Das Thema Alter ist für viele Menschen nicht unbedingt mit positiven Assoziationen verbunden. Daher ist es auch nicht wenig erstaunlich, dass bereits im Büchermarkt der Vorgänger dieses Films ein Bestseller wurde, da viele Menschen durch die aufgeweckte und lustige Art des Hauptdarstellers inspiriert und zu ein wenig mehr Leichtigkeit im Leben eingeladen werden.
Die Fortsetzung dieses Films basiert diesmal nicht auf einem Buch, sondern entspringt aus dem Enthusiasmus und der Begeisterung der Regisseure über das Universum des alten Mannes. Die beiden haben sich hingesetzt, und eine Fortsetzung gesponnen, die seine Geschichte glaubwürdig weitererzählt. Dabei die richtigen Nuancen zu treffen und den Schauspielern zu sagen, dass sie nicht witzig sein sollen, obwohl sie in einer Komödie sind, war sicherlich eines der schwierigeren Aufgaben. Denn der Film mutet genau in diesem Stil an: er besticht durch seinen unterschwelligen Humor und seine herzensgute und bodenständige Art, die keineswegs abgehoben oder super speziell ist.
Man verliebt sich sofort wieder in die alten Charaktere, hat jede Menge Spaß bei den neuen Abenteuern und beschäftigt sich eingehend mit der Planbarkeit des Lebens. Zu sehen, wie dieser alte Mann von einem Abenteuer ins nächste stürzt, macht nicht nur vor der Leinwand richtig Spaß.
Mit seinen 101 Jahren ist Allan Karlsson mit Sicherheit nicht nur eine Inspiration und Vorbild für die ältere Generation, sondern die liefert auch genügend Lebensenergie für Junggebliebene.
 

.kinoticket-Empfehlung: Der Hunderteinjährige, der die Rechnung nicht bezahlte und verschwand liefert beste Unterhaltung, wartet mit spritzigem, unterschwelligem Humor auf und entführt erneut in die skurrile Welt eines über 100-Jährigen.
Das Anschauen macht Spaß, es gibt jede Menge zu lachen, und man hat als Zuschauer garantiert einen unterhaltsamen Abend.

 
Nachspann
Nach der Schwarzblende darf man aus dem Saal verschwinden, hier kommt nichts weiter mehr.