch extrem wertvoll sein dürfte.

Die übliche Verworrenheit, die Animes zu Eigen ist, tritt zwar auch hin und wieder auf, aber durch die einfache Zeichnung und den absolut verständlichen Plot fühlt man sich hier sehr aufgehoben und hat genügend kreativen Freiraum, um auch in der OmU-Variante alles hinreichend zu verstehen.

.kinoticket-Empfehlung: Mein Gefühl nach dem Verlassen des Saals war: Pflichtlektüre für angehende Eltern, die sich viele Fehler in der Kindererziehung sparen möchten, indem sie einfach die 98 Minuten investieren und sich diesen Film ansehen, um aus ihm zu lernen.

Nachspann: Muss man nicht aussitzen, hier folgen keine weiteren Schandtaten 😉

Kinostart: 28. Mai 2019

Original Title: Mirai
Length: 98 Min.
Rated: FSK 6