Tag: Kino

News: Neue Kinostarts von Walt Disney für 2020

Und was gibt’s sonst noch in dieser Woche?
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Angesichts der Corona-Pandemie ist es zum neuen Manager-Volkssport geworden, wichtige Kinofilme immerzu in kurzen Abständen nach hinten zu verschieben. Teils sorgt die politische Entscheidungsungewissheit für eben jene bei den PR-Spezialisten, wann und wie sie ihre Blockbuster ins Kino bringen sollen.

Klar: Wer viel Geld, Zeit, Arbeit und Energie in einen großen Kinofilm investiert, dessen Absicht ist es natürlich, dass möglichst viele Menschen den auch zu Gesicht bekommen. Aufgrund der Abstandsregelungen (trotz Maske) und einiger anderer fragwürdiger Entscheidungen (z.B. werden die Kinos in die Pflicht genommen, sollten sich einzelne Gäste nicht daran halten – und nicht etwa der Gast selbst) sorgen die Kinos selbstverständlich dafür, dass diese hygienischen Bedingungen auch ausnahmslos eingehalten werden.

Dies macht für manch einen den Kinobesuch momentan noch nicht wirklich attraktiv. Und: Für Kinobesitzer selbst ist das auch keine großartige Freude, da in einem Saal nun maximal 30% der Plätze besetzt werden können und der Rest per politischem Dekret brach liegt. Für die Kinobesitzer ist das natürlich das wirtschaftliche Fiasko schlechthin und für Studios, die ihre Titel den Kinos anvertrauen, in der Hoffnung – wie einst – am Startwochenende möglichst viel Kundschaft anzulocken, ebenso.

Dass im Endeffekt alles viel weniger aufgeregt ist und sich die Gäste selbst in meinen beobachteten Fällen vorbildlich an Abstand und Anstand halten, spielt hier vorrangig natürlich erstmal keine Rolle. Die Angst bleibt … und die Verschiebungen somit auch.

Härtestes Beispiel (an dem sich momentan irgendwie alles orientierte, da es der quasi nächste Blockbuster schlechthin ist): Tenet von Christopher Nolan, der aktuell am 12. August 2020 starten soll (ohne Gewähr), und – man konnte es quasi voraussagen – demnach zog Walt Disney Studios Motion Pictures Germany GmbH nach und verkündete somit für Deutschland folgende Kino-Neustarts für das restliche Jahr 2020:

  1. August 2020: Mulan
  2. August 2020: The New Mutants
  3. September 2020: The King’s Man – The Beginning
  4. Oktober 2020: Tod auf dem Nil
  5. Oktober 2020: The French Dispatch
  6. Oktober 2020: Black Widow
  7. November 2020: Deep Water
  8. November 2020: Soul
  9. Dezember 2020: Free Guy
  10. Dezember 2020: West Side Story

Ich persönlich würde dafür momentan keine Hand ins Feuer legen, sondern dies vorerst mal als freundliche Empfehlung betrachten und es viel mehr davon abhängig machen, wie es nun gesellschaftlich weitergeht.

Fakt ist: Die Angst, die man politisch bereits von Anfang an schürt, ist in vielen Fällen unbegründet, denn die meisten Menschen halten sich an Abstand, Mundschutz, desinfizieren sich die Hände und waschen sich gründlich, was natürlich keine Garantie für Ansteckungsfreiheit ist, aber zumindest in großen Teilen dafür sorgt, dass man doch relativ sorglos umherspazieren kann und eben auch Besuche in den Lichtspielhäusern keine lebensgefährliche Sache darstellen.

Solltet ihr euer Kino unterstützen wollen, plant definitiv einen Besuch an der Gastro-Theke mit ein: Davon haben die Kinos auch vor der Krise schon vornehmlich gelebt.

Ich bleibe natürlich an der Sache dran und versorge euch auch weiterhin mit den aktuellen Tipps, womit man sich zur Zeit sein Leben etwas versüßen kann. Der richtige Ort, um einen Film wirklich in vollem Ausmaß genießen zu können, ist nach wie vor das Kino, daran ändern auch die mittlerweile hervorragenden Bildqualitäten zu Hause nichts. Das Feeling ist auf der großen Leinwand dennoch ein vollkommen anderes.

Aus diesem Grund gibt’s in eurem Lieblingsblog natürlich weiterhin die aktuellsten Kinokritiken vollkommen spoilerfrei, die nächste kommt gleich heute. Stay tuned… und bleibt gesund.


#RettetDasColosseum

Nein, es geht nicht um Corona. Nein, dies ist keine „weitere Schließung von noch einem Kino, dass es nicht geschafft hat“. Die Umstände sind tatsächlich etwas verzwickter.

Aber der Reihe nach:

Anfang der 1920er Jahre (also wieder rund 100jähriges Bestehen) entschloss sich ein gewisser Fritz Wilms, das damalige Gebäude in Berlin Prenzlauer Berg zu einem Kino umzurüsten.

Dann folgte eine lange, kulturelle Geschichte, man überlebte den zweiten Weltkrieg, wurde privatisiert, saniert, steht unter Denkmalschutz, wurde als gemeinsame Betreibergesellschaft mit der CinemaxX AG fortgeführt und anschließend durch die Firma UCI übernommen und betrieben.

Nun kommt Corona und plötzlich verkündet man das Aus des Kinos und meldete am 22. Mai 2020 (laut Wikipedia.de) Insolvenz an.

Doch da ist nicht alles koscher, zumindest macht es auf mich absolut nicht den Eindruck.

Mir liegt eine Pressemitteilung vor, in der es heißt, dass der Antrag auf Insolvenz bereits am 20. Mai 2020 gestellt wurde und dass die Mitarbeiter*innen eine Woche später über die bevorstehende Schließung informiert wurden.

Außerdem wurden hier einige Punkte aufgeführt, die „Corona“ als angegebene Begründung zumindest fragwürdig erscheinen lassen, denn finanzielle Unternehmenshilfen im Bezug auf Corona wurden nicht beantragt, was ja schon mal sehr merkwürdig erscheint.

Außerdem wurde verlautbart, dass das Haus nicht weiter als Kino fortgeführt werden soll, sondern bereits im September 2019 ein Bauvorbescheid für das Grundstück beantragt wurde mit dem Wunsch nach „Neubau und Überbauung des Grundstücks „Colosseum“ mit Büronutzung im Umfang von 15960 qm Gewerbefläche“. Diesem Antrag wurde scheinbar stattgegeben.

Tatsache ist auch, dass das Kino – wie die meisten anderen Kinos in Deutschland ebenso – am 02. Juli 2020 seinen Spielbetrieb wieder hätte aufnehmen wollen und können, selbst die Hygiene- und Abstandskonzepte waren bereits vollständig ausgearbeitet.

Stattdessen werden die (ehemaligen) Mitarbeiter*innen an diesem Tag ihre Trauer öffentlich vor dem Gebäude veranstalten und laden hierzu Sammy Brauner, Pressevertreter*innen und lokale Politiker*innen ein, mit ihnen in den Dialog zu treten.

Im Klartext heißt das: Es sieht stark danach aus, dass Corona hier als „Vertuschungsgrund“ genutzt werden soll, um längst abgesegnete Bauvorhaben öffentlichkeitswirksam umsetzen zu können und hierbei den Menschen vorgegaukelt wird, dass das Kino einfach durch die Corona-Krise betroffen sei.

Dem gegenüber steht, dass im Geschäftsjahr 2019 das Colosseum dank 350.000 Besuchern einen positiven Geschäftsabschluss verzeichnete und die gerade einmal 10 Wochen dauernde Schließung des Hauses dadurch wohl kaum den Ruin bedeuten könne. Die Mitarbeiter*innen zweifeln dies auf jeden Fall stark an.

Dazu kommt, dass das Kino als Publikumsmagnet in dieser Region auch weitreichende wirtschaftliche Konsequenzen nach sich zieht, da umliegende gastronomische Einrichtungen und Kiezläden von den Kinobesuchern profitierten und dies ein attraktiver Standort ist, um Touristen und Einheimische anzulocken.

Alles in allem eine sehr heikle und – auch für mich als absoluten Cineasten und Kino-Fan – bedauerliche Entwicklung, da gerade Häuser, die auf solch eine Zeitspanne zurückblicken, immer viel über die Geschichte der Stadt und auch des stark mit Berlin verwobenen Films erzählen können und definitiv erhalten bleiben sollten.

Wer gerne auf diese seltsamen Missstände aufmerksam machen möchte, kann seinem Unmut darüber gerne in den sozialen Netzwerken oder anderweitig im Internet Gehör verschaffen – nutzt hierfür bitte den Hashtag #RettetDasColosseum

Selbstverständlich sind auch alle dazu eingeladen, sich am 2. Juli 2020 mit den Mitarbeiter*innen zu solidarisieren und bei Politik und Geschäftsinhabern um Gehör zu bitten, so dass eine andere Lösung gefunden werden kann als die endgültige Schließung des Komplexes.

Sämtliche Angestellte haben nämlich längst in ihrer letzten Betriebsversammlung am 19. Juni 2020 einstimmig beschlossen, den Spielbetrieb fortführen zu wollen.

Vielleicht schaffen wir es ja gemeinsam, dass dies wieder möglich wird.

#SaveTheColosseum
#RettetDasColosseum


News: AMC als größte Kinokette kündigt an, Universal-Produkte zukünftig zu boykottieren

Und was gibt’s sonst noch in dieser Woche?
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Nun ist es soweit und wir starten den Kleinkrieg, den ich nach „Beendigung“ der Krisenzeiten eigentlich erwartet hatte: AMC Theatres als weltweit größte Kinokette kündigt an, zukünftig alle Filme aus dem Hause Universal Pictures International zu boykottieren und auf ihren 11.091 Leinwänden weltweit nicht mehr zu zeigen.

Ursache des Streits ist das Vorhaben des Studios, seine Filme zukünftig zeitgleich zum Kino-Release auch im Video on Demand-Markt online zu bringen und somit die Exklusivität des Kinos zu beschneiden.

Genau dies war vor einigen Jahren schon einmal Thema, als Apple versucht hatte, Kinofilm-Releases in iTunes zu integrieren und damit böse auf die Schnauze gefallen ist. Gut so – dachte ich damals. Gut so – denke ich heute.

Die sich inzwischen immer mehr als übertrieben herausstellende Corona-„Krise“ sorgte in den vergangenen Monaten für ein Umdenken in vielen Bereichen, so auch im Kino. Studios ließen verlautbaren, dass man seine Filme nun exklusiv on Demand rausbringen würde und Universal tat dies als großangelegtes Experiment mit Trolls World Tour.

Diesen Weg möchte man nun zukünftig weiter beschreiten und es ist nur logisch, dass nun die Kinos auf die Barrikaden gehen, denn damit findet ein weltweit einzigartiger Einschnitt in die Veröffentlichungspolitik der Filme statt, der den Kinos als „Hort des Films“ ihre Exklusivität abspricht und sie somit „bloß“ zu einem weiteren „Big Player“ am Filmmarkt macht.

Ich sehe diese Entwicklung auch sehr problematisch, da es immer noch viele Menschen gibt, die der Meinung sind, Filme müsse man nicht zwingend auf einer großen Leinwand zu Gesicht kriegen. Als jemand, der sein Leben darauf verkauft, eben dies zu tun, weiß ich, dass das in sehr vielen Fällen eben sehr wohl einen Unterschied macht und viele Filme auch exklusiv für die Leinwand geschaffen wurden.

Wir alle spüren während der Ausgangsbeschränkungen, wie sich dies nun zu einer inflationären Egalität entfacht und man das Medium „Film“ irgendwie nicht mehr so richtig genießen kann. Es ist vielmehr einfach nur „viel“, „unübersichtlich“ und kein Monitor dieser Welt kann die Exklusivität eines Kinosaals tatsächlich ersetzen. Die schwer auf dem Saal liegende Ruhe, das Anmutige, der Teppich-Flair und die große Leinwand sorgen eben dafür, dass gerade Filme wie die Fast and the Furious-Reihe zu etwas Besonderem werden und ich kann mir schwerlich vorstellen, dass dieser Erfolg ebenso strahlen wird, wenn diese Titel auf irgendwelchen verstaubten, halbgaren Heim-Monitoren mit unterschiedlichen Bildeinstellungen und grottigem Sound abgespielt werden. Ganz von den sonstigen Ablenkungen einmal abgesehen, die man in einem Kinosaal einfach nicht hat und sich somit voll und ganz auf das Werk einlassen kann.

AMC hat sich auch weiterhin zu Gesprächen mit Universal bereit erklärt, sollten diese ihr Vorhaben überdenken und zur alten Cinema-First-Publikation zurückkehren wollen.

Es bleibt zu hoffen, dass dies kein kaltschnäuziger Kapitalismus-Krieg werden wird, denn Krieg fordert bekanntlich immer Opfer auf allen Seiten und ist somit niemals für jemand ein Gewinn.

Möge am Ende die Macht des Kinos siegen, VoD kriegt es im Anschluss ja dann trotzdem. Mit dem Unterschied, dass so manch sowieso schon (jetzt durch Corona erst Recht) gebeuteltes Kino anfänglich eben die einzige Möglichkeit für die Zuschauer bleibt, wenn sie „mitreden wollen“.

Zeitgleich „zwingt“ dieses Verhalten nämlich die Studios, Filme auch auf der Leinwand abzuspielen. Wie viel gutes Material geht in den Untiefen von VoD-Plattformen wie Netflix unter, weil es niemals das Licht einer Leinwand erblicken durfte?

In meinen Augen sollten sich Studios und Kinos nicht als Konkurrenz betrachten, sondern gemeinschaftlich zusammen arbeiten, da Studios das Material und Kinos den Ort liefern, um beides zur Vollendung zu bringen. Und mit dem „Hier, du auch noch“-Zweig des VoD und Heimkino-Markts am Schluss kriegt so jeder sein Stück vom Kuchen ab. Haben wir in Zeiten von Corona nicht gelernt, dass Dankbarkeit für Vorhandenes das Maß aller Dinge sein sollte?

Geschrieben aus dem emotionalen Herzen eines einfühlsamen Kinogängers und -liebhabers, der nicht den Kapitalismus, sondern das human-emotionale Empfinden in den Vordergrund stellt und dabei den Machern ebenfalls ihre Einnahmen gönnt, jedoch nicht auf Kosten der Filmexperience.

Hoffen wir, dass der Schachzug von AMC von vielen (großen) Kinos nachgeahmt wird und sich dieses Vorhaben von Universal als einmaliger Versuch enttarnt, dessen Beispiel anschließend niemand mehr folgen möchte. Es wäre ein herber Verlust für die Kinolandschaft.


Dolby Cinema™ – Das neue „High End Kino“

Das Kino ist tot. Lang lebe das Kino!

Respawn. Vom heutigen Tag an – ist alles anders. Grundlegend. Kino in seiner Größe erreicht eine völlig neue Dimension.

Doch bevor ich in ungeahnte Höhen emporschwinge, überlassen wir doch einfach mal das Wort … dem Bild!

Viel Spaß!

Wham! Nun habt ihr höchstwahrscheinlich gerade kein Dolby Cinema™ zur Hand und konntet den eben gesehenen Trailer nur in moderater Standard-Qualität auf einem minderwertigen Gerät genießen, dass in keiner Weise auch nur annähernd an die kompromisslose Perfektion eines Dolby Cinema™ heranreicht, right?

Dachte ich mir’s. Um die volle Kraft dieses Potenzials wirklich zu 100% ausschöpfen zu können, bleibt euch nur eine Möglichkeit: Sattelt die Pferde, navigiert folgende Koordinaten an:

[m]athäser Filmpalast
Bayerstrasse 3-5
80335 München

und begebt euch auf eine Reise, die ihr so schnell nicht wieder vergessen werdet.

Ich wurde am 17. Mai 2019 zu einer Dolby Masterclass Präsentation geladen, bei der uns im Rahmen von leiblichem Wohl und einer anschließenden Filmvorführung das völlig neue Dolby Cinema™ präsentiert wurde.

Und seitdem? Ist alles anders. Kino ist tot.

Es lebe … Dolby Cinema™!

© 2019 Dolby Laboratories, Inc.

Und jetzt kracht’s und knallt’s gewaltig, Freunde! Und zwar auf allen Ebenen. Auch denen, die ihr bisher nicht mit Kino in Verbindung gebracht habt.

Das Soundspektrum

Bislang war Dolby Atmos™ das Maß aller Dinge. Und das ist deutschlandweit zwar vorhanden, aber bei weitem nicht in allen Kinos installiert. Und die wenigen, die es auf ihren Websites proklamieren, haben ebenfalls in der Regel kaum alle Säle damit ausgestattet. Somit ist selbst dieser hohe Standard bisher kaum erreicht.

Diese phänomenale Technik, mit der es tatsächlich möglich ist, dass sich der Film quasi „über einen bettet“ und man mitten in das Geschehen eintaucht, erhebt sich nun auf ein neues Niveau: Dolby Atmos™ Studio Level. Und das gibt es bislang in einem einzigen Kino weltweit. Unserem.

Um das mal etwas bildlich zu verdeutlichen: Dolby Surround war damals eine Sensation: 1 Bass, 5 Boxen um einen herum, die separat angesteuert werden konnten und somit ein „Rundumgefühl“ erzeugten.

Dolby Atmos™ hat die Boxen ebenfalls über den Köpfen installiert und ein paar mehr Frequenzen erobert. Doch, was wir nun hier vorfinden, sind:

  • 51 ansteuerbare Kanäle
  • 116 Lautsprecher
  • 20.000 Watt Sinusleistung
  • 60.000 Watt Maximalleistung

Und das Ganze ist so im Kino verbaut, dass der Zuschauer außer der Moviesound-Experience nichts davon mitkriegt: Unsichtbar, aber sowas von in den Ohren, dass euch Hören und Sehen vergeht!

Man ist mittendrin, es gibt kein „vorn“ und „hinten“ mehr, sondern „blättergenaues Rascheln“ um einen herum. Jedes einzelne Glasfetzchen klirrt bei der Explosion im Saal direkt am richtigen Flecken in deinen Ohren!

Damit kann man den Zuschauer jetzt nicht mehr nur mit Bildfluchten und Kameraeinstellungen durchs Geschehen führen, sondern auch anhand von Soundlinien in das Geschehen eintauchen lassen in einer bisher nie dagewesenen Dimension, die euch wirklich den Atem nimmt!

Visuelle Vollendung

Dazu gesellt sich neuerdings Dolby Vision™. Man kümmert sich nicht mehr ausschließlich um den perfekten Sound und das „Eintauchgefühl“, sondern arbeitet mit von Christie exklusiv für Dolby gefertigten Dual-4K-Laserprojektoren, die weltweit bisher einzigartig sind und Werte im Kino erreichen, die bis dato niemand sonst bieten kann.

Ganz praktisch heißt das: Einige Probleme, die Kinogängern in der Vergangenheit tatsächlich Kino etwas verprellt haben, gehören hiermit der Vergangenheit an – zum Beispiel die mangelhafte „Helligkeit“ bei 3D-Filmen.

De facto hat Dolby das Wunder vollbracht und ein Helligkeitsbombardement auf der Leinwand vorgenommen, dass seinesgleichen sucht: 2D-Filme sind wesentlich gestochener und durch doppelte Bildprojektion auch wesentlich schärfer und präziser und doppelt so hell, wie bisherige Kinoprojektoren.

Und 3D? – Schnallt euch an: 3D-Filme sind – trotz Brille – um ein dreifaches heller als bisher und toppen somit sogar die 2D-Vorstellungen im Kino … und glaubt mir, so etwas habt ihr noch nicht erlebt! Ich saß da und hab geheult, weil endlich jemand verstanden hat, was Kino ist: Brachiale Gewalt, die auf einen losgelassen wird und die – in diesem Falle – absolut keine Kompromisse mehr kennt!

Dazu kommt: Schwarz! Ja, in der Vergangenheit war es technisch durchaus der Fall, dass in jedem Heimkino theoretisch bessere Bildqualität als im Kino vorzufinden war, wenn die betreffenden Probanden die richtige Technik ergattert hatten. Kino war leistungsmäßig unten durch und genau hier musste etwas passieren.

Und das hat Dolby verwirklicht! Wir haben nun standardmäßiges HDR (High Dynamic Range) auf den Leinwänden und damit die satten, präzisen, leuchtenden und enorm einfach steuerbaren neuen Farbspektren, die die Kinowelt vollkommen revolutionieren!

Und: Sattes, tiefes, echtes, bislang nicht im Kino gesichtetes Schwarz! Diese Präzision, mit der man jetzt in Bildform durch die Augen schneidet, spottet allem bisher Dagewesenem: Ihr haltet es schlichtweg vor Faszination nicht aus!

Dolby Cinema™

Jap. Wir sind noch nicht fertig. Immerhin gibt es bereits 205 existierende Dolby Cinema™ weltweit, 21 davon in Europa. Anzahlmäßig liegen China und die USA vorne.

Deutschland ist jetzt auch im Besitz eines Dolby Cinema™ – und zwar dem weltweit ersten, dass das neue Cinema-Konzept auch gänzlich umsetzt. Neben der üblichen Dolby Gangway, die den Zuschauer bereits vor dem Kinosaal mit passenden Clips und einer übermenschlich großen Leinwand abholt und in den Saal begleitet und ihn somit bereits vor dem Film auf diesen einstimmt, wurde in München erstmals weltweit die dazugehörige Lounge als Aufenthaltsraum im speziellen Design eröffnet, die den Besuchern neben kostenlosen Getränken genügend Möglichkeit bietet, um die Zeit vor und nach dem Film gebührend im Kino zu genießen.

Weiter geht’s im Saal: Schwarz ist das neue Rot.

Und zwar Mattschwarz. Der Grund? Im Saal sollen keine schillernden Ablenkungen, Lichtfetzen, Spiegelungen oder andere störende Elemente stattfinden, sondern der Zuschauer die Chance haben, den Film auf der völlig neu konzipierten Leinwand komplett zu genießen und vollends in das Geschehen einzutauchen – kompromissfrei!

Ich habe es live getestet und war verblüfft, wie extrem dieses Raumkonzept tatsächlich Helligkeit „schluckt“ und somit ermöglicht, wirklich nur das vor Augen zu haben, was im Film erwünscht ist.

Mit einer zusätzlichen Anordnung der Stühle zur Leinwand hin, dem neuen Lichtdesign im Raum und all den anderen Neuerungen, erlebt ihr hier etwas, dass es so bisher noch nie gegeben hat.

„Boy, du hast als Massiv-Kinokucker eigentlich noch nicht einen einzigen Film tatsächlich richtig im Kino gesehen!“ – Genau das hallte mir im Kopf, als man die Monströsität auf mich losgelassen hat und mir binnen 0,15 Sekunden Gänsehaut auf den Körper produzierte an Stellen, die ich bislang noch nicht kannte!

Leute? Ein vollkommen neues Zeitalter ist angebrochen. Binnen anderthalb Minuten eine ganze Riege von professionellen Journalisten im Tränenmeer vor Ergriffenheit versinken zu lassen – einfach nur mit dem, was dir da jetzt ums Gemüt fliegt: Der – absolute – Hammer!

Respawn

Und genau deshalb ist auch alles neu hier: Es wäre unwürdig, Altes daran „anzupassen“ und irgendwie zu versuchen, die verkackte Show der Vergangenheit jetzt upzuleveln um irgendwie annähernd an dieses Spektrum zu gelangen, auf dem Kino damit angekommen ist.

Werden die alten Rezensionen deshalb verloren sein?

Klares Nein! Die werden in den kommenden Wochen sukzessive in die neue Homepage integriert und dabei gleich durchformatiert und euch wieder lesbar zum Nachschlagen angeboten. Gewährt mir dafür ein wenig Zeit … immerhin sind es mittlerweile weit über 1000 Beiträge geworden.

Machst du so weiter, wie bisher?

Ebenfalls klares Nein! Ich werde mich auf dieses neue Niveau einlassen und es speziell hervorheben: Ich habe ein neues zu Hause gefunden und will das gebührend mit euch feiern.

Aus diesem Grund wird es die Unterteilung in Dolby Cinema™, Standard-Blockbuster und Arthouse-Movies geben, die euch auch die Klassifizierung der einzelnen Titel etwas erleichtern wird.

Die textliche Qualität und der bisherige Schreibstil bleibt euch natürlich weiterhin erhalten – so lange, bis euer positives Feedback dazu aufhört und ihr mich eines besseren belehrt.

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Und schon steht einer wunderbaren, weiteren Kino-Addict-Fanatism-Mega-Zeit nichts mehr im Wege.

Ich freue mich auf euch, auf euer Feedback und natürlich auf elendsviele obergeile Kinoabende in dieser Wucht von Präsentationssuperlativismus!

Oder – um es mit den Worten von Dolby zu sagen:

Content is King – und den können wir liefern!

Wham!